logo_champions_charity-TOURMan soll zwar den Tag nicht vor dem Abend loben, aber Bernhard Bock, Vorstand im Sven hilft..! e.V. und Motor der Jedermann Charity Radrennens „Champion-Charity-Tour“, zeigt sich mit der Partnerschaft mit dem RV Rosalia Hatzenbühl sehr angetan: „Da merkst Du, dass Du es mit Profis zu tun hast. Obwohl wir in diesem Jahr Monate später mit der Organisation begonnen haben, liegen wir bei allen Aufgaben im Plan, oft sind wir zeitlich sogar im Plus. Im Plus sind wir – im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt – auch mit den Anmeldungen und zwar bei allen Strecken, sogar beim Volksradfahren, wo erfahrungsgemäß die meisten Teilnehmer erst mal abwarten, bis die Wettervorhersage bekannt ist“.

Woran das im Detail liegt, mag er nicht genau zu sagen. Das kann einerseits damit zu tun haben, dass das Event mittlerweile echte Fans hat, die sich frühzeitig zur Veranstaltung bekennen und anmelden und könnte außerdem damit zu tun haben, dass die Sponsoren der Veranstaltung sich in diesem Jahr wieder sehr schöne Trikotdesigns einfallen ließen. 

Heute stellen wir die Teamkleidung für die 60-Kilometer-Charity-Tour vor:
Als Teamkapitäne haben wieder ein gutes Dutzend Champions zugesagt. So zum Beispiel Rudi Altig, Ute Enzenauer, Udo und Hardy Bölts, Rolf Gölz, Carsten Bresser, Robert Förstemann, die Olympiasieger Hans Lutz, Stefan Steinweg, Bob-Weltmeister Francesco Friedrich und natürlich Ex-Box-Champion Sven Ottke.

Neben dem Charity-Event veranstaltet der RV Rosalia Hatzenbühl am 11./12. Juni sein traditionelles Rennwochenende mit „richtigen“ Radrennen in jeder Altersklasse. Von U 11 über die Elite-Amateure bis hin zu den Senioren. Zudem gibt es ein Kids-Race (ab 3 Jahre) in verschiedenen Altersklassen.
Weitere Infos und Anmeldung: www.champions-charity-tour.de

 

12.05.2016

 

logoit2016Um den europäischen Geist auch auf breitensportlicher Ebene zu fördern wird in diesem Jahr die Interlandtrofee 2016 durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Nederlandse Toer Fiets Unie (NTFU) und dem Koninklijke Belgische Wielrijders Bond (KBWB) lädt der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zu der ansprechenden Serie von insgesamt 21 Radtourenfahrten, aufgeteilt auf jeweils 7 Veranstaltungen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden, zum Kennenlernen von Land und Leuten jenseits der Landesgrenze ein. In Belgien und den Niederlanden laufen seit April die ersten Veranstaltungen. Die BDR-Vereine starten am 7. Mai mit der RTF „Durch Voreifel und Ostbelgien“ des RC Dorff e.V. Danach folgen die bewährten Touren des Radsportclub Radz Fatz (12.6.), des TSV Immendorf und RSC Obermosel Wincheringen(17.07), des RC Bocholt 77 (21.08) und des SV Vorwärts Nordhorn (04.09.). Die Finalveranstaltung mit der 32. Findelkindtour wird vom RV „Schwalbe“1892 Mönchengladbach e.V. am 8. Oktober ausgerichtet.

Die Teilnahme ist für alle Radsportfreunde offen. BDR-Mitglieder zahlen nach Vorlage der RTF-Wertungskarte einen vergünstigten Startpreis und erhalten auch Punkte für die RTF-Jahreswertung.

Ein Überblick der Startorte und Termine ist im Internet unter: http://breitensport.rad-net.de/breitensportarten/interlandtrofee.html zu finden.

 

06.05.2016

 

Markus Pekoll: Europacupsieger 2011, Europameister 2013, vierfacher Staatsmeister, erster Österreicher in den Top-7 und bester deutschsprachiger Fahrer in der Weltrangliste - ein Mann der weiß, wie Downhill funktioniert. Das eine oder andere Geheimnis wird der Schladminger vom 20. bis 22. Mai in Leogang verraten. Dann nämlich veranstaltet Pekoll, gemeinsam mit seinem Partner, dem Salzburger Hof in Leogang, ein Fan-Weekend, bei dem der Downhill-Profi auf, aber auch abseits der Trails, Fans und Bike-Begeisterten mit Rat und Tat zur Seite steht. Neben der Verbesserungen der Fahrtechnik seiner Schützlinge, steht für Pekoll an diesen Tagen aber natürlich der Spaß am Sport im Vordergrund: „Für mich ist das Fan-Wochenende eine coole Möglichkeit etwas zurückzugeben. Der Sport hat mir schon sehr viele schöne Momente bereitet und in meiner Karriere gab es zahlreiche Leute, die mich gepusht haben. So kann ich vielleicht dem einen oder anderen den nötigen Ruck geben oder jemandem einfach ein cooles Wochenende bescheren,“ so der 28-Jährige. Eine Woche nach der Eröffnung des Bikeparks am 12. Mai, werden sich die Leoganger Trails, darunter auch der neue Flow-Trail von der Berg- zur Mittelstation am Asitz, dafür jedenfalls in bestem Zustand präsentieren.   


