FkU_logoAm 01. Januar 2015 findet für mutige Radsportler die schon traditionelle Saisoneröffnung  des StoppOmat am Höchsten / Bodensee statt. Von 12:00 bis 14:00 wird das StoppOmat-Team des Freundeskreis Uphill e.V. den StoppOmat am Höchsten für Radfahrer und Läufer eröffnen. 

Die ersten 500 Finisher erwartet 1 Heißgetränk und ein LED-Lenkerendlicht gratis. Für Bewirtung mit Glühwein, alkoholfreiem Punsch, Suppe und heißen Saiten ist im beheizten Festzelt bestens gesorgt.

Weiter Infos unter www.team-fku.stoppomat.eu

 

28.12.2014

 

 

Ab sofort steht euch ein neues Feature für die Suche nach Hobby,-  und Jedermann Radsportveranstaltungen zur Verfügung.

Dafür wurde eine auf Google-Maps basierende Umkreissuche integriert, welche nach Eingabe von Standort, Kategorie und Entfernung die Radsport-Events im gewünschten Umkreis anzeigt. Für eine bessere Übersicht sind die Hauptkategorien farblich gekennzeichnet.

Damit gibt es nun die Möglichkeit, sich Radsportevents innerhalb eines flexiblen km-Radius anzeigen zu lassen. Der Umkreis ist dabei ausgehend vom  entsprechenden Wunschort in mehreren Stufen von 10 bis 300 Kilometern frei wählbar.

Angezeigt werden können sämtliche Mountainbike- und Rennrad-Veranstaltungen in der gewünschten Umgebung. Alternativ kann mit einer Filterfunktion auch eine  Auswahl nach bestimmten Kategorien vorgenommen werden, um die Suchergebnisse je nach Interessenschwerpunkt  einzugrenzen.

Die neue Funktion ist unter  www.jedermanntermine.de/umkreissuche zu finden.

 

16.11.2014

 

  

 Logo  Rennrad-News.de Auch in diesen Winter besteht wieder die Möglichkeit, sich mit dem Winterpokal während der kalten Jahreszeit gegenseitig zum regelmäßigen Training zu motivieren und Trainingszeiten mit denen vieler anderer zu vergleichen. 

Beim Winterpokal werden die absolvierten Trainingseinheiten online eingetragen und man bekommt  dafür je nach Sportart (Rad, Laufen, alternative Sportarten) unterschiedlich viele Punkte und kann diese dann mit denen vieler anderer vergleichen. Noch mehr Spass macht es im Team, das aus maximal 5 Teilnehmern gebildet werden kann. 

Der diesjährige Winterpokal startet am 03.11.2014 und endet am 29.03.2015. Die Anmeldung und Teamfindungsphase läuft bereits.

Die Sieger spielen beim Winterpokal nur eine untergeordnete Rolle. Sieger ist jeder, der fit durch den Winter kommt !

 

   Mountainbike Winterpokal                 Rennrad Winterpokal

 

 01.11.2014

 

 

VelothonVienna_LogoAm morgigen Sonntag, den 21.09.2014 feiert der Velothon Vienna Premiere.

Das neue Breitensport-Event in Wien besticht durch sein neues und einzigartiges Konzept, welches sowohl die sportlichen Alltagsfahrer als auch die ambitionierten Vereinsfahrer anspricht. Dabei wird zugunsten der Sicherheit aller TeilnehmerInnen auf eine Zeitnahme verzichtet. Die Veranstaltung stellt das Miteinander und den Spaß in den Vordergrund, aber auch für die sportliche Herausforderung ist gesorgt. Zur Auswahl stehen 2 Streckenlängen von 45 km bzw. 70 km. Der 4,4 Kilometer lange Schlussanstieg ist für alle bezwingbar, eine sportliche Herausforderung ist er aber allemal.

Ziel des ersten VELOTHON VIENNA ist es, neben den Radsportenthusiasten und der immer größer werdenden Zahl von HobbyradfahrerInnen auch SportlerInnen aus anderen Disziplinen für den Radsport zu begeistern, um zunächst eine große Akzeptanz für den Aufbau des Projektes zu erreichen. 

Weitere Infos zur Veranstaltung sind unter www.velothon-vienna.at zu finden.

