Henning_AngererKarl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) sind am ersten Tag der 18ten Craft BIKE Transalp powered by Sigma ins gelbe Trikot gestürmt. Team Bulls 1 setzte sich nach 101,88 km und 2.260 Höhenmetern von Ruhpolding nach Saalfelden/Leogang in einer Sprintentscheidung um den Tagessieg nach 3:29.34,1 Stunden vor Topeak Ergon Racing mit Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) durch.

Daniel Gaismeyr (AUT) und Hannes Pernsteiner (AUT) von Centurion Vaude 2 rundeten das Podium wenig später (+ 1,7 Sek) als Dritter ab. Ihre Teamkollegen und Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) wurden Vierte (+ 4,4 Sek).

Das Führungsquartett, das sich auf den leicht ansteigenden letzten Metern ins Ziel von Saalfelden/Leogang einen fulminanten Schluss-Fight geliefert hatte, hatte sich zuvor bereits im ersten Anstieg der Etappe hinauf zur Winklmoos-Alm absetzen können.

„Dann sind die Verfolger aber in der anschließenden Abfahrt wieder ran gekommen“, erklärte Karl Platt nach der Zielankunft. „Im zweiten Anstieg zur Loferer Alm wurde es aber wieder selektiver. Das ging recht schnell.“

Nach guter Zusammenarbeit in der Führung, fiel dann die Entscheidung im Sprintduell der Favoriten, mit dem besseren Ende für die Team Bulls-Profis.

„Es war sehr taktisch heute, entweder sehr schnell oder sehr langsam. Zum Schluss habe ich gewusst, dass wir im Finale die meiste Kraft haben. Die anderen sind vielleicht stärker am Berg, aber wir haben mehr Power. Wir mussten die Gunst der Stunde nutzen und das erste gelbe Trikot einfahren“, so Platt, der bereits sieben Mal die Transalp gewinnen konnte und in diesem Jahr bereits zum 15ten Mal teilnimmt.

„Ein Sieg zum Jubiläum ist grandios. Ich habe vor 15 Jahren zum ersten Mal gewonnen“, freute sich der 37-jährige Osthofener nach dem 38ten Transalp-Etappensieg seiner Karriere.

Und auch der zweitplatzierte amtierende Weltmeister Alban Lakata zeigte sich nach dem knappen Zieleinlauf hochzufrieden mit dem Ergebnis:

„Es ist alles so aufgegangen, wie wir es uns erhofft haben. Das Podium war unser Ziel, aber wir wollten noch nicht unbedingt ins gelbe Trikot fahren, weil das doch mit ordentlich Druck verbunden ist. Von daher ist alles nach Plan verlaufen. So könnte es weiter gehen.“

Topeak Ergon Racing bestes Damenteam

Ein ähnliches Statement könnte in der Form auch von Lakatas Teamkolleginnen Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) kommen, die zwar erst seit März dieses Jahres gemeinsam ein Team bilden, heute aber in 4:05.07,2 Stunden die Damenkonkurrenz dominierten.

Hinter den Topfavoriten auf den Sieg reihten sich Ann-Katrin Hellstein (GER) und Bettina Uhlig (GER) vom BQ Cycling Team/Sportpark Freiburg (4:31.19,4) sowie Barbara Liardet (SUI) und Stéphanie Gutknecht (SUI) von Rochat Cycles/Cyclone Sport (4:36.37,3) als zweites bzw. drittes Damenduo ein.

In der Masterswertung (Gesamtalter 80+) setzten sich die italienischen Vorjahressieger Massimo de Bertolis und Andreas Laner von Wilier Force Squadra Corse 1 durch (3:53.09,0). Knapp eine Minute dahinter folgte das BIKE Magazin-Duo Christoph Listmann (GER) und Michael Anthes (GER) (3:54.07,3).

In der Grand Masters-Kategorie für die Teams mit einem Gesamtalter von mindestens 100 Jahren waren die Topfavoriten aus der Schweiz, Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS, die Schnellsten (3:53.02,6).

