Im kommenden Jahr 2016 wird neben dem Garmin Velothon Berlin ein weiterer Velothon in Deutschland stattfinden. Am 23. & 24. Juli 2016 wird in der Baden-Württembergische Landeshauptstadt die Premiere des Velothon Stuttgart stattfinden.

Geplant ist ein attraktives Jedermannrennen mit zwei Distanzen über 55 km und 110 km in den Kategorien Race - Urban - E - Bike. Weiterhin wird ein hochklassiges Profi-Strassenrennen über 180 km stattfinden.

Der Start für alle Distanzen wird am Stuttgarter Schlossplatz erfolgen. Der Zielbereich wird sich auf dem Gelände des Cannstatter Wasens im Rahmen der dort stattfindenden Sport- und Fahrradmesse befinden. Dazwischen führen die Strecken an Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Ludwigsburg, Schloss Solitude, den Museen der Porsche AG und Mercedes Benz, sowie dem VfB Stadion vorbei.

Die Homepage mit ersten Infos ist bereits unter www.velothon-stuttgart.de online.

 

28.08.2015

 

Im Oktober lädt Rügen wieder zu einem Radsportereignis der besonderen Art - die 21. Auflage der "Tour d`Allée". Seit 1995 hat sich Deutschlands größte und wohl auch schönste Insel zu einem Radsportparadies entwickelt. Das Wochenende am 17. und 18.10. bietet für jeden etwas: vom Radeln in Familie über längere Strecken für den anspruchsvollen Radsportbegeisterten bis zum scharfen Radrennen.

Am Samstag, 17. Oktober, geht es beim "Radfahren mit Prominenten" auf drei Touren ins schöne Ostseebad Sellin:

  • Die "Brückenfahrt" führt über die Stralsunder Rügenbrücke nach Sellin (50 km). Die Tour ist neben dem Rügenbrücken-Marathon ein fester Bestandteil des Brückenfestes der Hansestadt. Start: 9.00 Uhr Restaurant Fischermann`s am Hafen Stralsund.
  • Wer es etwas schneller mag, startet mit der "ME-LE Tour" über 60 km von Kap Arkona bis Sellin. Start: 10.00 Uhr Leuchtturm Kap Arkona.
  • Für solche, die es etwas ruhiger angehen möchten, ist mit der "Familientour" gesorgt: Sellin - Göhren - Sellin (20 km). Start: 10.00 Uhr Cliff Hotel Rügen.

Danach treffen sich alle Teilnehmer in der Wilhelmstraße in Sellin zum fröhlichen Ausklang.

Am Sonntag, 18. Oktober, folgt mit dem Jedermann-Rennen "6. RügenChallenge 2015" ein weiteres Radsport-Highlight. Inzwischen nehmen jährlich mehr als 300 "Jedermänner" aus ganz Deutschland teil. Auch für das diesjährige Rennen sind wieder anspruchsvolle Strecken über 54 km (210 Höhenmeter) und 107 km (490 Höhenmeter) geplant. "Unser Rennen hat sich im deutschen Radsportkalender fest etabliert und gilt nun für viele Fahrer und Teams als eigentlicher Abschluss der Saison", so Olympia-Sieger Olaf Ludwig, sportlicher Leiter des Rennens.

Die Veranstaltung wird erneut von vielen Sponsoren tatkräftig unterstützt - dem Ostdeutschen Sparkassenverband und der Sparkasse Vorpommern, Kuchenmeister, ME-LE, dem Cliff Hotel Sellin und anderen. Sie wird präsentiert vom Ostseebad Sellin.

Weitere Informationen und Fotos unter: www.ketterechts.eu

 

28.06.2015

 
 

 

Der Sommer ist noch nicht vorbei, genauso wenig wie der iXS German Downhill Cup. Dieses Wochenende ging es bei bestem Wetter in die vierte von insgesamt sechs Runden der Serie. Am Ende strahlten die glücklichen Sieger, Tom Bersselaar und Sandra Rübesam, mit der Sonne um die Wette.