 

20.09.2014

 

Dresden/ Leipzig / Berlin. Die Tour de France läuft derzeit auf Hochtouren. In wenigen Tagen wird in Paris ein Sieger auf dem Treppchen stehen. Doch auch in Leipzig gibt es jemanden, der in diesen Tagen viel gewinnen kann: Das Kinderhospiz Bärenherz. Die Einrichtung soll Nutznießer einer ungewöhnlichen Versteigerung sein: Weltweit gibt es nur zehn „Maillot jaunes“ (Gelbe Trikots), auf denen sich 15 ehemalige deutsche Radsportlegenden einschließlich Täve Schur, dem ersten Deutschen Amateurweltmeister im Radsport, mit ihrer Unterschrift verewigt haben! Eines davon, und tatsächlich nur eines, wird in der Zeit vom 1. August bis 1. September 2014 versteigert!

Die Versteigerung beginnt am 1. August 2014, 0 Uhr und dauert bis zum 1. September 2014, 24 Uhr. Alle Angebote können über das Kontaktformular der M4Energy eG schriftlich abgegeben werden. Das Einstiegsgebot liegt bei 200 Euro. Mitbieten können Unternehmen und Privatpersonen, Vereine und Organisationen gleichermaßen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Der Bieter mit dem höchsten Gebot wird nach dem 1. September schriftlich benachrichtigt und erhält die ersteigerte Trophäe am 14. September 2014 zur 4. Auflage des Sparkassen Heideradcups (www.heideradcup.de) auf Wunsch persönlich überreicht. Im Rahmen dieses Jedermannrennens, welches nördlich von Leipzig stattfindet, wird auch der Scheck mit der Summe an das Kinderhospiz überreicht.

Auf dem Trikot finden sich Autogramme von Thomas Barth, Lothar Thoms, Dan Radtke, Täve Schur, Wolfgang Kühn, Eberhard Butzke, Andreas Petermann, Bernd Drogan, Martin Götze, Axel Peschel, Jan Schur, Gerhard Lauke, Falk Boden, Lutz Heßlich, Uwe Ampler, Hans-Joachim Hartnick, Peter Becker (1. Trainer von Jan Ullrich), Uwe Raab, Robert Bartko, Michal Poletek und Wolfgang Scheibner.

Der Erlös aus der Versteigerung kommt dem Kinderhospiz Bärenherz aus Markkleeberg zugute. Glücklich über die Nachricht zeigte sich die Geschäftsführerin des Vereins, Ulrike Herkner: „Die Versteigerung zugunsten des Kinderhospizes Bärenherz ist eine tolle Idee und zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten zu helfen sein können. Wir freuen uns über diese kreative Aktion und danken der M4Energy eG für ihr Engagement.“

Maik Junker der Vorstandsvorsitzende der M4Energy eG: „Wir haben in diesem Jahr unsere Aktivitäten für den Radsport ausgeweitet. In diesem Zusammenhang haben wir auch eine Veranstaltung im Süden Berlins unterstützt – das „4. Rund im Gewerbegebiet Stahnsdorf“. Hier standen unter anderem ehemalige Olympiasieger, Weltmeister und Friedensfahrer in einem einzigartigen Rennen am Start. Als Sponsor haben wir eines dieser zehn signierten Trikots erhalten. Da in unseren Statuten das soziale Engagement verankert ist, haben wir die Idee entwickelt, dieses nicht bei uns selbst an die Wand zu hängen, sondern damit Gutes zu tun – mit der Versteigerung wollen wir einen hoffentlich stattlichen Betrag zusammen bekommen, um dem Kinderhospiz Bärenherz zu helfen. Denn die großartige Arbeit des Vereins Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. finden wir absolut unterstützenswürdig.“

Friedensfahrtetappensieger Martin Götze, der mit seiner Signatur auf dem Trikot diese Aktion ebenfalls unterstützt, freut sich, „dass es so viele Menschen gibt, die an meiner Sportart ebenso viel Freude empfinden wie ich. Wenn daraus auch noch für andere etwas Positives herauskommt, finde ich das umso schöner.“ Martin Götze wird am 14. September bei der Trikot- und Scheckübergabe persönlich anwesend sein.


Hintergrund:

Der Energiedienstleister M4Energy eG unterstützt von Beginn an zahlreiche soziale Projekte: Dazu gehören Sportveranstaltungen, Kindertagesstätten oder sozial geförderte Arbeitsplätze.

