Während hunderte begeisterte Helden des Radsports am letzten Sonntag beim Ötztaler Radmaraton in Sölden noch auf der Strecke waren, hatten sich die Sieger bereits ihren Traum verwirklicht. Der Italienier Roberto Cunico gewann zum zweiten Mal in Folge. Bei den Damen gab es eine Überraschungssiegerin aus der Schweiz. Laila Orenos gewann in der zweitbesten Zeit, die jemals von einer Frau beim Ötztaler gefahren wurde.

Es war ein spannender Renntag beim Ötztaler Radmarathon, der bis 20.30 Uhr andauerte. Denn dann erreichten die letzten Teilnehmer in Sölden das Ziel und wurden gefeiert als wären sie die Sieger. Jene mit den besten Zeiten waren längst geduscht und umgezogen und freuten sich über ihre sportliche Leistung, die zu den größten Herausforderungen in den Alpen gehört. 

Der Rennverlauf

Auf dem Weg hinauf zum Kühtai hatten sich zwei Fahrer besonders ins Rampenlicht gestellt. Der Italiener Carlo Murano – Teampartner des letztjährigen Siegers Roberto Cunico – lieferte sich ein sehr schnelles Rennen mit dem Südtiroler Werner Weiss. Diese zwei Fahrer hatten an der Labestation Kühtai zwei Minuten Vorsprung auf ein größeres Verfolgerfeld mit den Favoriten. Carlo Murano brauchte für die Strecke Sölden-Kühtai 57,40 Minuten. 

 

Die zwei Fahrer hielten auch den Vorsprung bis nach Innsbruck und fuhren mit rund zwei Minuten Vorsprung in den Aufstieg zum Brenner. Im Verfolgerfeld waren Vorjahressieger Roberto Cunico sowie die Österreicher Emanuel Nösig, Urban Gstrein, Daniel Rubisoier und Stefan Kirchmair. 

Nach der Überfahrt des Brenners ergab sich zur Halbzeit des Rennens folgendes Bild: Bei den Männern führte der Südtiroler Martin Weiss vor Carlo Murano, die in Gasteig zeitgleich einfuhren. Nur wenige Sekunden dahinter folgten Manuel Schreiber und Thomas Gschnitzer. Rund vier Minuten dahinter kam dann eine große Verfolgergruppe von rund 90 Fahrern mit allen Favoriten des Rennens.

Bei den Damen führte in Gasteig die Italienerin Chiara Ciuffini rund eine Minute vor der Landeckerin Daniela Pintarelli und der Kitzbühelerin Nadja Prieling sowie der deutschen Monika Dietl.  

 

Angriff am Jaufenpass

Der Jaufenpass brachte dann eine Vorentscheidung beim 34. Ötztaler Radmarathon. Der 35-jährige Roberto Cunico aus Vicenza schaltete ab Gasteig den Turbo ein und fuhr den Aufstieg zum Jaufenpass in sensationellen 46,28 Minuten und ließ damit alle Mitfavoriten praktisch stehen. Am Jaufenpass hatte der Vorjahressieger schlussendlich 2,30 Minuten Vorsprung auf den Italienier Igor Zanetti, der ebenfalls den Jaufenpass nutzte, um anzugreifen. Mit einigem Abstand dann die Phalanx der Österreicher: Emanuel Nösig, Daniel Rubisoir und Stefan Kirchmair aber doch schon mit Respektabstand auf Roberto Cunico unterwegs und konnten das Tempo des Italieners nicht mithalten.

Das Timmelsjoch brachte dann die endgültige Entscheidung. Roberto Cunico gewinnt den 34. Ötztaler Radmarathon überlegen durch eine beherzte Fahrt am Jaufenpaß und Timmelsjoch. Mit einer Zeit von 7 Stunden 5 Minuten und 12 Sekunden holt er seinen zweiten Sieg in Folge. „Ich habe kurz vor Sterzing attackiert und mein Plan ist aufgegangen“, erzählt Cunico im Ziel, der freudestrahlend zugibt: „Heute Nacht bin ich wach geworden und habe irgendwie gefühlt, dass ich heute gewinnen werde. Dass es dann funktioniert hat, ist für mich der wichtigste Sieg der Saison.“

 

Emanuel Nösig auf Platz 2

Sensationell auch die Leistung des Ötztalers Emanuel Nösig, der sich einen langgehegten Wunsch erfüllt: das Podium des Ötztalers zu erklimmen. Mit einer beherzten Abfahrt vom Timmelsjoch holt er sich noch den zweiten Platz vor einem weiteren Tiroler – Stefan Kirchmair. „Ich bin eigentlich nicht mit einem guten Gefühl ins Rennen gegangen, weil wir gewusst haben, dass es über zehn Spitzenfahrer gibt, die das Rennen gewinnen können“, erklärt Nösig. „Aber wie ich dann am Timmel mithalten konnte, habe ich bei der Abfahrt noch einmal alles riskiert und bin bis ins Ziel gesprintet, um mir meinen Traum zu verwirklichen.

 

Damensieg geht an die Schweiz

Auch das Damenrennen wurde auf dem langen Anstieg zum Timmelsjoch entschieden. Die Langzeitführende Chiara Ciuffini verlor hier einiges an Zeit und so war es heute der Tag einer Überraschungssiegerin. Die Schweizerin Laila Orenos aus Appenzell gewinnt bei ihrem ersten Antreten mit der zweitbesten Siegerzeit bei den Damen, die jemals beim Ötztaler gefahren wurde. Mit acht Stunden einer Minute und 24 Sekunden war Orenos selbst von ihrem Erfolg überrascht. „Ich kannte eigentlich nur das Timmelsjoch, die restliche Strecke war mir unbekannt. Ab Innsbruck ist es mir dann immer besser gelaufen. Es ist ein unglaubliches Gefühl den Ötztaler zu gewinnen, damit hätte ich heute nie gerechnet. 

Auch bei den Damen kommt eine Tirolerin auf Platz 2. Daniela Pintarelli aus Landeck holt sich mit rund einer Minute Rückstand den zweiten Platz, gefolgt von der Italienerin Chiara Ciuffini.


Die Siegerzeiten Herren:

Platz 1         Roberto Cunico (ITA)          7:05,12 h

Platz 2         Emanuel Nösig (AUT)         7:07,31 h

Platz 3         Stefan Kirchmair(AUT)       7:07,40 h


Die Siegerzeiten Damen

Platz 1         Laila Orenos (CH)            8:01,24 h

Platz 2         Daniela Pintarelli (AUT)   8:02,19 h

Platz 3         Chiara Ciuffini (ITA          8:09,26 h

 

Hier geht es zu den Ergebnislisten.

 

www.oetztaler-radmarathon.com

02.09.2014

 
 


Velotour Eschborn-Frankfurt
Ab heute ist die Online-Anmeldung für das Jedermannrennen der Skoda Velotour am 1. Mai 2015 in Frankfurt/Main geöffnet.

Auch im nächsten Jahr werden wieder bis zu 5 000 Teilnehmer auf den 3 abgesperrten Strecken (104 km, 70 km und 42 km) durch die Hochhausschluchten der Frankfurter Skyline und den schönen Taunus  erwartet.

Wer sich noch in diesem Jahr anmeldet, profitiert von einer ermäßigten Startgebühr. 

www.eschborn-frankfurt.de

01.09.2014

 

Logo Sparkassen neuseen classicsAm 1. September 2014 startet die Onlineanmeldung für die 12. Auflage der „Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“ 2015.

Start und Ziel der Jedermannrennen am Sonntag, 17. Mai 2015 wird wieder die Alte Messe in Leipzig sein. Zwei Strecken über 65 km und 130 km stehen zur Auswahl.

Wer sich früh anmeldet, kann von günstigen Frühbuchertarifen profitieren.

Weiter Infos unter www.neuseenclassics.de

 

31.08.2014

 

Styroica_2014Am 13. Sep. 2014 findet im steirischen St. Veit am Vogau mit der Styroica 2014 – angelehnt an das italienischem Vorbild der L‘eroica – eine Ausfahrt mit historischen Rennrädern statt, welche an den schönsten Plätzen der südsteirischen Weinstraße vorbeiführt.

Bei dieser Veranstaltung geht es nicht darum „der Schnellste“ zu sein. Die Genuss steht im Vordergrund! Das Rad. Die Landschaft. Der Wein. Verzichtet wird bewusst auf Sponsoren oder Gönner der grossen Marktwirtschaft. Statt Grossbrauereibier gibt es fein gebrautes aus einem Genusslabor. Statt bekannten Energydrinks und Müsliriegel kann man sich mit Spritzer und Speckbrot laben. Statt Industrienudeln  wird das Vinzidorf unterstützt und gemeinsam für und mit denen gekocht.

Angeboten werden bei diesem Event die beiden Strecken Morillon mit 35 km und Sauvignon mit 70 km Länge. Um an diesem Event mit voller Freude teilzunehmen, sollten folgende Punkte beachtet werden:

Erlaubt sind für die beiden Strecken  Renn-, Bahn oder Sporträder mit Stahlrahmen bis ca. Baujahr 1990. Sehr gerne gesehene Ausnahmen sind frühe, gemuffte, Alurahmen von Alan oder Vitus. Um “Chancengleichheit” herzustellen sollten sich die Schalthebel klassisch am Unterrohr befinden. Für eine Perfekte Vintage Optik sind außenliegende Brems- und Schaltzüge erforderlich.

Alle Details findest du unter www.styroica.at 

 

24.08.2014

 

 

Das neue Mountainbike-Event für alle geht vom 03.-05. Juli 2015 in die zweite Runde!

Offenburg. Die neue Herausforderung ist geglückt! Das erste racextract. WOMC 24h Rennen von Offenburg 2014 war ein voller Erfolg und wie bereits angekündigt, bringt das Scheiderbauer-Team für eine zweijährige Pause der Worldclass MTB Marathon Challenge nun 2015 eine Fortsetzung des neuen Formats nach Offenburg: Chef-Organisatorin Sabine Benz von Scheiderbauer Sports ist hoch motiviert: „Wir hatten so unglaublich viel positives Feedback, dass wir das 24h Event unbedingt wiederholen möchten! Klar gibt es noch das ein oder andere zu feilen, aber genau deshalb reizt es uns, das Event 2015 noch besser zu machen und noch mehr Mountainbiker nach Offenburg zu holen.“
Auch im nächsten Jahr führt die Strecke rund um den Sportplatz Rammersweier. Die Location in ist nach wie vor international in guter Erinnerung, da sich dort von 2007 bis 2011 beim UCI Mountainbike-Weltcup die Weltstars der Szene versammelten. „Da besonders die Strecke gute Noten erhalten hat, werden wir hier so gut wie nichts ändern,“ so Benz, „möglicherweise werden wir noch die ein oder andere Ausweichmöglichkeit
für Singletrails einbauen, aber das werden wir dann kurzfristig planen.“ Das Rennen wird erneut auf einer knapp 8 km langen Strecke rund um das Weltcup Mountainbike-Gelände in Offenburg-Rammersweier ausgetragen. Der Kurs führt weitläufig über Schotterwege, rund um die Weinberge in Rammersweier, hat aber auch anspruchsvolle Singletrail-Passagen und steile Anstiege zu bieten. Highlights auch 2015: die Startphase in der Rammersweierer Weinstraße und das steilste Teilstück, der so genannte „Worldcup-Trail“ hoch zur bekannten Weinflasche.

Das Rennen: 24 Stunden und 6 Stunden
Die größte Veränderung zum Vorjahr wird sein,dass es 2015 nur noch ein 24h und ein 6h Rennen geben wird, das 12h Rennen fällt weg. „Unser Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf dem 24h Rennen. Und da wir auf Grund der örtlichen Begebenheiten nur begrenzt Platz auf Strecke und der Teamarea haben, werden wir nur noch zwei Rennen anbieten,“ erklärt der Veranstalter. „Da aber dennoch die Nachfrage nach einem kurzen Rennen besonders in der Region besteht, wollen wir auf die 6h nicht verzichten.“ Bei beiden Rennen dürfen Einzelstarter sowie Zweier-Teams teilnehmen, beim 24h-Kurs zusätzlich Vierer- und Achter-Teams. Die großen Teams erfreuen sich dabei besonders bei Firmen Mannschaften großer Beliebtheit.
Der Start befindet sich wie zuvor am Rathaus auf der Weinstraße, mitten im Ortskern von Rammersweier. Startschuss erfolgt am Samstag, den 4. Juli um 12:00 Uhr, als Massenstart für beide Ausdauerrennen. Um 18:00 Uhr ist auf dem Weltcup-Areal in Rammersweier der erste Zieleinlauf, wo sich auch die Wechselzone für die Teams befindet. Am darauf folgenden Tag, dem 5.Juli, wird dann der Zieleinlauf der 24-Stunden-Fahrer gefeiert.

Wer im Juni dabei sein konnte, erkannte die Durbacher Straße kaum wieder: die komplette linke Fahrbahnseite war kilometerlang mit Trucks, Campern und Wohnwagen gefüllt und glich einer riesigen Festival-Meile. So hatten die Wechselfahrer und Betreuer die Möglichkeit, nahe der Strecke zu übernachten, was auch 2015 wieder so sein soll.
Die erste Anmeldephase zum Rennen startet bereits am 01. September 2014. Neu ist diesmal, dass man sich seinen Team-Area-Bereich direkt bei der Anmeldung aussuchen und sich somit zu Beginn auch die besten Plätze sichern kann. Alle weiteren Infos finden Sie unter www.womc.de

 

20.08.2014

 

 
 

 

raa_logoDas härteste Radrennen Europas, das Race Around Austria 2014 wurde heute erfolgreich gestartet. In den nächsten fünf Tagen bewegen sich 170 Teilnehmer, begleitet von ihren Betreuerautos rund um die Alpenrepublik. Im Uhrzeigersinn wird die Strecke an den grenznahen Straßen befahren.

Der 31-jährige Christoph Strasser ist der Topfavorit auf der Extremstrecke von 2.200 Kilometer. 30.000 Höhenmeter müssen die Teilnehmer dabei solo überwinden. Die Konkurrenz für Strasser kommt neben Österreich auch aus Spanien und Deutschland. Julian Sanz sowie der Pierre Bischoff wollen den weltbesten Ultrafahrer bei seinem Heimrennen fordern. Nach weniger als vier Tagen werden die besten Einzelfahrer im Ziel in St. Georgen erwartet.

Nonstop geht es für die Athleten im Uhrzeigersinn rund um Österreich. Bei den Zweierteams wollen die Oberösterreicher Dominik Böcksteiner und Thomas Osbelt ihren Vorjahressieg verteidigen. Damals benötigten die beiden 3 Tage und 29 Minuten für die Umrundung.

Bei den Viererteams blickt alles auf das Team Red Bull. Top besetzt mit Benjamin Karl, Christoph Sumann, Andreas Goldberger und Axel Naglich sind sie die Gejagten. Auch wenn sie keine Radsportspezialisten sind, so sind die vier Sportler topmotiviert. "Wir sind alle professionelle Sportler und haben allesamt Erfahrungen mit Extremsituationen. Das ist unsere Stärke, die wir ausspielen wollen. Wir streben das Podium an", erklärt der ehemalige Snowboardweltmeister und Olympiamedaillengewinner Karl.

Während die Fahrer bester Stimmung waren, zeigte sich das Wetter im Hausruckviertel nicht von seiner besten Seite, immer wieder begann es zu regnen. Das tat der Motivation der 24 Einzelfahrer aber keinen Abbruch. Im Zweiminutenintervall verließen sie den Start- und Zielort St. Georgen/Attergau. Am Nachmittag gehen die restlichen Fahrer und Teams ins Rennen.  Ab 15.50 Uhr beginnt das Race Around Austria 1500, die „kurze“ Umrundung ohne Westteil auf der Originalstrecke des Rennens. Danach starten die Viererteams des Extreme-Bewerbs. Den Abschluss machen die Starter der heuer erstmals stattfindenden Challenge rund um Oberösterreich.

Gegen Mitternacht werden die ersten Einzelstarter bereits in Niederösterreich erwartet, ehe sie am Donnerstag früh morgens ins Burgenland einbiegen. Am Donnerstagachmittag werden die schnellsten bereits in der Steiermark erwartet.


