26 Minuten nach Mitternacht erreichte mit dem Steirer Christoph Strasser der Solosieger das Zielgelände des Race Around Austria in St. Georgen im Attergau. Der 32-Jährige aus Kraubath gewinnt nach 2014 das härteste Radrennen Europas erneut. In einer neuen Rekordzeit von 3 Tagen 14 Stunden und 44 Minuten spulte der österreichische Rennradfahrer die 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter ab.

5.000 Zuseher empfingen Strasser bei seiner Ankunft zur nächtlichen Stunde. „Was sich hier abspielt ist jedes Jahr aufs Neue ein Wahnsinn. Hier ist ja mehr los als bei einem Fußballspiel“, erklärte der Steirer nach seinem Finish. Aber nicht nur das Zielgelände bot einen Hauch von Tour de France für das Fahrerfeld. Mehrere Fanzonen entlang der Strecke sorgten für gut gelaunte Athleten entlang der 2.200 Kilometer. „Am Großglockner waren heuer sogar viele Fans extra mit Bussen angereist um die Fahrer anzufeuern. In unserem Sport sind wir nicht drauf aus im Mittelpunkt zu stehen. Die Wertschätzung, die wir hier erfahren ist einfach sensationell“, erklärt der Steirer.

Zotter und Fasching überraschen Strasser in St. Georgen

Unter den zahlreichen Zusehern überraschten zwei Athleten den Kraubather besonders. Zum einen wartete mit Severin Zotter ein langjähriger Freund, Trainingskollege und Konkurrent und zum anderen sein Idol und Vorbild aus Kindheitstagen Wolfgang Fasching. „Mir treibt es fast die Tränen in die Augen wenn ich an die Stimmung bei seiner Zielankunft denke. Es freut mich riesig, dass er es geschafft hat und es beeindruckt mich auch in welcher Weise er es geschafft hat“, erzählt der aktuelle Race Across America – Sieger Severin Zotter. Wenige Monate ließ er sich selbst in Annapolis feiern, während Christoph Strasser das Rennen aufgeben musste.

Auch der dreifache RAAM-Sieger Wolfgang Fasching jubelte mit Strasser und war mehr als beeindruckt von der Kulisse in St. Georgen: „Pure Gänsehautstimmung. Unglaublich die Leistung von Christoph und der minutenlange Applaus von so vielen Zusehern und Fans wiegen die Anstrengungen der Rekordfahrt auf“.

Verhaltener Start und spannende Rekordjagd

Strasser ging das Rennen 2015 verhaltener an als im letzten Jahr. „Mein Hauptfokus zu Beginn lag auf meiner Gesundheit. Ich wusste, dass ich ein schnelles Rennen abliefern kann. Allerdings wollte ich keinen erneuten Ausfall riskieren. Die Hitze in den 24 Stunden war heftig. Aber auch meine Konkurrenten konnten nicht schneller“, erinnert sich Strasser. Von Zwischenzeit zu Zwischenzeit kämpfte er sich an seine im Vorjahr aufgestellte Bestmarke heran. Der Steirer witterte seine Chance und verbesserte bis zur Ziellinie seine Zeit um 40 Minuten.

Der derzeit Zweitplatzierte Patric Grüner aus Tirol wird am Vormittag in St. Georgen im Attergau erwartet.

 

16.08.2015

 
 

 

Schneller als jemals zuvor sind die ersten drei Mannschaften des Race Around Austria 2015 im Zielgelände in Sankt Georgen im Attergau angekommen. Der Sieg geht an das Team Ernstl’s Sport powered by SARENO in der neuen Rekordzeit von 2 Tagen 13 Stunden und 37 Minuten. Damit unterbieten Michael Hofer, Michael Gabriel, Thomas Strobl und Christian Oberngruber die schnellste Zeit aus 2014 um mehr als vier Stunden auf der 2.200 Kilometer langen und mit 30.000 Höhenmeter gespickten Runde entlang Österreichs Grenzstraßen. „Es ist eine wahnsinnige Genugtuung für die harte Arbeit, die wir alle im vergangenen Jahr investiert haben“, freut sich Michael Hofer im Ziel.

Dass dieser Rekord nicht von ungefähr kommt, zeigt die akribische Planung und Vorbereitung der gesamten Mannschaft rund um Teamchef Josef Stadlbauer. Dieser hat 22 Betreuer für seine vier Fahrer aufgestellt, um dieses einjährige Projekt zu realisieren. Gleich sieben Fahrzeuge begleiteten die Mannschaft auf ihrem Weg rund um Österreich und trugen dazu bei, diesen Rekord aufzustellen. Thomas Oberngruber, der Bergspezialist im Team, sieht in der gewissenhaften Planung und dem reibungslosen Ablauf innerhalb der Betreuer den Schlüssel zum Erfolg. Begeistert zeigt sich der Mühlviertler auch von der Stimmung an der Strecke: „Es war ein irrsinnig geiles Gefühl, durch die vollen Fanzonen zu fahren.“ Vor allem in ihrer Heimat in Julbach warteten über 1.000 Fans und sorgten für Volksfeststimmung in der ersten Nacht des Rennens. 