Der Verein Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Betrieb des gleichnamigen stationären Kinderhospizes über die eingeworbenen Mittel zu finanzieren. Das Haus mit Sitz im Kees’schen Park in Markkleeberg finanziert sich zu circa 80 Prozent aus Spenden. Bärenherz möchte ein Hort sein für lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien. Hier können sie Beratung, qualifizierte Pflege und liebevolle Betreuung erhalten sowie Entlastung und Trost finden. Dafür stellt Bärenherz medizinische, pflegerische und psychosoziale Angebote für die gesamte Familie bereit.
Informationen zum Kinderhospiz Bärenherz Leipzig und seinem Förderverein: www.baerenherz-leipzig.de oder https://www.facebook.com/KinderhospizBaerenherzLeipzig?fref=ts

 

22.07.2014

 
 

 

900 Starter aus 16 Nationen, kein einziger Unfall, tolle Stimmung, Kaiserwetter begeisterte Fans – die 6. Auflage des ARBÖ-Radmarathons Bad Kleinkirchheim war ein voller Erfolg.

 

„Dieses Rennen ist echt ein Hit. Ich habe mich noch bei keinem Marathon so sicher gefühlt wie hier in Kärnten.“ Kaum als Sieger im Ziel angekommen, streute der 22-jährige Bayer Johannes Berndl den Veranstaltern des Spektakels bereits Rosen. Ins gleiche Horn stieß auch der Zweitplatzierte Kärntner Mario Kienzl, der sich auch den Titel des „Nockalmkönigs“ erkämpfte: „Eine unglaublich geile Strecke. Ein dickes Lob an die Organisatoren.“ Ein von den legendären Nockalmkehren gezeichneter Paco Wrolich meinte nach dem Rennen gar: „Der mit Abstand beste und schönste Marathon in Österreich.“

Der Traunsteiner Johannes Berndl (Team Mailis.de - RSV TS, 3:03:18) siegte 14 Sekunden vor dem Kärntner Mario Kienzl (3:03:32.27, ARBÖ Graf-Erdal). Rang drei holte sich der Osttiroler Patrik Bauer (TOP-Service Sport Auer, 3:04:25). Bei den Damen ging der sieg an Käferböck Simone (Team Pirchnerbau Denfifl) in der Zeit von 3:28:14 vor Egarter Eveline (Flachau KTM Racingteam 3:32:08) und Zipper Evelyn (Union Schönberg, 3:37:08). Alle Ergebnisse finden Sie hier:

Aber nicht nur ein perfekter Rennsonntag, auch der Vortag, der erstmals mit einem spektakulären Rahmenprogramm gefüllte Samstag, übertraf alle Erwartungen. Franz Klammer, Matthias Mayer, Carmen Thalmann, Gerhard Unterluggauer, Caroline Weberhofer, Günter Leikam, Michaela Taupe-Traer und Co haben rund € 2000 für ORF-Aktion Licht ins Dunkel eingefahren.

 

www.kaernten-radmarathon.at

 

08.07.2014

 

 
 

Das Charity-Radevent durch und rund um Köln am 16.08.2014

 

tdm_logo_2014.Sport mit Spaß verbinden und dabei etwas Gutes tun – das ist die Idee der tour de magellan. Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren geht die  Radsportveranstaltung 2014 in die 4. Auflage. Am Samstag, den 16. August 2014, startet die tour de magellan wie schon im Jahr 2012 am Eltzhof – dem KulturGut in Köln-Wahn. Zahlreiche Rad-Profis wie Jan Ullrich, Rudi Altig oder Gregor Braun sowie  weitere Prominente und Hobbyfahrer treten Seite an Seite für den guten Zweck  in die Pedale. In den vergangenen vier Jahren wurden bereits über 60.000 EUR für wohltätige Zwecke erradelt.

Für die insgesamt 200 Teilnehmer geht es auf 111 Kilometern rund um und durch die Rheinmetropole. Eingeleitet wird die tour de magellan von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm aus Show und Musik.

Die Anmeldung zur tour de magellan am 16.08.2014 ist auf der Homepage www.tourdemagellan.de möglich.

Radsport verkörpert Teamgeist, Emotion, Dynamik, Fleiß und Willenskraft. Für diese Attribute steht auch die magellan netzwerke GmbH. Vorankommen durch perfekt ineinandergreifende Zahnräder, sich mit Teamwork und Leidenschaft neuen Herausforderungen stellen – all das hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, das mit der tour de magellan ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement setzt. 

 

01.07.2014

 

 

Logo BRTVom 27. Juli bis 2. August 2014 ist die Stadt Werne Gastgeber für das diesjährige Bundes-Radsport-Treffen. Eine Woche lang treffen sich hier engagierte Freizeitradsportler und -radwanderer, um gemeinsam Rad zu fahren. 