Drei Tage Downhill-Action pur

Ins Downhill-Weekend gestartet, wird am Freitag mit einem Aufwärmtraining im Panorama-Fitnesstudio FIT-LEO im Salzburger Hof in Leogang. Mit direktem Blick auf die Bike-Trails zeigt Pekoll, welche Kraft- und Rumpfübungen für den Sport essentiell sind, und welche Muskelpartien besonders beansprucht werden. Danach geht es in den Bikepark um zum ersten Mal an der Seite des Profis die besagten Muskeln im Downhill-Modus zu fordern und hilfreiche Tipps für die Verbesserung von Koordination, Reaktions- und Stehvermögen zu bekommen. Nach der Nachmittagssession werden beim „Bike-Check“ Fragen zur Einstellung und zur Technik des Rads geklärt. Abendessen und anschließendes „Chillout“ an der Bar geben den Fan-Weekend-Teilnehmern die Möglichkeit, sich auszutauschen und dem Bike-Experten in lockerer Runde das ein oder andere Geheimnis aus der Downhill-Szene zu entlocken.
Auch am Samstag gilt es wieder geballte Muskelkraft zu beweisen, mit Pekoll geht es vier Stunden auf die Trails „Bongo Bongo“, „Broken Heart“ oder „Speedster“. Danach gibt der 28-Jährige im Rahmen eines Vortrages Einblick in die Motivation, Zielsetzung und den Teamgeist, den der Downhill-Sport fordert.
Am Sonntag haben die Teilnehmer „freie Fahrt“ um das Gelernte selbstständig umzusetzen und auf den Trails des Bikeparks Leogang zu zeigen, wie es am schnellsten bergab geht.

 

Weiere Infos unter: http://www.salzburgerhof.eu/de/blog/markus-pekoll-wp658-30.html

 

02.05.2016

 

 
 

 


logo_giro_2016
Samstag ist Schluss: Am 30. April um 24 Uhr läuft auch der zweite Frühbucher-Tarif für den Sparkassen Münsterland Giro.2016 aus. Wer sparen will, sollte jetzt also schnell sein. Das lohnt sich im Münsterland ohnehin – denn nur Frühbucher nehmen an den Sonderverlosungen für eine Woche Trainingslager auf Mallorca mit unserem Partner «bikefriends schon» teil. Nachdem es im Januar und Februar bereits einen Trip zum ARLBERG Giro nach St. Anton, Valentinstag-Hotelpakete im Factory Hotel und das Rennrad XEON TEAM CGF-3000 im Wert von 2049 Euro von ROSE gab, wartet nun noch eine Woche Spanien auf einen Gewinner. Die Reise – Flug, Hotel mit Halbpension und Touren inklusive – wird unter allen Teilnehmern verlost, die sich bis Samstag angemeldet haben. «bikefriends schon» bietet vom Anfänger bis zum Profi einen Radsporturlaub an, der nicht mehr in Vergessenheit geraten soll.

Aktuell liegen die Startgelder für die drei Jedermannrennen um den «Cup der Sparkasse Münsterland Ost», den «Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung» und den «Cup der LBS» bei 51 bis 53 Euro, ab Sonntag gelten bis zum offiziellen Meldeschluss am 23. September die regulären Startgelder.

Auch für das offizielle Trikot zum Sparkassen Münsterland Giro.2016 gilt noch bis Samstag der Vorteilspreis. Kultig, frisch und aufgeräumt – so präsentiert sich das «Jersey» in diesem Jahr. Zur elften Austragung des Rennens gibt es ein völlig neues Design. Wer seine Sammlung komplett halten will, sollte das Trikot allerdings bald bestellen: In den vergangenen Jahren war es regelmäßig weit vor dem 3. Oktober ausverkauft. Schnell zu sein lohnt sich außerdem doppelt: Wer bis zum 30. April, dem Ende des letzten Frühbucherrabatts bestellt, bekommt das Trikot als Teilnehmer zum Sonderpreis von 29,00 Euro, ab dem 1. Mai kostet das Trikot 34,00 Euro. Es kann bei der Online-Anmeldung gleich mitbestellt werden.

Das Trikot liegt am 2. und 3. Oktober dann an der Startunterlagenausgabe zur Abholung bereit. Wer den Sparkassen Münsterland Giro.2016 nicht fährt, kann das Trikot natürlich ebenfalls bestellen – dann kostet es bis zum 30. April 35,00 Euro – danach 39,00 Euro. Bestellungen nimmt das Veranstaltungsbüro des Sparkassen Münsterland Giro.2016 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

 

28.04.2016

 
 

 

festival_logo

Alle Jahre wieder eröffnen Europas Mountainbiker in den warmen Gefilden rund um den Gardasee ihre Saison. Beim 23ten Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by MINI dreht sich vom 29. April bis 1. Mai wieder ein ganzes Wochenende lang alles um das Thema Mountainbike. Sei es im Rahmen zahlreicher Wettbewerbe oder der riesigen Outdoor-Messe im Herzen von Riva del Garda, die in diesem Jahr die knapp 40.000 Besucher mit einer Rekordkulisse auf das Expo-Areal lockt.