Der zweite Platz geht an das Team Melasan Sport. Neben Torsten Endres und Thomas Mairhofer waren bei den Oberösterreichern mit Thomas Osbelt und Wolfgang Götschhofer zwei erfahrene Race Around Austria Fahrer am Start. Götschhofer stand im Viererteam bereits zweimal ganz oben und Osbelt hat in den vergangenen beiden Jahren die Zweierwertung gewonnen. Mit dem zweiten Platz war das Team Melasan Sport im Hinblick auf die Rekordzeit der Sieger sehr zufrieden.

Schärdinger Zweikampf ums Podium

Im Rennen um Rang drei zeichnete sich schon  bald ein harter Zweikampf zwischen dem RSC Barista Schärding und dem Team Alpha - Tischlerei Grömmer ab. Die beiden Mannschaften kommen aus der gleichen Region und schenkten einander nichts. Am Ende behielt der RSC Barista Schärding die Oberhand. „Es ist absolut geil, wie im Vorjahr am Stockerl zu stehen, nachdem wir uns die letzten 1.000 Kilometer mit dem Team Alpha duelliert haben“, freuen sich die Fahrer Willi Hoffmann, Walter Sageder, Florian Straßl und Norbert Riedl über Platz drei.

Das Race Around Austria 1500, die "kurze" Umrundung Österreichs ohne Westteil, gewinnt Johannes Weixelbraun aus Niederösterreich. In den 2 Tagen, 22 Stunden und 8 Minuten, die er für die 1.500 Kilometer lange Strecke benötigte, schlief er lediglich 40 Minuten. "Das Rennen war nicht nur aufgrund der Hitze sehr hart. Jetzt fühle ich mich aber herrlich und bin überglücklich über diesen Sieg."

Der aktuell Führende in der Solowertung, Christoph Strasser, wird voraussichtlich um Mitternacht in Sankt Georgen finishen.

 www.racearoundaustria.at

15.08.2015

 
 

 

Safe the date! Nur wenige Wochen nachdem die Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2015 mit einem historischen Titel-Hattrick für das Team Centurion-Vaude zu Ende gegangen ist, können Mountainbike-Fans aus aller Herren Länder an die Planungen für die 19te Auflage gehen. Vom 17. bis 23. Juli 2016 werden wieder Hunderte Zweierteams in sieben Etappen den Alpenhauptkamm überqueren.

Informationen zur Anmeldung und erste Einsichten in die Routenplanung werden in den kommenden Wochen kommuniziert.
Weitere News und Hintergründe rund um die Mutter aller Mountainbike-Etappenrennen finden Sie auf bike-transalp.de.

 

12.08.2015

 

logo_tortourDie TORTOUR, mit rund 700 Teilnehmenden der grösste, mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt, findet vom 13. bis 16. August 2015 zum siebten Mal statt. Das Rennen mit Start und Ziel in Schaffhausen fordert Radsportlern und ihrer Crew alles ab: In nur zwei Tagen ist eine 1000 Kilometer lange Nonstop-Rennstrecke über fünf Alpenpässe rund um die Schweiz zu meistern – solo oder im Team. Das Teilnehmerfeld ist ein prominentes Line-up von CEOs, Radprofis und Extremsportlern, von denen viele auch an der ersten offiziellen Ultracycling-Schweizermeisterschaft mitfahren.

Das harte, schweisstreibende Abenteuer verspricht enorme Emotionen und eine einzigartige Erfahrung. Dies zieht nicht nur ambitionierte Freizeitsportler an – auch Radprofis und ehemalige Profifahrer sind am Start. So freut sich die TORTOUR über die Teilnahme des erfolgreichen Ex-Radprofis Urs Freuler im Team Samsung 2 oder des amtierenden Mountainbike-Eliminator-Schweizermeisters Marcel Wildhaber im Team Laureus-TUI. Auch wagen sich an der TORTOUR Profiathleten aus anderen Disziplinen aufs Rad: Giachem Guidon, ehemaliger Langlaufprofi und Schweizer Nationaltrainer, fährt die CHALLENGE im Team Toko-swix. Ausserdem begibt sich der äusserst erfolgreiche Rollstuhlsportler Heinz Frei für das TORTOUR-Team Zugvögel auf’s Handbike und Ex-Profi-Fussballer David Degen fährt im Team Samsung 3 mit.

Das Langdistanzrennen zieht ebenfalls Ultracycling-Athleten und Extremsportler aus aller Welt an. So zum Beispiel erneut den Slowenen Marko Baloh im Team Laureus Charity 4, mehrfacher Race Across America (RAAM) Teilnehmer und Ultracycling Weltrekordhalter sowie TORTOUR-Sieger Solo – um nur einige seiner Ultra-Leistungen zu erwähnen. Extra aus den USA reisen RAAM-Teilnehmer David Preston und Travis Profit für Team Seattle an. Als Favorit in der Solo-Kategorie gilt der Schweizer Friedrich Dähler, CHALLENGE-Sieger 2013, der mit über 20‘000 Höhenmetern in 24 Stunden zu Fuss in diesem Jahr bereits einen Weltrekord aufgestellt hat. Auch Markus Amstutz, letztes Jahr Drittplatzierter in der Solo-Kategorie und damit bester Schweizer, wird um den ersten offiziellen Schweizermeistertitel mitfahren. Ebenfalls im Starterfeld ist der Extremradfahrer Patrick Seabase, der im Juni 2015 die härteste Etappe der Tour de France von 1910 in den Pyrenäen mit fünf Pässen und 7000 Höhenmetern mit dem Fixie fuhr. Als eine von zwei weiblichen Solo-Mitstreiterinnen fährt die Schweizerin Nicole Reist mit, Ultraradmarathon-Weltmeisterin und zweifache Gewinnerin des Race Around Austria.

