Am 13. September wird Torgau erstmalig ein Mekka das Radsports sein – beim 5. Sparkassen HeideRadCup.  Auf Strecken von 40, 70, 110 und 140 Kilometern werden in der schönen Stadt an der Elbe die besten Jedermänner und -frauen ermittelt.

Das Jedermann-Rennen richtet sich an Freizeitsportler, die ihr Können unter professionellen Wettkampfbedingungen, bei abgesperrter Strecke unter Beweis stellen möchten. Im Gepäck hat der Sparkassen HeideRadCup auch eine Veranstaltung für den Radsportnachwuchs. Wie echte Profis können die jüngsten Radsportler beim AOK PLUS KidsCup ihre Kräfte messen.

Der Umzug der Veranstaltung war aufgrund stetig wachsender Teilnehmerzahlen notwendig geworden. Laut Veranstalter ist Torgau dafür der Wunsch-Partner und bietet als Austragungsort optimale Bedingungen. „Eine neue Strecke will gut getestet sein. Dafür laden wir am 29. August alle ein, die sich schon mal mit der Streckenführung vertraut machen wollen. Und eine Trainingseinheit am Originalschauplatz kann ja auch nicht schaden“, so Henrik Wahlstadt, Vereinsvorsitzender des Veranstalters Sportfreunde Neuseenland e.V. Treffpunkt für den Streckentest ist um 10 Uhr am Hartenfelsstadion in Torgau, wo auch am 13. September der Startschuss fallen wird. „Wer dabei sein will, kann sich gern per E-Mail anmelden, wir fahren die 70 Kilometer-Wettkampf-Strecke ab und im Ziel gibt’s als Belohnung einen kleinen Imbiss“ so Wahlstadt weiter.

Titelsponsor des HeideRadCups ist auch am neuen Austragungsort die Sparkasse Leipzig. Seit 2011 ist das Jedermannrennen Teil der Sparkassen-Challenge. Die Ergebnisse gehen damit auch in die Wertung dieser Wettkampfserie ein.

 
Termine:
Streckentest:                            29.08.2015, 10 Uhr, Hartenfelsstadion

Sparkassen HeideRadCup:        13.09.2015 ab 8 Uhr, Hartenfelsstadion

Informationen und Anmeldung unter www.sparkassen-heideradcup.de

 

28.07.2015

 
 

 

Wenn in kaum zwei Wochen der Startschuss für die dritte Auflage des Dresdner Jedermannradrennens ŠKODA Velorace - dem traditionsreichsten und größten Radsportevent Sachsens - fällt, befinden sich in den Startblocks der unterschiedlichen Distanzen auch in diesem Jahr Prominente wie Friedensfahrt-, Olympia- und Weltcupsieger Olaf Ludwig, der mehrfache Deutsche Meister Sebastian Siedler oder Jörn Reuß, zweifacher Sieger der Sachsen- Tour.

Sie alle sowie rund 1.500 aktive Teilnehmer und mehr als 10.000 Fans und Unterstützer erleben dann – ganz wie zu Zeiten der Sachsen-Tour – einen Hobbyradsportevent auf Profiniveau auf einer eigens freigesperrten, anspruchsvollen und schnellen Strecke durch die sächsische Landeshauptstadt mit zweitägigem, attraktiven Rahmenprogramm – und erstmals einer offiziellen Medaille für die Spitzenfahrer der jeweiligen Distanzen und Wertungen.

Nicht zuletzt werden auch in Dresden wieder wertvolle Punkte im Rahmen des German Cycling Cup (GCC) gesammelt. Die momentan Führenden, Katharina Venjakob bei den Damen und Marek Bosniatzki bei den Herren, liegen nur knapp vorn, gelten aber als Favoriten auf den Gesamtsieg.

Doch nicht nur die GCC-Fahrer kommen beim ŠKODA Velorace zur Geltung, sondern neben allen anderen Startern auch die Teilnehmer bei STADTRADELN Dresden. Denn aus allen STADTRADEL-Teams, die auch beim ŠKODA Velorace Dresden mitfahren, werden die besten in einer eigenen Velorace-Wertung ermittelt und anschließend in einer eigenen Siegerehrung prominent vor allen Zuschauern auf dem Postplatz gekürt. Und auch die Damen, die Lust haben, nur unter Frauen zu fahren, kommen auf ihre Kosten, denn gemeinsam mit dem Gesichtspflege- Experten Kiehl’s Since 1851 wird es 2015 erstmals einen eigenen Frauenstartblock beim Dresdner Jedermannradrennen geben.

„Jedes Jahr begrüßen wir so viele begeisterte Fahrer und Fans, die sich über das Jedermannradrennen in Dresden unglaublich freuen“, resümiert Wolfgang Friedemann, Vizepräsident Sport des veranstaltenden Vereins Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports. „Dass diese Veranstaltung überhaupt möglich ist, verdanken wir vor allem unseren Sponsoren und Partnern wie ŠKODA AUTO Deutschland, Wernesgrüner, den Dresdner Verkehrsbetrieben, der Stadt Dresden, Getränke Pfeifer, der DREWAG, Little John Bikes, Nutrixxion, Cramo, dem WochenKurier, der Stadtreinigung Dresden, Sebamed, dem Sächsischen Staatsministerium des Innern und auch dem Sächsischen Landtag, aber auch vielen weiteren Partnern und Unterstützern, die gar nicht alle aufgezählt werden können.“

Die Strecke

Auf die Teilnehmer wartet eine flache, abwechslungsreiche und schnelle Strecke über 65 oder 105 Kilometer, die die Fahrer als Wertungsdistanzen des German Cycling Cup 2015 antreten können. Weitere attraktive Angebote sind die „21er-WOCHENKURIER-Schnupperrunde“ (eine Runde, 21 Kilometer) und das „Dresdner Rennen“ (zwei Runden, 42 Kilometer), die außerhalb der German Cycling Cup-Wertung stehen. Hier können sich Jedermanneinsteiger und erfahrene Stadtradler – insbesondere DresdnerInnen – ausprobieren, die schon immer mal ohne Autoverkehr durch ihre Heimatstadt flitzen wollten.

Auf zwei Streckenlängen können sie sich dem persönlichen Kampf gegen die Uhr stellen, ohne dafür gleich in der hochambitionierten German Cycling Cup-Wertung mitfahren zu müssen. Mitfahren kann jeder, der Lust hat, über ein funktionstüchtiges Fahrrad verfügt und sich sicher auf dem Rad bewegt.