 

Streckenrekorde:
SOLO HERREN│2013│Joachim LADLER (AUT)│3 Tage 21 Stunden 6 Minuten
SOLO DAMEN│2011│Trix ZDRAGGEN (SUI)│4 Tage 20 Stunden 15 Minuten
ZWEIERTEAMS│2013│BÖCKSTEINER/OSBELT (AUT)│3 Tage 29 Minuten
VIERERTEMAS│2013│STRASSER/MISCH/BAUER/WINTERSBERGER (AUT) │2 Tage 18 Stunden 47 Minuten
 
Bisherige Sieger:
2009│1. David RIHTARIC (SLO)│2. Reinhard WENDLER (AUT)│3. Rainer POPP (GER)
2010│1. Eduard FUCHS (AUT)│2. David RIHTARIC (SLO)│3. Bernhard STEINBERGER (GER)
2011│1. Eduard FUCHS (AUT)│2. Gerald BAUER (AUT)│3. David MISCH (AUT)
2012│1. Eduard FUCHS (AUT)│2. Simon RUFF (SUI)│3. Johann EISENBRAUN (AUT)
2013│1. Joachim LADLER (AUT)│2. Severin ZOTTER (AUT)│3. Jacob ZURL (AUT)

Zeitplan (Eventgelände beim Gemeindeamt St. Georgen im Attergau)
Dienstag, 12. August
ab 18:45 Damenstart, Nudelparty im Anschluss
Mittwoch, 13. August
Ab 09:40 Start Soloathleten, Zweier- und Viererteams
Donnerstag, 14. August
Ab Vormittag Zieleinlauf Challenge, ab 18:00 Uhr Siegerehrung
Samstag, 16. August
ab Mittag Zieleinlauf Viererteams und am Abend Marktfest. Ab ca. 20:00 Uhr Siegerehrung der Teams (Vierer und Zweier)
Sonntag, 17. August
ab Vormittag Zieleinlauf Einzelfahrer und Frühschoppen beim Marktfest
Montag, 18. August
Zieleinlauf bis 22:00 (offizieller Zielschluss für alle Bewerbe)

www.racearoundaustria.at

 

13.08.2014

 

Morgen startet in Schaffhausen zum sechsten Mal die TORTOUR, ein mehrtägiges Non-Stop-Radrennen über ca.1000 km und 14500 Hm rund um die Schweiz. Das Teilnehmerfeld ist ein prominentes Line-up von CEOs, Radprofis und Extremsportlern, das in nur drei Tagen nonstop eine Rennstrecke über mehrere Alpenpässe rund um die Schweiz meistern wird.

Die TORTOUR ist im Hinblick auf die Teilnehmerzahl der weltweit grösste Ultra-Cycling Anlass. Dieses Abenteuer lassen sich nicht nur ambitionierte Freizeitsportler nicht entgehen — auch Radprofis und ehemalige Profifahrer sind am Start. So freut sich die TORTOUR über die Teilnahme von Ex-Radprofi Alex Zülle im Team Sugoi – Gandola & Battaini oder von Bahnprofi Franko Marvulli im Team Samsung. Das internationale Langdistanzrennen zieht ebenfalls Ultracycling-Athleten und Extremsportler aus aller Welt an. So auch den Slowenen Marko Baloh, mehrfacherRace Across America (RAAM) Teilnehmer, mehrfacher Ultracycling Weltrekordhalter und TORTOUR Sieger Solo — um nur einige seiner Ultra-Leistungen zu erwähnen. Der Deutsche Achim Heukemes, ehemaliger Ultraläufer und rekordträchtiger Kontinentdurchquerer, hat erst vor 3 Jahren auf das Rennrad umgesattelt. Er ist der erste Race Across Germany Solo-Fahrerund ebenfalls an der TORTOUR als Solo-Athlet im Rennen. Als einzige weibliche Solo-Mitstreiterin fährt die Schweizerin Nicole Reist mit, Ultraradmarathon-Weltmeisterin und zweifache Gewinnerin des Race Around Austria. 

Bezeichnend für dieses Rennen ist die Anzahl der CEOs unter den Teilnehmenden. Rund 22 Geschäftsführer renommierter Unternehmen und Konzerne suchen mit der  TORTOUR eine weitere Herausforderung oder ihren Ausgleich zur beruflichen Verantwortung, die sie im Alltag tragen. An der sechsten Austragung im August messen sich beispielsweise Soren Mose, CEO Saxo Bank Schweiz AG, Andreas Gisler, CEO IVF Hartmann AG sowie Jürg Hügin, Verwaltungsratspräsident und CEO von Audio Rent Clair AG.

TORTOUR OK-Präsident Roy Bruderer freut sich über dieses hochkarätige Starterfeld:
„Jedes Jahr wieder grosse Namen unter den 660 Teilnehmenden zählen zu dürfen, unterstreicht die Beliebtheit dieser Ultra-Sportveranstaltung. Neben den Profi-Fahrern sind die Mehrzahl der Athleten ambitionierte Freizeitsportler. Dies zeigt, dass die TORTOUR der Ultracycling-Event in der Schweiz für Fahrer mit unterschiedlichem sportlichem Hintergrund, aber mit derselben Leidenschaft sein kann“

Über die TORTOUR
Die TORTOUR ist der weltweit grösste Ultra-Cycling Anlass für Profi-Fahrer wie auch für ambitionierte Freizeitsportler. Das Rennen über mehrere Alpenpässe um die gesamte Schweiz wurde 2009 erstmals ausgetragen. Dieses abenteuerliche Nonstop-Radrennen erfreut sich kontinuierlicher Beliebtheit mit jährlich ansteigenden Teilnehmerzahlen. Veranstalterin ist die Tortour GmbH mit Sitz in Schaffhausen, die von Hape Narr, Joko Vogel (Geschäftsführer), Matthias Knill und Günther Wagner gegründet wurde.

 

www.switzerland.tortour.com

13.08.2014

 
 

Schlamm, Schmutz, tiefer Boden! Was die Teilnehmer der Bike Night Flachau gestern erwartete, war die ultimative Marathonherausforderung. Ein Fall für den Tschechen Jiri Novak, der die Schlammschlacht in einem Wimpernschlagfinale für sich entschied. Bester Österreicher wurde der 20jährige Tiroler Michael Mayer. Bei den Damen strahlte mit Barbara Mayer eine Österreicherin vom obersten Podest. 

Zum herausfordernden Rennmodus der Bike Night Flachau, der zweistündigen Renndauer und dem kräftezerrenden Rundkurs kamen noch die Erschwernisse, die Mutter Natur in Form von heftigen Regenfällen vom Himmel schickte. Dennoch, die Organisatoren machten das schier Unmögliche möglich und installierten kurzerhand eine Alternativstrecke.  Die Teilnehmer waren sich einig: Auch ohne den spektakulären Downhill über die weltberühmte Hermann-Maier-Strecke war das heute die härteste Auflage in der vierjährigen Geschichte der Bike Night Flachau.

 

Die Wetterkapriolen trennten heute die sprichwörtliche Spreu vom Weizen. Nach 18 Schleifen und einer Rennzeit von 2:04,39,7 jubelte der Tscheche Jiri Novak über seinen Premierensieg bei der Bike Night Flachau: „Ich bin hier schon zweimal Zweiter gewesen. Das war ein verrücktes Rennen, aber ich bin glücklich, dass ich es heute auf das oberste Podest geschafft habe.“

Bester Österreicher wurde der junge Tiroler Michael Mayer, der zwischenzeitlich sogar die Führung übernehmen konnte, die starken Tschechen aber letztliche doch ziehen lassen musste: „Wir sind gleich von Beginn weg eine hohe Geschwindigkeit gefahren und über zwei Stunden ist es schwierig, sich das Tempo einzuteilen. Mit dem Drittplatzierten bin ich bis zwei Runden vor Schluss Rad an Rad gefahren, zuletzt hat es leider nicht mehr gereicht. Die Stimmung war heute aber genial.“  Christoph Soukup und Alexander Gehbauer, die beiden österreichischen Mountainbike-Aushängeschilder hatten heute mit den vorderen Plätzen nichts zu tun: Gehbauer landete auf Rang 14, Soukup, der Schnellste der Qualifikation, musste nach zwischenzeitlicher Führung  das Rennen frühzeitig beenden.

 

Wie bei den Herren und passend für Flachau hieß es heute auch bei den Damen „keine Feier ohne Mayer“. Die Linzerin Barbara Mayer setzte sich nach 15 Runden und einer Zeit von 2:05.11,1 gegen die Tschechin Sulcova durch: „Ich kann es noch nicht ganz glauben. Es war heute unheimlich hart, zwischenzeitlich wollte ich sogar aufgeben. Einfach brutal.“  

Der  Präsident der Bike Night Flachau, Hannes Fischbacher war heute einmal mehr stärkster Lokalmatador und im doppelten Sinne glücklich – einerseits über den zweiten Platz in seiner Klasse, andererseits über die Entscheidung, die Bike Night auf einer alternativen Strecke auszutragen: „Auch ohne Downhill war das heute das schwerste Rennen, das wir je hatten. Aber genial, wie alle wieder zusammengearbeitet haben. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team.“

Benjamin Karl vs. Kristian Ghedina

Im internen Duell des Ski- und Snowboard Weltmeisters behielt Benjamin Karl heute klar die Oberhand, beendete sein Rennen als 27. der Gesamtwertung und zeigte sich begeistert: „Vor dem Rennen hat mein Rad heute 8.5kg gewogen,  jetzt sind es aufgrund des Schlamms sicherlich 13kg. Einfach nur genial, ich liebe solche Schlammschlachten.“  Kristian Ghedina beendete das Rennen auf Rang 42 in seiner Klasse.

Und auch sonst bestach das sommerliche Eventpendant zum alpinen Skiweltcup wieder durch seine Zuschauerkulisse, die vielen Sideevents und die hohe Promidichte. Neben Stargast, Dschungelprinzessin Larissa Marolt ließ sich die heimische Sportprominenz rund um Joachim Puchner, Michael Walchhofer,  die Riegler-Schwestern, die beiden Skeletonis Janine Flock und Matthias Guggenberger, der Nordische Kombinierer Lukas Klapfer oder Fußball-Ass Martin Hinteregger die Bike Night nicht entgehen.

 Alle Ergebnisse  der Bike Night Flachau auf: http://services.datasport.com/2014/mtb/flachau/

 

10.08.2014

 
 

 

Am 7. September 2014 übernehmen die Rennradfahrer das Kommando auf den Straßen im SalzburgerLand; Dann nämlich geht der Eddy Merckx Classic Radmarathon in die 8. Auflage. Worauf sich Rennradfans freuen dürfen? Eine atemberaubende Landschaft, drei Streckenvarianten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und eine echte Legende: Der Jahrhundertradfahrer und „Kannibale“ Eddy Merckx wird mit seinem Team am Start sein. Wichtigste Neuigkeit: Die Eddy Merckx Classic 2014 unterstützt ab sofort die Stiftung „Wings for Life“, die sich mit der Forschung zur Heilung von Querschnittslähmungen befasst.

Gemeinsam gegen Querschnittslähmung
Die internationale Stiftung Wings For Life mit Sitz in Salzburg hat sich das Ziel gesetzt, Querschnittslähmung heilbar zu machen. Die treibenden Kräfte hinter Wings for Life sind der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner und Red Bull Gründer Dietrich Mateschitz.
Unterstützt wird die Stiftung von internationalen Sportgrößen wie Hannes Arch, Sebastian Vettel, Nick Ashley Cooper, Lindsey Vonn – und ab sofort von den Teilnehmern der Eddy Merckx Classic. Jetzt schon ein Kultobjekt ist übrigens das neue Art Trikot des Künstlers Robert Rottensteiner. Das Liebhaberstück wird in einer streng limitierten Auflage zu erwerben sein. Der Reinerlös geht an die Stiftung Wings for Life.

Der Eddy Merckx Classic als „Radmarathon für Jedermann“
Neben neuen Partnern setzt man beim8. Eddy Merckx Classic Radmarathon aber auch auf Bewährtes: Zum Beispiel auf die drei erprobten Streckenvarianten verschiedener Schwierigkeitsgrade: Die 68 Kilometer „Kurze Strecke“ (829 Höhenmeter) ist vor allem für erfahrene Marathonteilnehmer – oder solche die es werden wollen konzipiert.. Auf der wunderschönen „Mittleren Strecke“ bewältigen die Radler dagegen 113 Streckenkilometer und 1.396 Höhenmeter. Die „Lange Strecke“schließlich ist eine Herausforderung von 168 Streckenkilometer und 2.551 Höhenmeter mit ein paar wunderschönen Streckenabschnitten und Aussichtspunkten – zum Beispiel am letzten Anstieg auf den Gaisberg.

Eddy Merckx Classic Vorteils-Package ab € 164.-
Für alle die perfekt vorbereitet zum Eddy Merckx Classic Radmarathon an den Start gehen wollen, bieten die Veranstalter ein spezielles Vorteils-Package an. Das Angebot beinhaltet 2 Übernachtungen (Fr.-So.) mit Halbpension und Radlerfrühstück, das Startgeld sowie ein Top Vorbereitungsprogramm auf den Radmarathon am Sonntag. Am Freitag steht tagsüber eine geführte Ausfahrt mit einem Rennrad-Profi auf dem Programm, abends berichtet Sporttherapeut Robert Schimmerl über die Do’s und Dont's im Rennradsport. Am Samstag gibt es einen Vortrag zum Thema Pannen & Reparatur und am Sonntag als krönenden Abschluss den Eddy Merckx Classic Radmarathon – das Startgeld ist im Package enthalten. Der Packagepreis pro Person beträgt € 194.- im 4 Stern Hotel und € 164.- im 3 Stern Hotel. Eine zusätzliche Nacht kann man um lediglich € 40.- bzw. € 50.- zubuchen.

Unterhaltung und Kulinarik für den guten Zweck
Auch für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ist beim 8. Eddy Merckx Classic Radmarathon gesorgt: Es wartet eine große Expo-Area, eine Eddy Merckx Lounge mit Ausstellung der Wiener Mechaniker-Räder der KTM Truck mit Roadshowund Spezialitäten der Eugendorfer Kulinarium-Wirte. Ein Teil der Erlöse aus dem Speiseangebot wird ebenfalls der Stiftung „Wings for Life“ zugutekommen.

Eddy Merckx Classic - das Finale des Alpencups
Der Eddy Merckx Classic Radmarathon ist auch in diesem Jahr die Abschlussveranstaltung des internationalen Alpencups. Der Alpencup ist eine dreiteilige Radmarathonserie in Österreich und der Schweiz und findet 2014 bereits zum elften Mal in Folge statt. Den Auftakt dieses renommierten Cups machte der Amadé Radmarathon in Radstadt (18.05.2014), gefolgt vom Engadin Radmarathon in Zernez/CH (13.07.2014). Das Finalrennen des Alpencups wird – wie bereits in den Jahren zuvor – erneut im Rahmen der Eddy Merckx Classic ausgetragen, die Siegerehrung findet im Anschluss an den Radmarathon statt.

Daten und Fakten zur 8. Eddy-Merckx-Classic
Datum/Start: 7. September 2014 / 8.00 Uhr (alle drei Strecken)
Strecken:
• Lange Strecke 168 km / 2.551 Höhenmeter
• Kurze Strecke 113 km / 1.396 Höhenmeter
• Einsteigerstrecke 68 km / 829 Höhenmeter
Start/Ziel: Eugendorf
Kategorien: Herren und Damen in unterschiedlichen Altersklassen
Startgeld: € 49.- bei Anmeldung bis 31.03.2014, € 59.- ab 01.04.2014 und € 69.- ab 01.09.2014)

Anmeldung unter http://www.eddy-merckx-classic.com/

07.08.2014

 

raa_logoZum sechsten Mal findet von 13. – 18. August 2014 das Race Around Austria, Europas härtestes Radrennen statt. Startort ist zum dritten Mal in Folge St. Georgen im Attergau. Von der malerischen Idylle um den Attersee geht es für die 170 Teilnehmer entlang Österreichs Grenzen im Uhrzeigersinn rund um die Alpenrepublik. 2.200 Kilometer, gespickt mit 28.000 Höhenmeter gilt es in weniger als sechs Tagen zu bewältigen.

Im August ist der Attergau im Salzkammergut das Zentrum der Ultracyclingszene. Die besten Extremradfahrer der Welt starten am Mittwoch, den 13. August ihre Nonstop-Runde. Das Rennen wird als Zeitfahren ausgetragen, Windschattenfahren ist verboten. Damit sind die Sportler auf sich alleine gestellt. Gemeinsam mit ihrem Betreuungsteam, das in einem Begleitfahrzeug direkt hinter den Sportlern mitfährt, müssen die Teilnehmer die vorgegebene Strecke durchgehend absolvieren, bei Tag und Nacht.
 
