Der 5. Sparkassen HeideRadCup feiert bei strahlendem Sonnenschein die Zieleinfahrt von knapp 800 Radsportlern. Der Verein Sportfreunde Neuseenland e.V. freut sich über ein Teilnehmerplus von 25%.

Radrennfahrer aus ganz Deutschland waren der Einladung am 13. September an die Elbe gefolgt. So starteten auf den vier Distanzen - 40 km, 70 km, 110 km, 140 km - und dem AOK PLUS KidsCup 772 Sportlerinnen und Sportler.

156 Teilnehmer duellierten sich auf der 40 km Strecke. Monique Löb aus Emskirchen (Bayern) stand am Ende des Tages mit 1:15:31,8 h auf dem Siegertreppchen. Bei den Männern siegte Maik Schapelt aus Kemberg (Sachen-Anhalt) mit einer Zeit von 1:08:21,8 h.

328 starteten auf der 70 km Strecke. Die schnellste Frau war Marina Müller mit 1:53:07,9 h. Der Leipziger Patrick Reißig siegte bei den Herren mit einer Zeit von 1:41:11,6 h.

Bei der 110 km Strecke traten 145 Sportler an. Hier gewann Antje Fiebig aus Leipzig mit einer Zeit von 3:03:02,6 h. Sasche Böhm aus Torgau siegte bei den Männern mit einer Zeit von 2:40:30,8 h.

Der langen Strecke von 140 km stellten sich 108 Sportler. Nach 3:48:15,8 h kam Franziska Wenske als erste Frau ins Ziel. Bei den Herren gewann Dirk Wethey mit 3:16:25,5 h.

Beim AOK PLUS KidsCup gingen 35 Kinder in zwei verschiedenen Altersklassen an den Start

Der Sportfreunde Neuseenland e.V. freut sich über die gelungene Veranstaltung und möchte sich nochmals bei allen Beteiligten herzlich bedanken. Ein großer Dank gilt der Stadt Torgau, dem Schirmherren Michael Czupalla (ehem. Landrat Nordsachen) und Dr. Gerhard Gey (ehem. Landrat Leipzig). Auch wäre das Radrennen ohne die Sparkasse Leipzig, der M4energy e.G., der AOK PLUS, KIA Wagner GmbH, Lichtenauer Mineralquellen und den vielen anderen Partnern und Unterstützern nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank geht außerdem an alle Helfer an der Strecke und am Veranstaltungsgelände in Torgau sowie allen Sanitätern, Polizisten und Feuerwehren.

Die Organisation für nächstes Jahr beginnt schon jetzt. Der 6. Sparkassen HeideRadCup 2016 findet am 11.09.2016 statt. „Wir sind begeistert, von der diesjährigen Teilnehmerzahl. Diese zeigt uns, dass wir uns etabliert haben und Torgau der perfekte Austragungsort für uns ist. Wir hoffen, auch nächstes Jahr hier alle begrüßen zu können“, kündigte Vereinsvorsitzender Henrik Wahlstadt von den Sportfreunden Neuseenland e. V. an.

Der Sportfreunde Neuseenland e.V., der Organisator des Jedermann-Radrennens, ist bereits durch Sport-veranstaltungen wie dem Sparkassen-CrossDeLuxe Hindernislauf, dem Markkleeberger Skispringen, der 7-Seen-Wanderung im Leipziger Neuseenland bekannt. Mit dem Sparkassen-HeideRadCup, welcher Teil der Sparkassen Challenge ist, knüpft der Verein hier an.

 

www.sparkassen-heideradcup.de

 

14.09.2015

 
 

 

Traumhafte Landschaft, großartige Rennen, strahlende Sieger: So lässt sich der 3. ENDURA Alpen-Traum zusammenfassen. Bei besten äußeren Bedingungen sicherte sich der Italiener Enrico Zen (Team Beraldo Greenpaper) den Sieg in Sulden am Ortler nach 252 Kilometer und 6078 Höhenmeter. Der Vorjahreszweite erreichte das Ziel in dem 1900 m hoch gelegenen Wintersportort in 8:34,04 Std. mit einem Vorsprung von 16.38 Min. auf den Baden-Württemberger Roman Herrmann (Team Continental) und den Sachsen Robert Petzold (21.14 Min. zurück). Für den überragenden Zen war der Sieg beim ENDURA Alpen-Traum der zweite große Sieg innerhalb von zwei Wochen nach seinem Triumph beim Ötztaler-Radmarathon.