Angeboten werden an den 7 Tagen zahlreiche Strecken die man mit dem Rennrad, MTB, Trecking- oder Tourenrad absolvieren kann. Dabei können Strecken von 15 km bis 231 km gefahren werden.

So finden für sportliche Fahrer täglich Radtouristikfahrten (RTF) mit Streckenlängen von ca. 40/70/100 km und am Samstag zusätzlich eine Country Touristikfahrt (CTF) über 29/61/75 km statt. Am Eröffnungstag wird außerdem ein Radmarathon (RTF) über 231 km und am Abschlusstag ein CTF – Marathon über 100 km angeboten. Über diese Touren können Punkte für die Punktewertung des Bundes deutscher Radfahrer/innen erfahren werden.

Außerdem werden mit der Bambini Tour (27 km), dem ADFC Volksradfahren (28 oder 42 km) und der täglich in der Woche stattfindende AOK-Fun Tour aber auch kürzere Strecken angeboten. Damit besteht für Familien und Freizeitfahrer/innen ebenfalls die Möglichkeit, auf reizvollen Wegen rund um Werne auf gekennzeichneten Strecken unterwegs zu sein.

Weitere Informationen, Anmeldung sowie das Tourenprogramm gibt es unter http://brt2014werne.de/.

23.06.2014

 

Der Österreicher Christoph Strasser hat bei seinem 5. Start zum 3. Mal das Race Across America gewonnen. Und das in neuer Rekordzeit von 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten. Damit hat er seine eigene Rekordmarke für die 4.880 Kilometer lange Strecke aus dem Vorjahr von 7 Tagen, 22 Stunden und 11 Minuten deutlich unterboten und blieb damit erneut unter der magischen 8-Tage-Marke.

Das Ziel des Race Across America in Annapolis (Maryland) erreichte er mit mehr als 750 Kilometer Vorsprung auf den bisher Zweitplatzierten Briten Mark Pattinson."Ich bin absolut sprachlos, nicht nur wegen der anstrengenden letzten Woche. Es ist unglaublich für mich, dass es so eine tolle Zeit wurde - zum zweiten Mal habe ich die magische 8-Tages-Marke geknackt", sagte ein sprachloser Strasser im Ziel, der sich jetzt in erster Linie auf ein saftiges Steak und die erste feste Nahrung seit letztem Dienstag freut. Christoph über seine ersten Emotionen: "Es überwiegt jetzt die Freude, dass die 184 Stunden im Sattel jetzt mal vorbei sind. Ich bin sehr stolz, dass ich diesen dritten Sieg wieder mit einer Rekordfahrt holen konnte. Mein größter Dank jetzt vor allem meinem elfköpfigen Team. Die haben echt unglaubliche Arbeit geleistet!"  

Mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg gelang sein großes Ziel, das Double,  in überzeugender Manier. Beeindruckend war vor allem seine Konstanz. Fuhr  er im vergangenen Jahr bei seiner ersten Rekordfahrt das RAAM noch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,297 km/h , so konnte er sich in diesem Jahr auf 26,41 km/h steigern. Seine gesamte Schlafzeit betrug in den letzten acht Tagen nur 6:30 Stunden. Die Bruttofahrzeit inklusive aller Pausen, Rad- und Bekleidungswechsel beläuft sich auf rund 184 Stunden, rund 170 Stunden saß er seit letztem Dienstag 22 Uhr (MEZ) ausschließlich auf seinem Rad.

 

Weitere Informationen unter www.christophstrasser.at 

 

19.06.2014

 

 
 

Eine statistische Betrachtung des Jedermann-Bergzeitfahren auf den Schauinsland von Tim Scheffczyk.

 

 

Bevor der Schauinslandkönig im Jahr 2007 „ins Leben gerufen“ worden ist, haben unter den ambitionierten Hobbyradfahrern viele persönliche, angebliche Bestzeiten beim „Bezwingen“ des Freiburger Hausberges die „Runde gemacht“. Darüber hinaus herrschte auch weitestgehend Unklarheit darüber, an welchem Punkt der Strecke der Start- bzw. das Ziel der individuellen Messungen liegt. Mit der Einführung dieses Jedermann-Bergzeitfahren auf den Schauinsland gehören diese „Probleme“ endgültig der Vergangenheit an. Endlich, so sagte sich die Freiburger Radlergemeinde, gab es nun die Möglichkeit die persönliche Zielzeit beim Schauinsland schwarz auf weiß bestätigt zu bekommen. Diskussion über den Startpunkt und das Ziel wurden nun überflüssig, da diese von den Organisatoren des Schauinslandkönigs einheitlich vorgegeben worden sind. Laut offiziellen Angaben erstreckt sich die Strecke über eine Länge von 11,5 Kilometer und 800 Höhenmeter. Ebenso sorgt eine einheitliche und zuverlässige Zeitmessung für eine nahezu perfekte Vergleichbarkeit der Resultate.