Zahlreiche CEOs
Bezeichnend für dieses Rennen ist die Anzahl von CEOs und Topmanagern renommierter Unternehmen und Konzerne unter den Teilnehmenden. „Diese Leute suchen im extremen Radsport ihren Ausgleich zur beruflichen Verantwortung, die sie im Alltag tragen“, erklärt TORTOUR-Mitgründer Joko Vogel, Mitinhaber der Agentur Compresso, der auch selbst am Ultracycling-Rennen mitfährt. „Die TORTOUR ist ein Event, der den Bedürfnissen Herausforderung, Sport, Abenteuer und nicht zuletzt auch Networking nachkommt“, so Joko Vogel. „Viele Partnerschaften entstehen heute nicht mehr auf dem Golfplatz, sondern auf den Rennrad-Trainingsstrecken.“ An der siebten Austragung der TORTOUR messen sich beispiels-weise Martin Wittwer, CEO TUI, Severin Moser, CEO Allianz Schweiz, Morten Hannesbo, CEO AMAG, Jürg Hügin, Verwaltungsratspräsident Audio Rent Clair AG sowie Hansueli Lehmann, ehemaliger Verwaltungsrat Mobilezone AG oder Dario Casari, Sales Director Samsung Switzerland.

TORTOUR OK-Präsident Roy Bruderer freut sich über dieses hochkarätige Starterfeld: „Jedes Jahr wieder grosse Namen unter den Teilnehmenden zählen zu dürfen, unterstreicht die Beliebtheit unserer Ultra-Sportveranstaltung, die in der Szene eine etablierte Grösse ist.“ Neben den Profi-Fahrern sind die Mehrzahl der Athleten ambitionierte Freizeitsportler. „Die TORTOUR ist ein Ultracycling-Event für Fahrer mit unterschiedlichem sportlichem Hintergrund, aber mit derselben Leidenschaft.“

TORTOUR neu Ultracycling-Schweizermeisterschaft
Wie bereits im März publiziert, hat der nationale Radsportverband Swiss Cycling die TORTOUR 2015 neu für mehrere Jahre zur offiziellen Austragung der Ultracycling-Schweizermeister-schaften erklärt. Die Meisterschaft wird auf der 1000 km-TORTOUR-Strecke in den Kategorien Solo (men/women), 2er- (men/women/mixed) und 4er-Teams (men/women/mixed) unter dem Namen TORTOUR Schweizermeisterschaft Ultracycling durchgeführt. Zudem ist die TORTOUR offizielles Qualifikationsrennen für das RAAM – Race Across America.

Weitere Informationen unter www.tortour.com

 

12.08.2015

 

Die Bike Night Flachau wäre nicht das beliebte Bikefestival, wenn nicht auch die Jüngsten ihren großen Auftritt bekommen würden.  Verbunden mit einem Fest für die gesamte Familie war das Kids Bike Race wieder Teil des Junior Mountainbike Challenge.
150 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren stürzten sich wieder auf die für sie passend eingerichteten Streckenlängen, von „Mini“ bis „Maxi“- Kurs. Zum Abschluss des fünften Bike Night- Festivals war der Bike Night Family Day wieder ein richtiges Familienfest mit Grillfest, zahlreichen Spielstationen und Fun-Attraktionen. 
 
Die Kinderrennen waren der krönende Abschluss eines Wochenendes, das bereits mit der traditionellen Ausfahrt von und mit dem Chef des  Flachau KTM Racing Teams, Hans Peter Obwaller, am Freitagnachmittag begonnen hatte. Auch die Veranstalter, rund um Organisationsleiter und TVB Flachau- Geschäftsführer Andreas Fischbacher ziehen ein positives Resümee: „Die fünfte Auflage der Bike Night Flachau war ein voller Erfolg. Das Wochenende hat schon großartig mit der gemeinsamen Ausfahrt begonnen, beim gestrigen Hauptbewerb haben dann über 5000 Zuschauer im Eventgelände für eine fantastische Stimmung gesorgt. Das heutige Familienfest erfreut sich auch alle Jahre größerer Beliebtheit. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen, die zum Gelingen der fünften Bike Night beigetragen haben." 
 
Infos auf www.bike-night.at

 

09.08.2015

 
 

 

Die Mischung macht´s: Ein Rennen bei Flutlicht über die Hermann Maier-Weltcupstrecke, ein außergewöhnlicher Modus, zahlreiche prominente Starter, die sich unter die Bike-Elite mischen, über 5000 Zuschauer entlang der Strecke und ein Flair, ein bisschen wie bei der "Tour de France" verhalfen der Bike Night Flachau zu ihrem Ruf, ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Mountainbike- Marathon zu sein.
Auch die fünfte Auflage hielt was sie versprochen hatte. Über die 4,5 km und 200 Höhenmeter lange Strecke fuhr dieses Mal ein Deutscher in einer eigenen Liga: Matthias Leisling teilte sich das zweistündige Rennen von Beginn an gut ein, startete zunächst verhalten und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Schon nach Halbzeit war der Vorsprung des deutschen Ex-U23-Vize-Europameisters auf über eine Minute angewachsen. Eine Führung, die auch im Ziel und nach 11 zurückgelegten Runden anhielt. Für den Deutschen ist es der erste Bike Night- Sieg im starken Starterfeld: „Am Ende gewinnt hier in jedem Fall der konstanteste Fahrer. In der dritten Runde habe ich gemerkt, dass ich der stärkste Biker am Berg bin. Je weiter man nach vorne kommt,  je größer der Abstand wird und je lauter die Menge, desto mehr Spaß macht es auch“, freute sich der deutsche Premierensieger. Als bester Österreicher landete Überraschungsmann Simon Schupfer auf Rang 2, vor dem tschechischen Vorjahressieger, Jiri Novak .
 