Die Top Fahrer der deutschen Rennserie fanden sich dieses Mal im thüringischen Tabarz ein, um gemeinsam ein weiteres actionreiches Wochenende zu verbringen. Über 400 Starter aus 11 Nationen versprachen, was die Rennen am Ende auch hielten: Spannung von Anfang bis Ende. Der 2000 Meter lange Kurs auf dem Datenberg mit rund 250 Höhenmetern erstrahlte in neuem Glanz und machte den Teilnehmern sichtlich Spaß. Trockene Bedingungen und eine schöne Atmosphäre rundeten das Wochenende definitiv ab.

Bereits im Seeding Run am Samstag zeigte der aktuelle Meisterschaftsführende, Rick Balbierer (GER - Team NRG), welchen Speed die Strecke unter den trockenen Bedingungen zulässt. 2:28.763 Minuten brauchte der Ilmenauer vom Start bis ins Ziel. Wie auch schon in Willingen war ihm dabei Andreas Sieber (GER - Team NRG) mit knapp einer Sekunde Rückstand dicht auf den Fersen. Bei den Elite Women war es Sandra Rübesam (GER - Rose Factory Racing), die mit 2:55.493 Minuten, und damit 5 Sekunden Vorsprung auf den Rest, ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz deutlich machte.  

Auch der Sonntag begrüßte die Fahrer und Fans mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der einzige Haken am Wetter der letzten Tage war die resultierende Staubentwicklung auf dem Kurs, was die Leistung und Action während des Renngeschehens aber auf keinen Fall minderte. Durch einige Umbauten der Strecke war für die Fahrer alles an Hindernissen vertreten und so ging es für die Finalläufe auf einen abwechslungsreichen Kurs. Bei den U17 Fahrern war es erneut Max Hartenstern (GER - MTB-Bande Schatzki) der sich mit 2:32.609 Minuten den größten Pokal und das oberste Treppchen sicherte. Mit dieser Zeit war er sogar schneller als die Besten der nächsthöheren Klasse und hat sich damit einigen Respekt verdient. Zweiter wurde Mika Hopp (GER - Race and Style Woinem).

Als nächstes starteten die U19 Fahrer. Schnellster im Fahrerfeld war dabei Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben e.V.) mit einer Zeit von 2:33.463 Minuten. Etwa eine Sekunde mehr brauchte der zweitplatzierte Tim Schlüßler (GER - Team NRG), der in der Meisterschaftswertung an der Spitze vor Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben) steht.

In der Masters Klasse schaffte es Daniel Jahn (GER - Nicolai Factory Team) mit 2:34.069 Minuten am schnellsten vom Datenberg herunter. Zweiter wurde Christian Junker (GER - Rose Factory Team) mit 2:37.610 Minuten und war damit knapp 3,5 Sekunden langsamer. Einer der Favoriten und schnellster im Seeding Run, Benjamin Herold (GER - Team NRG), wurde im entscheidenden Lauf nur Neunter.

Besonders spannend wird es langsam in der Elite Women Klasse. Nach ihrer Verletzungspause zu Beginn der Saison ist die amtierende Deutsche Meisterin Sandra Rübesam zurück und bereit für den Angriff auf die Führung. Die bereits Schnellste im Seeding Run wiederholte diese enorme Leistung auch im alles entscheidenden Finallauf mit einer Zeit von 2:51.992 Minuten. Damit sicherte sie sich nicht nur den Tagessieg, sondern auch weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Auf das Podest konnte sie nach dem Rennen Kim Schwemmer (GER - Herobikes) und Maria Franke (GER - Next Racing Generation) mitnehmen, um gemeinsam in einer ordentlichen Sektdusche zu baden.