Weltbester freut sich auf Heimrennen
Mit dem Steirer Christoph Strasser steht der momentan beste Ultraradfahrer am Start des Rennens. Vor zwei Monaten feierte der 31-Jährige seinen dritten Sieg beim Race Across America, erneut in Rekordzeit. „Klarerweise gelte ich als Favorit und mein Ziel ist es auch das Rennen zu gewinnen. Ich will die schwierige Strecke unter vier Tagen absolvieren. Rekorde sind dann einfach das Ergebnis einer perfekten Performance bei guten Bedingungen“, erklärt der Steirer.

In der Kategorie der Solofahrer muss sich Strasser gegen 24 weitere Konkurrenten durchsetzen. Vier davon haben das Race Across America auch schon erfolgreich beendet. Für die 2.200 Kilometer lange Strecke haben die Teilnehmer maximal fünf Tage und zwölf Stunden Zeit um als offizieller Finisher zu gelten. Damit können die Fahrer auch die Qualifikation für das Race Across America lösen und haben die nächsten drei Jahre einen Startplatz garantiert.
 
Ehrgeiziges Promiteam will aufs Podest im Viererbewerb
Sieben Olympia-Medaillen, sechs Weltmeistertitel sowie 18 WM-Medaillen haben die Athleten Christoph Sumann, Andreas Goldberger und Benjamin Karl in ihren Sportarten gewonnen. Während der Olympischen Winterspiele in Sotschi formierte sich die Mannschaft. Axel Naglich, Extremskifahrer und Streif-Pistenchef komplettiert das Quartett. „Die körperliche Belastung beim Race Around Austria ist enorm, auch im Viererteam. Du hast keinen Schlafrhythmus, musst um 2 Uhr nachts genauso im Rennmodus sein wie zu Mittag. Wir müssen zu jeder Zeit Druck aufs Pedal bringen, um vorne mitzufahren. Dazu kommt die Navigation, die ebenfalls ein wichtiger Faktor ist. Und ein bisschen Glück gehört auch dazu“, beschreibt Benjamin Karl.
 
17 Viererteams haben für das Rennen gemeldet. „Dieser Bewerb hat sich mittlerweile zu einem Prestigerennen der Radvereine entwickelt und das Promiteam zu schlagen ist sicherlich für manche Teams eine zusätzliche Motivation“, erklärt Rennleiter Michael Nussbaumer. In der Kategorie der Zweiermannschaften stehen mit Dominik Böcksteiner und Thomas Osbelt die oberösterreichischen Titelverteidiger am Start. Knapp drei Tage werden die Mannschaften für die 2.200 Kilometer benötigen.
 
Rund um Oberösterreich
Erstmals wird heuer auch Oberösterreich in einem eigenen Bewerb umrundet. Die Race Around Austria CHALLENGE dient als Einstiegsrennen in den Ultraradsport und startet gleichzeitig mit dem klassischem Race Around Austria am 13. August. Die 560 Kilometer können entweder alleine oder zu zweit bewältigt werden. Rund 24 Stunden werden für die Umrundung des „Hoamatlands“ benötigt. 76 Athleten haben gemeldet und der Großteil der Starter kommt aus Oberösterreich.
 
Die touristisch traumhafte Strecke führt von St. Georgen via Schärding an die tschechische Bundesgrenze. Über das Mühlviertel geht es zur südlich zur Donau, die in Mauthausen überquert wird. Der Enns entlang fahren die Teilnehmer an Steyr vorbei in die Kalkalpen. In der Urlaubsregion Pyhrn-Priel wartet mit dem Hengstpass der erste große Anstieg der Runde. Danach geht es über den Ziehberg nach Gmunden und über die Grossalmstraße und das oberösterreichische Seengebiet zurück nach St. Georgen/Attergau
 
Ein Highlight der Region
Seit drei Jahren ist St. Georgen im Attergau der Start- und Zielort des Rennens. Ein Großteil der Starter kommt aus der Region. Am Samstag, den 16. August findet am Abend im Eventgelände im Start-und Zielort das Attergauer Marktfest statt. „Bereits im letzten Jahr war es ein eindrucksvolles Ereignis für die Athleten. Der letzte Kilometer führt direkt durch das Fest. Die Besucher bilden bei jeder Ankunft ein Spalier für die Finisher wenn es durch die Zelte geht“, beschreibt der Rennleiter Michael Nussbaumer. Die ersten Einzelfahrer werden am Sonntag erwartet, ebenfalls während des zwei Tage andauernden Festes. „Die Region ist in der Rennwoche restlos ausgebucht“, erklärt Nussbaumer.
 
Die Strecke
2.200 Kilometer sowie 28.000 Höhenmeter sind beim Race Around Austria zu absolvieren. Start- und Zielort ist in St. Georgen im Attergau. Von hier aus geht es nördlich via Schärding ins Mühlviertel. Über Ulrichsberg und Freistadt geht es nach Niederösterreich, wo in Litschau der nördlichste Punkt der Strecke absolviert wird. Das Weinviertel führt die Fahrer ins Burgenland, wo der Neusiedlersee passiert wird. Über Güssing geht es in die Steiermark. Zu Beginn der Steirischen Weinstraße liegt die Zwischenstation Halbenrain. Der Soboth führt die Fahrer nach Kärnten, wo entlang der slowenischen und italienischen Grenze gefahren wird. Osttirol wird durch das Lesachtal erreicht. Von Lienz weg beginnt langsam der Anstieg zum Dach der Tour. Das Hochtor am Großglockner bildet mit 2.504 Metern den höchsten Punkt der Runde. Am Gerlos passieren die Teilnehmer die Grenze ins Bundesland Tirol. Nach Kühtai und der Silvretta Hochalpenstraße ist Vorarlberg erreicht. Das Faschinajoch und der Fernpass sind vor dem Inntal zu bezwingen ehe es nach Salzburg geht. Die Hochkönigstraße bildet das letzte große Hindernis, ehe es via Hallein und das Weißenbachtal zurück nach Oberösterreich geht.

Streckenrekorde:
SOLO HERREN│2013│Joachim LADLER (AUT)│3 Tage 21 Stunden 6 Minuten
SOLO DAMEN│2011│Trix ZDRAGGEN (SUI)│4 Tage 20 Stunden 15 Minuten
ZWEIERTEAMS│2013│BÖCKSTEINER/OSBELT (AUT)│3 Tage 29 Minuten
VIERERTEMAS│2013│STRASSER/MISCH/BAUER/WINTERSBERGER (AUT) │2 Tage 18 Stunden 47 Minuten
 
Bisherige Sieger:
2009│1. David RIHTARIC (SLO)│2. Reinhard WENDLER (AUT)│3. Rainer POPP (GER)
2010│1. Eduard FUCHS (AUT)│2. David RIHTARIC (SLO)│3. Bernhard STEINBERGER (GER)
2011│1. Eduard FUCHS (AUT)│2. Gerald BAUER (AUT)│3. David MISCH (AUT)
2012│1. Eduard FUCHS (AUT)│2. Simon RUFF (SUI)│3. Johann EISENBRAUN (AUT)
2013│1. Joachim LADLER (AUT)│2. Severin ZOTTER (AUT)│3. Jacob ZURL (AUT)

Zeitplan (Eventgelände beim Gemeindeamt St. Georgen im Attergau)
Dienstag, 12. August
ab 18:45 Damenstart, Nudelparty im Anschluss
Mittwoch, 13. August
Ab 09:40 Start Soloathleten, Zweier- und Viererteams
Donnerstag, 14. August
Ab Vormittag Zieleinlauf Challenge, ab 18:00 Uhr Siegerehrung
Samstag, 16. August
ab Mittag Zieleinlauf Viererteams und am Abend Marktfest. Ab ca. 20:00 Uhr Siegerehrung der Teams (Vierer und Zweier)
Sonntag, 17. August
ab Vormittag Zieleinlauf Einzelfahrer und Frühschoppen beim Marktfest
Montag, 18. August
Zieleinlauf bis 22:00 (offizieller Zielschluss für alle Bewerbe)

www.racearoundaustria.at

 

06.08.2014

 

Hamburg, 05.08.2014 - Am 9. August 2014 ist es soweit und Hamburg wird zum zweiten Mal Austragungsort für ein RAD RACE-Event. Mit dem RAD RACE LAST MAN STANDING bekommt die Bike-Metropole im Norden ein weiteres Wettkampf-Event der Extraklasse, denn auf dem Heidbergring wird ein Hochgeschwindigkeits Ausscheidungsrennen im KOSystem ausgetragen, das seinen Teilnehmern alles abverlangen wird.

 

Damit geht die Radrenn-Serie, die erst Anfang des Jahres gestartet ist, bereits in die dritte Runde. Den Auftakt der Serie bildete die Last Man Standing Premierenveranstaltung in Berlin, daraufhin folgte ein Streethunt-Event in Hamburg am Brandshofer Deich – nun steht am Wochenende der Heidbergring an. Im August folgen weitere Events in Karlsruhe und Frankfurt, im September in Offenbach und Oktober in Münster.

 

Unter dem Motto STOP RACISM – START RACEISM ermöglicht der Heidbergring allen Teilnehmern ein spektakuläres Rennerlebnis. Alles was bei dieser Veranstaltung zählt ist auf dem Rad, ganz gleich welcher Nation, Geschlecht, Religion, Farbe oder Fahrradszene man angehört – Integration ist das Leitmotiv. Bereits mehr als 120 Teilnehmer haben sich im Vorfeld für das RAD RACE LAST MAN STANDING registriert.
Zwar ist die Anmeldung noch einige Tage geöffnet, doch das Teilnehmerfeld ist extrem limitiert. Gestartet wird in zwei Klassen, der OPEN-Kategorie (Singlespeed und Road Bikes / Rennrad / MTB / Crosser – mit Bremsen) und der FIXED-Kategorie (ohne Bremsen).

 

Das Format

Das RAD RACE am Heidbergring wird als LAST MAN STANDING-Format ausgetragen. Dabei handelt es sich um ein Ausscheidungsrennen im KO-System mit bis zu 10 Fahrern pro Rennen. Nach jeder Runde scheidet der langsamste Fahrer aus.

Über den Heidbergring

Der Heidbergring befindet sich am Rande von Geesthacht, ca. 30 km südöstlich von Hamburg und wird normalerweise für Sicherheitsfahrtrainings oder Motorradveranstaltungen genutzt. Der komplett asphaltierte Rundkurs ist 850 m lang und hat eine Breite zwischen neun und dreizehn Metern. Die gesamte Strecke ist von Erdwällen begrenzt, was einem sehr hohen Sicherheitsstandard entspricht. Aufgrund der vorhandenen „Naturtribünen“ ist der Ring aber nicht nur sicher, sondern die Anlage bietet für Zuschauer auch perfekte Sicht auf die Rennstrecke. Auf der Strecke befinden sich nur 2 – 3 starke Kurven, der restliche Track bietet sich
hervorragend für spannende Sprints an.

Special mit Kristina Vogel beim RAD RACE Heidbergring

Als kleines Highlight wird es vor dem Finale ein Sprintrennen mit Kristina Vogel, Bahnradweltmeisterin und Olympiasiegerin, geben. Kristina Vogel tritt in einem Sprint Race gegen 7 Kontrahenten an – ein Mal die Zielgrade lang. Jeder kann sich vor Ort bewerben, um gegen die Bahnradweltmeisterin anzutreten! Egal ob angemeldet oder nicht.

Im Überblick

RAD RACE Last Man Standing
Datum: 9. August 2014
Location: Heidbergring, Fahrendorfer Weg 1, 21502 Geesthacht
Uhrzeit: 9 – 20 Uhr
Fahrklassen:
a) Fixed Gear (ohne Bremsen)
b) Open (Singlespeed und Road Bikes / Rennrad / MTB / Crosser...(mit Bremsen)
Anmeldung unter: www.rad-race.com/hamburg-09-08-2014/#formular

Über das RAD RACE-Team

Wir vom RAD RACE-Team veranstalten seit 2014 in Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Münster und Frankfurt Aufsehen erregende und in Europa bisher einzigartige Radrennen. Im Programm finden sich verschiedene Eventformate für Rennräder, Fixed Gear, Single Speed, Mountainbikes und Cross-Bikes.
Im Gegensatz zu klassischen Radrennen, bei denen eine kilometerlange Strecke abgesperrt werden muss und Zuschauer nur für wenige Sekunden Fahrer an sich vorbeiziehen sehen, stechen RAD RACES durch ein internationales Fahrerfeld und die Auswahl von charaktervollen und atmosphärisch aufgeladenen Locations heraus, die den Zuschauern durch die gefahrenen Rundkurse eine perfekte Integration in das Konzept und somit beste Unterhaltung garantieren.

 

05.08.2014

 
 

 

Zum vierten Mal fiel am Samstag, den 2. August 2014, in St. Anton am Arlberg der Startschuss zum ARLBERG Giro und an die 1.400 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt setzten ihre Räder in Bewegung. Ex-Profi Jörg Ludewig dominierte das diesjährige Rennen auf ganzer Linie.

Als um 7.15 Uhr Früh im Ortszentrum von St. Anton am Arlberg die über 1.400 RennradfahrerInnen auf die Strecke geschickt wurden läutete dies die 4. Auflage des beliebten Rennradmarathon ARLBERG Giro ein. Wie üblich wurden die TeilnehmerInnen schon zu Beginn nicht geschont, denn die Strecke führte sofort auf 1.804 Meter, hinauf auf den Arlberg Pass. Emanuel Nösig – heute neu im Team Mooserwirt Ridley St. Anton am Arlberg Trikot – gab auf den Pass hinauf richtig Gas und setzte sich schnell vom restlichen Teilnehmerfeld ab. Ihm dicht auf den Fersen war aber Jörg Ludewig (Team Alpecin Lightweigth), ehemaliger Teamkollege von Jan Ullrich im T-Mobile Team, Vize-Weltmeister im Mannschaftszeitfahren 1993 und diesjähriger Tour Transalp Sieger.

King und Queen auf der Bieler Höhe

Nachdem Bludenz passiert war, erwartete die ARLBERG Giro-Teilnehmer der zweite Anstieg: Die Bieler Höhe.

Durch das Montafon konnte sich Nösig gegen Ludewig nicht durchsetzen und fiel stark ab.

Zum „King of the Mountain“ kürte sich in diesem Jahr Stefan Kirchmair (Kirchmair Cycling Team) mit einer Zeit von 00:35:48,8.

Der Bergwertungstitel „Queen of the Mountain“ ging an die Lokalmatadorin Daniela Pintarelli (Team Mooserwirt Ridley St. Anton am Arlberg) mit 00:45:11,4.

 

Dominator Ludewig holt sich den ARLBERG Giro-Sieg

Nachdem die Bieler Höhe passiert war, setzte sich die Rennspitze aus Jörg Ludewig, Stefan Kirchmair und dem Italiener Alessandro Bertuola (Team Beraldo Greenpaper Europa Ovini) zusammen.

Ludewig dominierte auch auf den letzten Kilometern, doch bei den nachfolgenden Fahrern wurden die Karten neu gemischt.

Mit Applaus und grandioser Stimmung empfingen die zahlreichen Zuschauer im Ziel im Ortszentrum von St. Anton am Arlberg den Sieger des Rennens, Jörg Ludewig (04:01:42,3). Zweiter wurde der Italiener Roberto Cunico (Team Beraldo Greenpaper Europa Ovini mit einer Zeit von 04:04:02,9 dicht gefolgt vom Drittplatzierten Andreas Traxl (04:04:03,8), der in diesem Jahr auf seiner Heimstrecke wieder einen tollen Erfolg verbuchen konnte.

„Hier beim ARLBERG Giro war wirklich das ,Who is Who‘ der Jedermannszene am Start und ich war quasi allein am Start gegen starke Konkurrenten, deswegen war meine Devise von Anfang an Angriff ist die beste Verteidigung“, kommentierte Sieger Jörg Ludewig seinen Sieg.

Daniela Pintarelli kürte sich nicht zur zur „Queen of the Mountain“, sondern erneut zur ARLBERG Giro-Siegerin (04:17:10,1). Zweite wurde die Deutsche Monika Dietl (Kirchmair Cycling Team, 04:33:11,5) und der dritte Platz bei den Damen ging an Christina Willy-Kraxner (Peto Repower Team, 04:41:30,2).

„Die letzten 3 Kilometer auf die Silvretta hatte ich einen kleinen Einbruch, konnte im Paznauntal aber wieder gut aufholen“, freut sich Daniela Pintarelli über ihren Sieg beim ARLBERG Giro 2014.

Alle Ergebnisse ARLBERG Giro 2014 unter: http://results.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=12352

 

04.08.2014

 
 

Keine Woche ist es her, dass 905 Mountainbiker die komplette Route der 17. Craft BIKE Transalp powered by Sigma erfolgreich absolviert haben, da steht der Termin für 2015 bereits fest. Vom 19. bis 25. Juli 2015 findet die 18te Auflage des Alpenklassikers für Zweierteams statt.