Rund 160 Aussteller und knapp 300 Marken locken nicht nur mit Test-Events und Schnupperkursen, sondern präsentieren ihre Neuheiten dem interessierten Publikum. Nie war das Set-up für den direkten Dialog zwischen Branche, Szene und Fans so groß.

Genau wie die sportlichen Highlights, bei denen auch 2016 wieder der Rocky Mountain BIKE Marathon heraussticht. Mehr als 2.500 Teilnehmer aus über 30 Ländern, darunter zahlreiche internationale Profis, messen sich auf vier unterschiedlichen Strecken.

Während es auf der Ronda Facile (28,63 km, 702 Hm) und Ronda Piccola (44,24 km, 1.523 Hm) noch überschaubar zugeht, verlangen Ronda Grande (73,94 km, 2.831 Hm) aber vor allem die Ronda Extrema (90,43 km, 3.838 Hm) den Teilnehmern alles ab. Darüber hinaus fungiert der Marathon in Riva del Garda erneut als Auftakt für die MarathonMan Europe Series (www.marathonman-europe.com).

Zusätzlich zum umfangreichen Marathon-Programm findet nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr am Samstag ebenfalls die zweite Auflage des BOSCH eMTB Marathon supported by Trek statt, der die Starter auf eine eigene, 41,5 km lange Strecke schickt.

Außerdem bietet der Samstag mit dem traditionellen CANYON Pumptrack powered by mtb-academy wieder Finetuning für die Fahrtechnik. Neben den beliebten Trainings-Einheiten, in deren Verlauf dank akkurater Videoanalyse den Bikern jede Menge Know-how vermittelt wird, kämpfen die Teilnehmer in einem abschließenden Rennen gegen die Zeit ebenfalls um die Plätze eins bis drei.

Bereits am Freitag können sich die Mountainbike-Fans am La Rocca auf eine ganz besondere, actiongeladene Premiere einer anderen Pumptrack-Spielart freuen.

Auf zwei knapp 100 Meter langen, absolut identischen und parallel aufgebauten Pumptrack-Kursen geht es beim RADON Pump Battle, dem dritten Stopp der Pump Battle World Series und zudem ersten in Italien überhaupt, in spannenden Kopf-an-Kopf-Duellen um den Titel 'Pump Battle König von Riva' .

Am Sonntag steht die Fahrtechnik im Zentrum des Geschehens. Beim North Lake Enduro ist eine Extraportion Adrenalin garantiert. Die Teilnehmer dürfen sich nicht nur auf ganz neue Strecken im Alto Garda Bikepark freuen, sondern müssen insgesamt fünf Stages von Brentonico an der Nordschulter des Monte Altissimo bis zum Busatte oberhalb von Torbole komplettieren.

Die SCOTT Junior Trophy, ein Rennen für die Jüngsten sowie zahlreiche geführte Touren von namhaften Ausstellern oder den Experten von Fahrtwind, Parties als auch die Fabio Wibmer Trial Show powered by Magura runden das Eventwochenende am Gardasee ab.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Events stehen unter riva.bike-festival.de zur Verfügung.

Die wichtigsten Rennen im Überblick

  • RADON Pump Battle

                (29. April, Qualifikation 18 Uhr, Finale 20 Uhr)

  • BOSCH eMTB Marathon supported by Trek

                (30. April, Start 7:05 Uhr)

  • Rocky Mountain BIKE Marathon

                (30. April, Start 7:30 Uhr)

  • CANYON Pumptrack powered by mtb-academy

                (30. April, Start 14 Uhr)

  • North Lake Enduro

                (1. Mai, Start 8:30 Uhr)

  • SCOTT Junior Trophy

                (1. Mai, Start 10:30 Uhr)

27.04.2016

 

logo_RMCD

Herausfordernde Tagestouren auf der Straße über mehr als 200 Kilometer kennzeichnen die Königsklasse des Breitensports im Bund Deutscher Radfahrer, den BDR Radmarathon-Cup Deutschland, der in diesem Jahr 21 Veranstaltungen umfasst. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, Ankommen ist das gesetzte Ziel, es gibt keine offizielle Zeitnahme, dafür sehr häufig höchst anspruchsvolle Klettereinlagen über die deutschen Mittelgebirge. Mehr als 130 Vereine organisieren jährlich ein Langstreckenangebot und suchen dafür verkehrsarme und landschaftlich reizvolle Streckenverläufe, auf denen das Fahren richtig Spaß macht und zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Die Serie bietet eine Auswahl von Veranstaltungen mit dem Prädikat „besonders empfehlenswert'. 21 Touren in der ganzen Bundesrepublik werden dafür jährlich neu bestimmt. Die Strecken sind ausgeschildert, unterwegs gibt es Verpflegung, Pannendienst und Erste-Hilfe. Bei fünf erfolgreich absolvierten Radmarathons wird als Anreiz und Auszeichnung das begehrte Finisher-Trikot verliehen. Unabhängig davon werden für jeden gefahrenen Radmarathon der Serie sechs Punkte für die RTF-Jahreswertung vergeben.