Drei Österreicher im spannenden Kampf um die schnellste Runde
 
Eine gelungene Generalprobe für die Mountainbike-WM in Andorra gab Österreichs bester Mountainbike-Sprinter, Daniel Federspiel, ab. Nach 2011 sicherte sich der Tiroler wieder das Extra-Preisgeld für die schnellste Runde. 11 Minuten und 24 Sekunden benötigte der Vize-Weltmeister für die 200 Höhenmeter. Ein echter Krimi, denn lediglich acht Sekunden trennten Federspiel vom zigfachen Staatsmeister Christoph Soukup, 20 Sekunden fehlten Landsmann Michael Mayer auf die mit 1000 Euro dotierte Prämie.
 
Bei den Damen wurde die Bike Night Flachau zur Show der U23- Vizeweltmeisterin Lena Putz, die sich gegen die Masters- Europameisterin Sabine Sommer, durchsetzte: „Ich bin schon viele Weltcuprennen gefahren, aber so eine Stimmung wie bei der Bike Night Flachau habe ich noch nicht erlebt. Die Begeisterung der Zuschauer ist einfach genial. Es ist eine super Idee, in der Nacht zu fahren und ich bin bestimmt wieder dabei.“ Auf Rang drei landete die Tirolerin Verena Krenslehner-Schmid.
 
Benjamin Karl fuhr ohne Sattel
 
Die Bike Night Flachau gilt als das verrückteste Mountainbike-Rennen des Landes – seit heuer wohl auch für Benjamin Karl.  Der vierfache Snowboard- Weltmeister und Olympiamedaillengewinner legte die letzten drei Rennen ohne Sattel zurück – 13,5 Kilometer und 600 Höhenmeter im Wiegeschritt: „Die Bike Night Flachau hat es wieder geschafft. Ich habe heuer ungefähr 20 Renntage in den Beinen, ziemlich viel für einen Snowboarder. Aber wenn mich irgendwer fragt, was mein härtester Augenblick war, dann sind es sicher die letzten drei Runden bei der Bike Night Flachau. Das gibt Kraft in den Oberschenkeln“, ächzte Karl. In der "internen Sportlerwertung“  hatte Karl auf Platz 27 aber dennoch die Nase vorn, Kristian Ghedina landete auf Rang 140, die beiden Skicrosser Thomas Zangerl und Weltmeisterin Andrea Limbacher zeigten bei ihrer Bike Night- Premiere ebenfalls beeindruckende Leistungen.
 
Fischbacher stärkster Salzburger im Klassement
 
Bike Night OK-Präsident Hannes Fischbacher war einmal mehr der stärkste Lokalmatador und bestplatzierte Salzburger im Feld: „Als Mitorganisator bin ich super glücklich. Die Stimmung ist sensationell und über die Platzierung freue ich mich natürlich auch. Ich kenne kein Mountainbike-Event,  bei dem die Zuschauer so nahe an der Strecke sind. Einfach genial, was da abgeht.“
 
Schon Stunden vor dem Start des Rennens begann die Bike Night Flachau traditionell mit dem Sommerfest und dem 4. Int. Quietschentenrennen, bei dem auch die Promis ihr Bike Night- Warm Up gaben - im Rahmen des heutigen Familienfests haben noch an die 140 Nachwuchsbiker ihren großen Auftritt
 
Ergebnisse und weitere Bilder unter: www.bike-night.at

 
 

 

Am vergangene Wochenende wurden im Rahmen des Kona MTB Festivals sowohl der vierte Lauf des iXS Rookies Cups als auch die iXS International Rookies Championships ausgetragen. Schauplatz für dieses Highlight der Nachwuchsathleten war einmal mehr das österreichische Serfaus-Fiss-Ladis.

Nachdem bereits im letzten Jahr der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis sich als perfekter Gastgeber für das Mountainbikefestival der Nachwuchssportler präsentierte, lud man am vergangenen Wochenende zur zweiten Ausgabe dieses Spektakels nach Tirol ein. Auf dem Programm standen ein Pumptrack Contest, ein Slopestyle FMB Bronze Event, der vierte Lauf des iXS Rookies Cups und am Sonntag das Highlight mit den iXS International Rookies Championships. Somit stand das Festival also ganz im Zeichen des Nachwuchses. Schon in der Woche vor dem eigentlichen Festival wurde ein Camp für etwa 40 Nachwuchstalente organisiert, bei dem sogar die Pits vom MS Mondraker Weltcupteam genutzt wurden. Die zahlenmäßig größte Masse folgte dem Aufruf natürlich wegen den zwei Downhillwettbewerben und so gingen etwa 200 Fahrer aus sage und schreibe 17 Nationen an den Start der iXS Rennen. Die dafür genutzte Bikeparkstrecke mit 1,7 Kilometern Streckenlänge und 300 Höhenmetern verlangte den jungen Sportlern einiges ab. Allein die Abwechslung der unterschiedlichen Abschnitte, mit Highspeed-Passagen, Stein- oder Wurzelsektionen und auch dem einen oder anderen Sprung machte die Anforderungen an das fahrerische Können sehr breit und umfassend. Die Organisatoren des insbesondere auf Familien ausgerichteten Festivals haben wieder einmal alles gegeben und im Vergleich zum Vorjahr noch eine deutliche Steigerung hingelegt. Allein der riesige Screen im Zielbereich und die Liveübertragung auf Pinkbike unterstrichen den Stellenwert, der diesem Anlass seitens Serfaus-Fiss-Ladis beigemessen wird.