Der Termin für die Online-Registrierung zum siebentägigen Mountainbike Etappenrennen wird ebenfalls in Kürze kommuniziert.

Weitere Informationen zum Rennen stehen auf bike-transalp.de bereit.

Craft BIKE Transalp powered by Sigma

Die Craft BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route bis 2013 in acht Etappen von Deutschland quer über den Alpenhauptkamm bis nach Italien.

2014 wurde das Rennen um eine Etappe verkürzt. Auch 2015 wird die Route wieder vom 19. bis 25. Juli sieben spannende und abwechslungsreiche Etappen bieten.

 03.08.2014

 

logo_protective_bike_four_peaks

Knapp zwei Monate nach der zweiten Auflage des Protective BIKE Four Peaks steht der 2015er Termin für das viertägige Mountainbike-Etappenrennen für Einzelstarter und Viererteams fest. Wie die Veranstalter bekannt gaben, werden sich Profis als auch Amateure vom 17. bis 20. Juni 2015 vier faszinierenden Renntagen stellen.

Wann die Online-Anmeldung zum Mountainbike-Highlight für Jedermann startet, wird ebenfalls bald kommuniziert.

Weitere Informationen zum Rennen stehen auf bike-fourpeaks.de bereit.

 

Protective BIKE Four Peaks

Das Protective BIKE Four Peaks ist nach seinem erfolgreichen Debüt 2013 auch 2015 wieder ein absolutes Muss in jedem Mountainbike-Kalender. Im Verlauf des viertägigen Etappenrennens vom 17. bis 20. Juni 2015 durchqueren bis zu 1.000 Teilnehmer auf vier Etappen die schönsten Bike-Reviere der Alpen.

Zudem besteht die Möglichkeit für jeden Einzelstarter, sich mit mindestens drei weiteren Teilnehmern zu einem Team zusammenzuschließen.

 

02.08.2014

 
 

 

Logo DreiländergiroAb heute ist die Anmeldung zum Dreiländergiro Nauders 2015 freigeschaltet. Der Radsportklassiker findet im nächsten Jahr am 28.06.2015 statt.  Angeboten werden wieder wie gewohnt 2 Strecken, die es in sich haben:

Die klassische Strecke A  führt über 168 km und 3.300 Höhenmeter mit Steigungen bis 15 Prozent von Nauders über das Stilfserjoch, den Umbrailpass und den Ofenpass zurück nach Nauders und gilt als äußerst anspruchsvoll.

Strecke B führt ebenfalls über das Stilfserjoch, den Umbrailpass nach St. Maria und zurück nach Nauders durch das obere Vinschgau. Mit 120 km und 2.675 Höhenmetern ist diese Route ebenfalls eine große Herausforderung..

Interessenten sollten mit der Anmeldung nicht zu lange warten, da für beide Strecken ein Teilnehmerlimit von je "nur" 1.500 Teilnehmern gilt. 

Anmeldung und weitere  Informationen auf www.dreilaendergiro.at

01.08.2014

München, 28. Juli 2014 – Insgesamt 425 Zweierteams sowie 55 sogenannte Individual Finisher und damit 905 der am vorletzten Sonntag in Oberammergau gestarteten 1.034 Mountainbiker haben die komplette Strecke der Craft BIKE Transalp powered by Sigma über 587,06 Kilometer und 19.147 Höhenmeter nach Riva del Garda absolviert. Somit sicherten sich 87% der Teilnehmer nach sieben harten Renntagen das begehrte Finisher-Jersey.

Zu den erfolgreichen Amateuren wie Profis zählen 16 Damenteams, 47 Mixed, 52 Senior-Masters-Paarungen, 139 Masters-Duos und 171 Männerteams.

Wie im Vorjahr dominierten auch 2014 wieder die beiden Centurion Vaude-Fahrer Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) das Rennen und schafften nach 25:32:29,9 Stunden als erst drittes Team der Transalp-Geschichte eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Elite-Klasse.

Die beiden herausragenden Athleten der 17. Auflage des Alpenklassikers waren damit fast drei Mal so schnell unterwegs wie Clarissa Elsner und Dariusz Zmarzly. Das österreichische Team VegFit saß insgesamt 73:01:12,1 Stunden im Sattel und beendete damit als letztes Duo die Transalp 2014.

 

Über die Craft BIKE Transalp powered by Sigma

Die Craft BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route bis 2013 in acht Etappen von Deutschland quer über den Alpenhauptkamm bis nach Italien.

2014 wurde das Rennen um eine Etappe verkürzt. Von Oberammergau aus ging es über Imst, Nauders, Naturns, Sarnthein, Kaltern und Trento bis nach Riva del Garda. Insgesamt legten die Teilnehmer 587,06 Kilometer zurück und bewältigen zudem 19.147 Höhenmeter.

 

 28.07.2014

 

 
Meilenstein mit neuen Höhepunkten –ein bekannter Sieger, erfolgreiche Promi-Teams
 
Strahlende Gesichter bei den Siegern der 24-Stunden-Rennen im Rahmen des Radsport-Kultevents Rad am Ring auf dem Nürburgring: Markus Rieber wiederholte seinen Vorjahreserfolg als Einzelfahrer auf dem Eifel-Asphalt, während Markus Hager den parallel laufenden Mountainbike-Wettkampf als Einzelkämpfer für sich entschied. Das prominent besetzte „Koga-Ladies“-Frauen-Viererteam verteidigte wie geplant seinen Titel in der Disziplin. Bei den Achter-Mannschaften stand das „Ledschends – Wings for Life“-Team unter verschärfter Beobachtung, hatte sich die Truppe um DTM-Pilot Timo Scheider doch einen Podestplatz ausgerechnet – das Rennen brachte den Klassensieg. Auch auf Seiten des Veranstalters zeigten am Sonntagnachmittag alle Daumen gen Himmel: Neue Errungenschaften wie das Zeitfahren am Samstagabend, die Junioren-Lizenzrennen und der umgebaute Expobereich im Fahrerlager erwiesen sich als Volltreffer.
 
Ganz offensichtlich gibt es einige feste Werte, die Rad am Ring-Teilnehmer immer wieder ansprechen, wenn sie Ihre Eindrücke vom 24-Stunden-Rennen schildern sollen. Nach dem für sie schönsten Teil der Strecke gefragt, nennen sie regelmäßig die Abfahrt durch die Fuchsröhre – ob geschwindigkeitsverwöhnte Autorennfahrer wie Timo Scheider oder ehemalige Radprofis wie der Österreicher René Haselbacher. „Die Fuchsröhre runterzufahren ist etwas ganz Tolles – ich liebe es, die Geschwindigkeit mit aus der Kurve zu nehmen“, sagt Haselbacher. Scheider gefällt die Fuchsröhre ebenfalls, aber auch die folgenden schnellen Kurvenpassagen bei Breitscheid: „Da hilft mir sicher meine Streckenkenntnis aus dem Rennwagen, da konnte ich etliche Meter auf die Konkurrenz gutmachen.“ Was den Teil der Nordschleife angeht, der den Fahrern am meisten Respekt einflößt, herrscht ebenfalls weitgehend Einigkeit. „Der Anstieg zur Hohen Acht ist selbst für mich als Profi anstrengend“, sagt Christian Knees, 2010 deutscher Straßenmeister und immer noch aktiver Radsportler im Team Sky. Mike Kluge, der ehemalige Querfeldein-Weltmeister, pflichtet ihm bei: „Da spürst Du jeden Atemzug, den Du machst – oder den Du gerne gemacht hättest.“ Doch die Atmosphäre des 24-Stunden-Rennens scheint alle Strapazen ausreichend zu belohnen. „Die Nacht ist für mich das Highlight“, sagt der ehemalige deutsche ProTour-Fahrer David Kopp, „man fährt wie durch ein Lichtermeer, da sind ja Tausende von Sportlern unterwegs. Vor allem aber sieht man bei Nacht nicht so genau, wie steil es den Berg hoch geht“, fügt er noch grinsend hinzu. Und wünscht sich vor dem Einbruch der Nacht – wie die meisten Ring-Radler –, dass es nicht regnen möge.
 
 
 
Nach dem katastrophale Wetterbedingungen vor einem Jahr den zeitweiligen Abbruch des Rennens in der Nacht erforderlich gemacht hatten, blieben die rund 10000 Rad am Ring-Teilnehmer dieses Mal von meteorologischen Schikanen verschont. Allerdings lässt die Unterbrechung des Vorjahres keinen Vergleich der erzielten Rundenzahlen mit denen des aktuellen Wettbewerbs zu.
 
Bei den Einzelfahrern lautete der Zieleinlauf wie 2013 Markus Rieber (28 Runden) vor Rainer Steinberger (27), auf dem Mountainbike siegte Markus Hager mit 59 Umrundungen des Offroad-Kurses deutlich vor Uwe Schmitz (50 Runden). Bei den Straßen-Zweier-Teams siegten Martin Waldenberger und Erwin Hickl. Die beste Vierer-Mannschaft auf Asphalt stellte das „elektroland24 Cycling Team“ (Jan Büchmann/Martin Deprie/Adran Rips/Alexander Franz; 32 Runden). In dieser Kategorie galt das Interesse jedoch auch den prominent besetzten Teams. Die „Ledschends – Wings for Life“-Truppe mit Ex-DTM-Rennfahrer Manuel Reuter landete auf Rang 14, das zweite „Ledschends“-Team mit David Kopp und seinem noch aktiven Kollegen Stefan Schumacher erreichte das Ziel auf Platz 23 (29 Runden). Bei den Frauen-Vierern galt als ausgemacht, dass die „Koga-Ladies“ (Franka Heidenreich/Theres Klein/Christina Koep/Carolin Schiff) den im Vorjahr errungenen Sieg wiederholen würden – und so war es nach 27 Runden auch. Schnellste Einzelfahrerin der Frauen war die Schweizerin Tatjana Ruf (22 Runden), bei den Zweier-Teams siegten Maja Casellas/Katrin Kinzelbach (22 Runden).
 
 
 
Unter besonderer Beobachtung standen die mit reichlich Automobilsport-Prominenz besetzten Achter-Teams der Männer. „Ein Podestplatz soll es schon werden“ hatte DTM-Pilot Timo Scheider die Parole für die „Ledschends – Wings for Life“-Mannschaft ausgegeben. Mit 32 Runden gelang ihm und seinen Mitstreitern ein deutlicher Klassensieg. Das Topteam des in der Nähe des Nürburgring beheimateten DTM-Rennstalls „Phoenix“ mit dem amtierenden DTM-Champion Mike Rockenfeller konnte mit Rang sieben mehr als zufrieden sein, während die zweite „Phoenix“-Truppe, für die Timo Scheider zusätzlich in die Pedale trat, Platz 36 von fast 90 gewerteten Teams erreichte. Nicht zu vergessen Mike Kluge und seine Mannen. Kluge ist zwar als ehemaliger Querfeldeinweltmeister radsporterprobt, hat auch schon bei den 24 Stunden Mountainbike am Ring teilgenommen, kennt die Nordschleife jedoch auch als Autorennfahrer. „Durch die Autorennen kenne ich die Strecke hier sehr gut. Aber ich muss sagen, die Straßenversion der 24 Stunden von Rad am Ring ist ganz schön hart.“ Immerhin – es reichte für den guten 14. Platz.
 
 
 
Zufrieden ist auch das Organisationsteam um Hanns-Martin Fraas und Willi Schüller vom RC Herschbroich. „Wir haben dieses Jahr einige Neuerungen ausprobiert: Die Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend mit dem Zeitfahren als erstem sportlichen Höhepunkt, das Junioren-Lizenzfahren und die umgebaute Expo im Fahrerlager mit der Aktionsbühne im Mittelpunkt“, sagt Fraas, „alles ist bei unseren Gästen super angekommen. Ach die Teilnehmerzahlen waren in Ordnung, obwohl wir im Bereich Mountainbike etwas Federn lassen mussten, weil es im Umfeld Konkurrenzveranstaltungen gab.“ Rad am Ring soll Zukunft haben auch, nachdem der Schauplatz Nürburgring jetzt neuen Besitzern gehört. Fraas: „Wir führen bereits erste, sehr konstruktive Gespräche. Zwar ist noch nichts entschieden, aber beide Partner haben starkes Interesse daran, Rad am Ring weiterzuführen.“
 
Alle Informationen zum „Rad am Ring“ Festival vom 25. bis 27. Juli 2014 unter: www.radamring.de
 
28.07.2014

 

 
 

 

Vorjahressieger Jonas Leefmann wiederholt Erfolg im 75-km-Rennen mit neuer Bestzeit
 
Ganz astrein waren die Wetteraussichten für die am Samstagvormittag bei Rad am Ring angesetzten Jedermann-Rennen über 25, 75 und 150 Kilometer sowie die zwei Junioren-Lizenzrennen nicht. Doch der Wettergott war offensichtlich angetan vom sportlichen Treiben auf der Nürburgring-Grand Prix-Strecke und der malerischen Nordschleife. Von seiner Seite aus gab es keine Einflussnahme auf athletischen Leistungen in der Eifel. Dennoch wurden nicht in allen Disziplinen neue Bestwerte aufgestellt.
 
Das mit knapp 800 Teilnehmern – darunter fast 80 Frauen – am stärksten besetzte Feld des 75-Kilometer-Wettbewerbs wurde wie im Vorjahr von Jonas Leefmann dominiert. Der 32-Jährige benötigte 1:56.10,93 Stunden dafür, die Nordschleife dreimal zu umrunden und verbesserte damit sein Ergebnis aus dem Vorjahr (1:48.57,64 Stunden) knapp. Die Sieger der Altersklassen Master 2 (41 bis 50 Jahre), Maik Harmann, Junioren (17 bis 18 Jahre), Hannes Glöckl und der Hauptklasse (19 bis 29 Jahre), Maximilian Römmelt verpassten Leefmanns Bestmarke aus dem Jahr 2013. Bei den Frauen siegte Bianca Bernhard in 2:12.53,73 Stunden und blieb damit hinter der 2013 gesetzten Bestmarke von Janine Meyer (2:09.26,45 Stunden) zurück. Auch im 25-Kilometer-Rennen konnte der aktuelle Sieger André Düren mit seiner Zeit von 42.39,83 Minuten die im Vorjahr von Daniel Voitl aufgestellte Bestzeit von 37.52,35 Minuten nicht knacken. Die Siegerehrung der Frauen für dieses Rennen durfte André Dürens Vereinskollegin Gabriele Reidelbach vom „Würmtalexpress“ mit 52.56,99 Minuten auf der obersten Stufe des Siegerpodests feiern.
 
 
Während auf dem Treppchen bei den 25- und 75-Kilometer-Radlern durchgängig Deutsch gesprochen wurde, ging es bei der Ehrung der schnellsten Fahrer über die 150-Kilometer-Distanz internationaler zur Sache. Hier holte sich der Italiener Guiseppe di Salvo mit einer Zeit von 3:56.08,93 Stunden die Siegertrophäe vor dem Belgier Bart Bury und dem Deutschen Christian Dengler, die beide denkbar knapp an der Vier-Stunden-Hürde scheiterten. Vorjahressieger Anthony Spysschaert aus Belgien unterbot mit 4:04.09,99 Stunden seine Zeit aus 2013 (4:04.47,83 Stunden), wurde damit aber dieses Jahr nur Neunter. Die schnellste Frau über 150 Kilometer heißt Katharina Venjakob. Sie benötigte für ihre sechs Runden auf der Nordschleife 4:48.38,39 Stunden.
Eingeläutet worden war der Radsport-Tag am Nürburgring mit einer Neuerung im Programm. Vor allen anderen wurden zwei Rennen für Lizenzfahrer der U17- und der U19-Altersklasse gestartet, wobei die unter 17-Jährigen eine Runde über die Nordschleife drehten, während ihre älteren Kollegen zweimal die knapp 25 Kilometer zu absolvieren hatten. Grundsätzlich ein gelungenes Experiment“, fasste Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas nach dem Zieleinlauf zusammen, „wir werden jetzt alle Erkenntnisse auswerten und die Möglichkeiten überprüfen, diese Rennen noch attraktiver zu machen. Ein Projekt für die Zukunft von Rad am Ring.“ In der U17-Klasse gewann Jeremias Schramm (40.45 Minuten), die Siegertrophäe der U19-Fahrer holte sich Heiko Homrighausen (1:20.06 Stunden).
 