Die Veranstaltungen im Überblick:

01.05.2016    Josef-Oster-Radmarathon

Traditionsgemäß startet die Serie in Rheinland-Pfalz bei der DJK Ochtendung. Pünktlich um 6.00 Uhr werden die  Marathonteilnehmer auf die

218 Kilometer lange Strecke die über 2.600 Höhenmeter aufweist geschickt. Die Eifel, das Moseltal, der Hunsrück und gleich 5 romantische Bachtäler durch die man fährt, sorgen für eine abwechslungsreiche Strecke.

www.djk-ochtendung.de

07.05.2016     20. Bremer Roland Radmarathon

Traditionell ist der RSC Rot-Gold Bremen der Vertreter Bremens. Heute geht es auf eine 216 km lange Strecke mit wenigen Höhenmetern, die von Bremen über Grasberg, Wilstedt, Zeven und Heidenau bis vor die Tore Hamburgs führt. Die 500 hm sind nicht der Rede wert, aber meistens weht ein strammer Westwind, der gerade auf dem Rückweg nach Bremen lästig werden kann.

www.rsc-rot-gold.de

15.05.2016    27. RHÖN-Radmarathon

An Pfingsten heißt dann der Slogan „Pfingsten fährt man in Bimbach“...

den RHÖN-Radmarathon natürlich. Aber: Man musste sich für die beiden Radmarathon-Strecken über 258 und 216 km schon rechtzeitig anmelden, denn alle 2.000 Plätze der beliebten Veranstaltung sind vergeben. Die Strecken führen von Bimbach über die offenen Fernen der hohen Rhön und sind für ihre sensationellen Ausblicke und vielen Anstiege bekannt.

www.rsc-bimbach.de

28.05.2016    8. Tharandter Fahrrad XXL ERZtaler Marathon

Vor den Toren Dresdens liegt der Kurort Hartha, wo das Radteam Tharandter Wald seine RTF mit den beiden Marathons startet. Von hier aus geht es auf den schönsten Strecken durch die Sächsische Schweiz und das Osterzgebirge. Auf dem längeren Radmarathon über 230 km und 3.300 hm geht es auf einen Abstecher in die Tschechei.

www. radteam-tharandterwald.de

28.05.2016    20. Int. 3-Seen-Radmarathon

Zum dritten Mal ist dieser Radmarathon mit Start und Ziel in Korbach dabei. Die 213 Kilometer lange und landschaftlich sehr reizvolle Strecke mit ca. 2.614 Höhenmetern streift die 3 Seen des Waldecker Landes. Über Bad Arolsen geht’s zum Twistesee, vor dort zum Edersee und durch den Naturpark Kellerwald rauf ins Upland, der Bergwelt, um das Biker-Zentrum Willingen.

www.rv-korbach.de

12.06.2016    Jura Radmarathon

In Bayern startet der SV Lupburg den Jura Radmarathon. Eine abwechslungsreiche und ansprechende Strecke durch die Oberpfälzer Juralandschaft. Da auf sehr wenig befahrenen Nebenstraßen geradelt wird, gilt der Jura-Radmarathon seit Jahren als Geheimtipp unter den RTF-Fahrern. Auch das Drumherum stimmt: Das Angebot der Verpflegungsstellen mit dem original „Lupburger-Bikerriegel“ ist weit über alle Grenzen bekannt. Übrigens bietet der Verein parallel zur RTF und dem Radmarathon auf der Straße, auch CTF-Begleitstrecken im Gelände an, auf denen sich allein rund 800 Radfans austoben.

www.sv-lupburg.de

19.06.2016    OstseeRadMarathon

Fast flach geht es zu beim OstseeRadMarathon über 226 km des Fördervereins Radfahren in MEV, der im letzten Jahr im Rahmen des Bundes-Radsport-Treffen 2015 in Boltenhagen seine Premiere fand. Der größte Teil der Strecke bietet immer wieder Ausblicke auf die Ostsee.

Besonders schön ist die kleine Runde auf der Insel Poel, bevor es zu den Ostseebädern Rerik und Kühlungsborn geht, ein Doppeldepot wird in der Hansestadt Wismar aufgeschlagen.

www.ostseeradmarathon.de

19.06.2016    30. Giro Hattersheim

Mit dem 30. Giro Hattersheim befinden wir uns wieder fast in der Mitte Deutschlands. In der Nähe von Frankfurt starten die RC Radsportfreunde Hattersheim ihren Marathon über 220 km durch den Taunus mit der höchsten Erhebung dem Feldberg, so dass hier 3.300 hm zusammen kommen. Ebenfalls eine Traditionsveranstaltung in der Radmarathonszene mit einem erstklassigen Service.

www.rc-hattersheim.de

26.06.2016     RG Hamburg Radmarathon

Östlich von Hamburg startet die RG Hamburg ihren Radmarathon. Er ist seit mehreren Jahren eine feste Größe in der Ausrichtergemeinschaft und bietet eine ansprechende Flachstrecke über 220 km mit 850 hm, welche unterwegs zwischen den Kontrollstellen Todendorf und Kühsen auf einigen Kilometern auch den Elbe-Lübeck-Kanal begleitet. Übrigens bietet die RG Hamburg im Begleitprogramm einen reinen Frauenstartblock für die Strecke über 44 und 75 km an.