Bei den Mixed bewältigten Silke Schmidt und Sascha Schwindling vom Team Herzlichst Zypern 1 die erste Etappe in 4:00.23,4 Stunden und übernahmen damit die orangenen Trikots der Wertungsführenden mit einem Vorsprung von 4:03,3 Minuten auf Mary McConneloug (USA) und Michael Broderick (USA) von Kenda-Intense (4:04.26,7).

Die morgige zweite Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma führt von Saalfelden/Leogang auf einer komplett neuen Route über 64,34 km und 2.405 Höhenmeter nach Mittersill. Start ist um 9:00 Uhr.

 

19.07.2015

 

Markus_Reiser_SSES_Samerberg_2015Bei strahlendem Sonnenschein ging an diesem Wochenende die vierte Runde der Specialized-SRAM Enduro Series in Samerberg über die Bühne. Nach einem spektakulären Prolog am Samstag und vier Stages am Sonntag, für die die Fahrer insgesamt 28 km und 1100 Höhenmeter zurücklegten, standen am Ende Markus Reiser und Monika Büchi als Sieger fest.

Am Samstag ging es nach der Registrierung im Raceoffice an der Talstation des Bikeparks ab 10 Uhr bei zunehmend heißem Wetter zum Training. Trotz einiger gewittriger Schauer am Abend zuvor präsentierten sich die anfangs noch stellenweise schmierigen Stages bald griffig und trockneten im Laufe des Tages immer weiter ab.

Gleich die erste Stage führte auch durch den Bikepark und forderte mit einem Wechsel aus ruppigen Wurzelpassagen und schnellen High Speed-Abschnitten durchgehende Konzentration von den Fahrern. Stage 2 führte im Kontrast dazu technisch durch enge, wurzeldurchsetzte Kurven, bevor es auf der schnellen und offen abgesteckten Stage 3 hieß, möglichst viel Schwung auf den felsigen Untergrund mitzunehmen. 

Nach Rücksprache mit zahlreichen Fahrern entschieden sich die Organisatoren, im Rennlauf keine Zeitnahme auf der äußerst schnellen Stage 4 vorzunehmen – viele Amateurfahrer waren mit der Strecke überfordert, während Profis das Verletzungspotential bei einem Sturz monierten. Die finale fünfte Stage forderte dann noch einmal die gesamte Konzentration der Fahrer: Am Anfang noch zahm, ging es im unteren Teil durch einen von losen und festen Steinen durchsetzten, ausgetrockneten Bachlauf, der wenig Raum für Fahrfehler ließ.

Am Samstagabend galt es beim Prolog, bereits eine erste gewertete Zeit für das Rennen herauszufahren. Hierfür ging es im unteren Teil des Bikeparks nach einem kurzen Sprintstück durch zahlreiche Anlieger und über Tables ins Ziel. Fabian Scholz (GER - Focus Trail Team) fuhr mit 1:01.820 Minute knapp die Bestzeit bei den Pro Men, Stephanie Teltscher (GER - Focus) war mit 1:16.399 min die Schnellste bei den Pro Women. Bei den Pro Masters konnte sich Andre Kleindienst (GER - Endura Bergamont Factory Team) den ersten Platz schnappen, während in den Amateurklassen Martin Klauber (GER - Radstation Lindau) und Barbara Stettler (SUI - Thömus Veloshop) die schnellsten Zeiten fuhren.

Am Sonntag ging es ab 8 Uhr morgens auf die zuvor trainierten Stages, was für die zuerst startenden Amateurklassen noch angenehm kühle Temperaturen bedeutete. Die später startenden Fahrer der Proklassen mussten dagegen der Mittagshitze trotzen, was den konditionellen Anspruch des Rennens zusätzlich erhöhte.

Am Ende gewann Markus Reiser (GER - Focus Trail Team) äußerst knapp mit einer Bestzeit von 10:05.42 vor dem Deutschen Meister Fabian Scholz und Ludwig Döhl (GER - Cube Action Team ) bei den Pro Men. Leonhard Putzenlechner (GER - ENVE Composites) und Marcel Rieder (GER - RSV Sonthofen) komplettierten das Podium. Bei den Pro Women fuhr Monika Büchi (SUI - Schmid Velosport) die Bestzeit von 12:23.51 Minuten, Lisa Policzka (GER) wurde Zweite, Chiara Eberle (Mhw Cube Racing Team) Dritte.