Am Freitag ging es bereits mit dem offiziellen Training und dem Seeding Run zum iXS Rookies Cup los. Bei diesem Zeitlauf wurde einerseits die Startreihenfolge für den Finallauf festgelegt, andererseits ging es aber auch um wichtige Punkte für die Gesamtwertung, denn schließlich steht nach diesem vierten Stopp nur noch ein weiteres Rennen der Serie an. Die schnellste Zeit des Tages legte Andrew Dorritt (GBR - Junior Mondraker Team Schladming) vor. Der Pro Junior U19 Fahrer brauchte 3:17.344 Minuten für die Strecke. Till Ulmschneider (GER - MRC Young Guns), der eine Alterskategorie weiter unten an den Start ging, benötigte auch nur 3:19.394 Minuten. Allein schon die Zeiten und der Blick auf die Serienwertung mit nur geringen Abständen innerhalb der vorderen Ränge ließen erneut ein sehr spannendes Rennen erwarten. Aber bei vielen gab es eben auch noch die durchaus prestigeträchtigen iXS International Championships im Hinterkopf, denn das Rennwochenende war eben nicht mit dem Finale des Rookies Cups beendet.

Nun aber erst einmal zum Samstag mit dem Finallauf des Rookies Cups, der Rennserie, die sich an Sportler ab 11 Jahren richtet und in diesem Jahr mit fünf Rennen in drei verschiedenen Ländern schon eine gute Vorbereitung für die großen internationalen Rennserien darstellt. Die Teilnehmer der Serie werden in 8 verschiedenen Klassen unterteilt und wie immer stechen besonders die jüngsten Kategorien heraus. In der U13 Klasse hatte diesmal Leon Widhalm (AUT - Mountainbiker.at) die Nase vorn und hat mit dem optimalen Seeding Run Ergebnis die volle Punktzahl bei diesem Rennen auf sein Gesamtwertungskonto geladen. Ike Klaassen (NED - Santa Cruz) sicherte sich den zweiten Platz, gefolgt von Tom Schlierenzauer (AUT). Die nächstältere Klasse entschied Janosch Klaus (SUI - Team Project) für sich und verwies mit nur knapp 5 Zehntelsekunden Anton Metsärinta (FIN - DHT) auf den nachfolgenden zweiten Rang. Dritter wurde Gabriel Wibmer (AUT - Alutech Cycles). Die Klasse Girls der Alterskategorien U17 und U19 gewann Paula Zibasa (LAT - M9 Racing). In der nichtlizenzierten Klasse U17 konnte Jan Flor (GER - DX-Racing) das Rennen dominieren, in der U19 Klasse war es David Leonhard Gamperl (GER - Bayern DML Team). Bei den sehr ambitionierten Klassen der Pro Youth U17 und Pro Junior U19, also den Nachwuchssportlern mit internationaler Lizenz, wurden richtig schnelle Zeiten gefahren. Schnellster Youth Fahrer war Moritz Ribarich (AUT - Sports Nut Team), der mit einer Zeit von 3:11.255 Minuten selbst eine Klasse höher noch Zweiter geworden wäre. Hinter ihm platzierte sich Felix Krüger (GER - MRC Young Guns), der wiederum Jack Tennyson (GBR - Madison Saracen Dev Team) hinter sich lies. Die Tagesbestzeit konnte wie schon am Vortag Andrew Dorrit für sich verbuchen, der mit 3:10.348 Minuten und 1,8 Sekunden Vorsprung Maxime Fransolet (BEL - The Fast Maxime DH Team) auf den Zweiten Rang verwies. Bennet Newkirk (USA - Team Project) rundete das Podium als Dritter ab.

Und obwohl bereits zwei Tage voller Action und spannendem Racing hinter den Nachwuchssportlern lagen, kam dann noch der dritte Tag mit den iXS International Rookies Championships als Highlight. Das Wetter war erneut optimal, der Kurs weiterhin in perfektem Zustand und somit stand einem weiteren Renntag nichts im Weg.

Nach einigen Trainingsfahrten war es dann soweit. Der Wettbewerb wurde von der Klasse Fathers and Mothers eröffnet, denn nicht nur der Nachwuchs konnte an diesem Wochenende aktiv werden, auch einige Eltern nutzten die Gelegenheit. Allerdings stand bei der Family Challenge nicht der Vergleich des älteren Semesters im Vordergrund, sondern es wurde das Kind/Vater bzw. Mutter Gespann gesucht, welches zusammen die schnellste addierte Zeit erreichen konnte. Ein Blick in die Teilnehmerliste verriet schon interessante Duelle. Am Ende gewann Marko Joobst mit seinem Sohn Maxim Eichler (GER - U15 male).