Gegen dieses 56-kg-Leichtgewicht aus Venetien war einfach kein Kraut gewachsen. Als der 29-Jährige am Fuße des Umbrail Passes nach 210 km antrat, war die Entscheidung um Platz 1 bei der dritten Auflage des ENDURA Alpen-Traum quasi gefallen. Niemand aus der zehnköpfigen Spitzengruppe  war auch nur annähernd in der Lage, dem Tempo von Zen zu folgen. Fast immer im kräftezehrenden Wiegetritt fuhr der Italiener bis zur Passhöhe auf 2501 m einen Vorsprung von fast 10 Minuten auf Robert Petzold heraus. Auf dem höchsten Punkt, dem Stilfser Joch auf 2757 m Höhe, hatte Zen noch genügend Zeit, um sich für die rasende Abfahrt mit den berühmten 48 Kehren Handschuhe und Windjacke überzustreifen. Danach bewältigte er locker und leicht den Schlussanstieg nach Sulden und blieb trotz heftigen Gegenwinds nur drei Minuten über der Bestzeit vom Vorjahr.

„Der Enrico ist einfach eine andere Klasse. Aber für mich zählt dieser zweite Rang wie ein Sieg“, jubelte der abgekämpfte aber überglückliche Roman Herrmann im Ziel. Nach seinem dritten Rang 2013 und Rang 8 im Vorjahr verpasste der Württemberger zwar klar den Sieg, zeigte aber eine taktisch und physisch extrem starke Leistung. Beim Aufstieg zum Stilfser Joch war der 34-Jährige im Kampf um Platz 2 fast schon geschlagen, kämpfte sich aber wieder an Petzold heran und erreichte mit einem Rückstand von 20 Sekunden die Passhöhe auf 2757 m. „Wenn ich richtig was kann, dann ist es Abfahrt fahren“, lachte der Oberschwabe Herrmann. In Gomagoi, am Ende der Abfahrt, lag er dann zwei Minuten vor Petzold, der im Schlussanstieg weitere drei Minuten verlor, sich aber nicht grämte. „Ich stehe auf dem Podium, was will ich mehr“, sagte der Student aus Freiberg bei Dresden.

Beim Start um 6.30 Uhr in Sonthofen trafen die Starter der langen Strecke auf ideale Bedingungen. Im ICE-Tempo ging's über Oberjoch (1200 m) zum Hahntennjoch (1894 m), weiter bei stürmischem Gegenwind über die Pillerhöhe (1559 m) Richtung Süden zum Reschenpass (1507 m) - und danach hinunter ins Vinschgau. An der Spitze hatte sich nach der Pillerhöhe eine elfköpfige Gruppe mit allen Favoriten formiert, die bei der Anfahrt zum Umbrail Pass zwar vom Almabtrieb leicht behindert wurde, ansonsten aber prächtig harmonierte. 

„Bei dem Wind hattest du keine Chance für einen frühen Alleingang“, erklärte Enrico Zen. Trotz der Schneefälle der letzten Tage am Stilfser Joch zeigte sich die Strecke von ihrer besten Seite. 13 Grad auf der Passhöhe, herrlicher Sonnenschein ließen den 3. ENDURA Alpen-Traum zu einem echten Erlebnis und Abenteuer für die 809 Starter werden.

Bei den Frauen setzte sich auf der Langstrecke Nadja Prieling (Österreich) in 10:32.10 Std. durch und verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.

Der Sieg in der Master-Klasse ging an Christian Weber (Spreitenbach, 9:11:24 Std.), der damit Nachfolger von Bernd Hornetz wurde. Der Karlsruher, der beste deutsche Marathon-Fahrer, hatte kurzfristig aus Krankheitsgründen abgesagt. In der Klasse Sen. Master Men zeigte sich Ex-Telekom-Profi Mario Kummer in guter Verfassung, verlor aber beim Anstieg zur Pillerhöhe den Anschluss an die Spitzengruppe und wurde schließlich Vierter in 9:41:09 Std. hinter dem italienischen Sieger Stefano Pilo (9:30.02 Std.)

Auf der Kurz-Distanz über 146 km mit Start in Landeck und Ziel in Sulden war bei den Männern der Österreicher Daniel Wabnegg nach 5:37.15 Std. als Erster im Ziel. Schnellste Frau war hier wie im Vorjahr die Italienerin Marina Ilmer (6:21.48 Std.).

Die 118 km-Strecke mit Start in Landeck und dem direkten Weg über Prad bis nach Sulden ging bei den Männern an Daniel Biehler (Österreich, 4:23.11 Std.). In der Frauenkonkurrenz setzte sich Julia Agerer (Österreich) in 6:26.36 Std. durch.

Alle Ergebnisse finden Sie unter http://services.datasport.com/2015/velo/alpentraum/

 

13.09.2015

 
 

 

Die 3. Auflage des ENDURA Alpen-Traum steht in den Startlöchern. Am Samstag, 12. September, geht es an einem einzigen Tag über den Alpenhauptkamm von Nord nach Süd - von Deutschland über Österreich, der Schweiz nach Italien. Anfang der Woche wurde die Meldeliste geschlossen. Rund 800 Teilnehmer aus 23 Nationen stellen sich diesem einzigartigen Abenteuer auf dem Rad. Und können dabei erstmals zwischen drei Strecken wählen. Die lange Distanz führt die Teilnehmer über 252 Kilometer und 6.078 Höhenmeter, über insgesamt sechs Pässe, vom bayrischen Sonthofen (Start 6.30 Uhr) bis ins italienische Sulden/Ortler. Die kürzere Distanz über 146 km startet in Landeck, endet ebenfalls in Sulden/Ortler. 4.315 Höhenmeter sind zu bewältigen. Ganz neu: die 118-km-Distanz und 2.936 HM. Hier geht es vom Start in Landeck über die Pillerhöhe, den Reschenpass hinauf und dann über Prad auf direktem Weg zum Ziel in Sulden/Ortler. Die ideale Strecke für Rennrad-Einsteiger.

