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Drei Tage Freeriden, cooler Sound und mehr als 90 Aussteller-Marken verwandelten Saalbach Hinterglemm in ein einziges Bike-Eldorado. Tausende Besucher waren bei der Premiere von BIKES and BEATS, dem neuen Event des MountainBIKE Magazins, mit dabei und sorgten im ganzen Tal für tolle Stimmung.


BIKES and BEATS und Saalbach Hinterglemm, diese Kombination passt wie die Faust auf’s Auge. Österreichs vielfältigste Bike-Destination präsentierte sich als idealer Gastgeber für die Teilnehmer des dreitägigen Festivals – egal ob Downhiller, Freerider, Enduro-Fahrer oder Genussbiker. Auch wenn das Wetter nicht an allen Tagen zu hundert Prozent mitspielte, konnten die Rennen planmäßig durchgeführt werden.

Mit dem Hauptrennen, dem Rocky Mountain Love the Ride powered by GoPro, wurde das Festival am Freitagnachmittag offiziell eröffnet und am Sonntagabend mit der dritten Stage, dem Downhill“, dann auch erfolgreich beendet. Nachdem es an Tag eins vorwiegend Bergauf ging, führte die „Epic“-Stage die rund 200 Fahrerinnen und Fahrer am Samstag ohne größere Höhen-unterschiede über spannende Trails vom Kohlmaiskopf hinüber zum Spielberghaus. Atem¬beraubende Ausblicke und strahlender Sonnenschein hießen die Biker am abschließenden dritten Tag auf dem Westgipfel herzlich willkommen. Über den legendären Hacklberg-Trail ging es ins Ziel nach Hinterglemm, wo die Fahrer mit viel Applaus empfangen wurden.

Den Gesamtsieg dieser dreitägigen Competition holte sich Manuel Weissenbacher aus Großgmain. Der 25-jährige Österreicher benötigte für alle drei Stages nicht einmal eine Stunde und durfte sich am Sonntagnachmittag als der große Triumpfator bei BIKES and BEATS feiern lassen. Eine Minute dahinter, nach 59.48,8 Minuten kam der Zweitplatzierte, Gerhard Pirchl, ins Ziel. Rang drei geht an Mario Färberböck aus Anthering.

In der U23-Wertung war der Hösbacher Christian Steigerwald eine Klasse für sich. Die Master Men Wertung ging mit Timo Eckert an einen weiteren deutschen Biker und auch bei den Damen war das Podest fest in Deutscher Hand: Kerstin Kögler siegte vor Lisa Breckner und Berit Diel. 

Spannung pur war auch beim Maxxis Dual Slalom presented by Kore angesagt, der bei Flutlicht und besonders schweren Bedingungen am Samstagabend am Schwarzacher-Hang über die Bühne ging. 50 Herrn und 10 Damen stellten sich dem Duell Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau. Dabei galt es nicht nur alle Tore so schnell als möglich zu passieren, sondern auch die Wellen und Jumps perfekt zu erwischen, um als erste durch’s Ziel zu fahren und damit eine Runde weiter zu kommen. Der viele Regen der letzten Tage machte die Piste sehr schnell und forderte den Bikern jede Menge Konzentration ab. Ein kleiner Fehler und das Rennen war vorbei.

Am Ende standen sich Guido Tschugg und Lukas Schöber im Finale gegenüber. Nach einem gelungenen Start konnte der 36-jährige Chiemgauer Guido Tschugg  die entscheidenden Meter Vorsprung herausfahren und über den Sieg beim Maxxis Dual Slalom presented by Kore jubeln. Lukas Schöber war mit Platz zwei aber auch mehr als zufrieden. Rang drei ging an Hannes Slavik, der sich im kleinen Finale gegen Felix Wunderlich durchsetzte.

Nicht minder dramatisch war die Entscheidung bei den Damen. Schlussendlich durfte sich Elke Rabeder als Siegerin feiern lassen, nachdem sie sich im entscheidenden Duell gegen Helene Fruhwiirth durchsetzte. Platz drei ging an Steffi Martin.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Shimano Super Downhills. 170 Rider rockten am Samstagnachmittag den Schattberg. Vom Ostgipfel ging es über die sechs Kilometer lange X-Line hinunter nach Saalbach. Super schnell, super lang, super technisch und vor allem super spektakulär – so der Tenor der Fahrer am Ende ihres Runs. Nach unten kamen sie alle, doch nur zwei schafften die Strecke in weniger als 12 Minuten. Mit sieben Sekunden Vorsprung auf seinen Verfolger Roman Lagler ging der Sieg an einen Lokalmatador. Eno Mendoza aus Saalbach war an seinem Hausberg nicht zu schlagen. Ebenfalls nur wenige Sekunden dahinter der Drittplatzierte, Rick Balbierer.  