Auch die Spitze der Elite Men Kategorie ist hart umkämpft. Besonders Rick Balbierer und Andreas Siebler (GER - Radon Factory Racing Team) liefern sich einen schönen Zweikampf um den Titel. Bevor die beiden ihr Duell fortführen durften, war es aber erst einmal Daniel Ludwig (GER - Scott Germany), der es sich während der meisten Zeit des Rennens im Red Bull Hot Seat bequem machte. Erst Tommy Herrmann (GER - Radon Factory Team) verwies ihn kurz vor Ende vom Platz. Danach ging es Schlag auf Schlag und am Ende hieß der Sieger von Tabarz nicht, wie erwartet, Rick Balbierer oder Andreas Sieber, sondern Tom Bersselaar (NED - IK-Picture Racing). Der Niederländer holte sich mit 2:27.473 Minuten und damit mit nur dem Bruchteil einer Sekunde Vorsprung den Tagessieg. Rick Balbierer erreichte den zweiten Platz und baute damit seine Führung in de Gesamtwertung auf 150 Punkte Vorsprung aus. Die Top 3 komplettierte Felix Heine (GER - MRC YoungGuns) mit über 2 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Andreas Siebler wurde am Ende nur 87 und wird damit vermutlich hoch motiviert in die kommenden Rennen starten, um die verlorenen Punkte wieder gut zu machen.

Tabarz war auf jeden Fall eine Reise wert und wird nun hoffentlich wieder ein fester Bestandteil der deutschen iXS Serie. Die Fahrer und Fans haben sich hoffentlich den Weg nach Thüringen gut gemerkt, denn schon in 3 Wochen geht es zur Absoluten Abfahrt auf den in der Nähe gelegenen Kurs in Ilmenau. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.   

 

24.08.2015

 
 

 

Am kommenden Sonntag, den 23. August 2015 erfolgt der Start zur 20. Auflage des „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Über 20.000 Jedermann-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer werden an den Startlinien an der Alsterglacis sowie Shanghaiallee / Höhe Koreastraße erwartet.

Seit 1996 sind die Vattenfall Cyclassics das „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Nicht nur für über 20.000 Teilnehmer, auch für 800.000 Zuschauer hat das Rennen in der Elbmetropole inzwischen Kultcharakter. Ob „Frischling“ oder Teilnehmer der ersten Stunde, Spontanzuschauer oder langjähriger Fan an der Strecke – kaum einer kann sich der Faszination des größten Radrennens Europas entziehen. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihr 20. Bestehen und wartet dazu mit zahlreichen attraktiven Neuerungen für Teilnehmer wie Zuschauer auf. Mit wahlweise drei Distanzen – 55km, 100km, 155km – bieten die Vattenfall Cyclassics für jeden sportlichen Anspruch das richtige Streckenpaket – und neuerdings mit Feuer- undFlamme-Ride auf der 55km-Strecke ohne Zeitnahme auch für Einsteiger und Pedelec-Fahrer die Möglichkeit, die einmalige Veranstaltungsatmosphäre ohne Wettkampfdruck, dafür unter den gleichen organisatorischen Bedingungen aktiv entspannt zu erfahren. Schon die Starts für Jedermann befinden sich an attraktiven Punkten im Zentrum der Stadt: Die 55km-Distanz sowie der Feuer und Flamme Ride starten auf der Alsterglacis am Dammtor, die 100km- und 155kmStrecke neuerdings im Hamburger Aufbruchsquartier Hafen City. Alle Kurse führen über komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straßen durch die Elbmetropole und ihr grünes Umland. Besonderes Highlight der mittleren und langen Distanz: Die Überquerung der Köhlbrandbrücke – in diesem Jahr als Premiere gleich zweimal – mit fantastischem Blick über Das Tor zur Welt. Die sportliche Krönung bildet allerdings die Zieleinfahrt mit Gänsehaut unter dem Jubel Tausender Zuschauer auf der Mönckebergstraße. Nach ihrem Rennen können die Hobbyfahrer die über 160 Weltklasseprofis verfolgen, die beim einzigen deutschen UCI WorldTour Rennen an den Start gehen. Auch dieses feiert anlässlich des Jubiläums eine Premiere der besonderen Art: Zum ersten Mal startet die Elite nicht in Hamburg, sondern in dessen Olympia-Bewerbungspartnerstadt Kiel – eindrucksvoll aus einer im Kieler Fährhafen liegenden Fähre der Stena Line heraus. Im Anschluss führt die Strecke durch SchleswigHolstein, vorbei am Plöner Schloss und Plöner See, durch Bad Segeberg und Kaltenkirchen, bevor es hinter Pinneberg auf die klassische Westschleife geht. Ab hier stehen drei Überquerungen des berüchtigten Wasebergs sowie eine Zieldurchfahrt an, bevor die Profis der Sprint Royal auf der Hamburger Mönckebergstraße erwartet.