Alle Informationen zum „Rad am Ring“ Festival vom 25. bis 27. Juli 2014 unter: www.radamring.de
 
27.07.2014
 

 

 
 

 

Nach dem erfolgreichen Neustart mit dem 20. Downhill am Inselsberg im vergangenen Jahr, steht die diesjährige 21. Ausgabe der Kultveranstaltung vom 22. – 24. August 2014 in Tabarz ganz im Zeichen der im Rahmen der Veranstaltung statt findenden Thüringer Landesmeisterschaft. Natürlich ist das Rennen aber auch in diesem Jahr wieder offen für alle: Kinder und Erwachsene.

Wir freuen uns sehr, dass der Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herr Jürgen Reinholz, erneut die Schirmherrschaft für den Tabarzer Downhill am Fuße des Inselsberges übernommen hat. In Vorfeld der Veranstaltung in Waltershausen ein Treffen des Ministers mit Vera Hohlfeld, Geschäftsführerin der ausrichtenden T.RF Sportmarketing GmbH und Oliver Schneider, Vorsitzender des veranstaltenden Bergradsportvereins „Downhill am Inselsberg“ Tabarz e.V., statt. Zu diesem Anlaß übergab Minister Reinholz einen Lottomittelbescheid in Höhe von 5000,00 €.

„Ich rechne ich fest damit, dass auch die 21.Auflage des Rennens wieder ein Höhepunkt im Thüringer Sportjahr wird. Deshalb habe ich wieder gerne die Schirmherrschaft über den Downhill am Inselsberg übernommen. Und selbstverständlich werde ich an der Piste mitfiebern, wenn die Biker um die schnellste Abfahrt wetteifern“, sagte der Minister in Waltershausen.

Natürlich ließ es sich Minister Reinholz nicht nehmen, von Vera Hohlfeld über den Stand der Vorbereitungen informiert zu werden.

Seit einigen Tagen können sich die Teilnehmer online anmelden und es gibt einen wahren Ansturm auf die begehrten Startplätze.

Weitere News und Informationen zum Downhill am Inselsberg finden Sie unter: www.fichtenslalom.de

 

 24.07.2014

 

 
 

 

Schwarzwaldkönig

Der Schauinslandkönig, der mit rund 1000 Teilnehmern das mit Abstand grösste Bergzeitfahren in Deutschland ist, findet am Sonntag, den 03.08.2014 zum achten mal statt.

Jeder Teilnehmer wird unmittelbar vor seinem Start von zwei Starthelfern gehalten, und geht einzeln von einer großen Startrampe auf die legendäre Schauinsland -„Bergrennstrecke“.

Viele Sonderwertungen für Tandems, Kinderradanhängergespanne, Inlineskater, Handicapsportlerund Skiroller sorgen am Schauinsland für Vielfalt und interessante Abwechslung. Die Zeitnahme wird mit Transponder-Chips durchgeführt, und im Ziel warten neben reichlichVerpflegung, vielen Zuschauern und guter Stimmung auch der legendäre Schauinslandkönig Thronmitsamt Zepter und Krone auf alle, die erfolgreich oben am Gipfel ankommen.

Ab 10 Uhr morgens geht es los, dann startet alle 15 Sekunden ein Teilnehmer auf die 11,5 km lange und 770 Höhenmeter aufweisende L 124 von Horben bis hinauf zum Schauinslandgipfel. Die Siegerehrung findet gegen 16 Uhr 30 direkt im Zielbereich auf dem Schauinsland statt. Für alle Teilnehmer, Zuschauer, Betreuer und Fans werden im Zielbereich auf dem Schauinsland Gipfelparkplatz ganztägig verschiedene Speisen und Getränke, Kaffee, Kuchen und Eis angeboten.

Alle Teilnehmer erhalten als offizielles Teilnehmergeschenk ein hochwertiges Schwarzwaldkönig Radtrikot mit durchgehendem Front-Reißverschluß. Die Online Anmeldung ist noch bis zum 31.07.2014 möglich. Das Startgeld inklusive Radtrikot und Zielverpflegung beträgt: 39.- €

Nachmeldungen zum Schauinslandkönig sind noch vor Ort möglich:
 
Wer noch kurz entschlossen mitfahren möchte, kann sich auch direkt vor Ort noch nachmelden: Am Vortag, Samstag, den 02.08.2014 von 11 Uhr bis 16 Uhr bei der Startunterlagenausgabe bei Sport Kiefer in der Schwarzwaldstraße 173 direkt neben dem Institut der Sport Uni Freiburg. Am Veranstaltungstag, Sonntag, den 03.08.2014 ab 8 Uhr 30 bis 14 Uhr direkt im Startbereich im Ortsteil Bohrer. Nachmeldungen: 45,- €
Mehr Informationen zum Schauinslandkönig und die Online-Anmeldung im Internet unter:www.schauinslandkoenig.de

Studie des Institut für Sport und Sportwissenschaft an der Uni Freiburg:
 
Für alle ambitionierten Radsportler, die beim Schauinslandkönig mit dem Rennrad an den Start gehen, und eine persönliche Bestzeit aufstellen wollen, bieten die Sport Uni Freiburg und das Radlabor Freiburg ein besonderes Schmankerl: Im Rahmen einer für die Teilnehmer kostenlosen Studie mit zwei Leistungsdiagnostiken auf dem Radergometer mit Laktatmessung und Atemgasanalyse (Spiroergometrie) soll untersucht werden, welche der beiden Methoden zur Leistungsmessung die sportliche Leistungsfähigkeit genauer abbildet und vorhersagt. Der Gegenwert der zwei kostenlosen Leistungsdiagnostiken mit Abschlußgespräch liegt bei: 200,- € !
Alle Informationen zur Studie und die Kontaktdaten zur Bewerbung auf:
http://www.schauinslandkoenig.de/images/ProbandeninformationSchauinslandknig2014.pdf
 
Team Caritas-International:
 
Das Team Caritas-International mit Sitz in Freiburg geht auch 2014 wieder mit rund 30 Mitarbeitern auf die Strecke, um Spenden für ein Hilfsprojekt für ehemalige Kondersoldaten im Kongo zu erradeln. Der Veranstalter des Schauinslandkönig unterstützt das Team der Caritas-International schon seit vielen Jahren mit Geldspenden für die Teamfahrer.
Alle Informationen zur Spendenaktion der Caritas-International findet man unter:
http://www.caritas-international.de/schauinslandkoenige2014

Der Schauinslandkönig in Zahlen:
 
Der Freiburger Student Tim Scheffzyk hat sich die Mühe gemacht, so gut wie alle Teilnehmerdaten und Ergebnisse der letzten 7 Jahre Schauinslandkönig statistisch aufzuarbeiten, und hat so rund 5000 Ergebnisse analysiert und genau ausgewertet. Wer sich für die interessanten und teilweise auch kuriosen Ergebnisse dieser Analyse interessiert, der findet hier eine Zusammenfassung.
 
23.07.2014

 

 

 

Dresden/ Leipzig / Berlin. Die Tour de France läuft derzeit auf Hochtouren. In wenigen Tagen wird in Paris ein Sieger auf dem Treppchen stehen. Doch auch in Leipzig gibt es jemanden, der in diesen Tagen viel gewinnen kann: Das Kinderhospiz Bärenherz. Die Einrichtung soll Nutznießer einer ungewöhnlichen Versteigerung sein: Weltweit gibt es nur zehn „Maillot jaunes“ (Gelbe Trikots), auf denen sich 15 ehemalige deutsche Radsportlegenden einschließlich Täve Schur, dem ersten Deutschen Amateurweltmeister im Radsport, mit ihrer Unterschrift verewigt haben! Eines davon, und tatsächlich nur eines, wird in der Zeit vom 1. August bis 1. September 2014 versteigert!

Die Versteigerung beginnt am 1. August 2014, 0 Uhr und dauert bis zum 1. September 2014, 24 Uhr. Alle Angebote können über das Kontaktformular der M4Energy eG schriftlich abgegeben werden. Das Einstiegsgebot liegt bei 200 Euro. Mitbieten können Unternehmen und Privatpersonen, Vereine und Organisationen gleichermaßen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Der Bieter mit dem höchsten Gebot wird nach dem 1. September schriftlich benachrichtigt und erhält die ersteigerte Trophäe am 14. September 2014 zur 4. Auflage des Sparkassen Heideradcups (www.heideradcup.de) auf Wunsch persönlich überreicht. Im Rahmen dieses Jedermannrennens, welches nördlich von Leipzig stattfindet, wird auch der Scheck mit der Summe an das Kinderhospiz überreicht. 

Auf dem Trikot finden sich Autogramme von Thomas Barth, Lothar Thoms, Dan Radtke, Täve Schur, Wolfgang Kühn, Eberhard Butzke, Andreas Petermann, Bernd Drogan, Martin Götze, Axel Peschel, Jan Schur, Gerhard Lauke, Falk Boden, Lutz Heßlich, Uwe Ampler, Hans-Joachim Hartnick, Peter Becker (1. Trainer von Jan Ullrich), Uwe Raab, Robert Bartko, Michal Poletek und Wolfgang Scheibner.

Der Erlös aus der Versteigerung kommt dem Kinderhospiz Bärenherz aus Markkleeberg zugute. Glücklich über die Nachricht zeigte sich die Geschäftsführerin des Vereins, Ulrike Herkner: „Die Versteigerung zugunsten des Kinderhospizes Bärenherz ist eine tolle Idee und zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten zu helfen sein können. Wir freuen uns über diese kreative Aktion und danken der M4Energy eG für ihr Engagement.“

Maik Junker der Vorstandsvorsitzende der M4Energy eG: „Wir haben in diesem Jahr unsere Aktivitäten für den Radsport ausgeweitet. In diesem Zusammenhang haben wir auch eine Veranstaltung im Süden Berlins unterstützt – das „4. Rund im Gewerbegebiet Stahnsdorf“. Hier standen unter anderem ehemalige Olympiasieger, Weltmeister und Friedensfahrer in einem einzigartigen Rennen am Start. Als Sponsor haben wir eines dieser zehn signierten Trikots erhalten. Da in unseren Statuten das soziale Engagement verankert ist, haben wir die Idee entwickelt, dieses nicht bei uns selbst an die Wand zu hängen, sondern damit Gutes zu tun – mit der Versteigerung wollen wir einen hoffentlich stattlichen Betrag zusammen bekommen, um dem Kinderhospiz Bärenherz zu helfen. Denn die großartige Arbeit des Vereins Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. finden wir absolut unterstützenswürdig.“

Friedensfahrtetappensieger Martin Götze, der mit seiner Signatur auf dem Trikot diese Aktion ebenfalls unterstützt, freut sich, „dass es so viele Menschen gibt, die an meiner Sportart ebenso viel Freude empfinden wie ich. Wenn daraus auch noch für andere etwas Positives herauskommt, finde ich das umso schöner.“ Martin Götze wird am 14. September bei der Trikot- und Scheckübergabe persönlich anwesend sein.


Hintergrund:

Der Energiedienstleister M4Energy eG unterstützt von Beginn an zahlreiche soziale Projekte: Dazu gehören Sportveranstaltungen, Kindertagesstätten oder sozial geförderte Arbeitsplätze.

Der Verein Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Betrieb des gleichnamigen stationären Kinderhospizes über die eingeworbenen Mittel zu finanzieren. Das Haus mit Sitz im Kees’schen Park in Markkleeberg finanziert sich zu circa 80 Prozent aus Spenden. Bärenherz möchte ein Hort sein für lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien. Hier können sie Beratung, qualifizierte Pflege und liebevolle Betreuung erhalten sowie Entlastung und Trost finden. Dafür stellt Bärenherz medizinische, pflegerische und psychosoziale Angebote für die gesamte Familie bereit.
Informationen zum Kinderhospiz Bärenherz Leipzig und seinem Förderverein: www.baerenherz-leipzig.de oder https://www.facebook.com/KinderhospizBaerenherzLeipzig?fref=ts

 

22.07.2014

 

Alpen-Traum LogoTitelverteidiger Stefan Kirchmair aus Telfs in Österreich hat seine Startzusage für die zweite Auflage des ENDURA Alpen-Traum am 13. September 2014 gegeben. Der dominierende Athlet der Premiere wird damit erneut das große Feld der Fahrer anführen, die innerhalb eines Tages die Alpenüberquerung schaffen wollen. Wie beim erfolgreichen Auftaktrennen im Vorjahr geht es von Sonthofen über sechs Pässe zur Zielankunft ins 1800 m hoch gelegene italienische Sulden am Fuße des Ortlers. Nicht nur 252 km sondern auch über 6000 hm sind auf der langen Strecke zu bewältigen. Dazu gibt es natürlich auch noch die leicht entschärfte Variante mit Start in Landeck, die über 146 km geht und immerhin noch 4315 hm aufweist.

Keine Frage, der Titelverteidiger darf bei diesem einzigartigen Rad-Event natürlich nicht fehlen. „Ich habe das Rennen und den Zweikampf mit Jörg Ludewig noch ganz frisch in Erinnerung. So als wäre es gestern gewesen. Es war ein harter Kampf. Ich bin gespannt, wie die Konkurrenz in diesem Jahr aussieht und welche Profis am Start sind. Auf jeden Fall ist der ENDURA Alpen-Traum für mich der Höhepunkt der Saison“, zeigte sich der 25-jährige zweieinhalb Monate vor dem Start des 252 km langen Rennens hochmotiviert und ebenso zuversichtlich. Natürlich setzt der Tiroler auch auf die Hilfe seiner Teamgefährten aus dem „Kirchmair Cycling Team“, die ihren Kapitän bei der Alpenüberquerung an einem Tag natürlich unterstützen wollen, in dem erklärten Ziel, den Sieg von 2013 zu wiederholen. „Die Voraussetzungen sind fast ähnlich wie im Vorjahr, ich hatte und habe gesundheitliche Probleme, laboriere an einer Sturzverletzung. Aber natürlich will ich den Alpen-Traum wieder gewinnen“, gibt sich Kirchmair kämpferisch.

 

Innerhalb eines Jahres hat es der ENDURA Alpen-Traum weit nach oben geschafft, rangiert nahezu in einer Kategorie mit dem Ötztaler oder dem Alpenbrevet in der Schweiz. „Ich fahre ja zahlreiche Marathon-Rennen wie den Dolomiten Super Giro, Drei-Länder-Giro, Mondsee Marathon, Engadin Marathon, Ötztaler usw.. Aber der Alpen-Traum genießt für mich den höchsten Stellenwert. Er ist das letzte und zugleich längste Rennen der Saison und somit mein persönliches Highlight in der zweiten Saisonhälfte“, so Kirchmair.

Kirchmair gilt als einer der besten österreichischen Marathon-Fahrer. In der Jugend bei einem Elite-Team unter Vertrag, gründete der erst 25-jährige in diesem Jahr sein eigenes „Kirchmair Cycling Team“ und ist seitdem im Dauereinsatz zwischen Schreibtisch und Rennradsattel.

„Leider lief es im Frühjahr nicht gut für mich, nach dem Trainingslager auf Gran Canaria plagten mich Krämpfe und ich konnte fast einen ganzen Monat nicht trainieren. Kaum wieder am Rad erlitt ich einen Unfall mit Halswirbelbruch und musste wieder eine Zwangspause einlegen“, beschreibt Kirchmair seine Rückschläge. Doch genau das ist wohl die größte Stärke des jungen Ausnahmesportlers. Unzählige Male kämpfte er sich schon nach Verletzungen zurück oder biss auf die Zähne – wie etwa bei seinem 2. Sieg beim Ötztaler, den er trotz gebrochenem Schlüsselbein in neuer Rekordzeit von 7:00:12 Stunden gewann.

 

Auch bei der Premiere des Endura Alpen-Traum kam der Tiroler gerade aus einer Verletzungspause zurück. Statt einem 3. Sieg beim Ötzi ließ er es dann beim Alpen-Traum so richtig krachen. „Es war mühsam, der Trainingsrückstand war schon enorm“, erinnert sich Kirchmair. In einem grandiosen Finale bei der Premiere des ENDURA Alpen-Traum 2013 konnte er nach einem richtigen Ausscheidungsrennen durch einen furiosen Angriff am Umbrail-Pass auch seinen letzten Begleiter Jörg Ludewig stehen lassen. Die restlichen Kilometer hinauf zum Stilfser Joch und den folgenden finalen Anstieg in den auf 1800 m liegenden Zielort Sulden im Vinschgau legte der zweifache Sieger des Ötztalers Radmarathons dann im Alleingang zurück. Eine äußerst bemerkenswerte Leistung.