Die meisten Teilnehmer sind hartgesottene Radsportler und Radsportlerinnen. Und haben die lange Route über das Stilfser Joch gewählt. Wie in den Vorjahren wird das Stilfser Joch, mit über 2800 m einer der höchsten fahrbaren Pässe Europas, wieder von der Schweizer Seite über den Passo Umbrail erklettert. Spätestens hier dürfte die Entscheidung um den Sieg bei der 3. Auflage des ENDURA Alpen-Traum fallen.

Ein echter „Alpen-Traum-Fan“ ist Mario Kummer, der Olympiasieger und Weltmeister im Mannschaftszeitfahren und Ex-Profi des Team Telekom, nimmt bei der dritten Auflage des ENDURA Alpen-Traum bereits zum dritten Mal teil. Der 53-Jährige trainiert um die 10.000 Kilometer pro Jahr und kam im Vorjahr nach 9:50 Std. ins Ziel in Sulden. Normalerweise nimmt Kummer nicht an Alpen-Marathons teil, nur der ENDURA Alpen-Traum steht auf  einem Programm. „Der Alpen-Traum hat eine coole Story, an einem Tag die Alpen von Deutschland nach Italien überqueren. Er verbindet alles, was ich mich am Radsport fasziniert, Herausforderungen, Natur, Geschwindigkeit, Adrenalin und seine Erlebnisse mit anderen zu teilen“, erklärt Kummer: „Letztes Jahr habe ich bis auf den ersten Teil, in dem es sehr nass und kalt war, wieder viel Spaß gehabt und bin gut durchgekommen.“ Und sein Tipp an alle Teilnehmer: „Alles ist nur eine Frage der Einteilung. In der letzten Woche kann man nichts mehr raus holen, es ist viel wichtiger, ausgeruht an den Start zu gehen.“

Ansonsten ist das Rennen in diesem Jahr offen wie nie. Mit dem Vorjahreszweiten Enrico Zen und dem Karlsruher Bernd Hornetz sind zwei echte Siegkandidaten dabei. Bernd Hornetz, der beste deutsche Marathon-Fahrer, will es als Vorjahres-Vierter natürlich wissen, zeigte sich zuletzt aber krankheitsbedingt nicht in Bestform. Enrico Zen dominierte in diesem Jahr den Ötztaler und den GP Charly Gaul in Trento.

Der Karlsruher Hornetz konzentriert seine Vorbereitung in diesem Jahr ganz auf den ENDURA Alpen-Traum. 

Im Vorfeld fuhr er zweite Plätze beim Granfondo Felice Gimondi in Bergamo und beim Granfondo Mt. Ventoux in Frankreich ein.

Die siebentägige Haute Route Pyrenees absolvierte er erfolgreich als Vorbereitung auf den ENDURA Alpen-Traum.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgen im Vorfeld und während des Rennens die Orte Sonthofen, Landeck und Sulden sowie die PLAN B event company und die RoadBIKE. Hauptsponsor ist ENDURA, der Hersteller für Radbekleidung aus Schottland. Zudem freuen sich die Veranstalter, mit Continental, adidas eyewear und SRM gleich drei neue Partner präsentieren zu können.

Nachmeldungen sind noch vor Ort in Sonthofen sowie Landeck möglich. Die Teilnahmebedingungen sowie alle Informationen rund um den ENDURA Alpen-Traum gibt es unter www.alpen-traum.com.


Die Fakten zum ENDURA Alpen-Traum 2015

  • Termin: 12.09.2015
  • Startorte: Sonthofen (GER) und Landeck (AUT)
  • Zielort: Sulden (ITA)
  • Strecken: 252 km / 6.078 Hm, 146 km / 4.315 Hm, 118 km / 2.936 Hm(Streckenänderungen vorbehalten!)
  • Einzel- & Teamwertung 
  • 6 Wertungs-Kategorien (Mindestteilnehmerzahl 15): Men,  Women, Master Men / Master Women (über 40 Jahre), Senior Master Men / Senior Master Women (über 50 Jahre)

ü  Teilnehmerzahl maximal 1.500 Fahrer

 

08.09.2015

 
 

 

Logo_Sparkassen_neuseen_classicsAm ersten September startet die Anmeldung für die 13. Auflage der „Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“, Mitteldeutschlands größtem Jedermann-Radrennen. Frühbucher haben noch bis Monatsende die Chance, sich zum „Early-Bird-Tarif“ bereits ab 35 Euro für das Leipziger Radsporthighlight am 22. Mai 2016 anzumelden. Online-Anmeldungen sind bis Mitte Mai 2016 möglich.