Das Areal von Start und Ziel direkt vor der weltbekannten Altstadtkulisse mit Semperoper, Schlosskirche und Brühlscher Terrasse ist eines der Highlights des einmaligen Cityrundkurses. Auch die Querung der Waldschlösschenbrücke sowie die lange, gerade Strecke auf der Altstadtseite über fast fünf Kilometer entlang des Elbufers und im direkten Blickfeld der Elbschlösser gehören zu den Attraktionen des Streckenverlaufs, der die Zweiradfahrer ebenso an Blickfängern wie dem Dynamo-Stadion und der Gläsernen Manufaktur sowie am Großen Garten entlangführt. Insbesondere die mitgereisten Fans und Unterstützer aus Dresden und der Region können so während des Anfeuerns die einladende Atmosphäre von Elbflorenz genießen. Erstmals durchfahren die Veloracer zwei Tunnel im Rennen: Die erste Unterführung quert den Wiener Platz am Dresdner Hauptbahnhof, das zweite Mal geht es auf der Neustadtseite direkt im Anschluss an die Waldschlösschenbrücke unterirdisch. Hier legen die Hobbyradsportler im Tunnel eine Wegstrecke von 395 Metern von Einfahrt bis Ausfahrt zurück und erklimmen dabei – auch dies eine Premiere – 18 Höhenmeter. 150 m nach Verlassen der Nordröhre schließlich erfolgt die Wende, um in der Südröhre auf die Waldschlösschenbrücke und die Altstadtseite zurückzukehren.

Das Open air-Jedermannradsportfestival

Umrahmt wird das dritte ŠKODA Velorace Dresden von einem zweitägigen Open air-Programm, das auf dem Theaterplatz – vor der Semperoper und in unmittelbarer Nähe zu Start und Ziel am Terrassenufer – stattfindet. Mit dem Wernesgrüner Opening am Samstagnachmittag werden die aktiven und begleitenden Velorace-Teilnehmer auf das Radsportwochenende eingestimmt, unter anderem mit einem vielfältigen Messe- und Aktionsprogramm rund um RadSport und Bewegung. Für Musik, Talk und Information auf der Eventbühne sorgt, neben anderen, am Sonntag auch wieder der Dresdner Kult-DJ Happy Vibes. Auch ein Sommerradsportkino („Nieuwe Helden/Clean Spirit“, Filmdoku über die 100. Tour de France), die ŠKODA Roadshow und zahlreiche Info- und Imbissstände für den Hunger zwischendurch und das Bier danach garantieren abwechslungsreiche Unterhaltung.

Sportliche Highlights im samstäglichen Rahmenprogramm sind zum einen das Sachsentour Fette Reifen Rennen „Little John Bikes Kids-Velorace“, zum anderen das Special-Velorace für Athleten der Special Olympics, ein Radrennen für Menschen mit Behinderung, sowie das „U-circuit race Dresden Jugendrennen“ in Kooperation mit dem DSC 1898 e.V. Abteilung Radsport.

Finaler Online-Meldeschluss für das ŠKODA Velorace Dresden ist Mittwoch, der 29. Juli 2015, letzte Nachmeldungen sind anschließend nur noch am Wochenende des 8. und 9. August vor Ort auf dem Theaterplatz möglich. Infos zur Anmeldung für das LJB Kids-Velorace auf der Website, Anmeldungen auch noch am 8. August möglich.

 

27.07.2015

 
 

 

Rad am Ring, das Radsport-Festival am Nürburgring, lockte 2015 gemeinsam mit dem Nürburgringlauf wieder über 10.000 Athleten in die Eifel, die nach stürmischem Start ein furioses Finale bei strahlendem Sonnenschein feiern konnten. Der 35. Nürburgringlauf lief am Samstagmorgen mit rund 2.000 Läufern noch erfolgreich über die Bühne. Aufgrund von Unwetterwarnungen für den Nachmittag und Sturmböen musste der Start zum legendären 24h-Rennen dann jedoch verschoben werden. Die Jedermann-Rennen über 25 km, 75 km und 150 km fielen sogar den Wetter-Verhältnissen ganz zum Opfer.

„An Tagen wir diesen“ brüllte es am Sonntagnachmittag aus den Lautsprechern, während über 5.000 abgekämpfte, aber glückliche Teilnehmer der 24h-Rennen teileweise Arm in Arm über den Zielstrich rollten. Auch abseits der Start&Zielgeraden lagen sich Menschen in den Armen und strahlten mit der Sonne um die Wette. 24 Stunden vorher war die Welt noch grau, trist und vor allem stürmisch. Der Start der 24h-Rennen musste wegen Sturmböen von 13:00 Uhr auf 20:00 Uhr verschoben und die Rennen somit verkürzt  werden. Die Jedermann-Rennen mussten sogar ganz abgesagt werden.

Die Nacht war dagegen sternenklar und am Morgen ging die Sonne pünktlich über dem Nürburgring auf und strahlte bis zu den Siegerehrungen. 4420 Teilnehmer starteten beim 24h-Rennrad-Rennen über die Nürburgring-Nordschleife. Nach 19 Runden mit 25 Kilometern und 580 Höhenmetern setze sich bei den Einzelfahren Michael Bitter in 16:43:54 Stunden durch. Das Einzel-Klassement der Frauen gewann Heike Priess mit 14 Runden. Bei den 2er-Teams siegten „Huebscher-Schweikert“ mit 20 Runden in der Herren/Mixed-Wertung und „Frauenteam RSC Sturmvogel Bonn“ mit 17 Runden bei den Damen. Die Kategorie 4er-Teams entschieden das Männerteam Team „Vorarlberg 1“ in 24 Runden und das Frauen-Quartett „Koga Ladies by Profile Design“ in 19 Runden für sich. Die 8er-Team Kategorie gewannen das Herren-Team „TriSpeed Marienfeld“ in 21 Runden und die Damen vom Team „Radpiratinnen“ in 15 Runden.

Das seit 2014 in 4er-Teams ausgetragene 24h-eBike-Rennen powered by Bosch gewann das Team „Bafang“ in 25 Runden. Die Streckenführung für die eBikes wird variiert. Anstatt durch „Klostertal“ und „Karussell“ müssen die bis 25 km/h elektrounterstützten eBikes die 27-prozentige Steigung der „Steilstrecke“ bewältigen.

