MOL Cycling Cup 2017

  Bereits zum 10. Mal findet in diesem Jahr der Mol Cycling Cup statt. Die beliebte Jedermann-Rennserie in Berlin und Brandenburg umfasst von März bis Oktober...

Ortlieb Mittelfrankencup 2017

  Bereits zum 25. Mal wird im Jahr 2017 der ORTLIEB Mittelfrankencup ausgetragen. Die ehrenamtlich organisiert und durchgeführte Radveranstaltungs-Serie bietet für Jedermann, vom Anfänger bis zum Profi, eine hervorragende Gelegenheit...

   

 

raa_logo

Einmal rund um Österreich mit dem Fahrrad in knapp drei Tagen? 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter nonstop befahren auf dem Bike? Unmöglich? Nein, das sind die Eckpunkte des Race Around Austria. Europas härtestes Radrennen findet von 09. – 15. August statt. Der Start und das Ziel des Ultrarennens ist im Salzkammergut, genauer gesagt in St. Georgen im Attergau.

Ab Dienstagmorgen gehen von einer Bühne aus 228 Athleten aus ganz Europa in das Rennen. Begleitet jeweils von einem Betreuerauto. Als Einzelzeitfahren wird die Gesamtdistanz von 2.200 Kilometern befahren. Die Extremstrecke darf Solo, im Zweier- oder im Viererteam absolviert werden. Die Veranstalter haben auch zwei etwas kürzere Varianten im Programm. Beim Race Around Austria 1500 wird der Westteil Österreichs mit vielen schwierigen Alpenpässen abgekürzt und bereits nach dem Großglockner geht es retour Richtung Oberösterreich. Und für ein Tagesabenteuer sorgt die Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree. Dort gilt es 560 Kilometer Solo oder als Duo zu absolvieren. Die meisten Teilnehmer erledigen diese Herausforderung in weniger als 24 Stunden.

Christoph Strasser: „Fühle mich so stark wie nie zuvor“
Auf der Extremstrecke über 2.200 Kilometer kommt der große Favorit bei den Solofahrern aus der Steiermark. Christoph Strasser feiert sein Renncomeback nach fast einem Jahr Pause vom Ultraradsport. Ein schwerer Trainingsunfall im Herbst sorgte für den Umstand, dass er seit dem Vorjahresrennen rund um Österreich kein weiteres Langstreckenrennen mehr bestritt. „Ich bin wirklich sehr motiviert für dieses Rennen. Es ist mein Heimrennen und ich fühle mich so stark wie nie zuvor“, berichtet der 33-Jährige. Im Vorjahr gewann der Steirer mit einer Zeit von 3 Tagen 14 Stunden und 44 Minuten und sorgte für einen neuen Streckenrekord.

23 Solostarter nehmen über die Extremdistanz 2016 teil. Darunter auch zwei Damen, die sich ein spannendes Duell über die 2.200 Kilometer liefern werden. Klassisch für Ultrarennen ist auch die Verteilung der Rollen bei diesem Zweikampf. Eine erfahrene Athletin muss sich gegen einen Neuling beweisen. Die Italienerin Angela Perin ist 51 Jahre alt und hat bereits das Race Across America 2014 als Dritte beendet. Sie ist italienische Meisterin in der Disziplin Ultra und verfügt über viel Erfahrung. Vom Triathlon kommt die Kärntnerin Marlies Penker. Die 42-Jährige ist erfolgreiche IRON-Woman und möchte die Nachfolge von Alexandra Meixner antreten, die 2015 als erste Österreicherin das Race Around Austria gewann.

Besonderer Empfang für die Finisher
Bereits zum fünften Mal ist der malerische Ferienort St. Georgen in der Nähe des Attersees Start- und Zielort des Ultraradrennens. Besonders beeindruckend werden die Finisher, jene Athleten die das Rennen unter der Maximalzeit von fünf Tagen und 12 Stunden beenden, empfangen. Der letzte Kilometer führt durch das gleichzeitig stattfindende Marktfest, wo in den Festzelten ein Spalier für die Radfahrer gebildet wird. „Bei den Zielankünften am späten Abend und gegen Mitternacht rechnen wir mit 4.000 Zusehern“, berichtet Rennleiter Michael Nussbaumer.

Nicht alle gestarteten Teilnehmer erreichen das Ziel in St. Georgen/Attergau. Bei den Einzelfahrern beträgt die Ausfallsrate bis zu fünfzig Prozent. „Das Rennen ist sehr hart. Natürlich kann die Wetterlage das Rennen zusätzlich verschärfen. Hitzewelle oder kühle Regentemperaturen sind im Alpenraum um diese Jahreszeit immer möglich. Aber wer das Race Around Austria erfolgreich finisht, hat mit Sicherheit das Rüstzeug für weitere Abenteuer in dieser Sportart“, erklärt Nussbaumer.

Und der Erfolg seiner Finisher gibt ihm Recht. So gewannen 2015 und 2016 mit Severin Zotter, Pierre Bischoff, Isabelle Pulver und Nicole Reist vier ehemalige Finisher die Solowertungen beim Race Across America.

Siegerliste:
SOLO Herren:
2009 David Rihtaric (SLO)
2010 Eduard Fuchs (AUT)
2011 Eduard Fuchs (AUT)
2012 Eduard Fuchs (AUT)
2013 Joachim Ladler (AUT)
2014 Christoph Strasser (AUT)
2015 Christoph Strasser (AUT)

SOLO Damen:
2010 Hanka Ebertova (CZE)
2011 Trix Zdraggen (SUI)
2012 Nicole Reist (SUI)
2013 Nicole Reist (SUI)
2014 Isabelle Pulver (SUI)
2015 Alexandra Meixner (AUT)

Die Schnellsten:
Christoph STRASSER (AUT) 3 Tage 14 Std 44 Min
Joachim LADLER (AUT) 3 Tage 21 Std 06 Min
Eduard FUCHS (AUT) 3 Tage 23 Std 02 Min
Patric GRÜNER (AUT) 3 Tage 21 Std 39 Min
Simon RUFF (SUI) 4 Tage 00 Std 13 Min
Johann EISENBRAUN (AUT) 4 Tage 02 Std 03 Min
Severin ZOTTER (AUT) 4 Tage 02 Std 14 Min
Jacob ZURL (AUT) 4 Tage 03 Std 20 Min
Pierre BISCHOFF (GER) 4 Tage 05 Std 30 Min
Svata BOZAK (CZE) 4 Tage 06 Std 06 Min

 

www.racearoundaustria.at

 

07.08.2016

   
   
© 2008 - 2017 JedermannTermine.de

  Facebook