Mit über 2.500 Teilnehmern und weit mehr als 10.000 begeisterten Zuschauern stellte die Traditionsveranstaltung in diesem Jahr das hohe Potential der Sportstadt Leipzig unter Beweis. „Wir wollen uns jedes Jahr ein Stück weiterentwickeln und langfristig an die Paraderennen in Deutschland in Hamburg und Berlin annähern.“, schaut Organisationsleiter Ronny Winkler zuversichtlich in die Zukunft. Im kommenden Jahr rechnet der Veranstalter erstmals mit über 3.000 Radsportlern, die vom Start- und Zielbereich an der Alten Messe aus das attraktive Leipziger Neuseenland entdecken werden.

Dabei haben die Jedermänner die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Distanzen, die Teil des German Cycling Cups, Deutschlands größter Jedermann-Rennserie, sowie der Sparkassen Challenge sind. Erstmals wird es am Vorabend auch ein Einzelzeitfahren geben. Zahlreiche Kinder- und Nachwuchsrennen sowie weitere Programmpunkte rund um den Radsport werden die Veranstaltung wieder zu einem Erlebnis für die gesamte Familie machen. Anmeldungen sowie weitere Informationen sind unter www.sparkassen-neuseenclassics.de zu finden.

Über die Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle

Die „Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“ sind Mitteldeutschlands größtes Radsportevent, welches jedes Jahr rund 10.000 Zuschauer entlang der Strecke in Leipzig und dem Leipziger Neuseenland begeistert. Erstmals ausgetragen in den 1960er Jahren, ist das Traditionsrennen nach der Neuauflage 2004 stetig gewachsen. Mittlerweile treten über 2.500 Teilnehmer bei verschiedenen Jedermann- und Kinderrennen in die Pedale. In diesem Jahr wird die Veranstaltung erneut in eine bunte Radsportwoche mit vielen verschiedenen Programmpunkten rund um die Faszination Radsport eingebettet.

 

31.08.2015

 

logoEddyMerckx2015In 13 Tagen ist es wieder soweit und es heißt „Rad an Rad mit der Legende Eddy Merckx“!

Vom 12. bis 13. September 2015 findet der große Salzburger Radmarathon erstmals in der Fuschlseeregion statt. 1.500 Athleten aus ganz Europa werden zur Premiere der neuen Route durch das Salzkammergut und das Salzburger Seenland erwartet.

Seit Jahren ist Fuschl am See ein beliebtes Ziel bei Rennradbegeisterten aus aller Welt. Kein Wunder, denn Sportbegeisterte finden hier nicht nur traumhafte Landschaften, sondern auch attraktive Streckenvarianten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und eine Top-Infrastruktur. 2015 ist die Region im Salzkammergut darüber hinaus erstmals Gastgeber des Eddy Merckx Classic Radmarathons, der in diesem Jahr bereits in die 9. Auflage geht.

Drei neue Strecken und Top-Veranstaltungsprogramm

Auch diesmal wird es bei der Eddy Merckx Classic drei Streckenvarianten verschiedener Schwierigkeitsgrade geben: Die 63 Kilometer lange Einsteigerrunde (918 Höhenmeter) ist vor allem für Ambitionierte konzipiert, die erstmals Rennluft schnuppern möchten. Auf der schwierigeren Kurzstrecke bewältigen die Radler dagegen 102 Streckenkilometer und 1.430 Höhenmeter. Die lange Route schließlich fordert von den Teilnehmern 169 Streckenkilometer und 2.449 Höhenmeter. Außerdem wartet auf die Teilnehmer und Zuseher ein attraktives Rahmenprogramm am Rennwochenende. 

Gemeinsam gegen Querschnittslähmung: Wings for Life als Partner der Eddy Merckx Classic

Außerdem werden die Eddy Merckx Classic auch in diesem Jahr wieder offizieller Benefizpartner von Wings for Life sein wird. Die internationale Stiftung mit Sitz in Salzburg hat sich das Ziel gesetzt, Querschnittslähmung heilbar zu machen. Die treibenden Kräfte hinter Wings for Life sind der zweifache MotocrossWeltmeister Heinz Kinigadner und Red Bull Gründer Dietrich Mateschitz. Unterstützt wird die Stiftung von internationalen Sportgrößen wie Hannes Arch, Sebastian Vettel, Nick Ashley Cooper oder Lindsey Vonn. Darüber hinaus wird auch in diesem Jahr ein Handbike-Race im Rahmen der Eddy Merckx Classic stattfinden. Damit haben auch Handbike-Sportler die Möglichkeit, die atemberaubende Strecke durch das SalzburgerLand zu bestreiten.