www.rg-hamburg.de

03.07.2016     20. Rund um die Schlei

Heute geht es wieder in den hohen Norden. Der RV Schleswig lädt ein zum „21. Rund um die Schlei“. Klasse Strecke und super Landschaft, so lautete der Tenor bei den vergangenen Veranstaltungen. Die Marathonstrecke beginnt leicht hügelig durch den Naturpark Hüttener Berge. Danach ist es erst Mal flach, die Schlei wird drei Mal überquert und zum Schluss kommen noch ein paar Wellen nördlich der Schlei. Auch wenn man Schleswig-Holstein nachsagt es wäre flach, kommen doch 1.600 hm auf 224 km zusammen.

www.rv-schleswig.de

10.07.2016     Vom Buer zum Rhein

2010 gehörte dieser Radmarathon schon ein Mal zur Serie, damals fand das Bundes-Radsport-Treffen in Gelsenkirchen statt. Jetzt geht es wieder zum Rhein und darüber hinaus, denn der Rhein wird vier Mal überquert, sogar zwei Mal mit einer Fähre. Am Niederrhein geht es bis kurz vor die Grenze zu den Niederlanden. Aber „Niederrhein“ ist trügerisch, denn die 222 km lange Strecke hat immerhin 1.370 Höhenmeter.

www.rc-buer.de

10.07.2016    17. Nordschwarzwald-Bosch-Radmarathon

Zum 17. Nordschwarzwald-Bosch-Radmarathon heißt der RSV Falkenfels Bühlertal die Marathoniken willkommen. Zum 3. Mal ist der Nordschwarzwald-Radmarathon dabei. Zusätzlich zur bisher beliebten Radmarathonstrecke  über 205 km und 3.000 hm, wird für die Serie wieder eine Schleife an den bisherigen Radmarathon  angehängt, so dass eine weitere anspruchsvolle Strecke über 246 km und 3.700 hm angeboten werden kann. Auf Grund der vielen Höhenprofil-Spitzen darf man die Route nicht unterschätzen, getreu dem Motto: "Auf und nieder immer wieder"

www.rsv-frankenfels.de

10.07.2016    11. Lausitzer Seenland 100

Der Vertreter Brandenburgs ist in diesem Jahr eine wahre Großveranstaltung. Laufen, Skaten, Walking, Schwimmen und Rad fahren gehören zum Programm der Lausitzer Sportevents e.V. Sport, das ganze Wochenende in und um Großräschen. Mit 320 hm ist es der wohl flachste Radmarathon in diesem Jahr, aber in einer wunderschönen Gegend. Vorbei an den unzähligen Seen und renaturierten Tagebauhalden geht es kreuz und quer durch die Lausitz.

www.seenland100.de

24.07.2016    Rund um das Himmelsohr

Dieser Radmarathon ist in das Jahreshighlight der Breitensportszene eingebunden, dem Bundes-Radsport-Treffen in Bonn. Das Bundestreffen beginnt mit der RTF und dem angeschlossenen Radmarathon und läutet die Radsport-Woche im Radsport-Bezirk Mittelrhein-Süd ein. Das Himmelsohr ist das 2.000 Tonnen schwere Radioteleskop auf dem Effelsberg, nahe Münstereifel. Auf der 200 km langen Strecke sind über 2.400 hm zu absolvieren.

 

07.08.2016    6. Prinzen Rolle Radmarathon

Der VfB Polch in Rheinland-Pfalz ist Gastgeber dieses Radmarathons, der zum 6. Mal ausgetragen wird, aber zum ersten Mal Teil des Deutschland-Cups ist. So manches Tal wird auf der 205 km langen Strecke durchfahren, aber der Profi weiß, dass zwischen den Tälern immer ein Berg liegt. Und so kommen 3.200 hm zusammen und da ist die eine oder andere giftige Steigung dabei. Die Mosel mit ihren Weinbergen und der Hunsrück sind die Highlights der Tour.

www.vfb-polch-abt-radsport.de

07.08.2016    17. Steinhuder Meer-Weserbergland Radmarathon

Der RSC Wunstorf ist zum ersten Mal dabei und der Vertreter Niedersachsens. Der Name ist Programm, denn zunächst wird das Steinhuder Meer umrundet und dann geht es südwärts in das Weserbergland, eine Mittelgebirgslandschaft rechts und links der Weser. So kommen auf der

207 km langen Strecke 1.900 hm zusammen.

www.rsc-wunstorf.de

07.08.2016    Holsteiner Wellenritt

Beim NordCup gehört die Veranstaltung des RSC Kattenberg zum Inventar, beim Deutschland-Cup ist die Tour zum dritten Mal als Vertreter Schleswig-Holsteins dabei. Der Wellenritt ist Programm. Auf den 214 Kilometern kommt es zwar nur zu 1.200 hm, aber es ist ein ständiges auf und ab und dazu kommt der bekannte norddeutsche Wind. Also nicht so einfach, aber landschaftlich geht es wunderschön in die Holsteinische Schweiz und am Plöner See entlang, bis kurz vor die Tore Lübecks.

www.rsc-kattenberg.de

20.08.2016    DIE HISTORICA

Beim HALLZIG EXPRESS, einer Vereinigung Rennrad-Begeisterter aus dem Raum Halle-Leipzig (daher der Name), sind wir mit der Serie zu Gast.