Die zirka acht Kilometer lange Strecke des 24h-Mountainbike-Rennens führt, nach kurzem Abstecher über die Grand Prix-Strecke, hoch zur historischen Nürnburg und teilweise über Single Trails wieder zurück zur Rennstrecke. Hier gewann mit 36 Runden Thomas Kozak die Einzelwertung der Herren. Die Damen-Wertung entschied Tina Junghanns mit 23 Runden für sich. Bei den 2er-Teams Herren siegte das Team „Focus RAPIRORacing 2“. Die 4er-Team Kategorien holten sich „Bike Shop Clemens Racing“ mit 47 Runden bei den Herren und „Dextro Energey Burn Babies“ in 37 Runden bei den Damen. Die 8er-Team Wertung entschied bei den Herren das Team „Focus Rapiro Racing“ für sich. Die beste Damen-8er-Mannschaft war Team „Rockhopperz“ in  33 Runden.

Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas schwenkte mit leichten Augenrändern am Zielstrich die schwarz-weiß-karierte Flagge. Die letzten Folgen der Wetterkapriolen hielten ihn und sein rund 500 Helfer starkes Team bis tief in die Nacht in Atem. „Wir sind natürlich super glücklich über so ein gigantisches Finale und ich freue mich persönlich über jedes der strahlenden Gesichter im Ziel. Und meines ist eines davon.“

Unter die vielen tausend Breitensportlern hat sich am Nürburgring auch einiges an Prominenz gemischt. Der Sieger der diesjährigen Österreich-Rundfahrt Victor de la Parte startete in einer 4er-Mannschaft vom Team Vorarlberg und landete auf Platz 1, nachdem er bereits am Freitag des Profile Design-Zeitfahren über 22 Kilometer in 00:31:11 für sich entscheiden konnte. Sky-Profi Christian Knees war bei „de Ledschends -1.1-“ mit am Start und wurde  Zweiter. Der olympische Silbermedaillen-Gewinner Roger Kluge belegte mit seinem Team „de Ledschends -1-“ den 5. Platz.  „Branchenfremd“ unterwegs waren unter anderem Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle und Bob-Olympiasieger Christophe Langen im Team „Tour der Hoffnung“. DTM-Legende Manuel Reuter startete in einem 8er-Team der Post Speed Academy. 

 

27,07.2015

 
 

 

Um 12:41 Uhr wurde Geschichte geschrieben! Mit ihrem fünften Platz auf der Abschlussetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma von Levico Terme nach Riva del Garda (74,75 km, 2.555 Hm) haben Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) den ersten Transalp-Titelhattrick der Geschichte sichergestellt. Die beiden Centurion-Vaude-Fahrer saßen für ihren dritten Sieg in Folge und die 611,27 km und 19.002 Höhenmeter von Ruhpolding an den Gardasee insgesamt 25:58.31,5 Stunden im Sattel.

3.14 Minuten vor den erfolgreichen Titelverteidigern hatten die Gesamtdritten des Abschlussrankings, Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing 1, das dramatische Sprintduell um den Tagessieg mit zwei Zehntel Vorsprung auf die lange Zeit führenden Johnny Cattaneo (ITA) und Damiano Ferraro (ITA) von Selle San Marco Trek für sich entschieden (3:38.02,2).

Als drittes Duo beendeten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 die voll auf Angriff gefahrene finale Etappe über die Bocca Vaiona (3:38.38,6) und verteidigten so ihren zweiten Rang im Gesamtklassement (+ 5.57 Minuten) vor Topeak Ergon (+ 7.36 Minuten).

Das Team um den amtierenden Marathon-Weltmeister Lakata hatte wie auch die beiden italienischen Ausreißer, die sich gleich im ersten leichten Anstieg nach Campreghieri abgesetzt hatten, noch einmal alles auf eine Karte gesetzt, um die letzte Chance auf eine Verbesserung im Gesamtklassement zu erzwingen.

Am Ende reichte es für Topeak Ergon dann zwar noch für den Etappensieg, aber nicht mehr für eine bessere Platzierung im Ranking, da Centurion-Vaude 1 und das Team Bulls 1 immer wieder kontern konnten.

„Wir sind überglücklich, dass wir mit dem dritten Titel in Folge Geschichte bei der Transalp geschrieben haben. Wir haben in der Vorbereitung alles richtig gemacht, das hat sich ausgezahlt“, erklärte Jochen Käß.

Dessen Teampartner Markus Kaufmann, der seit einigen Tagen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, fügte an: „Ich konnte die ganze Woche nicht schlafen und bin am Ende noch krank geworden. Ich musste ständig husten. Das ging ordentlich auf die Lunge. Dass wir trotzdem so souverän fahren konnten, überrascht mich und macht mich stolz! Es hätte aber nicht länger gehen dürfen.“

Während die beiden dominierenden Mountainbiker des siebentägigen Etappenrennens sich im Ziel von einer begeisterten Menge zurecht feiern ließen, waren auch die zweitplatzierten Fahrer vom Team Bulls mit dem Endresultat zufrieden.

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Von Beginn an wurde Vollgas gefahren. Wir waren immer wieder am Limit. Es wurde zwischenzeitlich mit den Abständen richtig knapp, daher sind wir glücklich, dass es am Ende doch noch zum zweiten Platz gereicht hat“, erklärte Urs Huber.

Der Schweizer weiter: „Wir sind sehr zufrieden. Natürlich würde man gerne gewinnen, aber Jochen [Käß] und Markus [Kaufmann] waren über die sieben Tage bärenstark, von daher ist der zweite Platz OK. Wir haben unser Bestes gegeben.“

Damentitel geht an Bigham und Kollmann

Bei den Damen unterstrichen Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing ihre Ausnahmestellung mit dem siebten Etappensieg (4:25.02,0). Den Titel selbst fuhr das beste Frauenduo der 18ten Transalp-Auflage mit einer Gesamtzeit von 32:01.09,0 Sunden ein.