Seit Beginn des Rennens nahmen über 5000 Radsportler an dem Event teil. Nun liegen wahrlich genügend Daten vor, um eine erste statistische Analyse zu wagen, die sich mit den verschiedensten Aspekte rund um die Teilnehmer und deren erreichter Zielzeit beschäftigen soll. Einige Kuriositäten, die bei der Betrachtung des Datenmaterials „ins Auge“ gefallen sind, mögen hierbei nicht unerwähnt bleiben.

 

Der durchschnittliche Schauinslandkönig

Wir wollen uns fragen: Was charakterisiert denn den typisch durchschnittlichen Schauinslandkönig (denn alle Bezwinger gelten als Schauinslandkönige) ?

Diese Frage lässt sich beantworten, indem wir uns das soziodemographische Merkmal Alter und die Zielzeit angucken. Hierzu berechnen wir das Durchschnittsalter und die durchschnittliche Zielzeit. Der durchschnittliche Schauinslandkönig ist ca. 38 Jahre und 5 Monate alt und erreichte eine Zielzeit von 0:49:22h. Wobei man diese fiktive Person noch unterteilen sollte in männlich und weiblich. Die durchschnittliche Schauinslandkönigin ist ca. 38 Jahre und 3 Monate, während der durchschnittliche Schauinslandkönig rund 2 Monate älter ist (38 Jahre und 5 Monate). Als mittlere Zielzeit ergibt sich bei den Frauen 0:57:30h, während sie bei den Männern 0:48:12h beträgt. Die Männer sind im Schnitt somit 9 Minuten und 18 Sekunden schneller als die Frauen.

 

Beeinflusst das Alter die Zielzeit ?

Es liegt „auf der Hand“ zu vermuten, dass die erreichte Zielzeit davon abhängt, wie alt die betreffende Person ist. Aufgrund der unzureichenden Datenmenge an Resultaten von weiblichen Teilnehmerinnen, beziehen sich die folgenden Ergebnisse ausschließlich auf die männlichen Starter. Ein solcher, signifikanter Alterseffekt ist den Daten auch tatsächlich zu entnehmen. Allerdings erklärt der Alterseffekt die unterschiedlichen Zielzeiten in einem viel geringerem Maße, als man vermuten könnte. Die Unterschiede in den Zielzeiten können nämlich nur zu rund 5% durch das Alter aufgeklärt werden. Nichtsdestotrotz lässt sich erkennen, dass die Leistung gemessen an der Zielzeit bis zu einem gewissen Alter zunimmt und es nach „Überschreiten“ dieses Alters zu einer Abnahme der Leistung kommt. Ergo gibt es den Daten zufolge ein optimales Leistungsalter. Dieses liegt bei knapp über 32 Jahren.

Auf Basis des statistischen Zusammenhanges zwischen Alter und Leistung, lässt sich ein alternatives Ranking der erzielten Zeiten erstellen, das selbige um den Alterseffekt korrigiert. Nach Einrechnen dieses Effektes ergibt sich ein neuer Top-Wert, die sogar die Bestzeit (0:29:04h) von Seriensieger Florian Link aus dem Jahre 2009 „schlägt“. Unter Berücksichtigung dieses o.g. Aspekts, ist eine Zielzeit von 0:36:56h aus dem Jahr 2010 eines damals 64-Jährigen die Beachtenswerteste von allen, da er den Berechnungen zufolge auf Basis dieser Zielzeit auf seinem Zenit eine Zeit von 0:26:33h erreicht hätte.

Die exakte Formel zur Berechnung der erwarteten Zeit je nach Alter lautet:

Zeit (in Sekunden) = 3443,0326- 41,696*Alter+0,63674*(Alter²)

In der Alter/Dzeit-Tabelle und Alter/Dzeit Grafik auf den folgenden Seiten, sind die Ergebnisse dieser Formel in Form einer Tabelle und einer Grafik abgetragen. Sie zeigen auf, welche Zeit man in verschiedenen Altersperioden aufweisen muss, um exakt dem Durschnitt für das jeweilige Alter zu entsprechen. Kann man eine geringere Zeit aufweisen, so ist man laut Formel leistungsstärker als der  Durchschnittliche Schauinslandkönig im gleichen Alter. Liegt die eigene Zeit darüber, so ist man leistungsschwächer als der gleichaltrige, fiktive Durchschnittsfahrer.