Das sportliche Programm wird abgerundet durch ein hochwertiges Messe- und Rahmenprogramm mit über 80 Ausstellern der Lifestyle- und Outdoorbranche auf dem Hamburger Rathausmarkt und dem Jungfernstieg, attraktiv unterstützt durch Information, Entertainment und Mitmach-Aktionen. So stimmt sich Hamburg auf ein sommerliches Radsportwochenende der Spitzenklasse ein.

Weitere Informationen unter www.vattenfall-cyclassics.de.

 

22.08.2015

 
 

 

Eine spannende Schlußetappe bei schwierigen äußeren Bedingungen erlebten die noch 394 in Donaueschingen gestarteten Bikerinnen und Biker am Finaltag der zehnten VAUDE Trans Schwarzwald 2015. Regen und Temperaturen um die 10 Grad verlangten nochmal alles von den bereits strapazierten Körpern auf den letzten 67,5 Kilometern von Donaueschingen hinauf auf den Feldberg ab.

Bei den Herren entwickelte sich ein echter Schlagabtausch um den Tages- und Gesamtsieg. Bereits auf den ersten Kilometetern attackierten Matthias Bettinger vom Lexware Mountainbike Team und Robert Mennen (Topeak Ergon), der Trans Schwarzwald Gesamtsieger aus dem Jahr 2013. Die beiden bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und auf den letzten Kilometern hinauf zur Seebuck-Talstation auf dem Feldberg setzte sich Bettinger von seinem Weggefährten ab und sicherte sich in 2:40:07 Stunden den prestigeträchtigen Etappensieg auf dem Feldberg. Mennen vermochte sein Tempo nicht ganz zu halten und wurde am Ende noch von den beiden um den Gesamtsieg fahrenden Simon Stiebjahn (Team Bulls) und Titelverteidiger Markus Kaufmann (Team Centurion VAUDE) überholt. Stiebjahn kämpfte um jede Sekunde und holte sich mit vier Sekunden Vorsprung den zweiten Platz in der Tageswertung vor Kaufmann. Kaufmanns Teamkollege Daniel Geismayr, der am Morgen in Donaueschingen noch als Gesamtführender gestartet war, verlor mit seinen fünften Platz über eine Minute in der Gesamtwertung. Damit schnappte sich Kaufmann auf den letzten Kilometern das Leadertrikot und feierte nach 2014 seinen zweiten Triumph in Folge bei der VAUDE Trans Schwarzwald. Geismayr sicherte aber dem Team Centurion VAUDE mit dem zweiten Platz den Doppelerfolg in der Gesamtwertung vor Simon Stiebjahn, der sich über den dritten Podesplatz freuen durfte.

Bei den Damen krönte Sabine Spitz ihre überragende Vorstellung mit dem fünften Tagessieg in dieser Woche. Sie behielt auch auf der letzten Etappe ihre blütenweiße Weste und gewann in 3:06:33 Stunden mit knapp vier Minuten Vorsprung auf die stark fahrende Engländerin Sharon Laws, die ihren ersten Podestplatz nach hause brachte. Dahinter folgenden die beiden Niederländerinnen Hielke Elferink und Sanna van Paassen, die Ann-Katrin Hellstern auf Distanz hielten. Hellstern sicherte sich den fünften Tagesrang und verteidigte damit ihren zweiten Platz hinter Sabine Spitz, die ihren Gesamtsieg bei der VAUDE Trans Schwarzwald unangefochten eintütete. Auf dem dritten Rang der Gesamtwertung landete die Vorjahressiegerin Hielke Elferink. Damit geht die Jubiläumsausgabe der VAUDE Trans Schwarzwald nach fünf harten Renntagen erfolgreich zu Ende. Bei wechselhaftem Wetter mit Hitze zu Beginn der Woche, perfekten Bedingungen auf den Etappen 3 und 4 sowie einer nasskalten Schlußetappe hinauf auf den Feldberg war alles dabei was das Bikerherz begehrt. Von den ursprünglich 452 in Engen gestarteten Bikerinnen und Bikern aus 23 Nationen konnten letztendlich 391 ihr verdientes Finisherpräsent auf dem Feldberg in Empfang nehmen.