Eddy Merckx Classic als Finale des Alpencups

Der Eddy Merckx Classic Radmarathon ist auch in diesem Jahr das Abschlussrennen des internationalen Alpencups. Der Alpencup ist eine dreiteilige Radmarathonserie in Österreich und der Schweiz und findet 2015 bereits zum zwölften Mal in Folge statt. Den Auftakt dieses renommierten Cups machte der Amadé Radmarathon in Radstadt (17.05.2015), gefolgt vom Engadin Radmarathon in Zernez/CH (12.07.2015). Das Finalrennen des Alpencups wird – wie bereits in den Jahren zuvor – erneut im Rahmen der Eddy Merckx Classic (13.09.2015) ausgetragen, die Siegerehrung findet im Anschluss an den Radmarathon statt.

 

Anmeldung und weitere Informationen unter www.eddy-merckx-classic.com

 

31.08.2015

 

Selten zuvor in der Geschichte des Ötztaler Radmarathons war die Wetterprognose für den gesamten Tag so perfekt wie bei der heurigen 35. Austragung dieses Alpenklassikers. Um 6.45 Uhr in Früh gingen in Sölden 4298 Fahrer und Fahrerinnen an den Start. 

Kaum einer jener Glücklichen, die einen Startplatz für den 35. Ötztaler Radmarathon bekommen haben, ist heuer nicht an den Start gegangen. Insgesamt sind es Hobbysportler aus mehr als 40 Nationen, die heute auf der Strecke des Ötztaler Radmarathons ihre persönlichen Träume erfüllt bekommen. Und das Wetter spielt in diesem Jahr mit. Selbst um 6.45 Uhr morgens in Sölden waren kaum Wetterjacken oder lange Beinkleider zu sehen, als sich der Tross des Ötztaler Radmarathons in Bewegung setzte.

Wie in den vergangenen Jahren dominieren drei Nationen das Starterfeld. Insgesamt wurden 2015 an deutsche Teilnehmer 2354 Startplätze vergeben, an Österreich 919 und an Italien 699. Aus Tirol selbst sind rund 340 Starter auf den 238 Kilometern unterwegs. Interessant ist auch, dass die Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren am besten vertreten ist. Über 1800 Teilnehmer bewegen sich in den 40ern. Heute sind von den 4298 Startern übrigens 226 Damen gewesen. 

An den Start gingen heute beim Ötztaler übrigens auch zahlreiche bekannte Wintersportler. Andreas Goldberger, Christoph Sumann, Frank Wörndle oder Mario Stecher. Für Goldberger und Sumann war es der erste Ötztaler. Beide meinten am Start, dass „der Respekt vor den kommenden Stunden unglaublich groß ist.“

Hohe Temperaturen

Die ungewohnt hohen Temperaturen haben auch das Organisationskomitee vor neue Herausforderungen gestellt. „Wir rechnen im Schnitt damit, dass jeder Teilnehmer 12,5 Liter Wasser und isotonische Getränke braucht. Wir haben also rund 50.000 Liter Getränke vorbereitet“, erklärt der Radmarathon-Mastermind Ernst Lorenzi. „Was uns besonders freut ist, dass die Strecke heuer in einem sensationellen Zustand ist. Der Bodenbelag passt, es gibt fast keine Baustellen und Hindernisse. Es gab nur wenige Stürze, die alle sehr glimpflich verlaufen sind.“

Mit dem Ötztaler Radmarathon 2015 mehr als zufrieden ist auch Oliver Schwarz, GF Ötztal Tourismus. „Ich bin ja jedes Jahr auf der Strecke unterwegs. Heuer war es wirklich so, dass die Hobbysportler öfter als sonst einfach einmal kurz stehengeblieben sind, um die Aussicht zu genießen und ein Erinnerungsfoto zu schießen. Die Atmosphäre auf der Strecke war sensationell. Viele Radfahrer nutzen die Gelegenheit, um mit dem Rad an den Pässen die Teilnehmer anzufeuern“, erklärt Schwarz.

Der Ötztaler ist aber auch bemüht, sich jedes Jahr weiter zu entwickeln. Heuer erstmals gab es die Möglichkeit, den Ötztaler per Live-Streaming mit zu verfolgen. Mit Liveeinstiegen von der Strecke und vom Zielgelände war man gut informiert. „Diesen Service werden wir noch weiter ausbauen. Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, den Ötztaler live von zu Hause aus zu beobachten“, meint Schwarz.

Das Rennen heute ist für einen Ötztaler ungewöhnlich verlaufen. Sehr schnell haben sich einige der Favoriten ganz vorne gezeigt. Am Kühtai war der Italiener Paolo di Leonardo mit einer Zwischenzeit von 1:31,49 der Schnellste. Bei den Damen führte die Schweizerin Laila Orenos (Kühtai: 1:42,24). Auch bei der Durchfahrt von Innsbruck lagen diese beiden mit ihren Zeiten ganz vorne.