 

Alter/Dzeit-Tabelle

D-Zeit: Erwartete Zeit eines durchschnittlichen Schauinslandkönig (nach Alter spezifiziert)

 

Beschreibung:

Um dem Durchschnitts-Schauinslandkönig zu entsprechen, müsste ein 33-Jähriger eine Zielzeit von 0:46:00h erreichen. Ein 60-Jähriger Teilnehmer müsste für die gleiche altersspezifische Leistung „nur“ 0:53:53h fahren. Er dürfte demnach 00:07:53h langsamer sein als der 33-Jährige, da der durchschnittliche Schauinslandkönig rein rechnerisch innerhalb dieser 27 Jahre exakt diese Zeit „einbüßt“ 

 

Alter-DZeit-Grafik

 

 

Beschreibung:

Zu Beginn der Radsport-Laufbahn des durchschnittlichen Schauinslandkönigs im Alter von 9 Jahren, beträgt seine Zielzeit knapp über 50 Minuten. Noch vor seinem 15.Lebensjahr unterschreitet er diese Marke. Die nächsten knapp .40 Jahre kann er sich unterhalb einer Zielzeit von 50 Minuten halten. Das absolute Optimum erreicht er im Alter von 32 Jahren mit einer Zielzeit von 46 Minuten. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Erst weniger stark , dann jedoch sehr rapide. Kurz vor Erreichen des Lebensalter von 70 Jahren, wird er erstmals in seiner Karriere die Marke von einer Stunde nicht unterbieten können. 

 

Unterschreitungswahrscheinlichkeits-Grafik

 

Beschreibung:

Über den Lebensalterszyklus eines durchschnittlichen Schauinslandkönigs von 9-79 Jahren variiert die Wahrscheinlichkeit, die 60-Minuten Marke zu unterbieten. Beträgt sie zu Beginn knapp weniger als 80%, so hält sie sich alterstechnisch von knapp über 20 bis knapp unter 50 Jahren, minimal über 90%. Ab dem Alter von 50 Jahren sinkt sie dann immer steiler auf 30% im Minimum ab. Bei der Marke von 40-Minuten steigt die Unterschreitungswahrscheinlichkeit hingegen von anfangs knapp weniger als 20% bis Mitte 30 auf annähernd 30%. Ab Mitte 20 sinkt selbige erst steiler, dann flacher auf nahezu 0% ab.

 

 

Wie groß ist der Unterschied in der Zielzeit zwischen den Geschlechtern ?

Wie oben bereits erwähnt gibt es eine erhebliche Differenz zwischen der durchschnittlichen Zielzeit der beiden Geschlechter. Doch es stellt sich hier die Frage, ob dies ein durchgängiges Bild ist, oder ob es „Bereiche“ gibt in denen der Leistungsabstand davon abweicht. Zunächst sei noch angefügt, dass der Anteil der Frauen an der Teilnehmerzahl jedes Jahr stets 12-14% beträgt. Diese Ungleichheit in der Verteilung erschwert die Interpretation der folgenden Ergebnisse. Eine Allgemeingültigkeit der Resultate ist daher kaum vorhanden. Vielmehr sind die Resultate auf etwas ambitionierte Radfahrer/innen anwendbar. Der ermittelte Leistungsunterschied beträgt 9 Minuten und 18 Sekunden. Doch ist dieser Abstand tatsächlich bei den Spitzenfahrer/innen genauso groß wie bei den leistungsmäßig schwächeren Fahrer/innen. Ein wichtiges Kriterium hierzu ist der sogenannte „Median-Fahrer/in“. Diese(r) fiktive Fahrer/in unterteilt die Gruppe exakt in zwei gleich Starke. Die eine Hälfte ist leistungsstärker, d.h. schneller, die Andere ist leistungsschwächer und somit langsamer. Der Median-Fahrer/in benötigte für die Strecke 0:45:42h bzw. 0:54:38h. Diese fiktiven Fahrer sind ergo beide jeweils schneller gefahren, als der geschlechterspezifische Durchschnittsfahrer. Dies bedeutet, dass die Fahrer/innen, die langsamer sind als der spezifische Median, den Durchschnitt mehr verschlechtern, als ihn die Fahrer, die schneller sind verbessern. Oder anders ausgedrückt: Die leistungsschwachen Fahrer senken den Durchschnitt so stark, dass die geschlechterspezifischen Spitzenfahrer dies nicht kompensieren können. Die Differenz zwischen den Geschlechtern beträgt allerdings auch hier rund 9 Minuten (0:08:56h). Diese geschlechterspezifische Zeitdifferenz ist in der Spitze kleiner. Die jeweils besten 5% liegen nur rund 5 Minuten auseinander (0:05:20h). Diese Zeitdifferenz wird allerdings mit abnehmender Leistungsstärke immer größer. Die jeweils langsamsten 10% beider Geschlechter trennt bereits mehr als eine Viertelstunde (0:15:17h). Die sogenannte 2/3-Spanne, d.h. der symmetrische Bereich um den Mittelwert innerhalb dessen 2/3 aller Beobachtungen liegen erstreckt sich bei den Männern über etwas mehr als 17 Minuten (0:39:13h-0:56:39h), während sie bei den Frauen fast 23 Minuten umfasst (0:46:03h-1:08:51h). Die mittlere Streuung in der Gruppe der Frauen ist etwa anderthalb Minuten größer als bei den Männern (0:13:17h bzw. 0:11:40h). Abschließend lässt sich sagen, dass es einen erheblichen Leistungspotentialunterschied zwischen Männern und Frauen gibt, der in der Spitze allerdings nicht so groß ist, wie am- leistungsmäßig betrachtet-unteren Ende. Es ist daher zu vermuten, dass der Abstand für die Otto-Normal-Radfahrer noch größer ist.