Tommy Umbreit (GER - Redheads Team) gewann in der Pro Masters Klasse vor Wilfred van de Haterd (GER - Nicolai Factory Team) auf dem zweiten und André Kleindienst auf dem dritten Platz. 

Der Sieger der Amateur Men war Christoph Höß (GER - Radstation Lindau), gefolgt von Clemens Bachmann (GER - BSG Flughafen Stuttgart) und Dennis Braun (GER). Die schnellste Zeit der Amateur Women fuhr Kathi Kuypers (GER - Trek Gravity Girls), gefolgt von Barbara Stettler (SUI - Thömus Veloshop) und Stephanie Frankl (GER - WOMB Girlsridetoo.de) 

Nach diesem Rennen am Samerberg stehen für die Specialized-SRAM Enduro Series noch zwei Rennen in dieser Saison auf dem Programm. Bereits in zwei Wochen findet der nächste Stopp in Schöneck statt, bevor am 18./19. September das Serienfinale in Leogang ausgetragen wird. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse finden sich auf enduroseries.net.

 

Nick_Beer_Lenzerheide_2015Nachdem vor zwei Wochen der Weltcup in Lenzerheide gastierte, kehrte nun der iXS Swiss Downhill Cup in das Graubündner Bergdorf ein. 300 Fahrer aus 20 Nationen folgten der Einladung, wobei am Ende Lutz Weber und Carina Cappellari als Sieger hervorgingen.

Nachdem bereits im letzten Jahr auf der von Trailworx neu gebauten Downhillstrecke das Renndebüt mit dem iXS Swiss Downhill Cup stattfand, hat Lenzerheide nun mit der Austragung des Weltcups vor zwei Wochen die Bühne des internationalen Mountainbikesports betreten. Diese große Rolle wird der auf etwa 1500 m ü.M gelegene Ort auch in den kommenden Jahren weiterspielen, denn es folgen noch zwei weitere Jahre mit dem Weltcup, bevor dann 2018 mit der Weltmeisterschaft das Highlight ansteht. Doch Lenzerheide hat sich nicht nur dem absoluten Profisport verschrieben, sondern man bot am vergangenen Wochenende mit dem zweiten Lauf des iXS Swiss Downhill Cups erneut auch dem Breitensport eine Plattform.   

Die Strecke wurde in den letzten zwei Jahren mit großem Aufwand direkt unter der Gondelbahn errichtet und natürlich überließ man auch dabei nichts dem Zufall. Das Ergebnis dieser Arbeit konnte nun bereits zum wiederholten Mal überzeugen und somit scheint es ein perfektes Rezept gewesen zu sein, dass man sich sowohl Claudio Caluori als auch Steve Peat als Berater an die Seite geholt hat. Auch wenn Start und Ziel nicht denen des Weltcups entsprachen, so fand das Rennen bis auf diese zwei Ausnahmen komplett auf dem Weltcupkurs statt. Damit konnte sich der relativ neue Veranstaltungsort direkt in die Schweizer Serie eingliedern, die schließlich weit über ihre nationalen Grenzen hinaus für ihr hohes organisatorisches Niveau und die anspruchsvollen Strecken bekannt ist.

Nachdem im letzten Jahr den Teilnehmern durchweg schlechte äußere Bedingungen geboten wurden, hatte man diesmal etwas mehr Glück und das Wetter zeigte sich zumindest an den Renntagen von seiner besten Seite. Nach den offiziellen Trainingssessions am Freitag und Samstagmorgen stand dann wie gewohnt am Nachmittag der Seeding Run auf dem Programm. Sowohl in der Elite Men als auch in der Elite Women Klasse konnte sich das Team Radon Magura Factory über die schnellsten Zeiten freuen. Nick Beer legte mit 2:51.282 Minuten die Tagesbestzeit fest, während Carina Cappellari mit einem Vorsprung von über 12 Sekunden ihre Überlegenheit eindrucksvoll demonstrierte. Würde also auch am Sonntag im Finale ein Doppelerfolg für das Schweizer UCI Elite Team herausspringen?