Während es für Kollmann der erste Sieg war, freute sich Bigham über ihren vierten Transalp-Triumph (2012 und 2013 Damen, 2014 Mixed): „Es ist cool, dass ich zum vierten Mal in Folge gewinnen konnte. Vor allem weil es in diesem Jahr der herausforderndste Kurs gewesen ist.“

Allerdings fügte die starke Britin an: „Es ist schade, dass nicht mehr gute internationale Damenteams mitgefahren sind. Ich würde mir wünschen, dass sich das in Zukunft ändert.“

Favoriten setzen sich in weiteren Kategorien durch

Wie die Trägerinnen der Pinken Trikots blieben auch die Grand Masters-Sieger Hansjürg Gerber (SUI) und Bärti Bucher (SUI) von Bikeholiday/BiXS ungeschlagen (4:26.38,4). Am Ende saßen die Träger der Grünen Leaderjerseys 30:25.20,6 Stunden für ihren Titel im Sattel.

Während in der Mixed-Wertung die deutsche Meisterin Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Team Herzlichst Zypern 1 mit dem sechsten Etappensieg (4:29.37,1) ihren ersten Titel nach Hause brachten (31:18.39,3), konnten die heute viertplatzierten der Masterswertung Massimo de Bertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force Squadra Corse 1 ihren Vorjahreserfolg wiederholen (29:10.29,8).

Den Tagessieg bei den Teams mit einem Gesamtalter von mehr als 80 Jahren ging allerdings an die Gesamtdritten Thorsten Damm (GER) und Michael Schuchardt (GER) vom Team Scott Radladen Gudensberg (4:13.47,7).

Ergebnisse

Alle weiteren Ergebnisse zur siebten und letzten Etappe stehen online zur Verfügung.

 

25.07.2015

 
 

 

Nach seinem gestrigen Doppelsieg hat der schwäbische Rennstall Centurion-Vaude am vorletzten Tag der 18ten Craft BIKE Transalp powered by Sigma erfolgreich nachgelegt. Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) sicherten sich auf der vorletzten Etappe des Alpenklassikers von San Martino di Castrozza nach Levico Terme (88,78 km, 2.530 m) ihren zweiten Etappensieg nach 3:20.07,4 Stunden knapp vor ihren österreichischen Teamkollegen Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner.

Mit nur sieben Zehntel Rückstand auf die Träger der Gelben Trikots konnte die zweite Centurion-Vaude-Paarung den Druck auf den dritten Gesamtrang weiter deutlich erhöhen.

Den haben noch Weltmeister Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing inne, die heute als Dritte die Ziellinie überquerten (3:21.36,7), jetzt aber nur noch 17 Sekunden vor Geismayr und Pernsteiner liegen. Rang vier ging an die Gesamtzweiten vom Team Bulls (3:22.22,6), Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI), die heute in der letzten Abfahrt noch einmal wertvolle Zeit aufgrund eines Plattfußes am Hinterrad Platts verloren.

Wie schon gestern forcierten die beiden Centurion-Vaude-Duos vom Start weg das Tempo, um möglichst früh in den Anstiegen zur Malga Tognola, dem Passo Cinque Croci und später auch der Malga Coste einen Vorsprung auf die Konkurrenten herauszufahren, um in den anschließenden Abfahrten nicht zu viel riskieren zu müssen.

„Unsere Taktik ist voll aufgegangen. Nachdem ich am Anfang gedacht habe, das wir richtig knapp mit der Titelverteidigung, läuft es bei uns seit den letzten Tagen immer besser. Es macht mich stolz, dass wir wieder mit beiden Teams vorne waren“, sagte Markus Kaufmann, der – sollten keine Defekte oder Stürze dazwischen funken – mit seinem Partner Jochan eKäß morgen den ersten Transalp-Titel-Hattrick der Geschichte eintüten könnte.

8.37 Minuten Vorsprung auf das zweitplatzierte Team Bulls 1 bieten ein komfortables Polster für den letzten Abschnitt an den Gardasee.

Zumal in Anbetracht der heutigen Leistung eher die Konkurrenz eine Aufholjagd und einen Angriff auf die Top-3 fürchten muss. Pernsteiner und Geismayr sind als derzeitige Vierte nur 2.32 Minuten hinter den Bulls-Profis platziert; gar nur 17 Sekunden fehlen auf Rang drei, den derzeit noch Topeak Ergon hält.

„Das Rennen ums Podium ist eröffnet. Wir haben heute wieder gezeigt, dass uns eigentlich nur unser Plattfuß vor ein paar Tagen zurückgeworfen hat. Wir sind stark unterwegs und werden alles geben, um es noch aufs Podest zu schaffen“, so die Kampfansage von Geismayr.

Drei Teams vor perfektem Rennen

Während es bei den Männern vor allem im Kampf um die Platzierungen hinter Centurion-Vaude 1 spannend bleibt, liegt der Fokus in drei weiteren Wertungskategorien rein auf den Führenden.

Massimo de Bertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force Squadra Corse 1 (3:46.3,6) bzw. Hansjürg Gerber (SUI) und Bärti Bucher (SUI) von Bikeholiday.ch/BiXS (4:02.32,8) sowie Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (4:11.10,0) blieben auch am sechsten Tag in der Masters-, Grand Masters- bzw. Damen-Klasse ungeschlagen.

In der Mixed-Wertung sicherten sich Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Team Herzlichst Zypern 1 nach 4:06.44.0 Stunden ihren sechsten Etappenerfolg und stehen ebenfalls vor einem ungefährdeten Transalp-Titel.

Die finale Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2015 führt morgen über 74,75 km und 2.555 Höhenmeter von Levico Terme über die Bocca Vaiona nach Riva del Garda. Der Start erfolgt um 9:00 Uhr.

Ergebnisse

Alle weiteren Ergebnisse zur sechsten Etappe stehen online zur Verfügung.

 

24.07.2015

 
 

 

Diese Zahlen elektrisieren jeden Radsportler: 252 Kilometer, 6.078 Höhenmeter, sechs Pässe. Am 12. September 2015 geht es beim 3. ENDURA Alpen-Traum wieder von Sonthofen im Allgäu über Landeck in Tirol nach Sulden im Vinschgau, von Deutschland über Österreich mit einem kurzen Abstecher in die Schweiz bis nach Italien. Einer, der sich dieses Highlight vor schönster Alpenkulisse nicht entgehen lässt, ist Bernd Hornetz. Der Karlsruher, einer der besten deutschen Radmarathonfahrer, will es diesmal wissen. Nach seinem Sieg über die kürzere Distanz im Jahr 2013 und Rang vier im Vorjahr über die Langdistanz will Hornetz diesmal in Sulden ganz oben auf dem Podest stehen. Eine echte Herausforderung für den Marathon-Mann aus dem Badischen.