 

www.trans-schwarzwald.com

 

16.08.2015

 
 

 

26 Minuten nach Mitternacht erreichte mit dem Steirer Christoph Strasser der Solosieger das Zielgelände des Race Around Austria in St. Georgen im Attergau. Der 32-Jährige aus Kraubath gewinnt nach 2014 das härteste Radrennen Europas erneut. In einer neuen Rekordzeit von 3 Tagen 14 Stunden und 44 Minuten spulte der österreichische Rennradfahrer die 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter ab.

5.000 Zuseher empfingen Strasser bei seiner Ankunft zur nächtlichen Stunde. „Was sich hier abspielt ist jedes Jahr aufs Neue ein Wahnsinn. Hier ist ja mehr los als bei einem Fußballspiel“, erklärte der Steirer nach seinem Finish. Aber nicht nur das Zielgelände bot einen Hauch von Tour de France für das Fahrerfeld. Mehrere Fanzonen entlang der Strecke sorgten für gut gelaunte Athleten entlang der 2.200 Kilometer. „Am Großglockner waren heuer sogar viele Fans extra mit Bussen angereist um die Fahrer anzufeuern. In unserem Sport sind wir nicht drauf aus im Mittelpunkt zu stehen. Die Wertschätzung, die wir hier erfahren ist einfach sensationell“, erklärt der Steirer.

Zotter und Fasching überraschen Strasser in St. Georgen

Unter den zahlreichen Zusehern überraschten zwei Athleten den Kraubather besonders. Zum einen wartete mit Severin Zotter ein langjähriger Freund, Trainingskollege und Konkurrent und zum anderen sein Idol und Vorbild aus Kindheitstagen Wolfgang Fasching. „Mir treibt es fast die Tränen in die Augen wenn ich an die Stimmung bei seiner Zielankunft denke. Es freut mich riesig, dass er es geschafft hat und es beeindruckt mich auch in welcher Weise er es geschafft hat“, erzählt der aktuelle Race Across America – Sieger Severin Zotter. Wenige Monate ließ er sich selbst in Annapolis feiern, während Christoph Strasser das Rennen aufgeben musste.

Auch der dreifache RAAM-Sieger Wolfgang Fasching jubelte mit Strasser und war mehr als beeindruckt von der Kulisse in St. Georgen: „Pure Gänsehautstimmung. Unglaublich die Leistung von Christoph und der minutenlange Applaus von so vielen Zusehern und Fans wiegen die Anstrengungen der Rekordfahrt auf“.

Verhaltener Start und spannende Rekordjagd

Strasser ging das Rennen 2015 verhaltener an als im letzten Jahr. „Mein Hauptfokus zu Beginn lag auf meiner Gesundheit. Ich wusste, dass ich ein schnelles Rennen abliefern kann. Allerdings wollte ich keinen erneuten Ausfall riskieren. Die Hitze in den 24 Stunden war heftig. Aber auch meine Konkurrenten konnten nicht schneller“, erinnert sich Strasser. Von Zwischenzeit zu Zwischenzeit kämpfte er sich an seine im Vorjahr aufgestellte Bestmarke heran. Der Steirer witterte seine Chance und verbesserte bis zur Ziellinie seine Zeit um 40 Minuten.