Bevor diese Frage geklärt wurde gingen als erste lizenzierte Kategorie die Masters auf den Kurs. Eindrucksvoll, aber doch erwartungsgemäß lieferte Thomas Ryser (SUI - Radon Hot-Trail Racing) erneut die Bestzeit ab. Er brauchte 3:05.612 Minuten für die Strecke und verweis mit 6,5 Sekunden Vorsprung Felipe Saenz (CHI - Wu Lon Downhill Team) auf den nachfolgenden Rang. Jerome Crottaz (SUI - Cyclone DH Team) beendete das Rennen auf Platz vier.

In der U17 Klasse konnte sich Jerome Müller (SUI - Magic-Downhill/Fox) sich in Szene setzen und entschied mit knappen Vorsprung das Rennen für sich. Auf Platz zwei reihte sich Baxter Maiwald (AUS - Yara Valley Cycles) ein, gefolgt von Pascal Reusser (SUI - Radon Hot-Trail Racing).

Die Dominanz von Janis Lehmann (SUI - aendus-bike-gallery.ch) in der Klasse U19 wurde von Leivo Petteri (FIN - HHCMB/Reispo) gestoppt, der mit einer Zeit von 3:02.842 Minuten sich den Tagessieg holen konnte. Der bisher mit voller Punktzahl auf sein Gesamtwertungskonto ausgestattete Lehmann wurde Zweiter, während sein Teamkollege Constantin Ruetsch (SUI - aendus-bike-gallery.ch) den dritten Platz einfahren konnte.

In der Elite Women Klasse kam es am Ende zu keiner Überraschung, denn wie schon am Vortag legte Carina Cappellari die schnellste Zeit hin und verwies damit ihre Konkurrentin Lea Rutz (SUI - iXS Gravity Union) auf Platz zwei, was ihr wiederum reichte, um den Vorsprung in der Gesamtwertung weiter auszubauen. Dritte wurde Geraldine Fink (SUI - Biroma Racing Team), die damit das rein Schweizerische Podest perfekt machte. 

Die Elite Men Klasse begann direkt mit einem kaum zu verbessernden Lauf. Lutz Weber (SUI - Swiss Downhill Syndicate), der aufgrund von Problemen am Vortag als Erster auf den 2 Kilometer langen Kurs ging, legte mit 2:48.363 Minuten eine Zeit vor, die schon weit unter der Bestzeit des Vortages lag. Somit konnte es sich der Thuner für eine halbe Ewigkeit im Red Bull Hot Seat bequem machen. Und was seine Zeit wirklich wert war, sah man erst, als die Top Ten Fahrer auf den Kurs gingen und einer nach dem anderen nicht annähernd an die vorgegebene Zeit heran kam. Fahrer wie Felix Klee, Basil Weber (beide SUI - Team Project) oder Martin Frei (SUI - Akira-tuning Racing) konnten zwar ihre Zeiten des Vortages unterbieten, aber eben nicht die vom im Hot Seat Sitzenden. Noel Niederberger (SUI - Swiss Downhill Syndicate) konnte seiner Favoritenrolle leider auch nicht gerecht werden und reihte sich am Ende des Feldes ein. Somit war es nur noch Nick Beer, der etwas am Ergebnis hätte ändern können. Doch auch er biss sich an der vorgelegten Zeit die Zähne aus und trotz eines soliden Laufes, der fast zwei Sekunden schneller als der am Vortag war, musste sich der amtierende Schweizer Meister hinter Lutz Weber einreihen und beendete somit das Rennen auf dem zweiten Platz. Damit wurde es also nichts aus dem Doppelsieg des Radon Magura Factory Teams, wobei man natürlich trotzdem von einem sehr erfolgreichen Wochenende für die Equipe reden kann. Nick Beer übernimmt damit die Spitze in den iXS Standings, einer serienübergreifenden Rangliste aus allen iXS Cups, wobei die einfließenden Punkte aus den Seriengesamtwertungen ein Zeitjahr Gültigkeit behalten. Dritter wurde im Übrigen Martin Frei, der damit die Führung in der Gesamtwertung verteidigen konnte.