Und als dann die Zeiten der Eltern im Kasten waren ging es endlich mit der großen Meisterschaft los. In der Klasse U13 male setzte sich Ike Klaassen durch und verwies Gustaf Johansson Jones (SWE - Chalet Augustine Hinterglemm) auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete Leon Widhalm. In der Klasse U15 male holte sich Janosch Klaus den Titel. Gabriel Wibmer wurde Zweiter, gefolgt von Marko Niemiz (SLO - SKTD Avce). Bei den U15 female Teilnehmerinnen schaffte nach einem verpatzten RDC Lauf Valentina Höll (AUT - YT Industries) ihr ersehntes Ziel, während Anna Newkirk (USA - Team Project) sich mit 1,8 Sekunden Rückstand geschlagen geben musste. Als Dritte reihte sich Ottilia Johansson Jones (SWE - Chalet Augustine Hinterglemm) ein, die damit den familiären Erfolg perfekt machen konnte. Paula Zibasa setzte sich in der Youth U17 Klasse gegen ihre einzige Kontrahentin durch. Das Ergebnis in der Klasse U17 male brachte eine absolut überragende Zeit hervor, denn Moritz Ribarich konnte sich im Vergleich zum Vortag noch einmal verbessern und schrammte nur ganz knapp an der Bestzeit des gesamten Wochenendes vorbei. Mit 3:10.474 Minuten sicherte sich der österreichische Sports Nut Fahrer den ersten Rang. Mit knapp 5 Sekunden Rückstand konnte Jan Flor den Platz als Zweiter verlassen. Jack Tennyson schnappte sich wie schon am Vortag den dritten Platz.

Wer das Ganze vor Ort oder auch im Livestream verfolgt hat, konnte wohl einige der großen Downhillathleten der Zukunft sehen. Nicht nur auf der Strecke lieferten die jungen Fahrer eine beachtliche Leistung ab, auch nach ihren Rennläufen präsentierten sie sich fair untereinander und zeigten sich hoch professionell, beispielsweise bei den Siegerinterviews in englischer Sprache. Dass Serfaus-Fiss-Ladis der perfekte Gastgeber für eine solche Veranstaltung ist, bewiesen sie auf ganzer Linie. Eine familienfreundlichere Region inklusive des Bikeparks sucht wohl auch international ihres Gleichen. Alle weiteren Informationen finden sich wie immer auf ixsdownhillcup.com.

 

09.08.2015  

 
 

 

raa_logoZum bereits siebten Mal findet im August das Race Around Austria statt. Es gilt als das härteste Radrennen Europas und wird 2015 von knapp 200 Athleten in Angriff genommen. Von St. Georgen im Attergau geht es über 2.200 Kilometer, gespickt mit 30.000 Höhenmetern rund um die Alpenrepublik. Das Radrennen wird als Einzelfahren ausgetragen und die Athleten werden von einem persönlichen Betreuungsfahrzeug begleitet.

Am 12. August starten die Athleten in St. Georgen im Attergau. Bereits zum vierten Mal ist der malerische Ferienort in der Nähe des Attersees Start- und Zielort des Ultraradrennens. Besonders beeindruckend werden die Finisher, jene Athleten die das Rennen unter der Maximalzeit von fünf Tagen und 12 Stunden beenden, empfangen. Der letzte Kilometer führt durch das gleichzeitig stattfindende Marktfest, wo in den Festzelten ein Spalier für die Radfahrer gebildet wird. Knapp 4.000 Leute empfingen im letzten Jahr den Sieger Christoph Strasser um zwei Uhr morgens.

Erstmals 200 Athleten am Start
Der Steirer hat als Titelverteidiger wieder für das Rennen gemeldet. Er führt die Teilnehmerliste, die heuer zum ersten Mal 200 Fahrer umfasst, an. Das Starterfeld teilt sich in mehrere Strecken auf. Die härtesten Ultraradfahrer absolvieren die 2.200 Kilometer solo. Die Extremstrecke kann auch im Zweier- oder im Viererteam gefahren werden. Wer die schwierigen Alpenpässe in Westösterreich meiden will, der startet beim Race Around Austria 1500. Eine interessante Variante ist die Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree. Solo oder zu zweit geht es dabei über eine 560 Kilometer lange Strecke rund um Oberösterreich.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h brausen die Zweier- und Viererteams rund um Österreich. Die Schnellsten werden die Distanz von 2.200 Kilometer in weniger als drei Tagen absolvieren. Auch bei den Solostartern erneut eine Siegerzeit von unter 96 Stunden erwartet.

Es „strassert“ wieder rund um Österreich
Er ist der Titelverteidiger auf der Extremstrecke und tritt auch 2015 wieder in Österreich an. Christoph Strasser ist wie im letzten Jahr der große Favorit auf den Solosieg. Doch die Vorzeichen für den 32-jährigen Kraubather haben sich in diesem Jahr geändert. Im Gegensatz zum Vorjahr kommt er nicht als souveräner Race Across America-Gewinner nach St. Georgen/Attergau. Der Steirer musste in den USA aufgeben.