An der Erfolgsstrecke des ENDURA Alpen-Traum ändert sich auch 2014 nichts. Start in Sonthofen, dann folgen Oberjoch, Hahntennjoch, Pillerhöhe, Reschenpass, Umbrail, Stilfser Joch und Sulden als markante Punkte. „Im Vorjahr fiel die Entscheidung aus der Ausreißergruppe heraus am Umbrail-Pass, dem härtesten Anstieg in Verbindung mit dem sich sofort anschließenden Stilfser Joch. Die letzten Meter sind absolut zäh, werden zu einer echten Qual“, zollt Stefan Kirchmair der Strecke vollsten Respekt. Auch in diesem Jahr hat er Streckenabschnitte schon mehrmals befahren und gerade eben den Schlussanstieg nach Sulden erkundet. Dazu hat der junge Radsport-Trainer auch gleich einen Tipp für alle Marathon-Teilnehmer parat: „Man muss seinen Rhythmus finden, darf nie überziehen und ständig essen und trinken. Bis zum Umbrail-Pass, der ja erst nach der 200-Kilometer-Marke beginnt, muss man so weit wie möglich Kraft sparen, sonst werden die Aufstiege zum Stilfser Joch und hinauf nach Sulden zum Alptraum – nicht zum Alpen-Traum!“

 

21.07.2014

 

 
 

 

Alpen-Traum Logo

Das Teilnehmerfeld des 2. ENDURA Alpen-Traum füllt sich mehr und mehr mit hochkarätiger Rad-Prominenz. Nach Titelverteidiger Stefan Kirchmair haben nun auch zahlreiche weitere leistungsstarke Radsportler ihre Startzusage gegeben. Bernd Hornetz, der 45 Jahre alte Karlsruher und amtierender UCI Amateur-Weltmeister der AK 45 - 49, kommt zusammen mit seinen italienischen Teamgefährten Roberto Cunico, Enrico Zen und Alessandro Bertuola zur 2. Auflage des einmaligen Rad-Events am Samstag, 13. September, zum Start nach Sonthofen. Mit Cunico und Kirchmair sind somit der frischgebackenen Sieger sowie der Dritte des „Ötztalers“ am Start. Da wird es Jörg Ludewig, der Vorjahreszweite des ENDURA Alpen-Traum, nicht ganz einfach haben, mit seinem Team Alpecin vorne mitzumischen und nach 252 km im Wintersportort Sulden auf dem Siegertreppchen zu stehen.

Die Leistungsdichte beim ENDURA Alpen-Traum ist enorm gestiegen gegenüber der Premiere im Vorjahr, wo Kirchmair und Ludewig das Rennen von Sonthofen nach Sulden/Ortler zumindest in der Endphase weitgehend allein bestimmten und der Tiroler im Aufstieg zum Umbrail-Pass die Grundlage für seinen Solosieg legte. Gespannt darf man auch auf den Auftritt zweier erfolgreicher Tour-de-France-Fahrer sein. Die Ex-Profis Kai Hundertmarck und Mario Kummer stellen sich am 13. September 2014 der Herausforderung.

Die Protagonisten sind also in Top-Form, was Roberto Cunico und Stefan Kirchmair beim „Ötztaler“ eindrucksvoll bewiesen. Doch was noch mehr zählt ist die Stärke der italienischen Ausnahmemannschaft von Hornetz und Cunico. Das in Venetien ansässige „Team Beraldo Greenpaper Europa Ovini“ kommt mit allen Top-Athleten nach Sonthofen, von wo es über 252 km und 6.078 HM über die fünf Pässe Hahntennjoch, Piller Höhe, Reschenpass, Umbrail und Stilfser Joch bis zur Bergankunft im Wintersportort Sulden am Ortler geht. An einem Tag mit dem Rad über die Alpen. Das ist die derzeit angesagteste Herausforderung.

Für die Marathon-Szene besitzen diese Namen den gleichen Stellenwert wie der von Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali bei den Profis. Besser geht's nicht, möchte man sagen. Und das ist keine Übertreibung. Roberto Cunico, Enrico Zen und Alessandro Bertuola genießen nicht nur in der italienischen Granfondo-Szene hohen Respekt. Besonders Cunico blickt auf eine eindrucksvolle Siegesserie zurück.

Allein im Vorjahr gewann er u.a. die Rennen Novecolli, CharlyGaul, Highlander, Alpenchallenge und Ötztaler. In diesem Jahr folgten Triumphe bei den Rennen Liotto, Felice Gimondi, 10 Colli Bolognesi, Marcialonga, Engadiner und Highlander (Ex-Aequo). Beim Arlberg-Giro Anfang August belegte Cunico nach grandioser Leistung Platz zwei hinter Sieger Jörg Ludewig. Und Ende August holte er sich erneut den Sieg beim Ötztaler.

Enrico Zen, ebenfalls Teamkamerad von Cunico und Hornetz, bringt den Sieg beim SuperGiroDolomiti in Lienz/Österreich als Empfehlung mit.

Natürlich werden aber auch alle Blicke auf Deutschlands bekanntesten Rad-Freizeitsportler gerichtet sein. Bernd Hornetz, im Vorjahr Master-Sieger über die kürzere Distanz über 144 km, tritt zur Marathon-Distanz über 252 km an und sagt: „So ein langes Rennen habe ich noch nie bestritten.“

Ganz große Sorgen braucht man sich dennoch nicht zu machen über die Form des wohl besten deutschen Rad-Freizeitsportlers, der vor einem Jahr in beeindruckender Weise den Titel beim UWCT-Finale in Trento im Straßenrennen holte. Mitte August bestritt der Badener ein neuntägiges Trainingslager in den französischen Alpen. Am Ende standen 1.400 km und  33.000 HM auf dem Rad-Computer. „Jeden Tag haben wir sieben bis acht Stunden trainiert, um meine Formschwäche einzudämmen, die ich nach sechswöchiger, berufs- und gesundheitsbedingter Zwangspause im Juli hatte“, kommentierte Hornetz die Entwicklung. Zuletzt belegte er Les Deux Alpes wieder Platz 3 hinter dem Sieger und Teamkollegen Bertuola. Nicht schlecht.

Hornetz liebt die Länge. Und steile Anstiege. Genau so, wie es der ENDURA Alpen-Traum mit dem Hahntennjoch, der Pillerhöhe, dem Umbrail-Pass, dem Stilfser Joch und dem Schlussanstieg hinauf nach Sulden bieten. Im Vorjahr sei er die kürzere Strecke mit Start in Landeck nur zum Einrollen auf das nachfolgende WM-Finale gefahren, so der 45-Jährige. Mit Prognosen hält sich Hornetz nur halbherzig zurück. „Natürlich will ich gewinnen, dieses Ziel muss man haben. Aber man muss ja Realist sein. „Die Liste der Favoriten ist lang und international. Außerdem ist am Wichtigsten, dass einer aus unserem Team gewinnt, wer auch immer, wir sind echte Freunde.“  

04.09.2014

 

Diesen Sonntag, am 20. Juli 2014, fällt um 10:00 Uhr der Startschuss zur 17. Craft BIKE Transalp powered by Sigma wie vor zwei Jahren vor dem Oberammergauer Haus. Knapp 1.200 Teilnehmer und damit fast 600 Zweierteams aus nahezu 40 Ländern, darunter Hunderte Amateure und zahlreiche Profis, werden die erste von sieben Etappen des diesjährigen Mountainbike-Klassikers in Angriff nehmen.

Vorbei am Plansee, Mäuerle, Heiterwang, Lermoos und über das Marienbergjoch sind 97,80 km und 2.215 Höhenmeter von Oberammergau bis nach Imst zu bewältigen. Insgesamt müssen die Mountainbiker auf ihrem Weg bis nach Riva del Garda 587,06 km zurücklegen und 19.147 Höhenmeter überwinden.

Das Gros des Feldes, das sich der Herausforderung stellt, kommt mit fast 400 Startern aus Deutschland. Doch auch Österreich (84), Italien (84), die Schweiz (80), Holland (75) und Belgien (68) sind stark vertreten.

Sportler aus Makedonien, Mexiko, Ecuador, Namibia, Australien, Brasilien, Südafrika, Israel, der Ukraine, Kanada und den USA geben der Transalp nicht nur einen internationalen Flair, sondern unterstreichen auch die Bedeutung der Mutter aller Mountainbike-Etappenrennen in der Szene.

Die meisten Zweierteams starten in der Männerklasse (über 200). Bei den Damen sind mehr als 15 Duos unterwegs, in der Mixed-Kategorie über 60, in der Masters-Wertung knapp 175 und in der Senior-Masters-Klasse rund 60.

Weitere Informationen und einen täglichen Live-Ticker finden sie auf bike-transalp.de.

Craft BIKE Transalp powered by Sigma mobile

Alle Informationen zur Craft BIKE Transalp powered by Sigma stehen auch in einer Mobil-Version der Webseite fürs Handy bereit: m.bike-transalp.de.

 

Über die Craft BIKE Transalp powered by Sigma

Die Craft BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route bis 2013 in acht Etappen von Deutschland quer über den Alpenhauptkamm bis nach Italien.

2014 wurde das Rennen um eine Etappe verkürzt. Von Oberammergau aus geht es über Imst, Nauders, Naturns, Sarnthein, Kaltern und Trento bis nach Riva del Garda.

Insgesamt legen die maximal 600 Zweierteams beachtliche 587,06 Kilometer zurück und bewältigen zudem 19.147 Höhenmeter.

 

19.07.2014

 

 
 

 

Die Bike Night Flachau von 8. bis 10. August ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Mountainbikerennen - Modus, Strecke und Rahmenprogramm sind einzigartig. Heuer wird das Bike Night-Wochenende erstmals am Freitag mit der Flachau Movie-Night und David Lamas „Cerro Torre“ eröffnet.

Warum die Bike Night Flachau mit keinem anderen Rennen vergleichbar ist? Da wäre zunächst der Rennmodus: Das Teilnehmerfeld der Bike Night Flachau ist limitiert, die Fahrer zirkulieren entlang der Hermann Maier Weltcupstrecke, wo im Winter die schnellsten Damen auf Slalomskier ihren großen Auftritt haben  – 4,5 km und 200 Höhenmeter gilt es dabei pro Runde zurückzulegen. Erst am Schluss wird abgerechnet: Wer den Rundkurs nach zweistündiger Renndauer am häufigsten absolvieren kann, krönt sich zum Sieger. Der Bike Night Kurs ist eine interessante Mischung aus anspruchsvollem Anstieg, spektakulärer Downhill-Passage und einem Streckenteil der direkt durch das Ortszentrum führt.

Einzigartig ist auch die Startzeit – die Bike Night Flachau ist der einzige Mountainbike Marathon in Österreich, der bei Flutlicht ausgetragen wird und ähnlich wie auch beim Weltcupslalom im Winter, ist die Stimmung im Ziel und entlang der Hermann Maier Weltcupstrecke auch bei der Bike Night Flachau einzigartig.

Das Rahmenprogramm: Flachau Movie-Night als Warm Up am Freitag, 8. August

Auch das Rahmenprogramm der Bike Night Flachau ist mit kaum einem anderen Mountainbike Marathon vergleichbar.

Die Bike Night Flachau  startet heuer erstmals schon am Freitag mit der Freiluft-Movie-Night und dem beeindruckenden Kinofilm „Cerro Torre" von David Lama. Der mehrfache Europameister und Jugendweltmeister im Klettern ist selbst vor Ort und spricht über sein Abenteuer als erster Mensch am Cerro Torre, der als einer der schwersten und schönsten Berge der Welt gilt.

Auch der Samstag beginnt schon Stunden vor dem eigentlichen Start des Rennens, mit relaxter Livemusik, dem legendären Quietschentenrennen, großer Bike Expo, spektakulärer Trialshow mit Tom Öhler und vielem mehr. In Flachauer-Manier wird die Bike Night ab 23.00 Uhr mit der Après Bike Night gefeiert. Der Tag darauf steht dann im Zeichen des Bike-Nachwuchses: Um 10.30 Uhr startet das Kids Race, das diesmal auch wieder zur Mountainbike Junior Challenge zählt. Die Bike Expo Area ist ebenfalls wieder bis 15.00 Uhr geöffnet.

Das Programm:

Freitag, 08. August 2014

14.00 Uhr                    Ausfahrt mit Hans Peter Obwaller (mehrfacher Etappensieger                           der Österreich Rundfahrt) inkl. Streckenbesichtigung, Tipps und Insiderinfos

20.00 Uhr                     Freiluft-Movie-Night „Cerro Torre“ mit Stargast David Lama, Eintritt frei

Samstag, 09. August 2014

ab 14.00 Uhr                 Sommerparty in der Open-Air Lounge

14.00 bis 24.00 Uhr       Bike Expo Area

14.00 bis 17.00 Uhr       Qualifying fürs 3. Internationale Flachauer Quietschentenrennen

14.00 bis 19.30 Uhr       Akkreditierung im Race Office

16.00 bis 17.15 Uhr       Streckenbesichtigung

16.00 Uhr                      Trial-Show mit Tom Öhler

17.30 bis 18.00 Uhr       Qualifying für die Startaufstellung - Achtung: Die                                               Einteilung in die Startblöcke erfolgt ausschließlich durch das Qualifying!!!

18.45 Uhr                      Finale des 3. Internationalen Quietschentenrennens

19.00 Uhr                      Trial-Show mit Tom Öhler

20.00 Uhr                      Start MTB-Marathon

ca. 22.15 Uhr                Zieleinlauf

anschließend                 Siegerehrung

ab ca. 23.00 Uhr            Après Bike Party

Sonntag, 10. August 2014

ab 10.00 Uhr                 Flachauer Familienfest mit Bike Night Kids Race und                                          buntem Rahmenprogramm

10.30 Uhr                      Start des Bike Night Kids Rennens (Teil der Junior Mountainbike Challenge)

www.bike-night.at

 16.07.2014

 

 
 

 

Das Ostseebad Sellin ist wohl einer der schönsten Ferienorte auf Rügen, Deutschlands größter Insel. Die traditionelle Bäderarchitektur prägt den Ort, seine Seebrücke ist eines der Wahrzeichen der Insel. Aktive Erholung wird hier GROSS geschrieben - ob Schwimmen, Wellness, Wandern oder Radfahren.

Seit einigen Jahren bietet Sellin auch radsportliche Highlights: Es ist Zielort der "Tour d`Allée" sowie Veranstaltungsort des von Olympia-Sieger Olaf Ludwig organisierten Jedermann-Rennens "RügenChallenge". 

"Wir freuen uns, im Oktober gleich zwei sportliche Höhepunkte präsentieren zu können - 20 Jahre Tour d`Allée und 5 Jahre RügenChallenge", betont Reinhard Liedtke, Bürgermeister von Sellin. Gemeinsam mit Olaf Ludwig und seinem Team wurden bereits die ersten Vorbereitungen getroffen.

Am Samstag, 18. Oktober, geht es beim "Radfahren mit Prominenten" auf drei Touren ins schöne Ostseebad Sellin:

Ø      Die "Brückenfahrt" führt über die Stralsunder Rügenbrücke nach Sellin (50 km). Die Tour ist neben dem Rügenbrücken-Marathon ein fester Bestandteil des Brückenfestes der Hansestadt.

Ø      Wer es etwas schneller mag, startet mit der "ME-LE Tour" über 60 km von Kap Arkona bis Sellin.

Ø      Für solche, die es ruhiger angehen möchten, ist mit der "Familientour" gesorgt.

Am Sonntag, 19. Oktober, folgt das Jedermann-Rennen "5. RügenChallenge 2014".

Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 300 Radsportbegeisterte aus ganz Deutschland teil. Auch für das diesjährige Rennen sind wieder anspruchsvolle Strecken über 54 und 107 Kilometer geplant.

Die Veranstaltung wird erneut von vielen Sponsoren tatkräftig unterstützt - der Sparkasse, Kuchenmeister, ME-LE, dem Cliff Hotel Sellin und vielen anderen.

Weitere Informationen unter: www.ketterechts.eu

 15.07.2014

 

 
 

 

Eine Woche vor dem Start der 17. Craft BIKE Transalp powered by Sigma hat das Teilnehmerfeld Gestalt angenommen und verspricht Mountainbiken der Extraklasse. Zahlreiche Hochkaräter garantieren für die 2014er Auflage des berühmten Mountainbike-Klassikers, der vom 20. bis 26. Juli von Oberammergau in sieben schweren Etappen über 587,06 km und 19.147 Höhenmeter bis nach Riva del Garda führen wird, heiße Duelle um den prestigeträchtigen Gesamtsieg. Zumal in den letzten fünf Jahren immer ein anderes Duo die Hatz über den Alpenhauptkamm für sich entscheiden konnte.