Am Brenner kamen gegen 10 Uhr fünf Herren fast gleichzeitig zur Zwischenzeit. Paolo di Leonardo, Werner Weiss und Christian Barchi (alle ITA) gaben hier noch das Tempo an, nachdem alle Fahrer von Innsbruck bis zum Brenner mit starkem Gegenwind gekämpft haben. Ab dem Brenner war es dann eigentlich eine Sache des Christian Barchi, der heuer schon den Highlander in Vorarlberg gewonnen hat. Er sah am Jaufenpass schon wie der Sieger aus. Aber Barchi hatte sich am Timmelsjoch etwas verschätzt. Ihm ging in den letzten Kehren hinauf zum Timmelsjoch die Luft aus und er musste den Italiener Enrico Zen und den Italiener Stefano Cecchini ziehen lassen. Zen gewann den 35. Ötztaler in einer Zeit von 7:02:05 Stunden – gefolgt von Cecchini und Christian Barchi. Bester deutscher Fahrer wurde der Trostberger Johannes Berndl (6.), bester Österreicher wurde der Tiroler Daniel Rubisoier auf Platz 7. 

Neuer Rekord bei den Damen

Bei den Damen war es heute von Beginn an der Tag der Schweizerin Laila Orenos. Von Beginn an gab sie das Tempo vor, zeigte auf keinem der Pässe Schwächen und kam in Sölden mit der neuen Damen-Rekordzeit von 7:46:50 Stunden ins Ziel. Auf Platz 2 und 3 bei den Damen ist Österreich zu finden. Die Tirolerin Nadja Prieling wird Zweite vor der Tirolerin Daniela Pintarelli. Beide Tiroler Damen blieben knapp über den 8 Stunden und waren über ihre Leistung überglücklich. 

30.08.2015

 
 

 

Im kommenden Jahr 2016 wird neben dem Garmin Velothon Berlin ein weiterer Velothon in Deutschland stattfinden. Am 23. & 24. Juli 2016 wird in der Baden-Württembergische Landeshauptstadt die Premiere des Velothon Stuttgart stattfinden.

Geplant ist ein attraktives Jedermannrennen mit zwei Distanzen über 55 km und 110 km in den Kategorien Race - Urban - E - Bike. Weiterhin wird ein hochklassiges Profi-Strassenrennen über 180 km stattfinden.

Der Start für alle Distanzen wird am Stuttgarter Schlossplatz erfolgen. Der Zielbereich wird sich auf dem Gelände des Cannstatter Wasens im Rahmen der dort stattfindenden Sport- und Fahrradmesse befinden. Dazwischen führen die Strecken an Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Ludwigsburg, Schloss Solitude, den Museen der Porsche AG und Mercedes Benz, sowie dem VfB Stadion vorbei.

Die Homepage mit ersten Infos ist bereits unter www.velothon-stuttgart.de online.

 

28.08.2015

 

Im Oktober lädt Rügen wieder zu einem Radsportereignis der besonderen Art - die 21. Auflage der "Tour d`Allée". Seit 1995 hat sich Deutschlands größte und wohl auch schönste Insel zu einem Radsportparadies entwickelt. Das Wochenende am 17. und 18.10. bietet für jeden etwas: vom Radeln in Familie über längere Strecken für den anspruchsvollen Radsportbegeisterten bis zum scharfen Radrennen.

Am Samstag, 17. Oktober, geht es beim "Radfahren mit Prominenten" auf drei Touren ins schöne Ostseebad Sellin:

  • Die "Brückenfahrt" führt über die Stralsunder Rügenbrücke nach Sellin (50 km). Die Tour ist neben dem Rügenbrücken-Marathon ein fester Bestandteil des Brückenfestes der Hansestadt. Start: 9.00 Uhr Restaurant Fischermann`s am Hafen Stralsund.
  • Wer es etwas schneller mag, startet mit der "ME-LE Tour" über 60 km von Kap Arkona bis Sellin. Start: 10.00 Uhr Leuchtturm Kap Arkona.
  • Für solche, die es etwas ruhiger angehen möchten, ist mit der "Familientour" gesorgt: Sellin - Göhren - Sellin (20 km). Start: 10.00 Uhr Cliff Hotel Rügen.

Danach treffen sich alle Teilnehmer in der Wilhelmstraße in Sellin zum fröhlichen Ausklang.

Am Sonntag, 18. Oktober, folgt mit dem Jedermann-Rennen "6. RügenChallenge 2015" ein weiteres Radsport-Highlight. Inzwischen nehmen jährlich mehr als 300 "Jedermänner" aus ganz Deutschland teil. Auch für das diesjährige Rennen sind wieder anspruchsvolle Strecken über 54 km (210 Höhenmeter) und 107 km (490 Höhenmeter) geplant. "Unser Rennen hat sich im deutschen Radsportkalender fest etabliert und gilt nun für viele Fahrer und Teams als eigentlicher Abschluss der Saison", so Olympia-Sieger Olaf Ludwig, sportlicher Leiter des Rennens.

