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Alpen-Traum Logo

Seit dem ENDURA Alpen-Traum 2014 sind erst wenige Wochen vergangen, Paracycling Vize-Weltmeisterin Denise Schindler blickt bereits auf die 3. Auflage im September 2015. Denn dann will sie sicher wieder mit dabei sein. „So hart dieses Rennen auch sein mag, es ist einfach auch eine sehr intensive Erfahrung, bei der es um mehr geht, als den reinen Wettkampf. Es ist vielmehr ein Kampf mit sich selbst“, sagt die 27-Jährige über den ENDURA Alpen-Traum. Ihr neunköpfiges Team von „EISs auf Rädern 2.0“ ging in Landeck rund zwei Stunden vor allen anderen Fahrern auf die Kurzdistanz über 146KM und 4.315HM. Doch dabei ging es Ihnen nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um ein ganz besonderes Ziel: Einen Euro pro Fahrer und Kilometer zu sammeln, um ein Handbike im Wert von 4.500 Euro für die EISs-Gruppe des SC Wernsbach-Weihenzell zu finanzieren. Für die Startgelder kam Titelsponsor ENDURA auf.

 Es war ein guter Tag für Denise Schindler, der 13. September 2014, die Laune ausgelassen beim früheren Start der Sportler mit Handicap in Landeck. Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Durchkommen waren gut, aber nicht perfekt. „Ich war zwar austrainiert, die Grundschnelligkeit war gut, aber ich bin vorher nicht einen einzigen Pass gefahren“, erklärte die 27-Jährige: „Noch dazu keine so langen Strecken.“ Erst wenige Tage vor dem Rennen kehrte Schindler von der Paralympics-WM in Greenville (USA) als Zweitplatzierte zurück. „Flach, kurz, hart auf 15KM und 55KM, so könnte man die WM zusammenfassen. Also das komplette Gegenteil vom ENDURA Alpen-Traum“, erklärte die Dachauerin schmunzelnd. 

Auf der Strecke erging es Denise dann aber doch erstaunlich gut. Selbst ein kleiner Umweg in die Schweiz, der eine Extra-Strecke von immerhin 13 Kilometer bedeutete, konnte ihr nichts anhaben. Bis zum Fuße des Umbrailpasses lief es gut für sie und ihre Teampartnerin Steffi Kaiser, die fest abgemacht hatten, das Rennen gemeinsam zu bestreiten. Doch dann wurde es kurzzeitig kritisch, wie sie später verriet: „Ich hatte mein absolutes Tief, bin schon fast Schlangenlinien gefahren. Da musste ich dann auch mal kurz runter vom Rad, einige Gels zu mir nehmen und Pause machen.“ Gut, dass sie die Flaute überwand, denn der schönste Teil der Strecke kam erst noch.

„Die Abfahrt vom Stilfser Joch hinab war der volle Genuss, die Sonne hat geschienen und man konnte es einfach so laufen lassen.“ Nach 9:33:47 Stunden erreichten Denise und Steffi gemeinsam das Ziel in Sulden. Insgesamt finishten alle neun „EISs auf Rädern“-Teammitglieder die Kurzdistanz des ENDURA Alpen-Traum erfolgreich und kurbelten damit die Finanzierung des Handbikes kräftig an. Rund 1.500 Euro kamen an diesem 13. September zusammen. „Das reicht natürlich noch nicht, ist aber ein gutes Grundkapital – damit sind wir unserem Ziel schon ein großes Stück näher gekommen“, sagt Denise freudestrahlend.

Der ENDURA Alpen-Traum war für die Sommersaison 2014 erst einmal ihr letzter Streich. Jetzt heißt es noch ein paar Wochen „Off-Season“ bevor die Wintersaison auf der Bahn startet. „Ich mache derzeit viel Cross-Fit, es geht darum mal etwas anderes zu trainieren. Aber so ganz ohne geht es dann doch nicht, ab und zu muss ich mich einfach aufs Rad setzen.“

08.10.2014

   
   
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