Velofondo-2019Foto: Motorsport Arena Oschersleben GmbHDie 3. Auflage des VELOFONDO 24h steht in den Geschichtsbüchern, fett markiert dabei ein neuer sensationeller Streckenrekord. Das 24 Stunden-Radrennen in der Motorsport Arena Oschersleben hat in diesem Jahr 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland begeistert. Egal ob Einzelstarter oder Team, die immense Herausforderung 24 Stunden am Stück Rad zu fahren verdient größten Respekt. 

Bei Tagestemperaturen von 18 Grad und Nachttemperaturen von um die 8 Grad waren es nahezu optimale Bedingungen während des gesamten Ultra-Radrennens.

 

velofondo_300Vom 7. bis 8. September findet mit der dritten Ausgabe des 24-Stunden-Radrennens „Velofondo“ das Radsporthighlight in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Direkt darauf schließt sich das bereits 22. Radkriterium an, welches schon solange existiert wie die Motorsport Arena selbst. Damit bleibt auch die Rennstrecke dem Radsport treu und führt die Tradition des muskelbetriebenen Zweiradsports auf dem Rennasphalt fort.

Für das Velofondo kann sich Jedermann/Frau in 1er-, 2er-, 4er-, oder 8er-Teams für die Hatz zweimal rund um die Uhr und über den 3.667 Meter langen A-Kurs der Rennstrecke anmelden. Mountainbiker können zudem eine Kombination aus Asphaltstrecke und eigens hergerichtetem Offroad-Anteil unter die Räder nehmen.

 

 

logo-oetztalerWie im Vorjahr kommt auch bei der 39. Auflage des Ötztaler Radmarathons der Sieger aus Vorarlberg: Mathias Nothegger feierte einen historischen Triumph, denn er stellte einen neuen, famosen Streckenrekord auf! Alban Lakata verpasste als Vierter das Podium bei seiner Premiere nur knapp. Bei den Frauen entthronte die Deutsche Christina Rausch die Schweizer Seriensiegerin Laila Orenos. 

Um Punkt 6:45 Uhr fiel heute in Sölden im Ötztal bei elf Grad Celsius der Startschuss zum 39. Ötztaler Radmarathon. Bei der Premiere 1982 standen 115 Hobbysportler am Start; auf Rennrädern, die zum Teil 14 Kilogramm und mehr wogen. Heute nahmen 4.285 Teilnehmer - 4.024 Männer und 261 Frauen - das Abenteuer auf ihren Rennrädern über die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner- und Jaufenpass und zum Abschluss über das 2.509 Meter hohe Timmelsjoch in Angriff. Darunter befanden sich viele Top-Stars, wie Ex-Profi Fränk Schleck oder die Ex-Skispringer Andreas Goldberger und Martin Koch. Doch das Gros des Starterfeldes bildeten Hobbysportler aus 34 Nationen. 

 

Logo JedermanntourDer Schlusstag der Deutschland Tour in Erfurt stand auch im Zeichen der Hobbyradsportler: Über 2.400 Teilnehmer nahmen die beiden Strecken „Erfurter Achterbahn“ und „Thüringen entdecken“ der Jedermann Tour 2019 in Angriff. Zu den Startern gehörten unter anderem die amtierende Miss Germany Nadine Berneis sowie der mehrfache Biathlon-Weltmeister Erik Lesser.

Die Hobbysportler durften zwischen der kleineren Runde „Erfurter Achterbahn“ über 64 Kilometer und einer größeren Schleife „Thüringen entdecken“ über 113 Kilometer wählen. Letztere Distanz führte mit 1.450 Höhenmetern durch den Thüringer Wald mit dem Anstieg zum Wintersportort Oberhof. Beide Rennen endeten nach Startschuss auf dem Erfurter Domplatz jeweils an der Zielankunft des Eliterennes an der Erfurter Messe – entsprechend groß war die Zuschauerkulisse.


Enduro2_Davos_Stage9_Gotschna_Foto-AlphafotoEnduro2 Davos Stage 9 Gotschna (Foto: Alphafoto)Das Mountainbike-Rennen Mondraker Enduro2 in der Bündner Destination Davos Klosters findet vom 5. bis 7. September 2019 bereits zum dritten Mal statt. Es ist eines der raren Enduro-Rennen für Zweierteams in Europa und findet dementsprechend Anklang in der internationalen Mountainbike-Szene. Beim längst ausverkauften Rennabenteuer stehen für die 450 Teilnehmer die erstklassigen Trails der Region Davos Klosters sowie die Kollegialität im Vordergrund. Diesmal sind ein paar ganz besondere Teams im Teilnehmerfeld. Zudem werden auf 2020 hin spannende Neuerungen angekündigt.


Wie bei einem richtigen Enduro-Rennen werden auch bei Mondraker Enduro2 pro Tag mehrere sogenannte «Stages», also gemessene Abschnitte gefahren. Diese führen vorwiegend bergab und dauern jeweils einige Minuten. Zwischen diesen Abfahrten auf den besten Trails der Region Davos Klosters legen die Teilnehmer verschiedene Transfer-Etappen ohne Zeitmessung zurück, oft unterstützt von Bergbahnen.

 

2 Tage 21 Stunden 38 Minuten – so lange fuhren die beiden Steirer Christoph Strasser und Lukas Kienreich im Rahmen des Team Race Around Austria rund um Österreich. 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter galt es beim härtesten Radrennen Europas zu überwinden. Die beiden Steirer taten dies in neuer Rekordzeit und waren mit einem Schnitt von 31,31 km/h dabei sogar schneller als die besten Vierermannschaften.

Der 34-jährige Kienreich kannte das Gefühl des Sieges im Zweierteam auf der Extremstrecke, gewann er doch schon vor drei Jahren im Zweierteam. Kienreichs Partner bei seiner ersten Siegesfahrt 2016 war der ebenfalls aus der Steiermark kommende Severin Zotter, welcher 2015 das Race Across America gewann. Gleich sechs Siege bei diesem legendären Ultraradrennen quer durch die USA hat sein aktueller Partner Christoph Strasser zu Buche stehen.

 

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Rund 35 Stunden auf dem Rad. Ohne Schlaf. Ohne Pause. Das dürfte der Solo-Sieger der TORTOUR nächste Woche vor sich haben. Während dem Rennen absolviert er 1053 Kilometer und fast 15’000 Höhenmeter. Knapp 500 Athletinnen und Athleten starten Solo oder im Team – dieses Jahr zum 11. und letzten Mal mit Start und Ziel in Schaffhausen.

Ob die 1000 Kilometer lange TORTOUR, die CHALLENGE über 550 Kilometer oder die «Kurzfassung» SPRINT mit 390 Kilometern – alle Teilnehmenden haben etwas gemeinsam: Sie lieben das Radfahren und suchen die spezielle Herausforderung. Einige unter ihnen sind vielleicht auch etwas verrückt. Aber alle dürfen Emotionen erwarten, die sie nie im Leben vergessen werden.