Doch das sind nicht die einzigen guten Nachrichten von der 3. Auflage des ENDURA Alpen-Traum. Denn erstmals können die Athleten beim ENDURA Alpen-Traum aus drei Strecken wählen. Die lange Distanz führt die Teilnehmer über 252 Kilometer und 6.078 Höhenmeter, über insgesamt sechs Pässe, vom bayrischen Sonthofen bis ins italienische Sulden. Wer es kürzer mag, kann sich für den Start in Landeck entscheiden und hat dann bis zum Ziel immerhin noch 146 Kilometer und 4.315 Höhenmeter vor der Brust. Zudem bieten die Veranstalter mit der neuen Strecke 2015, der kurzen Distanz über Prad, noch eine weitere Wahlmöglichkeit an: Mit 118 Kilometern und 2.936 Höhenmeter. Keine schlechte Alternative für Sportler, die die extreme Länge nicht so schätzen, aber dennoch Höhenmeter machen wollen. Kurz, aber knackig. Denn nach dem Start in Landeck geht es über die Pillerhöhe zum Reschenpass, dann in rasender Fahrt hinunter ins Vinschgau und auf direktem Weg über Prad zur Bergankunft nach Sulden.

Doch zurück zu Bernd Hornetz, der natürlich mit seinen italienischen Teamkameraden vom Team Beraldo Green Paper beim 3. ENDURA Alpen-Traum am Start stehen möchte. Natürlich auch mit Robert Cunico und  Enrico Zen, dem Sieger-Duo des Vorjahres. Die erreichten das Ziel in Sulden gemeinsam, Seite an Seite. Doch die dominierenden Italiener lassen sich noch nicht in ihre Karten schauen, zumal Titelverteidiger Cunico nach einer Krankheit im Frühjahr noch nicht ganz fit ist. „Ich werde die Jungs natürlich davon überzeugen, dass sie dabei sind. Sie müssen einfach wieder am Start des ENDURA Alpen-Traum stehen“, versprach Hornetz. Was für eine Ansage. Ob Roberto Cunico, Alessandro Bertuola, Enrico Zen oder Bernd Hornetz, seines Zeichens UCI Amateurweltmeister 2013 - die Jungs vom Team Beraldo räumten in 2014 ab, was abzuräumen war. Das Team Beraldo hat sich in 2015 zwar personell leicht verändert, Alessandro Bertuola hat das Team zwischenzeitlich verlassen. Dagegen hat Bernd Hornetz an Erfahrung gewonnen. „Bei diesen langen Rennen wie dem Alpen-Traum weiß ich jetzt, was auf mich zukommt. Nach meinem Formtief 2014 weiß ich jetzt, es geht noch was“, zeigte sich der 43-Jährige absolut zuversichtlich, seinen vierten Platz aus dem Vorjahr noch zu verbessern.

Die Vorbereitung bis Ende Februar war nahezu perfekt. „So gut wie noch nie. Dann hatte ich leider 10 Wochen bis Anfang Mai sehr wenig Zeit zum Trainieren und musste die ersten drei Rennen in Italien leider absagen“, erklärt Hornetz, der erst am 10. Mai sein erstes Rennen bestritt, den Granfondo Felice Gimondi - Bergamo. Und Zweiter wurde. Doch noch ist einiges zu tun. Den Novecolli in Cesenatico musste Hornetz absagen, danach ging es ins Trainingslager nach Frankreich. Die Form wurde wieder besser.

Und welche Tipps und Ratschläge hat Bernd Hornetz für die Teilnehmer des 3. ENDURA Alpen-Traum parat.

„Ganz wichtig ist, sich nicht zu überziehen bei dieser gewaltigen Länge. Und Vorsicht. Gerade die Flachpassagen nach dem Hahntennjoch und der Pillerhöhe haben es in sich. Das Tempo nach der Pillerhöhe Richtung Reschenpass  war über die vielen Wellen auf der alten Bundesstraße sehr hoch und unrhythmisch. Das kostet viel Kraft. Hier die Verpflegung nicht vergessen.“

Und wer es genau nehmen und es dem wohl besten deutschen Marathon-Fahrer nachmachen möchte, kann sich ja auch an die Essen-Empfehlung halten. Im Vorjahr gab's am Abend vor dem Rennen die obligatorische Pasta Integrale Bianca (Vollkornnudeln ohne Soße, mit etwas Olio und Parmigiano, 1,2 Gramm pro Rennkilometer), dazu noch etwas mageren Rohschinken oder Hühnchen.

Die Anmeldung und Teilnahmebedingungen sowie alle Informationen rund um den ENDURA Alpen-Traum gibt es unter www.alpen-traum.com.


Die Fakten zum ENDURA Alpen-Traum 2015

- Termin: 12.09.2015

- Startorte: Sonthofen (GER) und Landeck (AUT)

- Zielort: Sulden (ITA)

- Strecken: 252 km / 6.078 Hm, 146 km / 4.315 Hm, 118 km / 2.936 Hm (Streckenänderungen vorbehalten!)

- Einzel- & Teamwertung 

- 6 Wertungs-Kategorien (Mindestteilnehmerzahl 15): Men,  Women, Master Men / Master Women (über 40 Jahre), Senior Master Men / Senior         Master Women (über 50 Jahre)

- Teilnehmerzahl maximal 1.500 Fahrer 

 

24.07.2015

 
 

 

Die beiden gestrigen Pechvögel Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) haben sich den Tagessieg auf der vierten Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma gesichert. Topeak Ergon Racing 1 absolvierte die 89,95 km und 2.538 Höhenmeter von Sillian nach Alleghe in 3:34.18,7 Stunden und konnte damit Zeit und Plätze im Kampf um die Top-3 im Gesamtranking gutmachen.

Knapp zwei Minuten nach der österreichisch-tschechischen Paarung beendeten die Team Bulls-Profis Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) als zweites Duo die wohl schönste Etappe der diesjährigen Transalp entlang zahlreicher Dolomitengipfel (3:36.16,1) vom Hochpustertal in die italienische Region Venetien.

Rang drei ging nach 3:37.03,3 Stunden an die Träger der Gelben Trikots Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER), die bis kurz vor Schluss noch Sichtkontakt mit den Tagessiegern gehabt hatten, dann aber vier Kilometer vor Ziel aufgrund eines Plattfußes von Kaufmann wertvolle Zeit verloren.