Lenzerheide ist auf jeden Fall eine wichtige und schöne Bereicherung im Mountainbike Kalender und man darf sich auf die Veranstaltungen in den nächsten Jahren freuen. Weiter geht es mit dem iXS Swiss Downhill Cup Ende August in Verbier. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.   

 

19.07.2015

 

Transalp_StartaufstellungKommenden Sonntag, 19. Juli 2015, fällt um 9:00 Uhr der Startschuss zur 18. Craft BIKE Transalp powered by Sigma auf der Hauptstraße in Ruhpolding, direkt gegenüber Cafe Heigermoser. Knapp 500 Zweierteams und damit rund 1.000 Teilnehmer werden sich auf den siebentägigen Weg über den Alpenhauptkamm bis nach Riva del Garda machen.

Insgesamt müssen die Starter aus 40 Ländern, darunter gestandene Profis als auch Hunderte Amateure, 611,27 km und 19.002 Höhenmeter zurücklegen.

Das Gros des Feldes, das sich der Herausforderung stellt, kommt mit über 300 Startern aus Deutschland. Doch auch Österreich (76), Holland (66), Italien (64), die Schweiz (55) und Belgien (54) sind stark vertreten.

Sportler aus Costa Rica, Ecuador, Mauritius, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Botswana, Südafrika oder Neuseeland geben der Transalp nicht nur einen internationalen Flair, sondern unterstreichen auch die Bedeutung der Mutter aller Mountainbike-Etappenrennen in der Szene.

Die meisten Zweierteams starten in der Männerklasse (über 150). Bei den Damen sind knapp 15 Duos unterwegs, in der Mixed-Kategorie über 60, in der Masters-Wertung knapp 130 und in der GrandMasters-Klasse rund 40.

Etappen Craft BIKE Transalp powered by SIGMA

SO, 19.07.15: 1. Etappe: Ruhpolding - Saalfelden 101,88 km, 2.260 Hm

MO, 20.07.15 2. Etappe: Saalfelden - Mittersill 64,34 km, 2.405 Hm

DI, 21.07.15 3. Etappe: Mittersill - Sillian 118,29 km, 3.577 Hm

MI, 22.07.15 4. Etappe: Sillian - Alleghe 89,95 km, 2.538 Hm

DO, 23.07.15 5. Etappe: Alleghe - San Martino 73,28 km, 3.137 Hm

FR, 24.07.15 6. Etappe: San Martino - Levico Terme 88,78 km, 2.530 Hm

SA, 25.07.15 7. Etappe: Levico Terme - Riva del Garda 74,75 km, 2.555 Hm

Weitere Informationen und alles andere Wissenswerte rund um die Transalp gibt es auf bike-transalp.de.

 

Craft BIKE Transalp powered by Sigma

Die Craft BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route bis 2013 in acht Etappen von Deutschland quer über den Alpenhauptkamm bis nach Italien. 2014 wurde das Rennen um eine Etappe verkürzt.

2015 warten die Veranstalter mit fünf Etappenort-Premieren (Ruhpolding, Saalfelden, Mittersill, Sillian, Levico Terme) und daher einer fast komplett neuen Routenführung auf.

Von Ruhpolding geht es über Saalfelden Leogang, Mittersill, Sillian, Alleghe, San Martino di Castrozza und Levico Terme nach Riva del Garda.

Insgesamt müssen die teilnehmenden Zweierteams vom 19. bis 25. Juli 2015 611,27 km und 19.002 Höhenmeter bewältigen.

