Im Oktober lädt Rügen wieder zu einem Radsportereignis der besonderen Art - die 21. Auflage der "Tour d`Allée". Seit 1995 hat sich Deutschlands größte und wohl auch schönste Insel zu einem Radsportparadies entwickelt. Das Wochenende am 17. und 18.10. bietet für jeden etwas: vom Radeln in Familie über längere Strecken für den anspruchsvollen Radsportbegeisterten bis zum scharfen Radrennen.

Am Samstag, 17. Oktober, geht es beim "Radfahren mit Prominenten" auf drei Touren ins schöne Ostseebad Sellin:

  • Die "Brückenfahrt" führt über die Stralsunder Rügenbrücke nach Sellin (50 km). Die Tour ist neben dem Rügenbrücken-Marathon ein fester Bestandteil des Brückenfestes der Hansestadt. Start: 9.00 Uhr Restaurant Fischermann`s am Hafen Stralsund.
  • Wer es etwas schneller mag, startet mit der "ME-LE Tour" über 60 km von Kap Arkona bis Sellin. Start: 10.00 Uhr Leuchtturm Kap Arkona.
  • Für solche, die es etwas ruhiger angehen möchten, ist mit der "Familientour" gesorgt: Sellin - Göhren - Sellin (20 km). Start: 10.00 Uhr Cliff Hotel Rügen.

Danach treffen sich alle Teilnehmer in der Wilhelmstraße in Sellin zum fröhlichen Ausklang.

Am Sonntag, 18. Oktober, folgt mit dem Jedermann-Rennen "6. RügenChallenge 2015" ein weiteres Radsport-Highlight. Inzwischen nehmen jährlich mehr als 300 "Jedermänner" aus ganz Deutschland teil. Auch für das diesjährige Rennen sind wieder anspruchsvolle Strecken über 54 km (210 Höhenmeter) und 107 km (490 Höhenmeter) geplant. "Unser Rennen hat sich im deutschen Radsportkalender fest etabliert und gilt nun für viele Fahrer und Teams als eigentlicher Abschluss der Saison", so Olympia-Sieger Olaf Ludwig, sportlicher Leiter des Rennens.

Die Veranstaltung wird erneut von vielen Sponsoren tatkräftig unterstützt - dem Ostdeutschen Sparkassenverband und der Sparkasse Vorpommern, Kuchenmeister, ME-LE, dem Cliff Hotel Sellin und anderen. Sie wird präsentiert vom Ostseebad Sellin.

Weitere Informationen und Fotos unter: www.ketterechts.eu

 

28.06.2015

 
 

 

Der Sommer ist noch nicht vorbei, genauso wenig wie der iXS German Downhill Cup. Dieses Wochenende ging es bei bestem Wetter in die vierte von insgesamt sechs Runden der Serie. Am Ende strahlten die glücklichen Sieger, Tom Bersselaar und Sandra Rübesam, mit der Sonne um die Wette.

Die Top Fahrer der deutschen Rennserie fanden sich dieses Mal im thüringischen Tabarz ein, um gemeinsam ein weiteres actionreiches Wochenende zu verbringen. Über 400 Starter aus 11 Nationen versprachen, was die Rennen am Ende auch hielten: Spannung von Anfang bis Ende. Der 2000 Meter lange Kurs auf dem Datenberg mit rund 250 Höhenmetern erstrahlte in neuem Glanz und machte den Teilnehmern sichtlich Spaß. Trockene Bedingungen und eine schöne Atmosphäre rundeten das Wochenende definitiv ab.

Bereits im Seeding Run am Samstag zeigte der aktuelle Meisterschaftsführende, Rick Balbierer (GER - Team NRG), welchen Speed die Strecke unter den trockenen Bedingungen zulässt. 2:28.763 Minuten brauchte der Ilmenauer vom Start bis ins Ziel. Wie auch schon in Willingen war ihm dabei Andreas Sieber (GER - Team NRG) mit knapp einer Sekunde Rückstand dicht auf den Fersen. Bei den Elite Women war es Sandra Rübesam (GER - Rose Factory Racing), die mit 2:55.493 Minuten, und damit 5 Sekunden Vorsprung auf den Rest, ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz deutlich machte.  