Angeführt wird das Feld von den Titelverteidigern von Centurion-Vaude, Jochen Käß und Markus Kaufmann, der naturgemäß zu Protokoll gibt: „Wenn du die Transalp einmal gewonnen hast, willst du sie natürlich wieder gewinnen.“

Ein Ziel, das aber auch der frischgebackene WM-Zweite im Mountainbike-Marathon, Alban Lakata, hat. 2012 war der mehrfache österreichische Staatsmeister an der Seite von Robert Mennen nicht zu schlagen. Zwei Jahre später versucht er sein Glück mit seinem tschechischen Topeak Ergon-Teamkollegen Kristian Hynek.

„Wir wollen gewinnen! Aber das wird kein Spaziergang“, weiß Lakata. „Zum einen muss man die Woche erst einmal ohne größere Probleme überstehen, zum anderen steht starke Konkurrenz mit am Start.“

Zu der zählt natürlich auch das Team Bulls, das mit Karl Platt und Urs Huber (SUI) sowie Thomas Dietsch (FRA) und Stefan Sahm gleich zwei starke Paarungen ins Rennen schickt, bei denen bis auf Dietsch alle anderen bereits mindestens einmal die Transalp gewonnen haben.

Ein Kunststück, das auch schon den beiden Schweizern Konny Looser und Lukas Buchli geglückt ist, allerdings mit anderen Partnern. Dieses Jahr versuchen beide für das Wheeler-BiXS-iXS Proteam gemeinsam ihr Glück.

Eine starke Rolle könnten auch die beiden Italiener Daniele Mensi und Franz Hofer vom Race Team Scott Italia spielen. Zwar sind beides Neulinge was Etappenrennen angeht, doch Erfahrung bringen die zwei Mitglieder der italienischen Nationalmannschaft allemal mit.

Weitere Duos, die zumindest Top-10-Potenzial haben, sind Daniel Geismayr (AUT) und Hannes Genze sowie Rupert Palmberger und Frank Demuth von Centurion-Vaude als auch Uwe Hardter und Andreas Kleiber von Texpa-Simplon, Matthias und Christian Baldauf von toMotion Racing by black tusk sowie die Niederländer Bram Rood und Stefan Vreugdenhil von KMC-Mitsubishi-Koga.

Schweizerinnen Topfavoritinnen in der Damenwertung

Bei den Damen gilt das Crazy Velo Shop Scott-Duo Cornelia Hug und Andrea Fässler, das 2013 die Transalp auf Platz zwei beendete, als aussichtsreicher Kandidat auf den Sieg, sollte Vorjahressiegerin Sally Bigham (UK) von Topeak Ergon nicht doch noch kurzfristig eine starke Partnerin finden können.

 

Über die Craft BIKE Transalp powered by Sigma

Die Craft BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route bis 2013 in acht Etappen von Deutschland quer über den Alpenhauptkamm bis nach Italien.

2014 wurde das Rennen um eine Etappe verkürzt. Von Oberammergau aus geht es über Imst, Nauders, Naturns, Sarnthein, Kaltern und Trento bis nach Riva del Garda.

Insgesamt legen die maximal 600 Zweierteams beachtliche 581,97 Kilometer zurück und bewältigen zudem 19.227 Höhenmeter.

 

www.bike-transalp.de

 

13.07.2014

 

 
 

 

Erstmals machten die Rennradfahrer im Rahmen des Peak Break - Alpenrennens Station in Saalfelden Leogang. Schon am Samstag geht es in der Bikeregion mit dem Biberg Auffiradler weiter.

Was Giro d`Italia, Tour de France oder Österreichradrundfahrt für die Profis, ist das Peak Break für Hobbyradler. Erstmals war die Bikeregion Saalfelden Leogang in dieser Woche ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für  gleich drei der insgesamt acht Peak Break- Etappen. Der Ungar Peter Havas führte das Feld der rund 100 Hobbysportler aus sieben Nationen am vierten Renntag über den Großglockner an und feierte in Saalfelden Leogang einen Etappensieg. Nur einen Tag nach den Profis der Österreichradrundfahrt ging es für die Peak Break- Teilnehmer von Saalfelden weiter auf das Kitzbüheler Horn. Den Etappensieg sicherte sich der Österreicher Karl Belzik, der das Alpenhaus am Kitzbüheler Horn in  1:56:36,8 erreichte. Der dritte und letzte Abschnitt führte die Peak Break Teilnehmer gestern von Saalfelden Leogang aus zurück ins kärntnerische Bad Kleinkirchheim. Ein Fall für den Österreicher Johann Prietl. Die Gesamtwertung wird derzeit vom Deutschen Krzysztof Skupke angeführt. Das Peak Break Alpenrennen feiert am 12. Juli im Kärntner Nassfeld sein großes Finale. „Dank dieses außergewöhnlichen Straßenrennens konnten wir unsere Bikekompetenz auch abseits unserer Downhill-Trails unter Beweis stellen“, freut sich Saalfelden Leogang Touristik- Geschäftsführer Stefan Pühringer.

Biberg Auffiradler – Anmeldungen noch möglich

Wenn die Peak Break Teilnehmer am 12. Juli nach insgesamt 19.000 Höhenmetern und 900 Kilometern ihr Ziel erreichen, steht in Saafelden Leogang schon der nächste Bikeevent am Programm. Die 2. Auflage des Biberg Auffiradlers führt die Hillclimber am kommenden Samstag ab 17.00 Uhr wieder auf den Saalfeldener Biberg. Titelverteidiger über die 5,5 km und 700 Höhenmeter zwischen der Talstation der Sommerrodelbahn und der Berlis Hütte ist der Loferer Martin Schider, mit seiner Fabelzeit von 25:42 Minuten.Die unterschiedlichen Wertungsklassen für Frauen, Herren, Vereine und E-Bikes machen den Biberg-Auffiradler zum Rennen für Jedermann. Dabei sein ist alles – jeder Teilnehmer hat die Chance auf wertvolle Preise. Anmeldungen sind noch bis Samstag 16.00 Uhr auf http://bike.saalfelden-leogang.com/de/events/2014/2-biberg-auffiradler/ möglich.

Weiterführende Informationen zu den Bikeevents in Saalfelden Leogang finden Sie unter http://www.saalfelden-leogang.com/de/ und http://bike.saalfelden-leogang.com/de/events/2014/peak-break-2014-das-alpenrennen/

Alle Ergebnisse zum Peak  Break unter www.peakbreak.com!

 

11.07.2014

 

 
 

 

Der Sonntag verspricht spannend zu werden: Gleich acht Fahrer der Top-Ten des Vorjahres, angeführt von Streckenrekordler Michael Kastinger, stehen in den Startlisten des Engadin Radmarathon – und treffen mit Stefan Kirchmair auf den zweifachen Sieger des Ötztaler Radmarathons. Bei den Frauen wird die Konkurrenz von Vorjahressiegerin und Streckenrekordlerin Doris Posch angeführt, die ausser auf die vor Jahresfrist Zweitplatzierte Monika Dietl voraussichtlich auf Lokalmatadorin Milena Landtwing trifft. «Eigentlich wird‘s ja mal Zeit für die Langstrecke», so die 33-Jährige aus Pontresina zu ihren Ambitionen für die 211 Kilometer.

«Die Besetzung stimmt», so Flurin Bezzola, Organisationsleiter des grössten Radrennens der Ostschweiz. «Die Vorbereitungen laufen planmässig, die Struktur steht und es sind nur noch wenige Startplätze zu haben. Eigentlich läuft so weit alles perfekt», geht der 32-Jährige zuversichtlich in die letzte Vorbereitungsphase. Einzig die Wetteraussichten machen Bezzola derzeit noch ein bisschen Bauchschmerzen. «Aber die Prognose zum Wochenende ist schon wieder deutlich besser. Ich gehe davon aus, es wird gut.»

Damit auch organisatorisch alles gut geht, sind die Vorbereitungen jedenfalls getroffen. Ein Kernthema dabei sind einmal mehr die Streckensicherung und die Verkehrslenkung, wenn gut 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Kanton Graubünden maximal zulässige Teilnehmerzahl, auf der Runde über Ofenpassstrasse, Livigno, Forcola, Berninapass, durch das Engadin und über Flüela und Albula unterwegs sind. «Aber die Gespräche waren gut», so Bezzola. Eins der wichtigsten Ergebnisse für die Teilnehmer: Bei Baustellen mit Lichtsignalen, an denen die Radsportler bisher stoppen mussten, werden nun Marshalls der Rennleitung den Verkehr regeln, um sowohl für Teilnehmer als auch für den öffentlichen Verkehr die bestmögliche Lösung zu finden. «Für diese Regelung sind wir sehr dankbar», so Bezzola. «Das ist das Ergebnis guter Zusammenarbeit und auch des zuletzt sehr guten Verhaltens der Teilnehmer.» Leider könne man Baustellen auf einer 211 Kilometer langen Strecke niemals ganz vermeiden, «aber wir sind in Gesprächen mit allen Unternehmen und tun unser Bestes, die Behinderungen zu minimieren», so Bezzola. PotenCell müssen die Teilnehmer im Rennen damit jetzt nur noch an den vier Bahnübergängen des Rennens am Berninapass, in Davos und La Punt damit rechnen, anhalten zu müssen.

Auf die Strecke geht‘s am Sonntag für beide Distanzen bereits um 7 Uhr. Derzeit sind sowohl für die 97 Kilometer lange Distanz als auch für die grosse Runde von 211 Kilometern noch Anmeldungen möglich. Wer nicht sicher ist, welche Distanz am Sonntag perfekt ist, kann auch unterwegs noch entscheiden. Sofern dann noch Startplätze verfügbar sind, sind auch am Samstag vor Ort auch noch Nachmeldungen möglich. Auf alle Teilnehmer wartet als Geschenk in diesem Jahr ein Badetuch mit dem Logo des Engadin Radmarathon als bleibende Erinnerung.

Die Sieger auf der Kurzstrecke werden am Sonntag ab etwa 9.30 Uhr zurück erwartet – zu den Top-Favoriten gehören hier der Vorjahres-Dritte Matteo Barloggio aus Cugnasco, David Prieth aus Nauders, im Vorjahr Vierter, und Matteo Badilai aus dem Puschlav. Lisa Pleyer (Österreich), Laila Orenos (Appenzell) und Margrit Abächerli (Ersmeld), die Top-Fahrerinnen auf der Kurzstrecke 2013, haben sich alle für die Langstrecke angemeldet. Bei den Männern gehören dort neben Vorjahressieger Michael Kastinger und Stefan Kirchmair noch der Vorjahrs-Zweite Klaus Steinkeller aus Tarrenz, der Ötztaler Emanuel Nösig und der Deutsche Andreas Ortner zum engsten Favoritenkreis. Die Hoffnungen des Engadins ruhen ausser auf Mountainbike-Spezialistin Milena Landtwing auf Andre Florinett. Landtwing, von 2010 bis 2012 dreifache Siegerin auf der Engadiner Kurzstrecke aber noch nie auf der Langstrecke dabei, ist nach der Aufgabe bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im südafrikanischen Pietermaritzburg wieder gesund und will abhängig vom Wetter am Sonntag erstmals auf der Langdistanz angreifen. Der 34-Jährige Andrea Florinett beendete die 211 Kilometer bei fünf Starts immer in den Top-Ten, die besten Ergebnisse des Unterengadiners waren 2009 wie 2003 jeweils der fünfte Rang. Für die Zeitplanung: Der Sieger auf der Langstrecke dürfte abhängig von der Witterung gegen 13.15 Uhr wieder in Zernez sein, die Siegerin etwa um 14 Uhr.


https://rad-marathon.ch/

10.07.2014

 

 
 

 

900 Starter aus 16 Nationen, kein einziger Unfall, tolle Stimmung, Kaiserwetter begeisterte Fans – die 6. Auflage des ARBÖ-Radmarathons Bad Kleinkirchheim war ein voller Erfolg.

 

„Dieses Rennen ist echt ein Hit. Ich habe mich noch bei keinem Marathon so sicher gefühlt wie hier in Kärnten.“ Kaum als Sieger im Ziel angekommen, streute der 22-jährige Bayer Johannes Berndl den Veranstaltern des Spektakels bereits Rosen. Ins gleiche Horn stieß auch der Zweitplatzierte Kärntner Mario Kienzl, der sich auch den Titel des „Nockalmkönigs“ erkämpfte: „Eine unglaublich geile Strecke. Ein dickes Lob an die Organisatoren.“ Ein von den legendären Nockalmkehren gezeichneter Paco Wrolich meinte nach dem Rennen gar: „Der mit Abstand beste und schönste Marathon in Österreich.“

Der Traunsteiner Johannes Berndl (Team Mailis.de - RSV TS, 3:03:18) siegte 14 Sekunden vor dem Kärntner Mario Kienzl (3:03:32.27, ARBÖ Graf-Erdal). Rang drei holte sich der Osttiroler Patrik Bauer (TOP-Service Sport Auer, 3:04:25). Bei den Damen ging der sieg an Käferböck Simone (Team Pirchnerbau Denfifl) in der Zeit von 3:28:14 vor Egarter Eveline (Flachau KTM Racingteam 3:32:08) und Zipper Evelyn (Union Schönberg, 3:37:08). Alle Ergebnisse finden Sie hier:

Aber nicht nur ein perfekter Rennsonntag, auch der Vortag, der erstmals mit einem spektakulären Rahmenprogramm gefüllte Samstag, übertraf alle Erwartungen. Franz Klammer, Matthias Mayer, Carmen Thalmann, Gerhard Unterluggauer, Caroline Weberhofer, Günter Leikam, Michaela Taupe-Traer und Co haben rund € 2000 für ORF-Aktion Licht ins Dunkel eingefahren.

 

www.kaernten-radmarathon.at

 

08.07.2014

 

 

8.969 begeisterte Radfahrer starteten heute früh bei neun Grad beim international renommierten Radrennen in Alta Badia im Herzen der Südtiroler Dolomiten.

Logo des Maratona dles DolomitesBei neun Grad Celsius sind heute früh um 6.30 Uhr in La Villa/Alta Badia insgesamt 8.969 Teilnehmer aus 54 Nationen beim 28. Radmarathon "Maratona dles Dolomites" gestartet. Das Rennen war sehr technisch und spektakulär. Der Sieg bei den Männern über die lange Distanz (138 km) wurde nicht auf der Katzenmauer entschieden, sondern beim Sprint vor dem Ziel. „Ich kann es kaum glauben. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Dieser ist aber nicht nur mein Sieg, sondern ein Sieg der ganzen Mannschaft. Die Katzenmauer war sehr schwer zu erklimmen. Dieses ist absolut das schönste Radrennen der Welt.“ Dies sind die ersten Worte von Stefano Cecchini, dem Sieger der langen Distanz über 138 km. Er erreichte das Ziel mit einer Zeit von 4:44.15,8 und konnte sich vor den Italienern Tiziano Lombardi (4:44.18,6) und Roberto Cunico (4:44.33,0) platzieren. 
Bei den Frauen setzte sich die Südtirolerin Astrid Schartmüller mit einer Zeit von 5:24.56,8 vor Laetitia Roux (5:35.09,3) und Gloria Bee (5:47.10,5) durch. „Dieser Sieg war ein Traum für mich. Ich bin einfach überglücklich“, sagte die Siegerin über die lange Distanz am Ziel. 
Auf der mittleren Distanz über 106 km konnte sich Giuseppe Corsello mit einer Zeit von 3:33.41,7 vor Roberto Napolitano (3:35.27,5) und Giulio Magri (3:36.52,5) durchsetzen. Schnellste Frau über die mittlere Distanz heißt Chiara Ciuffini, welche mit einer Zeit von 3:59.29,2 das Ziel vor Manuela Sonzogni (4:06.56,8) und Ilaria Lombardo (4:16.20,7) erreichte. Die Sella-Ronda-Strecke (55 km) wurde bei den Herren, wie im letzten Jahr, von Davide Ferrari gewonnen. Mit der Zeit von 2:01.23,2 siegte er vor Francesco Milani (2:05.19,0) und Ugo Mussa (2:11.25,5). Bei den Frauen wurde die Sella-Ronda Strecke von Milena Felici, mit einer Zeit von 2:11.50,0 gewonnen. Valentina Mabritto wurde zweite mit einer Zeit von 2:20.02,5 vor der drittplatzierten Dorina Vaccaroni (2:23.55,9). Die vollständigen Ergebnislisten gibt es hier.

DIE KATZENMAUER – DIE GROSSE NEUHEIT AN DER 28.MARATONA DLES DOLOMITES-ENEL 2014!

Große Neuheit für alle Radfahrer der mittleren (am Kilometer 101) und der langen Strecke (am Kilometer 133): Bei der zweiten Durchfahrt durch La Villa wurde damit eine letzte intensive Kraftanstrengung verlangt. 200m nach der Abzweigung nach Corvara mussten sich die Radfahrer rechts halten und auf den Aufstieg zur Katzenmauer, „mür dl giat“ biegen. Die Umleitung mit einer Höchstneigung von 19% führte durch den höher gelegenen Teil von La Villa und dann wieder auf die Hauptstrecke, die dann am Ziel in Corvara endete.