 

 

Fakten & Kurioses rund um den Schauinslandkönig:

 

Gibt es eine „perfekte“ Startnummer ?

In der Tat gibt es eine Startnummer, die gegenüber allen anderen scheinbar vorteilhaft zu sein scheint. Diese Startnummer wurde in den letzten 6 Jahren jedes Mal vergeben und weist von allen Startnummer, die in diesem Zeitraum jedes Mal vergeben worden sind die mit deutlichem Abstand schnellste Durchschnittszeit auf. Sie bringt es auf eine mittlere Zeit von sagenhaften 0:38:02h. Fahrer mit dieser  Startnummer sind demnach im Mittel mehr als 11 Minuten (0:11:21h) schneller als die Fahrer anderer Startnummern. Diese Startnummer bringt es sogar auf zwei Top-10 –Platzierungen. Eine davon bei den Männern, eine bei den Frauen. Die „schlechteste“ Platzierung war ein 247.Platz mit einer Zeit von 0:42:11h.

Diese ominöse und scheinbar magische Startnummer ist die 468.

 

Welche Startnummer man meiden sollte!

Eine Startnummer, die man unbedingt vermeiden sollte ist, wenn es um die Startnummernvergabe geht ist kurioserweise ordnungstechnisch nur unweit von der „perfekten“ Startnummer entfernt. Ihre Bilanz der letzten 6 Jahre ist zwar nicht durchgängig negativ, da es immerhin zwei Fahrer, die mit dieser Nummer starteten unter die Top-100 schafften, den vier weiteren Fahrer „klebte“ aber wahrlich das Pech an den Pedalen. So unterbot kein einziger von ihnen die Marke von einer Stunde. Ein „Lichtblick“ allerdings bildet der 2. Platz in der Gesamtwertung eines Starters mit dieser Startnummer. Im Mittel jedoch bringt es diese Startnummer auf eine Zielzeit von 1:12:11h. Das bedeutet eine Zeit, die fast 23 Minuten langsamer ist als diejenige von allen anderen Startnummer (0:22:50h).

Die mit Pech verhaftete Startnummer ist die 479.

 

Eine durchschnittliche Startnummer !?

Die Startnummer die den absoluten Durchschnitt bezüglich der Zielzeit „verkörpert“ schafft es tatsächlich auf eine mittlere Zeit zu „kommen“, die exakt dem Schnitt entspricht. Die „Inhaber“ dieser Nummer fahren im Mittel nämlich exakt 49 Minuten und 22 Sekunden, genau wie der Durchschnittsfahrer. Kaum zu glauben aber wahr: Diese Durschnitts-Startnummer liegt fast genau in der Mitte im Bereich zwischen der perfekten und der „Worst-Case“-Startnummer.

Die Durschnitts-Startnummer ist die 473.