Die beiden Wertungsführenden von Centurion-Vaude 1 hatten bereits im Anstieg von Toblach zum Passo Cimabanche durch einen Schleicher bei Käß den Kontakt zur Spitzengruppe verloren und danach tapfer und erfolgreich um den Anschluss und das Gelbe Trikot gekämpft.

„Die anderen haben natürlich Druck gemacht“, erklärte Kaufmann nach dem Rennen. „Das war ein richtiges Zeitfahren für uns. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren war es die bislang schwerste Verteidigung der Führung. Das Niveau ist sehr hoch“, so der Titelverteidiger.

Zwar kamen beide wieder ran und bestimmten auch im Anstieg zum einzigen richtigen Berg, dem Rifugio Averau, mit Topeak Ergon das Tempo, doch in der Schlussabfahrt brachte der zweite Raddefekt des Tages Kaufmann und Käß um den Lohn ihrer harten Aufholjagd.

In der Gesamtwertung hat Centurion-Vaude 1 bei noch drei ausstehenden Etappen dennoch noch etwas weniger als sechs Minuten Vorsprung auf die neuen Zweitplatzierten Platt und Huber. Auf Rang drei schoben sich die heutigen Gewinner Lakata und Hynek, nachdem sie von einem Defekt bei Centurion-Vaude 2, das fast eine halbe Stunde verlor, profitieren konnten.

„Das ist schon ein wenig Genugtuung, dass wir nach dem gestrigen Tag, an dem wir die Transalp verloren haben, mit dem Tagessieg den Kampf um das Podium wieder spannend machen konnten. Ich hoffe, es geht jetzt so weiter, und wir können vielleicht noch ein paar weitere Tagessiege einfahren“, so der amtierende Marathon-Weltmeister Alban Lakata nach der Etappe.

Kategorien-Leader geben sich keine Blöße

In den weiteren vier Wertungskategorien haben die bestplatzierten Teams ihre Führung weiter ausbauen können.

Masters-Leader Massimo de Bertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force Squadra Corse 1 (4:02.59,0), Grand Masters-Leader Hansjürg Gerber (SUI) und Bärti Bucher (SUI) von Bikeholiday.ch/BiXS (4:13.34,6) sowie die schnellsten Damen im Feld, Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (4:27.52,3), bleiben weiter ungeschlagen.

In der Mixed-Wertung brachte Team Herzlichst Zypern 1 mit der deutschen Meisterin Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER) hingegen den dritten Etappensieg nach Hause (4:16.22,5).

Die morgige fünfte Etappe ist die einzige der diesjährigen Transalp, die es so schon einmal gab (2011 und 2013). Von Alleghe aus geht es über 73,28 km und 3.137 Höhenmeter nach San Martino di Castrozza. Start erfolgt um 9 Uhr.

 

22.07.2015

 
 

 

Wenn am 8. August 2015  bereits zum fünften Mal die weltberühmte Hermann-Maier-Weltcupstrecke als Austragungsort der Bike Night Flachau dient, dann ist die frischgebackene Snowboard-Weltmeisterin Claudia Riegler ebenfalls zum fünften Mal mit von der Partie. Warum, ist für die Lokalmatadorin klar: „Ein Bikerennen über die Weltcupstrecke ist einfach ein Highlight.“ Claudia und ihre Schwester Manuela Riegler machen nur den Beginn einer Riege an Profisportlern aus anderen Sportarten, die sich auf zum Teil auf bekanntes, aber auch auf völlig unbekanntes Terrain wagen. Kristian Ghedina ist ebenfalls Wiederholungstäter und liebt die Bike Night: „Ein super Rennen, das toll organisiert ist, aber man muss schon ein bisschen trainiert sein, um durchzuhalten“, erklärt der Ex-Skirennläufer im Ziel der Bike Night 2014. Ob die Sportstars auf Abwegen um einen Sieg mitreden können, wird sich zeigen – die Meister der Stollenräder rund um Christoph Soukup und Daniel Federspiel werden wohl etwas dagegen haben.

Auch abseits des 4,5km langen Rundkurses, der mit seinen 200 Höhenmetern innerhalb von zwei Stunden so oft wie möglich befahren werden soll, tut sich bei der Bike Night viel: Schon am Freitag, 7. August, beginnt das Programm mit der traditionellen Ausfahrt mit Hans Peter Obwaller, dem mehrfachen Etappensieger bei der Österreich-Radrundfahrt, mit vielen Tipps und Tricks. Am Samstag startet der Marathontag mit der Sommerparty ab 14.00 Uhr, dem beliebten Quietschentenrennen, coolen Drinks und heißer Live-Musik. Auch das ist besonders an der Bike Night: Die Zuschauer können den Rennverlauf live über die große LED Leinwand verfolgen. Sportliche Hochspannung und Partystimmung ist garantiert.

Jetzt anmelden und dabei sein beim außergewöhnlichsten Marathon des Landes: www.bike-night.at

 

22.07.2015

 
 

 

Die beiden Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) haben auf der Königsetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma mit einem fulminanten Ritt über den Felbertauern-Pass nicht nur den Tagessieg eingefahren, sondern auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Das Team Centurion-Vaude 1 benötigte für die 118,29 km und 3.577 Höhenmeter von Mittersill nach Sillian 5:09.19,5 Stunden und verwies seine Teamkollegen Daniel Geismayr (AUT) und Hannes Pernsteiner (AUT) mit 4:29 Minuten Vorsprung auf Platz zwei.

Dritter wurden die bis dato in Gelb fahrenden Team Bulls-Profis Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) mit einer Zeit von 5:16.03,0 Stunden, die auch im Gesamtklassement hinter den beiden Centurion-Vaude-Duos auf Platz drei rangieren (+ 6.38 min).

Einen rabenschwarzen Tag erlebten die als Mitfavoriten gehandelten Topeak Ergon-Fahrer Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE), die nach mehreren Plattfüßen fast elf Minuten auf die neuen Spitzenreiter verloren und mit 10.39 Minuten Rückstand abgeschlagen auf Platz vier des Rankings liegen.

Diese 'Welt' im Mountainbike-Sport hatten die beiden Vorjahresdritten bereits bis zur Mautstelle aufgebrummt bekommen, ab der, aufgrund der durch die momentanen Bauarbeiten bedingten Blockabfertigung, ein kurzes Stück der Strecke neutralisiert zurückgelegt werden musste.