Unter dem Titel „DIE HISTORICA“ wird die Gegend „Rund um Leipzig“ erkundet, wobei als Anlehnung an die „L'Eroica“ ausdrücklich Teilnehmer mit historischen Rädern im Rahmen der Veranstaltung angesprochen sind und dabei ein ganz besonderes Flair erzeugen – Fachsimpeleien inbegriffen. Die Marathonstrecke beträgt 208 km mit 1.666 hm.

www.hallzig-express.de

11.09.2016    13. Rostocker Radmarathon

Der RV Rostock ist regelmäßiger Gastgeber für den Deutschland-Cup. Auf der 200 km langen Strecke durch Mecklenburg sind nur 900 hm zu bewältigen, aber die liebliche Landschaft zwischen den Hansestädten Rostock und Wismar hat ihre besonderen Reize. Und immer wieder gibt es von den kleinen Hügeln Ausblicke auf die Ostsee und so manches Ostseebad wird durchfahren.

www.rv-rostock.de

11.09.2016    17. SymBadischer Radmarathon

Der 30. Altdorfer Radwandertag der TG Altdorf beinhaltet den 17.

symBadischer Radmarathon. Bei 201 Kilometern mit insgesamt 3.700 hm ist im Südschwarzwald ein stetiges Auf und Ab zu meistern. Das ist nicht nur jetzt am Ende der Radsportsaison eine anspruchsvolle Herausforderung.

Bereits zum 9. Mal ist die TG Altdorf dabei, wobei sich die Veranstaltung auch durch den umfassenden Service, die unterstützenden Hinweise auf der Strecke, das freundliche Miteinander sowie das vielfältige Rahmenprogramm auszeichnet.

www.tgaltdorf.de

03.10.2016    B.O.C. Almabtrieb für den Deutschland-Cup

Der Almabtrieb ist traditionell die letzte RTF im Norden und begleitet symbolisch die Radfahrer in ihr Winterquartier. Der hervorragende Ruf der Veranstaltung in Schwentinental vor den Toren Kiels ist weit getragen worden und so soll der Almabtrieb in diesem Jahr auch das Finale für den Radmarathon-Cup Deutschland sein. Dabei holt sich die ausrichtende RSG Mittelpunkt Nortorf Unterstützung von drei befreundeten Radsportvereinen aus der Region. Auf wunderschönen Wegen geht es durch die Probstei und Wagrien. Das Highlight der Tour sind die 7,4 km direkt an der Ostseeküste und der Blick auf die Ostsee von den Höhen der Holsteinischen Schweiz. Schweiz? Na ja, 1.700 hm kommen auf der 205 km langen Strecke auch zusammen.

www.rsg-mittelpunkt.de



 Flyer des Radmarathon-Cup 2016

 

26.04.2016

 
 

 

Logo_Neuseenclassics_weiterrollen2016

Weiterrollen“ und "Kette zeigen" hieß es die letzten Wochen im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne zum Erhalt des Radevents "neuseen classics". Am heutigen Tag endete der Aktionszeitraum, insgesamt beteiligten sich 218 Unterstützer mit unterschiedlichen Summen, so dass schlussendlich ein Betrag von 20.602,98 Euro gesammelt wurde. Die Crowdfunding-Kampagne konnte damit erfolgreich abgeschlossen werden. Sie war ein wesentlichen Baustein eines Maßnahmenplanes, nachdem im Januar kurzfristig eine Etatlücke von 80.000 Euro entstanden ist. Der Restbetrag wird über bestehende Partner, neue Sponsoren und durch Kosteneinsparungen ausgeglichen. Das Rennen ist 2016 damit definitiv gesichert und auch weiterhin Teil der größten deutschen Jedermannserie, dem German Cycling Cup. Bisher liegen knapp 1.000 Anmeldungen für die Rennen über 40km, 60km bzw. 120km vor.

Organisationsleiter Ronny Winkler zeigt sich beeindruckt: "Wir sind einen ungewöhnlichen Weg mit einem nicht unerheblichen Risiko gegangen, nunmehr sind wir überwältigt von dem Zuspruch und der Unterstützung aus ganz Deutschland. Ich bedanke mich bei allen die uns unterstützt haben und wirklich Taten folgen lassen haben. Ich würde mich freuen, wenn der Rückenwind so stark ist, dass die gesamte Region die Chancen durch dieses Leuchtturmevent erkennt und der positive Effekt noch lange anhält." 
 

Über die „neuseen classics – rund um die braunkohle“

Die „neuseen classics – rund um die braunkohle“ sind Mitteldeutschlands größtes Radsportevent, welches jedes Jahr rund 10.000 Zuschauer entlang der Strecke in Leipzig und dem Leipziger Neuseenland begeistert. Erstmals ausgetragen in den 1950er Jahren, ist das Traditionsrennen nach der Neuauflage 2004 stetig gewachsen. Mittlerweile treten über 2000 Teilnehmer bei verschiedenen Jedermann- und Kinderrennen in die Pedale.



 

25.04.2016

 
 

 

Race_am_Rhein_2016Die zweite Etappe der Tour de France startet 2017 in Düsseldorf und wird rund 50 km durch das Düsseldorfer Umland führen bevor die Radprofis erneut durch die Landeshauptstadt fahren.

Genau dieser Teil der "Großen Schleife" kann bereits in diesem Jahr beim Jedermannrennen "Race am Rhein" am 18.September 2016 befahren werden. 