Die U23-Wertung sicherte sich Stefan Egenberger. Bei den Master Men war Frédéric  Abbou der beste. Der absolut schnellste Run bei den Damen gelang Elke Rabeder aus Bad Goisern. Dicht dahinter Birgit Braumann und Helene Frühwirt. Die Klasse der U23-Jährigen gewann Kathrin Wutte. 

Für viele folgte am Samstagabend mit dem Scott on Air der Höhepunkt des BIKES and BEATS Festivals 2013. Insgesamt 40 Rider waren am späten Nachmittag angetreten um sich für die Endrunde des FMBA Silver Events zu qualifizieren. Nach zwei Runs standen jene zwölf Biker fest, die im Flutlichtschein noch einmal zeigen durften, was sie auf zwei Rädern können.

Der von Joscha Forstereuter und seinem Team in unzähligen Arbeitsstunden geschaffenen Parcours forderte von den Teilnehmern durchaus eine gehörige Portion an Mut. Denn schon zu Beginn durften sie sich von einem 20 Meter hohen Hoteldach stürzen, ehe es in eine riesige Holz-Rampe, durch den Wallride, weiter über einen Quater und schließlich in die vier Meter hohe Step-Up Wing ging. Nur wer dann auch noch den letzten Kicker über den Fluss ohne Missgeschick überstand, durfte sich Chancen auf den Sieg ausrechnen.

Den größten Eindruck bei den drei Juroren Angie Hohenwarter, Andi Wittmann und Tibor Simai hinterließ dabei Tomas Zejda. Der 23-jährige Tscheche war nach der Qualifikation noch auf Rang drei gelegen und konnte mit seinem spektakulären Finalrun gleich zwei Favoriten hinter sich lassen. Der Belgier Thomas Genon, der als Nummer eins in die Runde der besten zwölf gestartet war, durfte sich am Ende über den zweiten Platz freuen. Komplettiert wurde das Podium beim Scott on Air durch Jakub Vencl, einem weiteren Tschechen.

Am Sonntag stand neben der dritten Stage des Rocky Mountain Love the Ride powered by GoPro das Erdinger Alkoholfrei XC Kriterium auf dem Programm. Für die Teilnehmer ging es zweimal auf dem rund 1,3 Kilometer langen Parcours zunächst steil bergauf, ehe eine rasante Abfahrt über Wiesen und einige Hindernisse wieder zurück ins Ziel führte. Am schnellsten über die Cross Country Strecke flog Daniel Gathof, der vor allem im Uphill seine Klasse ausspielen und so den entscheidenden Vorsprung gegenüber seinen Kontrahenten herausfahren konnte. Rang zwei ging an den Wiener Peter Deppner und Platz drei holte sich Sebastian Lachmayr aus Kaprun.

Der sportliche Abschluss bei BIKES and BEATS gehörte den Nachwuchs-Bikern.  Bei der Scott Junior Trophy ließen es die sechs bis 14-järhigen Mädels und Jungs am Schwarzacher-Hang so richtig krachen. Gefahren wurde auf original jenem Parcours, auf dem sich die Erwachsenen am Tag zuvor bereits spannende Duelle beim Maxxis Dual Slalom presented by Kore lieferten. Je nach Alter standen verschiedene Slalomkurse bereit. Für zusätzliche Spannung sorgten Wellen und kleine Jumps, die die Nachwuchsbiker aber gekonnt meisterten.

Wer nicht bei einem der Rennen startete oder dazwischen noch etwas Zeit fand, der hatte bei BIKES and BEATS die Qual der Wahl. Täglich standen gleich mehrere Touren, Workshops und Fahrtechnikkurse am Programm – unter anderem mit der amerikanischen Freeride-Legende Bobby Root, den Trek Gravity Girls, den Scott Contessa Fahrerinnen, Fahrtwind® oder den MountainBIKE-Fahrtechnikexperten von Bikeride.

In der riesigen Expo boten insgesamt mehr als 90 Aussteller Gelegenheit die neuesten Bikes, Parts und Accessoires zu bestaunen und einem persönlichen Härtetest zu unterziehen. Dazwischen und am Abend gab es coolen Sound, der die Straßen von Hinterglemm in eine chillige Partymeile verwandelte. Neben dem Duo  Maddog Moreti & Scid Dabeatsky (Ex-Cops/NYPD) sorgten Ich Sah Isa, die Stuttgarter Ska-Combo Wootakka, die Massive Beats Crew und die Demograffics mit ihren Live-Sessions für jede Menge Stimmung.

Dementsprechend positiv ist auch das Resümee der Veranstalter, die sich mit der Premiere von BIKES and BEATS durchaus zufrieden zeigten. Die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Bike-Circus Saalbach Hinterglemm, der MountainBIKE und PLAN B wird auch 2014 fortgesetzt und schon jetzt freuen sich alle, wenn im nächsten Jahr die zweite Auflage des Festivals am Programm steht.
 
Alle Infos zu BIKES and BEATS unter www.bikes-and-beats.com

07.07.2013


 

   
   
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