Deshalb ist das Rennen rund um die Alpenrepublik etwas Spezielles. „Ich habe richtig lange daran geknabbert, dass ich wegen einem Lungeninfekt das RAAM beenden musste. Aber schlussendlich muss man das ganze abhaken, sich neue Ziele setzen und nach vorne schauen. Ich spüre, dass ich richtig viel Energie habe und fühle mich wieder Top-Fit“, erklärt Strasser. Der 32-Jährige hält auch in Österreich den Streckenrekord und wird am Rennrad schwer zu schlagen sein.

Im Windschatten des Stars
Hinter Christoph Strasser haben einige Athleten große Ambitionen um das Podium beim härtesten Radrennen Europas zu erreichen. Dafür ist eine Gesamtzeit von unter 100 Stunden anzupeilen. Der Tiroler Patric Grüner konnte dies 2014 erreichen und beendete das Rennen als Zweiter. Dieses Ergebnis will der junge Athlet auch 2015 wiederholen. Auch der Vorjahresdritte aus Deutschland ist 2015 wieder dabei. Pierre Bischoff will erstmals unter 100 Stunden das Rennen beenden. Der Däne Aske Söby hat bereits das Race Across America gefinisht und ist ein bekannter Name im Ultrarennsport.

Auch ein höheres Alter schützt nicht vor schnellen Leistungen. Das weiß der Südtiroler Martin Bergmeister nur zu gut. Der italienische Ausdauerathlet kommt aus der Langlaufszene und hat schon mehrmals den Wasalauf beendet. Seit diesem Jahr ist er im Ultraradsport zu Hause. Italien gegen Österreich heißt es bei den Damen. Laura Messina und die Niederösterreicherin Alexandra Meixner sind die beiden Extremen auf der 2.200 Kilometer langen Runde. Sie wollen die Nachfolge von Isabelle Pulver antreten. Meixner könnte im siebten Jahr des Rennens als erste Österreicherin überhaupt finishen.

Beinharter Kampf bei den Viererteams
15 Minuten entschieden letztes Jahr nach 2.200 Kilometer gegen das oberösterreichische Team Melasan Sport im Bewerb der Viererteams. Die Mannschaft rund um den zweimaligen Sieger Wolfgang Götschhofer musste sich in einem spannenden Duell geschlagen geben. Verstärkt mit dem zweifachen Gewinner Thomas Osbelt soll nun 2015 der Sieg her. Etwas dagegen haben vier Mühlviertler. Nachdem sie im letzten Jahr auf der Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree den Sieg holten möchte das Team Ernstl’s Sport by Sareno in diesem Jahr den Prestigesieg bei den Mannschaften. Sie setzen vor allem auf eine starke Betreuung mit einem knapp 30-Mann starkem Team.

Ein Wörtchen um das Podium möchten zwei weitere Teams aus dem „Hoamatland“ mitreden. Die Atterbiker aus der Region des Start- und Zielortes sowie das Team RSC Barista Schärding sind seit Jahren ein fixer Bestandteil des Rennens und schicken zum härtesten Radrennen Europas ihre besten Fahrer.

Der Zehner für Rainer Popp
Bereits beim ersten Race Around Austria stand der Deutsche Rainer Popp am Start. Er beendete das Rennen 2009 als Dritter. Mit sechs erfolgreichen Rennteilnahmen ist er der fleißigste Kilometersammler beim Race Around Austria. Knapp 10.000 Kilometer hat der Bayer in Österreich schon abgespult. Mit seinem Start über die 1500er Distanz komplettiert er den „Zehner“ locker.

Lediglich 2011 zog er das Race Across America dem Rennen in der Alpenrepublik vor. Auch diesen Abenteuer finishte Popp erfolgreich. Seinen größten Erfolg feierte der 55-Jährige 2013. Nach einer schweren Erkrankung wurde er ins Krankenhaus Salzburg eingeliefert und in den künstlichen Tiefschlag versetzt. Der Bayer erholte sich vollständig und gewann im Sommer beim Race Around Austria 1500.

Letzter Schliff für Amerika
Das Race Around Austria ist das schwierigste Qualifikationsrennen für das Race Across America. Das Rennen in den Vereinigten Staaten ist der ultimative Traum vieler Ultraradfahrer. „Das RAAM ist aber ein sehr teures Projekt. Die Ausfallquote beträgt wie in Österreich knapp 50% jedes Jahr. Die Radfahrer müssen sehr gut vorbereitet in dieses Rennen gehen“, erklärt Michael Nussbaumer. Der Rennleiter kann auf über 20 erfolgreiche RAA-Absolventen zurückblicken, die nach geschaffener Qualifikation auch das Rennen in Amerika innerhalb der geforderten Karenzzeit finishten.

2015 gewannen mit Severin Zotter und Isabelle Pulver zwei ehemalige Starter in den USA. Der Steirer wurde 2013 Zweiter, die Schweizerin gewann das Rennen 2014. „Es zeigt, dass wir die beste Schule für Amerika sind. Bislang ist nur einem Finisher von uns das Ziel des härtesten Radrennens der Welt verwehrt geblieben“, fügt Nussbaumer an. Der Schweizer Martin Schlatter finishte beispielsweise im letzten Jahr in Österreich als Zwölfter und Letzter. 2015 wurde er beim RAAM Fünfter.