Zwei Distanzen stehen für die dabei zur Auswahl: Die Strecke über 46 Kilometer  (1 Runde) ist für Rennrad-Einsteiger und Gelegenheitsfahrer gedacht. Ambitioniertere Hobbyfahrer  können 92 Kilometer (2 Runden) absolvieren. 

Weitere Informationen und Details zum Rennen sind unter: www.raceamrhein.de zu finden.
 

23.04.2016

 

Knapp drei Monate vor dem Startschuss zur TOUR Transalp powered by Sigma kristallisiert sich wie in den Jahren zuvor auch für die 14te Auflage des siebentägigen Etappenrennens ein internationales Feld heraus. Starter aus mehr als 25 Ländern sind in diesem Jahr am Start, um vom 26. Juni bis 2. Juli 2016 den Alpenhauptkamm zu überqueren. Damit unterstreicht das Jedermannrennen von Imst nach Riva del Garda einmal mehr seine weltweite Strahlkraft.

Der Großteil der Teilnehmer kommt mit weit über 400 Teilnehmern allerdings erwartungsgemäß aus Deutschland, aber auch Schweizer, Österreicher und Holländer sind mit jeweils mehr als 50 Vertretern zahlreich vertreten.

Allerdings gibt es auch Starter, die eine deutlich weitere Anreise als die Mitteleuropäer haben, die zudem den jüngsten (18 Jahre) als auch ältesten Radsportler (73!) stellen. Neben einem Team aus Südkorea haben vor allem Südafrikaner, Kanadier oder ein Duo aus den USA bis dato die weiteste Anreise.

Doch bis zum Rennstart in weniger als zehn Wochen kann sich das noch ändern. Allerdings sind nur noch etwas mehr als 100 Teamstartplätze für die TOUR Transalp 2016 auf online-registration.de zu haben.

 

TOUR Transalp powered by Sigma

Die TOUR Transalp powered by Sigma ist seit ihrem erfolgreichen Debüt 2003 ein absolutes Muss in jedem Rennrad-Kalender. Im Verlauf des siebentägigen Etappenrennens vom 26. Juni bis 2. Juli 2016 stehen von Imst bis nach Riva del Garda 896,90 km und 19.446 Höhenmeter auf dem Programm.

Auf ihrem Weg an den Gardasee überqueren die Zweierteams im Rahmen der 14ten Rennauflage mehr als 20 Pässe und stoppen in Brixen, St. Vigil, Sillian, Fiera di Primiero, Crespano del Grappa sowie Levico Terme.

 

19.04.2016

 
 

 

Wie bereits 2015 eröffnete auch in diesem Jahr wieder Treuchtlingen die Endurosaison. Der Zuspruch an dieser Veranstaltung ist noch einmal um ein Vielfaches gewachsen. Allein die Meldezahlen unterstrichen die Beliebtheit des Rennens im Altmühltal. Mehr als 600 Fahrer fanden sich in den Meldelisten, wobei weitere 150 es nur noch auf die Warteliste geschafft haben und somit leider nicht mehr zugelassen werden konnten. Damit verzeichnete das Rennen einen absoluten Teilnehmerrekord und auch hinsichtlich der Internationalität konnte man sich mit 16 verschiedenen Nationen wirklich sehen lassen.

Die Organisatoren vom RCG Weißenburg haben in Anbetracht der hohen Teilnehmerzahl ihr Streckenkonzept überarbeitet. Den Fahrern der Pro-Klassen wurden sieben Stages serviert, während die Open-Klassen auf fünf Wertungsprüfungen ihre Sieger ermittelten. Gestartet wurde für beide Kategorien in unterschiedliche Richtungen, so dass die acht verschiedenen Stages (vier davon waren von allen zu absolvieren) zu unterschiedlichen Zeiten angefahren wurden - eine logistische Meisterleistung, die reibungslos funktionierte.

Ein Endurorennen steht und fällt mit der Strecke. Dies hat man schon vor Jahren in Treuchtlingen erkannt und bietet den Sportlern deshalb jedes Jahr neue Abschnitte. Trotz oder gerade wegen dem Mittelgebirgscharakter hat das Rennen seinen ganz eigenen Charme. Allerdings steckt auch sehr viel Arbeit darin, die genutzten Trails so vorzubereiten, dass sie den Ansprüchen der in ihren Erwartungshaltungen doch nicht ganz einfachen Enduristen genügen. Die Organisatoren schienen nicht oft genug erwähnen zu können, wie sehr sie den Eigentümern und Pächtern danken, dass sie ihre Grundstücke für dieses Wochenende zur Verfügung gestellt haben.

Am Samstag hatten die Teilnehmer Zeit, wie in der Serie üblich, sich die Strecke beim freien Training anzusehen. Ziel dabei ist es, sich möglichst den Verlauf der Wertungsprüfungen einzuprägen, die schnellsten Linien zu suchen und einen Gesamteindruck der zu fahrenden Runde zu gewinnen, um sich dann das Rennen am Sonntag gut einzuteilen. Gerade die mit großen Ambitionen auf eine vordere Platzierung nehmen dies sehr ernst und bereiten sich akribisch auf den Renntag vor. Schon im Training zeichnete sich ab, dass das Rennen extrem anspruchsvoll werden würde. Während es in der Nacht zum Samstag komplett durchgeregnet hatte und somit der Boden gut aufgeweicht war, bot der Trainingstag durchaus auch trockene Zeiten. Allerdings lieferte der lehmige Boden auf den Abfahrten nur wenig Grip.