17.07.2015

 

skoda-veloraceBis zum Mittwoch, den 29. Juli 2015 haben Jedermänner aus Dresden, Sachsen und ganz Deutschland noch dreizehn Tage Zeit, um sich online beim ŠKODA Velorace Dresden anzumelden. Teilnehmer können sich so einen guten Startplatz zu sichern, eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden. Daher rät das Organisationsteam des ŠKODA Velorace Dresden vom Verein Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports e.V. allen Radsportfans, sich bis spätestens und einschließlich 29. Juli 2015 anzumelden.

„Registrieren sich Kurzentschlossene am Veranstaltungswochenende, können wir diesen lediglich Startplätze im hinteren Feld anbieten“, erläutert Wolfgang Friedemann, Vizepräsident Sport des veranstaltenden Vereins. „Zusätzlich fällt außerdem eine Nachmeldegebühr an.“

Neben den offiziellen Streckendistanzen, einer 63 Kilometer-Distanz (drei Runden) und einer 105 Kilometer-Distanz (fünf Runden), können sich Radsportfans auch für die „21er-WOCHENKURIER-Schnupperrunde“ (eine Runde, 21 Kilometer) und das „Dresdner Rennen“ (zwei Runden, 42 Kilometer) melden, welche das Vereinsteam des ŠKODA Velorace Dresden speziell für Einsteiger und insbesondere die Dresdner geschaffen haben. „Mitfahren kann also wirklich jeder, der Lust hat, sich sicher auf dem Rad bewegt und über ein funktionstüchtiges Fahrrad verfügt“, so Wolfgang Friedemann.

Start und Ziel des ŠKODA Velorace Dresden befinden sich in unmittelbarer Nähe zum weltberühmten Dresdener Zwinger, dem Theaterplatz an der Semperoper und dem Dresdner Schloss und führt vorbei an den drei Elbschlössern sowie über die Waldschlösschenbrücke. 

Weitere Infos und die Anmeldung online:    

www.skoda-velorace.de

 www.facebook.com/SkodaVelorace

 

17.07.2015

StartEin direktes Duell wird es zwar nicht werden, dazu sind die Strecken zu unterschiedlich aber die Veranstalter freuen sich dieses Jahr ganz besonders den Vize-Olympiasieger Bahnradfahren von 1972 in Stockheim begrüßen zu dürfen. Wieder mal eilt der Ruf des Frankenwald-Radmarathons weit über die Grenzen des Frankenwaldes hinaus und erreicht durch massiven Werbeeinsatz des Veranstalters sogar die letzten Winkel der Republik. Diesmal hat es Heinz Richter von der wunderschönen Insel Rügen erwischt. Der ehemalige Profi-Radsportler hat zahlreiche inländischen Meistertitel sowie Teilnahme an Weltmeisterschaften und Olympia zu verbuchen. Einer seiner größten Erfolge war der Titel des Vizeolympiasiegers bei der Olympiade 1972 in München. Heinz Richter war nach eigenen Aussagen schon mal beim FRM dabei und so überzeugt, dass er dieses Jahr erneut mit einer ganzen Mannschaft von der Insel Rügen und dem Team der Rügen-Rund anreist. Weitere Infos über Heinz Richter kann man auf der weltweiten Wikipedia Seite nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Richter_%28Radsportler%29

Aber um Weltklasseleistungen zu vollbringen muss man den Landkreis Kronach nicht verlassen. Der Frankenwald ist seit Jahren dafür bekannt hervorragende Strecken für Radsportler bereit zu stellen und mit dem FRM kann man diese Strecken auch alle Jahre erneut bestens erkunden. Nicht umsonst hat sich der Frankenwald-Radmarathon eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Wenn man sich die zu 100% positiven Meinungen im Gästebuch der Veranstaltung anschaut, so kann man erkennen, dass es hier im Frankenwald eine Radsportveranstaltung gib, die nicht nur zu den größten in Deutschland gehört, sondern mit so viel Herzblut von den ortsansässigen Vereinen und den Partnervereine an der Strecke durchgeführt wird, dass der Wiederholungsfaktor der Radsportler enorm hoch ist.