 

  • Die häufigste Zielzeit (auf die Sekunde abgerundet) ist in den letzten 6 Jahren insgesamt 11 Mal erreicht worden. Sie liegt bei 00:41:38h. Dicht gefolgt von den 4 Zielzeiten:
    • 00:42:37h, 0:43:07h, 0:43:19h, 0:47:58h, die jeweils 9 Mal eingetragen worden sind.
  • Obwohl ab dem Jahr 2012 die Zeiten bis auf die Hundertstel genau gemessen wurden, gibt es seither dennoch zwei Zielzeiten (0:38:07,32h und 1:04:19,65h), die jeweils zwei Mal von unterschiedlichen Fahrern erzielt worden sind.
  • Unter allen Fahrer, die die letzten 6 Ausgaben des Schauinslandkönigs mitgemacht haben, gibt es einen, der es schaffte alle 6 persönlichen Zeiten innerhalb von lediglich 83 Sekunden zu platzieren (0:36:08h-0:37:32h). So konstant war sonst niemand.
  • In den Auflagen der Jahre 2011, 2012 und 2013 lagen die 3 persönlichen Zielzeiten eines einzelnen Starters allesamt innerhalb von einer Zeitspanne von 11,4 Sekunden (0:44:48h, 0:44:59h, 0:45:00h). Zwei dieser Zeiten liegen gar nur 0,92 Sekunden auseinander.
  • Rekordsieger Florian Link überholte bei seiner Rekordfahrt im Jahr 2009 (0:29:04h) 68 vor ihm gestartete Fahrer, die jeweils im Abstand von 15 Sekunden auf die Strecke gingen. Er brauchte im Mittel ca.170m oder umgerechnet 26 Sekunden, um ein Überholmanöver durchführen zu können. Er überholte dabei sogar einen Teilnehmer, der 2:16:15h vor ihm startete.
  • Steigt die Startnummer um eine numerische Einheit, so sinkt die Zielzeit im Mittel um  0,23 Sekunden .
  • Das Austragungsjahr 2010 ist mit einer Durchschnittszeit von 0:48:00h das mit Abstand schnellste. Sowohl bei den Männern (0:47:05h) als auch bei den Frauen (0:54:40h).
  • Die Marke von einer Stunde wurde in den letzten 6 Jahren 4175 Mal gebrochen. Davon waren 401 weibliche Starterinnen (=9,6%) und 3774 männliche Starter(=90,4%).
  • Der Anteil derjenigen, die die Marke von einer Stunde „knacken“, liegt insgesamt bei 85,9%. Bei den Männern sind es 88,9% und bei den Frauen 65,6%.
  • Ein Starter fuhr im Jahr 2010 auf die Zehntelsekunde genau 1:00:00h.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig ausgewählte Schauinslandskönigin schneller ist als ein zufällig ausgewählter Schauinslandkönig beträgt in etwa 26,5%.
  • Die Frauen der Altersklasse W60 sind im Durchschnitt lediglich ca. 30 Sekunden langsamer als diejenigen der Altersklasse W30. (0:57:19h- 0:56:48h).
  • Die 78 in der Altersklasse MJA gestarteten Jungen sind im Mittel um „Haaresbreite“ (0,162s) langsamer als die 5 Mädchen, die in der äquivalenten Altersklassen WJA. an den Start gingen. (0:48:46h)
  • Abgesehen von Seriensieger Florian Link, der als einziger die 30-Minuten-Marke unterbieten konnte besitzen bzw. besaßen noch 6 Teilnehmer des Schauinslandkönig das Potential selbige Marke zu „knacken“. Allerdings liegt der sportliche Zenit bei 5 von diesen 6 Fahrern schon etwas weiter in der Vergangenheit. Lediglich einer dieser sechs weiteren Fahrer könnte daher wahrscheinlich, sofern er noch einmal antritt, unter 30 Minuten fahren.
  • Der älteste Teilnehmer startete im Jahr 2013 mit 81 Jahren. Er gehört zu den 6 Fahrern, die auf Ihrem Zenit das Potential haben (bzw. hatten) die 30-Minuten zu unterbieten. Beginnend im Jahr 2008 (Alter: 76) bis hin zum Jahr 2013 (Alter: 81) nahm er jedes Jahr teil und bewältigte die Strecke in weniger als einer Stunde.
  • Teinehmer des Jahrganges 1967 finden sich ganze 147 Mal in den Teilnehmerlisten und damit ist dieser Jahrgang am häufigsten vertreten.
  • Der häufigste Vorname ist mit 158 Eintragungen: Michael.
  • Der häufigste Nachname ist mit 49 Eintragungen: Müller. 

   Der nächste Schauinslandkönig findet übrigens am Sonntag, den 03.08.2014 statt. Weitere Informationen zur diesjährigen Veranstaltung unter www.schauinslandkoenig.de.

 

 

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22.05.2014