Der derzeit Zweitplatzierte Patric Grüner aus Tirol wird am Vormittag in St. Georgen im Attergau erwartet.

 

16.08.2015

 
 

 

Schneller als jemals zuvor sind die ersten drei Mannschaften des Race Around Austria 2015 im Zielgelände in Sankt Georgen im Attergau angekommen. Der Sieg geht an das Team Ernstl’s Sport powered by SARENO in der neuen Rekordzeit von 2 Tagen 13 Stunden und 37 Minuten. Damit unterbieten Michael Hofer, Michael Gabriel, Thomas Strobl und Christian Oberngruber die schnellste Zeit aus 2014 um mehr als vier Stunden auf der 2.200 Kilometer langen und mit 30.000 Höhenmeter gespickten Runde entlang Österreichs Grenzstraßen. „Es ist eine wahnsinnige Genugtuung für die harte Arbeit, die wir alle im vergangenen Jahr investiert haben“, freut sich Michael Hofer im Ziel.

Dass dieser Rekord nicht von ungefähr kommt, zeigt die akribische Planung und Vorbereitung der gesamten Mannschaft rund um Teamchef Josef Stadlbauer. Dieser hat 22 Betreuer für seine vier Fahrer aufgestellt, um dieses einjährige Projekt zu realisieren. Gleich sieben Fahrzeuge begleiteten die Mannschaft auf ihrem Weg rund um Österreich und trugen dazu bei, diesen Rekord aufzustellen. Thomas Oberngruber, der Bergspezialist im Team, sieht in der gewissenhaften Planung und dem reibungslosen Ablauf innerhalb der Betreuer den Schlüssel zum Erfolg. Begeistert zeigt sich der Mühlviertler auch von der Stimmung an der Strecke: „Es war ein irrsinnig geiles Gefühl, durch die vollen Fanzonen zu fahren.“ Vor allem in ihrer Heimat in Julbach warteten über 1.000 Fans und sorgten für Volksfeststimmung in der ersten Nacht des Rennens. 

Der zweite Platz geht an das Team Melasan Sport. Neben Torsten Endres und Thomas Mairhofer waren bei den Oberösterreichern mit Thomas Osbelt und Wolfgang Götschhofer zwei erfahrene Race Around Austria Fahrer am Start. Götschhofer stand im Viererteam bereits zweimal ganz oben und Osbelt hat in den vergangenen beiden Jahren die Zweierwertung gewonnen. Mit dem zweiten Platz war das Team Melasan Sport im Hinblick auf die Rekordzeit der Sieger sehr zufrieden.

Schärdinger Zweikampf ums Podium

Im Rennen um Rang drei zeichnete sich schon  bald ein harter Zweikampf zwischen dem RSC Barista Schärding und dem Team Alpha - Tischlerei Grömmer ab. Die beiden Mannschaften kommen aus der gleichen Region und schenkten einander nichts. Am Ende behielt der RSC Barista Schärding die Oberhand. „Es ist absolut geil, wie im Vorjahr am Stockerl zu stehen, nachdem wir uns die letzten 1.000 Kilometer mit dem Team Alpha duelliert haben“, freuen sich die Fahrer Willi Hoffmann, Walter Sageder, Florian Straßl und Norbert Riedl über Platz drei.

Das Race Around Austria 1500, die "kurze" Umrundung Österreichs ohne Westteil, gewinnt Johannes Weixelbraun aus Niederösterreich. In den 2 Tagen, 22 Stunden und 8 Minuten, die er für die 1.500 Kilometer lange Strecke benötigte, schlief er lediglich 40 Minuten. "Das Rennen war nicht nur aufgrund der Hitze sehr hart. Jetzt fühle ich mich aber herrlich und bin überglücklich über diesen Sieg."