„Wir haben zur Zeit über 100 Teilnehmer in unserer Datenbank, die uns seit 13 Jahren begleiten und jedes Jahr dabei waren“ so der Vorstand des ASC BikeRunners. Alle Jahre kommen im Vergleich zum Vorjahr sofort ca. 60 % der Teilnehmer wieder. Die Besucheranzahl von ca. 3500 Besuchern an den 2 Tagen verdoppelt die Anzahl der Menschen in der kleinen Bergwerksgemeinde Stockheim nahezu. Mehr als 2500 Starter könnte man auch schlecht handeln, deshalb wird das Limit alle Jahre auf diese Anzahl festgesetzt.

Großer Spendenaufruf zugunsten Hannelore-Kohl-Stiftung

Zusammen mit den Organisatoren des Chariteams-München (Zusammenschluss von Radsportlern die immer für einen guten Zweck fahren) Findet für die ZNS Hannelohre-Kohl-Stiftung ein großer Spendenaufruf durch den Veranstalter statt. Hiermit wollen die Vereine ihr bereits seit Jahren bestehendes Engagement im Bereich der Hilfe für erkrankten Menschen weiter ausbauen und auch ihren Beitrag für alle leisten, denen es leider nicht mehr möglich ist, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen.

„Wenn hier jeder auf unserer Homepage nur 1,-€ spenden würde, so hätten wir schon viel erreicht. Daher unserer Aufruf an alle, die Spendenlinks auf der Homepage zu nutzen.“ So der Vorstand des veranstaltenden Vereines. Die Spende geht direkt über den Link an die ZNS Hannelohre-Kohl-Stiftung. Auch Vereine, Firmen usw. können daran teilnehmen und im Internet auch sofort eine Spendenquittung erhalten. Bereits zum 13. Mal kommen die Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland angereist. In keinem Gebiet Deutschlands ist der Frankenwald-Radmarathon.de mehr unbekannt unter den Radsportlern und die Leute kommen immer wieder gerne in den Frankenwald, da hier bei dieser Veranstaltung das Preis-Leistungsverhältnis immer noch stimmt und alle Sportler von den ausrichtenden Vereinen rund um Stockheim bestens betreut werden.

Familien werden begünstigt

Auch in diesem Jahr fördert der ASC BikeRunners wieder den Familienzusammenhalt. Familien mit Kindern können sehr viel Geld sparen. Die Veranstalter wollen das Radfahren im Frankenwald auch den Familien und Ihren Kindern schmackhaft machen. So ist erneut bei der 50km-Strecke pro teilnehmenden Erwachsenen ein Kind bis 14 Jahren bei der Anmeldung frei. Wertungskartenfahrer des BDR erhalten ebenfalls eine Vergünstigung von 5,00 Euro bei der Anmeldung auf jeder Strecke.

Der Samstag und Sonntag stehen im August erneut ganz im Zeichen des Radsportes und der Shows am Maxschacht. An allen Tagen gibt es eine große Event-und Radsportmesse sowie zahlreiche Showvorführungen von Vereinen und Gruppierungen. Am Samstag ist dann für alle Radsportler und Besucher die große Nudelparty und LiveMusik mit einer Band. Umrundet wird das Programm von zahlreichen Showacts am Samstag und Sonntag, großer Tombola, zahlreichen Fanmeilen in Stockheim und an der Strecke sowie allen möglichen kulinarischen Köstlichkeiten am Eventgelände bevor es am Sonntag in der Früh um 06:40 endlich los geht mit dem Start der ersten Langstrecke über ca. 220 km. Die Kids vom Ring mit Tom Sauer und der Lebenshilfe Kronach werden am Sonntag das Programm bereichern.

Das Eventprogramm wird von zahlreichen Ausstellern aus dem Radsportbereich abgerundet und die Teilnehmer können an zwei Tagen auf der Radsportmesse sich über die Neuigkeiten informieren und mit den Ausstellern über die neuesten Trends reden. Durch die Messeangebote ist es hier auch möglich, das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Die Bergwerksgemeinde Stockheim ist auf den Ansturm von tausenden Radfahrern aus aller Welt und die vielen Besucher aus Nah und Fern bestens vorbereitet. Alle Vereine rund um Stockheim sowie die gesamte Bevölkerung und die Gemeinde Stockheim freuen sich schon wieder darauf, Gäste aus Deutschland in Ihrer Heimat begrüßen zu dürfen.