Die Veranstaltung wird erneut von vielen Sponsoren tatkräftig unterstützt - dem Ostdeutschen Sparkassenverband und der Sparkasse Vorpommern, Kuchenmeister, ME-LE, dem Cliff Hotel Sellin und anderen. Sie wird präsentiert vom Ostseebad Sellin.

Weitere Informationen und Fotos unter: www.ketterechts.eu

 

28.06.2015

 
 

 

Der Sommer ist noch nicht vorbei, genauso wenig wie der iXS German Downhill Cup. Dieses Wochenende ging es bei bestem Wetter in die vierte von insgesamt sechs Runden der Serie. Am Ende strahlten die glücklichen Sieger, Tom Bersselaar und Sandra Rübesam, mit der Sonne um die Wette.

Die Top Fahrer der deutschen Rennserie fanden sich dieses Mal im thüringischen Tabarz ein, um gemeinsam ein weiteres actionreiches Wochenende zu verbringen. Über 400 Starter aus 11 Nationen versprachen, was die Rennen am Ende auch hielten: Spannung von Anfang bis Ende. Der 2000 Meter lange Kurs auf dem Datenberg mit rund 250 Höhenmetern erstrahlte in neuem Glanz und machte den Teilnehmern sichtlich Spaß. Trockene Bedingungen und eine schöne Atmosphäre rundeten das Wochenende definitiv ab.

Bereits im Seeding Run am Samstag zeigte der aktuelle Meisterschaftsführende, Rick Balbierer (GER - Team NRG), welchen Speed die Strecke unter den trockenen Bedingungen zulässt. 2:28.763 Minuten brauchte der Ilmenauer vom Start bis ins Ziel. Wie auch schon in Willingen war ihm dabei Andreas Sieber (GER - Team NRG) mit knapp einer Sekunde Rückstand dicht auf den Fersen. Bei den Elite Women war es Sandra Rübesam (GER - Rose Factory Racing), die mit 2:55.493 Minuten, und damit 5 Sekunden Vorsprung auf den Rest, ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz deutlich machte.  

Auch der Sonntag begrüßte die Fahrer und Fans mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der einzige Haken am Wetter der letzten Tage war die resultierende Staubentwicklung auf dem Kurs, was die Leistung und Action während des Renngeschehens aber auf keinen Fall minderte. Durch einige Umbauten der Strecke war für die Fahrer alles an Hindernissen vertreten und so ging es für die Finalläufe auf einen abwechslungsreichen Kurs. Bei den U17 Fahrern war es erneut Max Hartenstern (GER - MTB-Bande Schatzki) der sich mit 2:32.609 Minuten den größten Pokal und das oberste Treppchen sicherte. Mit dieser Zeit war er sogar schneller als die Besten der nächsthöheren Klasse und hat sich damit einigen Respekt verdient. Zweiter wurde Mika Hopp (GER - Race and Style Woinem).

Als nächstes starteten die U19 Fahrer. Schnellster im Fahrerfeld war dabei Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben e.V.) mit einer Zeit von 2:33.463 Minuten. Etwa eine Sekunde mehr brauchte der zweitplatzierte Tim Schlüßler (GER - Team NRG), der in der Meisterschaftswertung an der Spitze vor Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben) steht.

In der Masters Klasse schaffte es Daniel Jahn (GER - Nicolai Factory Team) mit 2:34.069 Minuten am schnellsten vom Datenberg herunter. Zweiter wurde Christian Junker (GER - Rose Factory Team) mit 2:37.610 Minuten und war damit knapp 3,5 Sekunden langsamer. Einer der Favoriten und schnellster im Seeding Run, Benjamin Herold (GER - Team NRG), wurde im entscheidenden Lauf nur Neunter.

Besonders spannend wird es langsam in der Elite Women Klasse. Nach ihrer Verletzungspause zu Beginn der Saison ist die amtierende Deutsche Meisterin Sandra Rübesam zurück und bereit für den Angriff auf die Führung. Die bereits Schnellste im Seeding Run wiederholte diese enorme Leistung auch im alles entscheidenden Finallauf mit einer Zeit von 2:51.992 Minuten. Damit sicherte sie sich nicht nur den Tagessieg, sondern auch weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Auf das Podest konnte sie nach dem Rennen Kim Schwemmer (GER - Herobikes) und Maria Franke (GER - Next Racing Generation) mitnehmen, um gemeinsam in einer ordentlichen Sektdusche zu baden.