Am Sonntag ging es dann für die ersten Startgruppen sehr früh los. Die Wettervorhersage mit nassen Bedingungen wurde leider bestätigt. Die Verhältnisse waren echt hart und erweiterten den Anspruch noch zusätzlich. Kräftesparend und fehlerfrei durchkommen waren kaum erreichbare Ziele. Bereits zehn vor acht wurden die Fahrerinnen der Open Women Klasse auf die Runde geschickt, direkt anschließend war die neu eingeführte und mit über 30 Fahrern gut besetzte Klasse Open Junior an der Reihe. Danach ging es immer im fünf Minuten Abstand für weitere 10 Teilnehmer los. Die Pro-Kategorien fuhren dann ab zirka halb zehn auf die Strecke, wobei die Besten der Gesamtwertung 2015 am Schluss starteten. Die letzte Startgruppe, bestehend aus Leonhard Putzenlecher, Premek Tejchman, Marcus Reiser, Fabian Scholz und Michal Prokop, war kurz nach elf dran.

Als einer der Ersten kam der Open Junior Fahrer Timo Holzschuher (GER - 29er-Racing) ins Ziel und legte mit 10:51.49 Minuten eine ziemlich passable Zeit vor. Am Ende konnte der ehemalige Deutsche Schülermeister im Cross Country den Sieg mit 4 Sekunden Vorsprung für sich verbuchen. Zweiter wurde Vojtech Bláha (CZE - Team Live is Dive) vor Josef Mall (GER - NoName). 

Die schnellste Zeit der Open Women Kategorie sicherte sich mit 14:15.65 und knapp 3 Minuten Vorsprung Tanja Naber (GER). In der Open Men Klasse setzte sich schon sehr zeitig Oliver Windler (SUI - Team Ullmann Yeti) mit 11:05.24 min an die Spitze und gab diese Position nicht mehr her.

Die Klasse Pro Masters konnte wieder einmal André Kleindienst (GER - Bergamont Factory Team) gewinnen, ebenso wie im letzten Jahr, wo er im Altmühltal den Grundstein für seinen Seriensieg 2015 legte. Zweiter wurde der Deutsche Downhill Meister der Masterskategorie Benjamin Herold (GER - Giant Germany). Direkt dahinter reihte sich Christian Junker (GER - Rose Factory Racing Team) ein.

Eine der ersten Elite Women Starterinnen im Ziel war Raphaela Richter (GER - Radon Magura Factory Team), die mit einer gewerteten Zeit von 20:10.74 min sich direkt auf Position eins platzierte. In dem sie sich die Bestzeit auf sechs der sieben Stages sicherte, konnte sie einen Vorsprung von knapp über einer Minute rausfahren. Somit scheint die Seriensiegerin von 2015 genau da weiterzumachen, wo sie letztes Jahr aufgehört hat. Auf den zweiten Platz fuhr am Ende Veronika Brüchle (GER -Stevens MTB Racing Team), gefolgt von Stephanie Teltscher (GER - Focus).

In der Elite Men Klasse setzte sich schon frühzeitig ein hierzulande eher unbekannter Fahrer an die Spitze. Der aus dem Downhill-Bereich kommende Zakarias Johansen (NOR - Specialized Nordic) legte mit 14:43.52 min eine nur schwer zu unterbietende Zeit vor. Lange wurde er im Ergebnistableau auf Platz eins geführt, denn einer nach dem anderen schrammte an seiner Zeit vorbei und platzierte sich dahinter. Was diese Zeit wirklich wert war, wurde erst kurz vor Schluss deutlich als sich auch die großen Favoriten wie Michal Prokop (CZE - Ghost Factory Riot), Marcus Klausmann (GER - NOX Cycles) oder Fabian Scholz (GER - Focus Trail Team) dahinter einreihen mussten. Doch dann lieferte Premek Tejchman (CZE - Specialized) noch einmal eine unglaubliche Zeit ab. Auf 5 Stages konnte er die Bestzeit für sich verbuchen und erreichte eine Gesamtzeit von 14:04.35 min, die mit einem Vorsprung von 39 Sekunden für den Sieg reichte. Zweiter wurde also Zakarias Johansen, gefolgt von Christian Textor (GER - Team Bulls). Die Plätze vier, fünf und sechs gingen am Ende an Gustav Wildhaber (SUI - Cube Action Team), Michal Prokop und Matthias Stonig (AUT - MS Mondraker).

Abschließend kann man zu der Veranstaltung nur sagen, es war einfach wieder perfekt und Treuchtlingen bestätigte erneut, warum viele dieses Rennen für das beste von Deutschland halten. Einzig hätten die Verantwortlichen sich etwas mehr Mühe mit dem Wetter geben können, aber so ist es nun mal, wenn man sich nicht für einen Hallensport entschieden hat. Weiter geht es mit dem nächsten Stopp der Serie im Rahmen des Bike Festivals in Willingen am letzten Mai Wochenende. Alles Weitere sowie die vollständigen Ergebnisse sind wie immer unter enduroseries.net zu finden.

 

17.04.2016