So war die dritte Etappe der 18ten Transalp schon eingangs der Neutralisation entschieden, da alle Top-Duos gesammelt auf den letzten, knapp 80 Kilometer langen Schlussteil gingen und diesen auch nahezu geschlossen absolvierten. Einzig das Team Bulls musste auch hier noch einmal dem harten Etappenprofil ein wenig Tribut zollen.

„Es war unser Plan, heute anzugreifen, nachdem die letzten beiden Etappen im Sprint entschieden worden sind. Wir wollten im Anstieg bzw. in der dortigen Laufpassage attackieren und konnten dort viel Zeit rausholen“, erklärte Jochen Käß nach der erfolgreichen Attacke auf die Gelben Trikots.

Damit gehen die Sieger von 2013 und 2014 morgen mit einem komfortablen Vorsprung auf die vierte Etappe und streben damit dem ersten Titel-Hattrick in der Geschichte entgegen.

Vor allem auch, nachdem die Konkurrenz von Team Bulls und Topeak Ergon aufgrund einiger technischer Defekte zurückgeworfen worden war.

„Das spielt uns zwar in die Karten. Dennoch würden wir das das ganze lieber sportlich austragen“, so Käß. „Aber jetzt haben wir erst einmal die Gelben Trikots und freuen uns natürlich. Mal sehen, wie es weitergeht.“

Team Kenda-Intense siegt in Mixed-Wertung

Die beiden US-Amerikaner Mary McConneloug und Michael Broderick haben auf der schwersten Etappe des diesjährigen Klassikers über die Alpen ihre Klasse bewiesen und ihren ersten Tageserfolg eingefahren.

Das Team Kenda-Intense beendete den Schlag ins Hochpustertal nach 6:22.33,4 Stunden und konnte so den Rückstand auf die heute zweitplatzierten Träger der Orangenen Trikots, Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER), die nach 6:28.01,4 Stunden ins Ziel kamen, deutlich verkürzen.

Im Gesamtklassement liegt das Team Herzlichst Zypern 1 aber weiter mit rund sechs Minuten in Front.

Kategorien-Leader legen nach

Bei den Damen, Masters und Grand Masters haben die Wertungs-Führenden mit dem jeweils dritten Etappenerfolg ihre weiße Weste gewahrt.

Die besten Masters-Fahrer (Teams mit einem Gesamtalter von mehr als 80 Jahren) waren Massimo de Bertolis und Andreas Laner vom italienischen Team Wilier Force Squadra Corse 1 (5:44.59,9), während in der Grand Masters-Kategorie (Gesamtalter von mehr als 100 Jahren) die Schweizer Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS in 5:58.38,1 Stunden erneut überzeugten.

In der Damenwertung setzten sich die Trägerinnen der Pinken Leaderjerseys, Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (6:31.21,1), durch.

Morgen führt die vierte Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma nach Italien. Von Sillian aus müssen die Mountainbiker 89,95 km und 2.538 Höhenmeter nach Alleghe absolvieren. Der Start erfolgt um 9:00 Uhr.

Kaufmann und Käß gewinnen Königsetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma und erobern Gelbe Trikots

Sillian, 21. Juli 2015 – Die beiden Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) haben auf der Königsetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma mit einem fulminanten Ritt über den Felbertauern-Pass nicht nur den Tagessieg eingefahren, sondern auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Das Team Centurion-Vaude 1 benötigte für die 118,29 km und 3.577 Höhenmeter von Mittersill nach Sillian 5:09.19,5 Stunden und verwies seine Teamkollegen Daniel Geismayr (AUT) und Hannes Pernsteiner (AUT) mit 4:29 Minuten Vorsprung auf Platz zwei.

Dritter wurden die bis dato in Gelb fahrenden Team Bulls-Profis Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) mit einer Zeit von 5:16.03,0 Stunden, die auch im Gesamtklassement hinter den beiden Centurion-Vaude-Duos auf Platz drei rangieren (+ 6.38 min).

Einen rabenschwarzen Tag erlebten die als Mitfavoriten gehandelten Topeak Ergon-Fahrer Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE), die nach mehreren Plattfüßen fast elf Minuten auf die neuen Spitzenreiter verloren und mit 10.39 Minuten Rückstand abgeschlagen auf Platz vier des Rankings liegen.

Diese 'Welt' im Mountainbike-Sport hatten die beiden Vorjahresdritten bereits bis zur Mautstelle aufgebrummt bekommen, ab der, aufgrund der durch die momentanen Bauarbeiten bedingten Blockabfertigung, ein kurzes Stück der Strecke neutralisiert zurückgelegt werden musste.

So war die dritte Etappe der 18ten Transalp schon eingangs der Neutralisation entschieden, da alle Top-Duos gesammelt auf den letzten, knapp 80 Kilometer langen Schlussteil gingen und diesen auch nahezu geschlossen absolvierten. Einzig das Team Bulls musste auch hier noch einmal dem harten Etappenprofil ein wenig Tribut zollen.

„Es war unser Plan, heute anzugreifen, nachdem die letzten beiden Etappen im Sprint entschieden worden sind. Wir wollten im Anstieg bzw. in der dortigen Laufpassage attackieren und konnten dort viel Zeit rausholen“, erklärte Jochen Käß nach der erfolgreichen Attacke auf die Gelben Trikots.

Damit gehen die Sieger von 2013 und 2014 morgen mit einem komfortablen Vorsprung auf die vierte Etappe und streben damit dem ersten Titel-Hattrick in der Geschichte entgegen.

Vor allem auch, nachdem die Konkurrenz von Team Bulls und Topeak Ergon aufgrund einiger technischer Defekte zurückgeworfen worden war.

„Das spielt uns zwar in die Karten. Dennoch würden wir das das ganze lieber sportlich austragen“, so Käß. „Aber jetzt haben wir erst einmal die Gelben Trikots und freuen uns natürlich. Mal sehen, wie es weitergeht.“

Team Kenda-Intense siegt in Mixed-Wertung

Die beiden US-Amerikaner Mary McConneloug und Michael Broderick haben auf der schwersten Etappe des diesjährigen Klassikers über die Alpen ihre Klasse bewiesen und ihren ersten Tageserfolg eingefahren.