Der aktuell Führende in der Solowertung, Christoph Strasser, wird voraussichtlich um Mitternacht in Sankt Georgen finishen.

 www.racearoundaustria.at

15.08.2015

 
 

 

Safe the date! Nur wenige Wochen nachdem die Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2015 mit einem historischen Titel-Hattrick für das Team Centurion-Vaude zu Ende gegangen ist, können Mountainbike-Fans aus aller Herren Länder an die Planungen für die 19te Auflage gehen. Vom 17. bis 23. Juli 2016 werden wieder Hunderte Zweierteams in sieben Etappen den Alpenhauptkamm überqueren.

Informationen zur Anmeldung und erste Einsichten in die Routenplanung werden in den kommenden Wochen kommuniziert.
Weitere News und Hintergründe rund um die Mutter aller Mountainbike-Etappenrennen finden Sie auf bike-transalp.de.

 

12.08.2015

 

logo_tortourDie TORTOUR, mit rund 700 Teilnehmenden der grösste, mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt, findet vom 13. bis 16. August 2015 zum siebten Mal statt. Das Rennen mit Start und Ziel in Schaffhausen fordert Radsportlern und ihrer Crew alles ab: In nur zwei Tagen ist eine 1000 Kilometer lange Nonstop-Rennstrecke über fünf Alpenpässe rund um die Schweiz zu meistern – solo oder im Team. Das Teilnehmerfeld ist ein prominentes Line-up von CEOs, Radprofis und Extremsportlern, von denen viele auch an der ersten offiziellen Ultracycling-Schweizermeisterschaft mitfahren.

Das harte, schweisstreibende Abenteuer verspricht enorme Emotionen und eine einzigartige Erfahrung. Dies zieht nicht nur ambitionierte Freizeitsportler an – auch Radprofis und ehemalige Profifahrer sind am Start. So freut sich die TORTOUR über die Teilnahme des erfolgreichen Ex-Radprofis Urs Freuler im Team Samsung 2 oder des amtierenden Mountainbike-Eliminator-Schweizermeisters Marcel Wildhaber im Team Laureus-TUI. Auch wagen sich an der TORTOUR Profiathleten aus anderen Disziplinen aufs Rad: Giachem Guidon, ehemaliger Langlaufprofi und Schweizer Nationaltrainer, fährt die CHALLENGE im Team Toko-swix. Ausserdem begibt sich der äusserst erfolgreiche Rollstuhlsportler Heinz Frei für das TORTOUR-Team Zugvögel auf’s Handbike und Ex-Profi-Fussballer David Degen fährt im Team Samsung 3 mit.

Das Langdistanzrennen zieht ebenfalls Ultracycling-Athleten und Extremsportler aus aller Welt an. So zum Beispiel erneut den Slowenen Marko Baloh im Team Laureus Charity 4, mehrfacher Race Across America (RAAM) Teilnehmer und Ultracycling Weltrekordhalter sowie TORTOUR-Sieger Solo – um nur einige seiner Ultra-Leistungen zu erwähnen. Extra aus den USA reisen RAAM-Teilnehmer David Preston und Travis Profit für Team Seattle an. Als Favorit in der Solo-Kategorie gilt der Schweizer Friedrich Dähler, CHALLENGE-Sieger 2013, der mit über 20‘000 Höhenmetern in 24 Stunden zu Fuss in diesem Jahr bereits einen Weltrekord aufgestellt hat. Auch Markus Amstutz, letztes Jahr Drittplatzierter in der Solo-Kategorie und damit bester Schweizer, wird um den ersten offiziellen Schweizermeistertitel mitfahren. Ebenfalls im Starterfeld ist der Extremradfahrer Patrick Seabase, der im Juni 2015 die härteste Etappe der Tour de France von 1910 in den Pyrenäen mit fünf Pässen und 7000 Höhenmetern mit dem Fixie fuhr. Als eine von zwei weiblichen Solo-Mitstreiterinnen fährt die Schweizerin Nicole Reist mit, Ultraradmarathon-Weltmeisterin und zweifache Gewinnerin des Race Around Austria.