Auch die Spitze der Elite Men Kategorie ist hart umkämpft. Besonders Rick Balbierer und Andreas Siebler (GER - Radon Factory Racing Team) liefern sich einen schönen Zweikampf um den Titel. Bevor die beiden ihr Duell fortführen durften, war es aber erst einmal Daniel Ludwig (GER - Scott Germany), der es sich während der meisten Zeit des Rennens im Red Bull Hot Seat bequem machte. Erst Tommy Herrmann (GER - Radon Factory Team) verwies ihn kurz vor Ende vom Platz. Danach ging es Schlag auf Schlag und am Ende hieß der Sieger von Tabarz nicht, wie erwartet, Rick Balbierer oder Andreas Sieber, sondern Tom Bersselaar (NED - IK-Picture Racing). Der Niederländer holte sich mit 2:27.473 Minuten und damit mit nur dem Bruchteil einer Sekunde Vorsprung den Tagessieg. Rick Balbierer erreichte den zweiten Platz und baute damit seine Führung in de Gesamtwertung auf 150 Punkte Vorsprung aus. Die Top 3 komplettierte Felix Heine (GER - MRC YoungGuns) mit über 2 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Andreas Siebler wurde am Ende nur 87 und wird damit vermutlich hoch motiviert in die kommenden Rennen starten, um die verlorenen Punkte wieder gut zu machen.

Tabarz war auf jeden Fall eine Reise wert und wird nun hoffentlich wieder ein fester Bestandteil der deutschen iXS Serie. Die Fahrer und Fans haben sich hoffentlich den Weg nach Thüringen gut gemerkt, denn schon in 3 Wochen geht es zur Absoluten Abfahrt auf den in der Nähe gelegenen Kurs in Ilmenau. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.   

 

24.08.2015

 
 

 

Am kommenden Sonntag, den 23. August 2015 erfolgt der Start zur 20. Auflage des „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Über 20.000 Jedermann-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer werden an den Startlinien an der Alsterglacis sowie Shanghaiallee / Höhe Koreastraße erwartet.

Seit 1996 sind die Vattenfall Cyclassics das „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Nicht nur für über 20.000 Teilnehmer, auch für 800.000 Zuschauer hat das Rennen in der Elbmetropole inzwischen Kultcharakter. Ob „Frischling“ oder Teilnehmer der ersten Stunde, Spontanzuschauer oder langjähriger Fan an der Strecke – kaum einer kann sich der Faszination des größten Radrennens Europas entziehen. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihr 20. Bestehen und wartet dazu mit zahlreichen attraktiven Neuerungen für Teilnehmer wie Zuschauer auf. Mit wahlweise drei Distanzen – 55km, 100km, 155km – bieten die Vattenfall Cyclassics für jeden sportlichen Anspruch das richtige Streckenpaket – und neuerdings mit Feuer- undFlamme-Ride auf der 55km-Strecke ohne Zeitnahme auch für Einsteiger und Pedelec-Fahrer die Möglichkeit, die einmalige Veranstaltungsatmosphäre ohne Wettkampfdruck, dafür unter den gleichen organisatorischen Bedingungen aktiv entspannt zu erfahren. Schon die Starts für Jedermann befinden sich an attraktiven Punkten im Zentrum der Stadt: Die 55km-Distanz sowie der Feuer und Flamme Ride starten auf der Alsterglacis am Dammtor, die 100km- und 155kmStrecke neuerdings im Hamburger Aufbruchsquartier Hafen City. Alle Kurse führen über komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straßen durch die Elbmetropole und ihr grünes Umland. Besonderes Highlight der mittleren und langen Distanz: Die Überquerung der Köhlbrandbrücke – in diesem Jahr als Premiere gleich zweimal – mit fantastischem Blick über Das Tor zur Welt. Die sportliche Krönung bildet allerdings die Zieleinfahrt mit Gänsehaut unter dem Jubel Tausender Zuschauer auf der Mönckebergstraße. Nach ihrem Rennen können die Hobbyfahrer die über 160 Weltklasseprofis verfolgen, die beim einzigen deutschen UCI WorldTour Rennen an den Start gehen. Auch dieses feiert anlässlich des Jubiläums eine Premiere der besonderen Art: Zum ersten Mal startet die Elite nicht in Hamburg, sondern in dessen Olympia-Bewerbungspartnerstadt Kiel – eindrucksvoll aus einer im Kieler Fährhafen liegenden Fähre der Stena Line heraus. Im Anschluss führt die Strecke durch SchleswigHolstein, vorbei am Plöner Schloss und Plöner See, durch Bad Segeberg und Kaltenkirchen, bevor es hinter Pinneberg auf die klassische Westschleife geht. Ab hier stehen drei Überquerungen des berüchtigten Wasebergs sowie eine Zieldurchfahrt an, bevor die Profis der Sprint Royal auf der Hamburger Mönckebergstraße erwartet.

Das sportliche Programm wird abgerundet durch ein hochwertiges Messe- und Rahmenprogramm mit über 80 Ausstellern der Lifestyle- und Outdoorbranche auf dem Hamburger Rathausmarkt und dem Jungfernstieg, attraktiv unterstützt durch Information, Entertainment und Mitmach-Aktionen. So stimmt sich Hamburg auf ein sommerliches Radsportwochenende der Spitzenklasse ein.

Weitere Informationen unter www.vattenfall-cyclassics.de.

 

22.08.2015