Das Radrennen Maratona dles Dolomites – Enel 2014 im Zeichen der ZEIT

„Das Leben besteht aus Augenblicken, die nicht unbedingt aufeinanderfolgen und nicht unbedingt einen zeitlichen Verlauf darstellen. Augenblicke haben ein eigenes Leben, eine eigene Beschaffenheit. Mögest Du hier viele schöne Augenblicke, wichtige Augenblicke, Lebensaugenblicke verbringen.“ äußerte sich Michil Costa, Präsident des O.K. Maratona dles Dolomites.

Die 29. Auflage des Radrennens Maratona dles Dolomites wird am 5. Juli 2015 stattfinden.

 

06.07.2014

 

 

Am kommenden Samstag, den 12.07.2014 wollen Radsportler aus den Regionen Leipzig und Hannover mit der Benefiz-Sternfahrt (B)ROCKEN 2014 ein Zeichen setzen und den höchsten Berg in Norddeutschland mit ihrer Muskelkraft bezwingen.

Dabei wird es nicht um sportliche Höchstleistungen gehen, sondern einzig und allein um den guten Zweck.  Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlen ein Kilometergeld von mindestens 0,10€ je gefahrenen Kilometer. Dieses erfahrene Kilometergeld sowie weitere Spenden und Einnahmen dieser Veranstaltung gehen zu 50% an das Moki Hannover sowie zu 50 % an das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig e.V., welches durch den Radsportverein HALLZiG EXPRESS e.V. bereits seit Jahren unterstützt wird. In Hannover wird die Sternfahrt von der RSG Hannover sowie dem Scheiben-Doktor großzügig unterstützt.

Startorte der Benefiz-Sternfahrt (B)ROCKEN 2014 sind Leipzig und Hannover. Jeweils mit knapp  200 km Anfahrt und 3000 Höhenmetern treffen sich beide Touren zur gemeinsamen Brocken-Auffahrt im Harz. Am Abend ist abschließend eine Grillparty mit Tombola geplant.

Weitere Informationen sind auf Facebook und www.b-rocken.net zu finden.

 

06.07.2014

 

 

 
Das Team Phoenix ist am Nürburgring zu Hause – erstens am Stammsitz der Mannschaft in Meuspath, in direkter Nachbarschaft zur Nordschleife, zweitens bei 24-Stunden-Sportwagenrennen. Erst am Mitte Juni siegte ein Phoenix-Team beim traditionsreichen 24-Stunden-Auto-Wettbewerb auf dem Nürburgring. Jetzt tritt Phoenix ganz offiziell auch beim 24-Stunden-Radrennen auf dem Eifelkurs an. Und zwar gleich mit zwei Achter-Teams und den DTM-Stars Mike Rockenfeller und Timo Scheider an der Spitze. 

Wer je ein 24-Stunden-Autorennen beobachtet hat – sei es als Fan an der Rennstrecke oder als Fernsehzuschauer –, dem ist sicher eines klar geworden: Um auch nur die geringste Chance auf Erfolg zu haben, ist neben erfahrenen und schnellen Piloten eine eingespielte Technikcrew nötig, bei der jeder Handgriff sitzt. Halbe Sachen sind zum Scheitern verurteilt. Wenn sich also eine vielfach bei Langstreckenrennen erfolgreiche Mannschaft wie das Phoenix-Team dazu entschließt, ganz offiziell beim 24-Stunden-Radrennen im Rahmen von „Rad am Ring" an den Start zu gehen, darf vorausgesetzt werden, dass die nicht halbherzig ans Werk geht. „Selbstverständlich haben wir ein Budget für entsprechende Teamkleidung freigegeben", sagt Phoenix-Chef Ernst Moser und stellt damit einen höchst professionellen Auftritt am Ring in Aussicht. Doch die beiden Acht-Mann-Teams, die sich bei „Rad am Ring" in den Phoenix-Farben präsentieren werden und komplett mit Technikern und Ingenieuren aus der eigenen Belegschaft sowie den Phoenix-DTM-Rennfahrern Mike Rockenfeller und Timo Scheider besetzt sind, haben weit mehr im Sinn, als radelnde Werbeträger zu sein. Denn dass Phoenix im Motorsport so erfolgreich ist – zuletzt wurde Mitte Juni mit einem Audi R8 das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife gewonnen – führt Ernst Moser auch darauf zurück, dass Sport generell einen hohen Stellenwert in seiner Firma hat: „Es ist prinzipiell gut fürs Unternehmen, wenn die Mitarbeiter fit sind", sagt Moser, „das gilt insbesondere für die Kollegen, die bei einem Boxenstopp mit Reifenwechsel sekundenschnell und hochpräzise mit vier bis zu 25 Kilo schweren Rädern hantieren müssen." Deshalb hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, zwei Stunden seiner Wochenarbeitszeit für körperliche Ertüchtigung zu verwenden. Dafür steht ihnen ein Sportstudio im nahen Adenau zur Verfügung – oder eines der zwölf Rennräder, die Moser vergangenes Jahr für den Betriebssport angeschafft hat.

Der Radsport genießt hohes Ansehen bei den PS-Spezialisten

Dass der Radsport bei den PS-Spezialisten so hoch angesehen ist, liegt nicht zuletzt an Timo Scheider. Sein persönlicher Konditionstrainer ist Martin Kiechle, ein ehemaliger Profi-Radler, der seinem Schützling ein stark Fahrradorientiertes Trainingsprogramm auf den Leib geschneidert hat. Bereits 2013 hat Scheider mit dem „De Ledschends"-Charity-Team am 24-Stundenrennen bei „Rad am Ring" teilgenommen, die Achter-Truppe erreichte Rang fünf. „Danach habe ich bei Phoenix mal die Idee ins Spiel gebracht, als Firmenteam bei ‚Rad am Ring' mitzumachen. Die Resonanz war riesig", berichtet Scheider. Schnell waren genügend Interessenten gefunden, um zwei Acht-Mann-Teams stellen zu können. „Die eine Mannschaft wird eher nach dem Motto ‚dabei sein und Spaß haben' mitfahren", so Scheider, „bei der anderen stellen wir aber schon gewisse sportliche Ansprüche." Das ist die, in der Scheider und sein Kollege Mike Rockenfeller antreten, der Fahrradfahren inzwischen ganz offiziell als Hobby nennt. „Rocky hat das Radfahren vor einiger Zeit für sich entdeckt", sagt Scheider. Kunststück – er kam gar nicht daran vorbei. „Nach den Technik-Meetings gehen wir oft mit der ganzen Mannschaft in der Eifel auf Radtour – das hilft, den Kopf frei zu kriegen, sich auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten und baut Teamgefühl auf", so Scheider.

Er hat bei „Rad am Ring" 2014 ehrgeizige Pläne. Scheider wird nicht nur bei Phoenix, sondern zusätzlich erneut im „De Ledschends"-Team starten. Auf den doppelten Einsatz bereitet er sich gemeinsam mit Martin Kiechle und speziellen Trainingseinheiten intensiv vor – aus gutem Grund: „Bei den Ledschens haben wir eine ganz starke Mannschaft. Nach Platz fünf im letzten Jahr wollen wir jetzt aufs Podest fahren", legt Scheider die Messlatte hoch.

Alle Informationen zum „Rad am Ring" Festival vom 25. bis 27. Juli 2014 unter: www.radamring.de

 

04.07.2014

 

 
 

 

Sport, Show und Society – die Bike Night Flachau überzeugt durch ihren Facettenreichtum und ist nicht zuletzt deshalb mit keinem anderen Mountainbike-Marathon in Österreich zu vergleichen.

Von 8. bis 10. August geht die Bike Night Flachau in ihre vierte Auflage. Jahr für Jahr erfreut sich das Mountainbikerennen größerer Beliebtheit, denn die Kombination aus Flutlichtrennen, anspruchsvollem Rundkurs, herausfordernden Downhillpassagen und cooler Partystimmung ist einzigartig in Österreich. Auch der Rennmodus ist mit keinem anderen Rennen vergleichbar und an Spannung kaum zu überbieten. Zum Sieger der Bike Night kürt sich jener Fahrer, der nach zweistündiger Renndauer den 4,5 km langen Rundkurs am häufigsten absolvieren kann.

Nach dem traditionellen Einradeln mit Hans Peter Obwaller beginnt das Bike-Festival am Samstag schon Stunden vor dem eigentlichen Start des Rennens, mit relaxter Livemusik, dem legendären Quietschentenrennen, großer Bike Expo, spektakulärer Trialshow und vielem mehr. Sportlich entscheidet eine Qualifikation über die Startaufstellung des Rennens, dessen Startschuss pünktlich zur Primetime, um 20.00 Uhr fällt.  Die Bike Night Flachau ist mit einem Preisgeld von Euro 7.500,00 dotiert.

Der Sonntag gehört den Kindern

Der Tag darauf steht im Zeichen des Bike-Nachwuchses: Um 10.30 Uhr startet das Kids Race, das diesmal auch zur Mountainbike Junior Challenge zählt. Auch die Bike Expo Area ist wieder bis 15.00 Uhr geöffnet.

Nennung ab sofort auf www.bike-night.at

Die Bike Night Flachau ist offen für alle Teilnehmer über 18 Jahre. Die Anmeldung kann ab sofort im online auf www.bike-night.at durchgeführt werden.

Das Programm - Highlights am laufenden Band

Freitag, 08. August 2014

14.00 Uhr Ausfahrt mit Hans Peter Obwaller (mehrfacher Etappensieger der Österreich Rundfahrt) inkl. Streckenbesichtigung, Tipps und Insiderinfos

Samstag, 09. August 2014

ab 14.00 Uhr                 Sommerparty in der Open-Air Lounge

14.00 bis 24.00 Uhr       Bike Expo Area

14.00 bis 17.00 Uhr       Qualifying fürs 3. Internationale Flachauer Quietschentenrennen

14.00 bis 19.30 Uhr       Akkreditierung im Race Office

16.00 bis 17.15 Uhr       Streckenbesichtigung

16.00 Uhr                      Trial-Show mit Tom Öhler

17.30 bis 18.00 Uhr       Qualifying für die Startaufstellung - Achtung: Die Einteilung in die Startblöcke erfolgt ausschließlich durch das Qualifying!!!

18.45 Uhr                      Finale des 3. Internationalen Quietschentenrennens

19.00 Uhr                      Trial-Show mit Tom Öhler

20.00 Uhr                      Start MTB-Marathon

ca. 22.15 Uhr                Zieleinlauf

anschließend                Siegerehrung

ab ca. 23.00 Uhr           Après Bike Party

Sonntag, 10. August 2014

ab 10.00 Uhr     Flachauer Familienfest mit Bike Night Kids Race und buntem Rahmenprogramm

10.30 Uhr          Start des Bike Night Kids Rennens (Teil der Junior Mountainbike Challenge)

 

www.bike-night.at

 

02.07.2014

 

 
 

Das Charity-Radevent durch und rund um Köln am 16.08.2014

 

tdm_logo_2014.Sport mit Spaß verbinden und dabei etwas Gutes tun – das ist die Idee der tour de magellan. Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren geht die  Radsportveranstaltung 2014 in die 4. Auflage. Am Samstag, den 16. August 2014, startet die tour de magellan wie schon im Jahr 2012 am Eltzhof – dem KulturGut in Köln-Wahn. Zahlreiche Rad-Profis wie Jan Ullrich, Rudi Altig oder Gregor Braun sowie  weitere Prominente und Hobbyfahrer treten Seite an Seite für den guten Zweck  in die Pedale. In den vergangenen vier Jahren wurden bereits über 60.000 EUR für wohltätige Zwecke erradelt.

Für die insgesamt 200 Teilnehmer geht es auf 111 Kilometern rund um und durch die Rheinmetropole. Eingeleitet wird die tour de magellan von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm aus Show und Musik.

 

Die Anmeldung zur tour de magellan am 16.08.2014 ist auf der Homepage www.tourdemagellan.de möglich.

Radsport verkörpert Teamgeist, Emotion, Dynamik, Fleiß und Willenskraft. Für diese Attribute steht auch die magellan netzwerke GmbH. Vorankommen durch perfekt ineinandergreifende Zahnräder, sich mit Teamwork und Leidenschaft neuen Herausforderungen stellen – all das hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, das mit der tour de magellan ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement setzt. 

 

01.07.2014

 

 

Zum fünften Stopp lud die Specialized-SRAM Enduro Series am Wochenende nach Kirchberg in Tirol. Trotz eher durchwachsener Wetterprognosen folgten rund 250 Fahrer dem Ruf und wurden mit 1650 Tiefenmetern auf abwechslungsreichen Stages belohnt. Am Ende legten André Wagenknecht und Anneke Beerten die schnellsten Zeiten hin und konnten sich so gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. 

Wie gewohnt stand am Samstag das Training auf dem Programm. Bei, angesichts der Vorhersagen, überraschend gutem Wetter hatten die Teilnehmer dank der beiden Lifte die Möglichkeit zum umfangreichen Training auf den fünf Stages. Und das war auch nötig, schließlich galt es, sich insgesamt 13 Kilometer teils technische Trails möglichst gut einzuprägen. 

Während sich die ersten drei Stages über zahlreiche gebaute Anlieger ins Tal schlängelten, ging es auf den letzten beiden Abfahrten technischer zur Sache: Hängende Kurven, steile Passagen und unzählige Wurzelteppiche forderten Material und Fahrer, mit circa 6,5 Minuten pro Stage kam auch der konditionelle Anspruch nicht zu kurz. 

Das erste Mal ernst wurde es am späten Nachmittag beim XS Power Ride Prolog: Auf einem knackigen Rundkurs mit zwei Bachquerungen ging auf Zeit, die wie gewohnt bereit als erste Wertungsprüfung mit in das Ergebnis einfießt. Hier fuhren Anneke Beerten (NED - Specialized Factory Racing) und Hayden Lee (NZL - Giant/Fox Gravity NZ) die Bestzeiten ein und konnten somit am Sonntag bereits mit einem kleinen Zeitpuffer ins Rennen starten.

Das Rennen startete zwar noch im Trockenen, doch bereits kurz nachdem die ersten Fahrer den Startbereich verließen, setzte ein leichter Regen ein, der den ganzen Tag über andauern sollte und für veränderte Bodenbedingungen sorgte. Besonders Fahrer mit späten Startzeiten rollten stark verschlammt - aber glücklich - durch den Zielbogen.  

Am Ende fand André Wagenknecht (GER - Cube Action Team) den meisten Grip, fuhr konstant und konnte sich mit einer Gesamtzeit von 21:36.32 Minuten vor Hayden Lee (NZL - Giant/Fox Gravity NZ) und Joseph Nation (NZL) setzen. Fabian Scholz (GER - Focus Trail Team) sicherte sich Platz vier, gefolgt von seinem Teamkollegen Markus Reiser (GER - Focus Trail Team).

Mit 24:58.20 min und damit der schnellsten Zeit bei den Pro Women dominierte einmal mehr Anneke Beerten, die mit Bestzeiten auf zwei Stages ihre Konkurrentinnen erneut zurückließ. Mit 25 Sekunden Abstand folgte Meggie Bichard (NZL - Specialized NZ) auf Platz zwei. Serienführende Raphaela Richter (GER - Radon Factory Enduro) wurde Dritte, Birgit Braumann (AUT - Trek Gravity Girls) und Kerstin Kögler (GER) landeten auf den Plätzen vier und fünf. 

In der Masters-Kategorie ging Benjamin Herold (GER - NRG-FOES Racing) als Sieger aus dem Duell mit Remo Heutschi (SUI - gravityunion.ch) hervor und sicherte sich mit knappen 1.37 Sekunden Vorsprung den ersten Platz. Dritter wurde Walter Martinschitz (AUT - mountainbiker.at).

Der schnellste Amateur Men hört auf den Namen Leonhard Putzenlechner (GER - ENVE Composites) und konnte sich mit einer Zeit von 23:15.68 erfolgreich vor Bernd Tauderer (AUT - Giant Stattegg) und  Thomas Wickles (GER) positionieren. Schnellste Amateur Dame war Stephanie Frankl (GER - WOMB girlsridetoo.de) vor Anja Düthmann (GER) und Manuela Drenska (BUL)

Die Specialized-SRAM Enduro Serie legt nun eine knapp 3-monatige  Pause und ein und findet dann Ende September - erneut in Österreich - in Leogang ihren Abschluss. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse finden sich auf enduroseries.net.

 

30.06.2014