Das Team Kenda-Intense beendete den Schlag ins Hochpustertal nach 6:22.33,4 Stunden und konnte so den Rückstand auf die heute zweitplatzierten Träger der Orangenen Trikots, Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER), die nach 6:28.01,4 Stunden ins Ziel kamen, deutlich verkürzen.

Im Gesamtklassement liegt das Team Herzlichst Zypern 1 aber weiter mit rund sechs Minuten in Front.

Kategorien-Leader legen nach

Bei den Damen, Masters und Grand Masters haben die Wertungs-Führenden mit dem jeweils dritten Etappenerfolg ihre weiße Weste gewahrt.

Die besten Masters-Fahrer (Teams mit einem Gesamtalter von mehr als 80 Jahren) waren Massimo de Bertolis und Andreas Laner vom italienischen Team Wilier Force Squadra Corse 1 (5:44.59,9), während in der Grand Masters-Kategorie (Gesamtalter von mehr als 100 Jahren) die Schweizer Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS in 5:58.38,1 Stunden erneut überzeugten.

In der Damenwertung setzten sich die Trägerinnen der Pinken Leaderjerseys, Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (6:31.21,1), durch.

Morgen führt die vierte Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma nach Italien. Von Sillian aus müssen die Mountainbiker 89,95 km und 2.538 Höhenmeter nach Alleghe absolvieren. Der Start erfolgt um 9:00 Uhr.

 

21.07.2015

 
 

 

Mit einem erneuten Sieg im Zielsprint der vier besten Männerduos bei der diesjährigen Craft BIKE Transalp powered by Sigma haben die Träger der Gelben Trikots, Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI), ihre knappe Führung im Gesamtranking hauchdünn verteidigt. Das Team Bulls 1 beendete die zweite Etappe von Saalfelden/Leogang nach Mittersill (64,34 km, 2.405 m) nach 3:04.31,9 Stunden.

Platz zwei ging an die Titelverteidiger von Centurion Vaude 1 (+0,4 Sek), Markus Kaufmann (GER) und Jochen Kaess (GER), die im Gesamtranking aber weiterhin hinter den heutigen Dritten Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing 1 (+ 1,5 Sek) sowie ihren Teampartnern aus Österreich, Hermann Pernsteiner und Daniel Geismayr (+ 1,7 Sek), auf Rang vier liegen.

Allerdings hatte es zwischenzeitlich überhaupt nicht nach einem weiteren Fotofinish ausgesehen.

Wie erwartet hatten die beiden Centurion-Vaude-Duos sowie Topeak Ergon in den beiden Anstiegen zur Seidlalm sowie zur Medalscharte attackiert, nur um in den technischen Passagen bzw. der langen Abfahrt nach Uttendorf wieder vom Team Bulls eingeholt zu werden.

„Wir haben uns heute mehr erhofft. Wir wollten uns eigentlich vom Team Bulls ein wenig lösen. Das ist uns in den Anstiegen gelungen, aber in der Tragepassage zur Scharte waren wir ein wenig orientierungslos, und sie waren wieder dran“, gab dann auch Markus Kaufmann, der Sechste der letzten Marathon-WM, zu.

Während der Titelverteidiger in den nächsten Tagen weiter Reizpunkte in den Anstiegen setzen will, um „Team Bulls im Berg hin und wieder zu quälen und um dann bei einer Etappe, die uns entgegenkommt, zuzuschlagen“, freute sich Urs Huber über ein erneut perfektes Rennen:

„Ich denke, wir haben alles richtig gemacht. Wir konnten die Lücken nach den Anstiegen immer wieder umgehend schließen und so vielleicht sogar ein bisschen Kräfte sparen.“

Im hektischen Finale durch den Ortskern von Mittersill bis zum Ziel vor dem Nationalparkzentrum zogen die beiden Fahrer des Kölner Rennstalls dann von vorne den Sprint an und spielten ihre Qualitäten eindrucksvoll aus.

„Wir sind natürlich glücklich über den zweiten Sieg, aber man hat es heute wieder gesehen, dass die ersten vier Teams äußerst knapp beisammen sind. Das wird sicherlich noch spannend bis zum Schluss“, erklärte Huber.

Zumal sein Teamkollege Karl Platt heute zwei Mal richtig leiden musste: „Ich hoffe aber, dass er das in den nächsten Tagen noch einmal umdrehen kann.“

Damenleader legen nach

Wie bei den Männern konnten auch die beiden führenden Mountainbikerinnen ihren zweiten Etappensieg in Folge einfahren. Allerdings geht es in der Damenkategorie deutlich weniger spannend zu. 

Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing absolvierten die kürzeste Etappe der diesjährigen Craft BIKE Transalp powered by Sigma in 3:55.22,1 Stunden und damit 15 Minuten schneller als die beiden Deutschen Ann-Katrin Hellstern und Bettina Uhlig von BQ Cycling/Sportpark Freiburg (4:10.55,7), die damit im Gesamtranking als zweitplatziertes Duo bereits mehr als 40 Minuten Rückstand aufweisen.

Tagesdritte wurden die beiden Schweizerinnen Barbara Liardet und Stéphanie Gutknecht von Rochat Cycles/Cyclone Sport (4:25.14,6). 

Auch in den anderen Kategorien gelang es den Trägern der Leader-Trikots ihren Vortageserfolg zu wiederholen.

In der Masterswertung (Gesamtalter von mehr als 80 Jahren) setzten sich die italienischen Titelverteidiger von Wilier Force Squadra Corse 1, Massimo de Bertolis und Andreas Laner, durch (3:23.19,9). Bei den Grand Masters (Gesamtalter von mehr als 100 Jahren) unterstrichen die beiden Schweizer Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS ihre Ausnahmestellung in 3:36.33,0 Stunden.

Bei den Mixed-Teams dominierten einmal mehr Silke Schmidt und Sascha Schwindling von Herzlichst Zypern (3:41.37,8) vor den US-Amerikanern Mary McConneloug und Michael Broderick von Kenda-Intense (3:49.00,5), die beide auch im Cross Country-Weltcup aktiv sind.

Morgen steht bei der Craft BIKE Transalp powered by Sigma die Königsetappe auf dem Programm. Von Mittersill aus führt die dritte Etappe über den Felbertauern-Pass und über 118,29 km und 3.577 Höhenmeter vorbei an Lienz bis nach Sillian. Der Start erfolgt um 8:00 Uhr.

 

20.07.2015