Ein einzigartiger Zieleinlauf
Das Finish beim Race Around Austria ist ein besonderes Hochgefühl für jeden Athleten. Zum dritten Mal in Folge wird dieses Gefühl von vielen tausenden Zusehern unterstützt. Der letzte Kilometer führt neutralisiert durch die Festzelte des Attergauer Marktfestes direkt auf die Zielbühne. Die Fahrer werden eskortiert und 5.000 Besucher bilden ein Spalier. Über 20 Vereine aus der Region organisieren das Fest und beteiligen sich somit an der einzigartigen Finisherparty.

Fanzonen gegen Einsamkeit
Ultrarennen sind nicht mehr einsam. Das beweist das Race Around Austria jedes Jahr eindrucksvoll. Sechs Fanzonen entlang der Strecke warten auf die 200 Athleten. Diese befinden sich alle im ersten Rennviertel, da das Feld noch kompakt ist. Bis spät in die Nacht warten in Julbach, Ulrichsberg, Gmünd und Drosendorf tausende Besucher und feuern die Athleten frenetisch an. Nach mehr als einem Tag Fahrzeit wartet in Halbenrain in der Steiermark die Zwischenstation auf die Fahrer. Dort gibt es Duschmöglichkeiten und warmes Essen für die Radler und ihre Betreuer. Auch bei der CHALLENGE gibt es eine zusätzliche Fanzone in diesem Jahr. In den Morgenstunden wird der letzte Pass auf der Großalmstraße zur Fanzone umgewandelt.

www.racearoundaustria.at

 

07.08.2015

 

Die Lebenshilfe Dresden e.V. und die Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports e.V. veranstalten am kommenden Wochenende erstmals gemeinsam ein Radrennen für Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung.

Über 60 Radsportler starten am Samstag, 8. August um 15 Uhr in den Wettbewerb und werden - ganz nach dem Vorbild des ŠKODA Velorace Dresden - ihr Bestes geben und gewinnen. Die bisherigen Anmeldungen übertreffen die Erwartungen der Organisatoren. Sogar das Radsportteam der Lichtenberger Werkstätten für Behinderte aus Berlin hat fünf Starter gemeldet.

Die Idee zum Special-Velorace wurde von Thomas Voigtländer, selbst begeisterter Teilnehmer des ŠKODA Velorace Dresden, geboren. Der Radsporttrainer der Lebenshilfe Dresden e.V.  regte an, eine hochklassige Radsportveranstaltung für Menschen mit Behinderung in der sächsischen Landeshauptstadt ins Leben zu rufen.

Seine Idee traf auf offene Ohren beim Organisationsteam des ŠKODA Velorace Dresden. Bei der diesjährigen Premiere geht es zunächst darum, erste Erfahrungen zu sammeln und die Dresdner auf das außergewöhnliche Teilnehmerfeld aufmerksam zu machen.

„Natürlich wollen wir weiter am Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung arbeiten. Vielleicht gelingt es uns, eine stetige Förderung des Behindertenradsports in Sachsen zu erreichen“, sagt Ingo Noderer, Sportkoordinator der Lebenshilfe Dresden e.V. 

 

Internet: www.Lebenshilfe-Dresden.de

 

05.08.2015

 
 

 

Am 13. September wird Torgau erstmalig ein Mekka das Radsports sein – beim 5. Sparkassen HeideRadCup.  Auf Strecken von 40, 70, 110 und 140 Kilometern werden in der schönen Stadt an der Elbe die besten Jedermänner und -frauen ermittelt.

Das Jedermann-Rennen richtet sich an Freizeitsportler, die ihr Können unter professionellen Wettkampfbedingungen, bei abgesperrter Strecke unter Beweis stellen möchten. Im Gepäck hat der Sparkassen HeideRadCup auch eine Veranstaltung für den Radsportnachwuchs. Wie echte Profis können die jüngsten Radsportler beim AOK PLUS KidsCup ihre Kräfte messen.

Der Umzug der Veranstaltung war aufgrund stetig wachsender Teilnehmerzahlen notwendig geworden. Laut Veranstalter ist Torgau dafür der Wunsch-Partner und bietet als Austragungsort optimale Bedingungen. „Eine neue Strecke will gut getestet sein. Dafür laden wir am 29. August alle ein, die sich schon mal mit der Streckenführung vertraut machen wollen. Und eine Trainingseinheit am Originalschauplatz kann ja auch nicht schaden“, so Henrik Wahlstadt, Vereinsvorsitzender des Veranstalters Sportfreunde Neuseenland e.V. Treffpunkt für den Streckentest ist um 10 Uhr am Hartenfelsstadion in Torgau, wo auch am 13. September der Startschuss fallen wird. „Wer dabei sein will, kann sich gern per E-Mail anmelden, wir fahren die 70 Kilometer-Wettkampf-Strecke ab und im Ziel gibt’s als Belohnung einen kleinen Imbiss“ so Wahlstadt weiter.

Titelsponsor des HeideRadCups ist auch am neuen Austragungsort die Sparkasse Leipzig. Seit 2011 ist das Jedermannrennen Teil der Sparkassen-Challenge. Die Ergebnisse gehen damit auch in die Wertung dieser Wettkampfserie ein.

 
Termine:
Streckentest:                            29.08.2015, 10 Uhr, Hartenfelsstadion

Sparkassen HeideRadCup:        13.09.2015 ab 8 Uhr, Hartenfelsstadion

Informationen und Anmeldung unter www.sparkassen-heideradcup.de

 

28.07.2015