Zahlreiche CEOs
Bezeichnend für dieses Rennen ist die Anzahl von CEOs und Topmanagern renommierter Unternehmen und Konzerne unter den Teilnehmenden. „Diese Leute suchen im extremen Radsport ihren Ausgleich zur beruflichen Verantwortung, die sie im Alltag tragen“, erklärt TORTOUR-Mitgründer Joko Vogel, Mitinhaber der Agentur Compresso, der auch selbst am Ultracycling-Rennen mitfährt. „Die TORTOUR ist ein Event, der den Bedürfnissen Herausforderung, Sport, Abenteuer und nicht zuletzt auch Networking nachkommt“, so Joko Vogel. „Viele Partnerschaften entstehen heute nicht mehr auf dem Golfplatz, sondern auf den Rennrad-Trainingsstrecken.“ An der siebten Austragung der TORTOUR messen sich beispiels-weise Martin Wittwer, CEO TUI, Severin Moser, CEO Allianz Schweiz, Morten Hannesbo, CEO AMAG, Jürg Hügin, Verwaltungsratspräsident Audio Rent Clair AG sowie Hansueli Lehmann, ehemaliger Verwaltungsrat Mobilezone AG oder Dario Casari, Sales Director Samsung Switzerland.

TORTOUR OK-Präsident Roy Bruderer freut sich über dieses hochkarätige Starterfeld: „Jedes Jahr wieder grosse Namen unter den Teilnehmenden zählen zu dürfen, unterstreicht die Beliebtheit unserer Ultra-Sportveranstaltung, die in der Szene eine etablierte Grösse ist.“ Neben den Profi-Fahrern sind die Mehrzahl der Athleten ambitionierte Freizeitsportler. „Die TORTOUR ist ein Ultracycling-Event für Fahrer mit unterschiedlichem sportlichem Hintergrund, aber mit derselben Leidenschaft.“

TORTOUR neu Ultracycling-Schweizermeisterschaft
Wie bereits im März publiziert, hat der nationale Radsportverband Swiss Cycling die TORTOUR 2015 neu für mehrere Jahre zur offiziellen Austragung der Ultracycling-Schweizermeister-schaften erklärt. Die Meisterschaft wird auf der 1000 km-TORTOUR-Strecke in den Kategorien Solo (men/women), 2er- (men/women/mixed) und 4er-Teams (men/women/mixed) unter dem Namen TORTOUR Schweizermeisterschaft Ultracycling durchgeführt. Zudem ist die TORTOUR offizielles Qualifikationsrennen für das RAAM – Race Across America.

Weitere Informationen unter www.tortour.com

 

12.08.2015

 

Die Bike Night Flachau wäre nicht das beliebte Bikefestival, wenn nicht auch die Jüngsten ihren großen Auftritt bekommen würden.  Verbunden mit einem Fest für die gesamte Familie war das Kids Bike Race wieder Teil des Junior Mountainbike Challenge.
150 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren stürzten sich wieder auf die für sie passend eingerichteten Streckenlängen, von „Mini“ bis „Maxi“- Kurs. Zum Abschluss des fünften Bike Night- Festivals war der Bike Night Family Day wieder ein richtiges Familienfest mit Grillfest, zahlreichen Spielstationen und Fun-Attraktionen. 
 
Die Kinderrennen waren der krönende Abschluss eines Wochenendes, das bereits mit der traditionellen Ausfahrt von und mit dem Chef des  Flachau KTM Racing Teams, Hans Peter Obwaller, am Freitagnachmittag begonnen hatte. Auch die Veranstalter, rund um Organisationsleiter und TVB Flachau- Geschäftsführer Andreas Fischbacher ziehen ein positives Resümee: „Die fünfte Auflage der Bike Night Flachau war ein voller Erfolg. Das Wochenende hat schon großartig mit der gemeinsamen Ausfahrt begonnen, beim gestrigen Hauptbewerb haben dann über 5000 Zuschauer im Eventgelände für eine fantastische Stimmung gesorgt. Das heutige Familienfest erfreut sich auch alle Jahre größerer Beliebtheit. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen, die zum Gelingen der fünften Bike Night beigetragen haben." 
 
Infos auf www.bike-night.at

 

09.08.2015