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Fünf wunderbare Strecken für jede Anforderung, vom Profi bis zur Familien geeignet

Der Frankenwald-Radmarathon zieht zwar immer mehr professionelle Fahrer nach Stockheim, da unsere Strecken einfach perfekt dazu geeignet sind für alle möglichen Wettbewerbe zu trainieren, aber auch die Familienrunde über 50 km findet immer mehr Anklang bei der Bevölkerung. Die Strecken wurden – wie alle Jahre – durch den Streckenkoordinator Norbert Stübler und seiner Frau Bettina sorgfältig ausgesucht, geplant und mit den Ordnungsbehörden besprochen. Die letzten Vorbereitungen wurden mit den beteiligten Feuerwehren und den Polizeiinspektionen abgesprochen, so dass es erneut einen reibungslosen Ablauf zu den insgesamt 5 Massenstarts geben wird. Eine Besonderheit des FRM sind die unterschiedlichsten Fahrräder. Durch den neuen Trend der E-Bikes ist es nun auch vielen weiteren Sportlern möglich, auch mal die größeren Strecken in Angriff zu nehmen. Die E-Bikes bieten hier an den zahlreichen Bergen eine wunderbare Unterstützung den Frankenwald und Thüringer Wald weiträumig kennen zu lernen. Alle Strecken stehen auch bereits als GPS-Daten im Internet unter der Homepage bereit und können dort betrachtet und heruntergeladen werden.

Die vielen Versorgungsstellen an der Strecke werden wieder durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer der unterschiedlichsten Vereine aus dem Bereich betreut. An jeder der 7 VK-Stellen rund um alle Strecken wird wieder beste Verpflegung und Service garantiert. Dafür ist der Frankenwald-Radmarathon ebenfalls bekannt: „Die TOUR de la Gourmet“ wird er auch von vielen Radsportlern genannt, da es an den Verpflegungsstation an fast nichts fehlt. Fanmeilen werden von den Vereinen selbst eingerichtet und sind oft an den ganzen Strecken zu sehen. Manche VK-Stelle ist sogar mit einer eigenen Blasmusik vor Ort.  Die Bevölkerung steht hinter „Ihrem Radmarathon“ und macht ihn mit allen beteiligten Vereinen / Gruppierungen / Institutionen zu der beliebten Veranstaltung, die er seit 13 Jahren ist.

Manko -Zimmerbuchungen

Für die Gemeinde Stockheim, den Frankenwald und den angrenzenden Thüringer Wald leistet der Frankenwald-Radmarathon einen erheblichen Beitrag zur Förderung des Tourismus in unserer Region. Die Hotels und Pension sowie zahlreiche Ferienwohnung sind schnellstens zum Event ausgebucht. Wer hier noch Hilfe braucht, wird jederzeit durch den Frankenwald- Tourismus bei der Suche unter www.frankenwald-tourismus.de unterstützt. Dies ist auch das einzige Manko, da es für die vielen Radsportler aus ganz Deutschland oftmals gar nicht so viele Hotel, Pensionen und freie Zimmer gibt, wie sie an dem Wochenende benötigt werden. Eine rechtzeitige Buchung kann daher nur empfohlen werden.

Die verbilligte Online – Anmeldung geht noch bis Freitag, den 24. Juli 2015. Am Samstag und Sonntag sind jedoch auch noch Anmeldemöglichkeiten am Event-Platz in Stockheim vorhanden. Ein rechtzeitiges Eintreffen ist aber erforderlich. Die Anmeldezeiten stehen ebenfalls auf der Homepage unter den Teilnahmebedingungen

Alle weiteren Infos, Strecken und die Teilnahmebedingungen erhalten Sie, wie immer, über die umfangreiche Homepage des Frankenwald-Radmarathons unter: www.frankenwald-radmarathon.de Dort finden Sie alle Infos rund um die Veranstaltung und die Strecken.

16.07.2015