Auch der Sonntag begrüßte die Fahrer und Fans mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der einzige Haken am Wetter der letzten Tage war die resultierende Staubentwicklung auf dem Kurs, was die Leistung und Action während des Renngeschehens aber auf keinen Fall minderte. Durch einige Umbauten der Strecke war für die Fahrer alles an Hindernissen vertreten und so ging es für die Finalläufe auf einen abwechslungsreichen Kurs. Bei den U17 Fahrern war es erneut Max Hartenstern (GER - MTB-Bande Schatzki) der sich mit 2:32.609 Minuten den größten Pokal und das oberste Treppchen sicherte. Mit dieser Zeit war er sogar schneller als die Besten der nächsthöheren Klasse und hat sich damit einigen Respekt verdient. Zweiter wurde Mika Hopp (GER - Race and Style Woinem).

Als nächstes starteten die U19 Fahrer. Schnellster im Fahrerfeld war dabei Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben e.V.) mit einer Zeit von 2:33.463 Minuten. Etwa eine Sekunde mehr brauchte der zweitplatzierte Tim Schlüßler (GER - Team NRG), der in der Meisterschaftswertung an der Spitze vor Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben) steht.

In der Masters Klasse schaffte es Daniel Jahn (GER - Nicolai Factory Team) mit 2:34.069 Minuten am schnellsten vom Datenberg herunter. Zweiter wurde Christian Junker (GER - Rose Factory Team) mit 2:37.610 Minuten und war damit knapp 3,5 Sekunden langsamer. Einer der Favoriten und schnellster im Seeding Run, Benjamin Herold (GER - Team NRG), wurde im entscheidenden Lauf nur Neunter.

Besonders spannend wird es langsam in der Elite Women Klasse. Nach ihrer Verletzungspause zu Beginn der Saison ist die amtierende Deutsche Meisterin Sandra Rübesam zurück und bereit für den Angriff auf die Führung. Die bereits Schnellste im Seeding Run wiederholte diese enorme Leistung auch im alles entscheidenden Finallauf mit einer Zeit von 2:51.992 Minuten. Damit sicherte sie sich nicht nur den Tagessieg, sondern auch weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Auf das Podest konnte sie nach dem Rennen Kim Schwemmer (GER - Herobikes) und Maria Franke (GER - Next Racing Generation) mitnehmen, um gemeinsam in einer ordentlichen Sektdusche zu baden.

Auch die Spitze der Elite Men Kategorie ist hart umkämpft. Besonders Rick Balbierer und Andreas Siebler (GER - Radon Factory Racing Team) liefern sich einen schönen Zweikampf um den Titel. Bevor die beiden ihr Duell fortführen durften, war es aber erst einmal Daniel Ludwig (GER - Scott Germany), der es sich während der meisten Zeit des Rennens im Red Bull Hot Seat bequem machte. Erst Tommy Herrmann (GER - Radon Factory Team) verwies ihn kurz vor Ende vom Platz. Danach ging es Schlag auf Schlag und am Ende hieß der Sieger von Tabarz nicht, wie erwartet, Rick Balbierer oder Andreas Sieber, sondern Tom Bersselaar (NED - IK-Picture Racing). Der Niederländer holte sich mit 2:27.473 Minuten und damit mit nur dem Bruchteil einer Sekunde Vorsprung den Tagessieg. Rick Balbierer erreichte den zweiten Platz und baute damit seine Führung in de Gesamtwertung auf 150 Punkte Vorsprung aus. Die Top 3 komplettierte Felix Heine (GER - MRC YoungGuns) mit über 2 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Andreas Siebler wurde am Ende nur 87 und wird damit vermutlich hoch motiviert in die kommenden Rennen starten, um die verlorenen Punkte wieder gut zu machen.

Tabarz war auf jeden Fall eine Reise wert und wird nun hoffentlich wieder ein fester Bestandteil der deutschen iXS Serie. Die Fahrer und Fans haben sich hoffentlich den Weg nach Thüringen gut gemerkt, denn schon in 3 Wochen geht es zur Absoluten Abfahrt auf den in der Nähe gelegenen Kurs in Ilmenau. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.   

 

24.08.2015

 
 

 

Am kommenden Sonntag, den 23. August 2015 erfolgt der Start zur 20. Auflage des „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Über 20.000 Jedermann-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer werden an den Startlinien an der Alsterglacis sowie Shanghaiallee / Höhe Koreastraße erwartet.

Seit 1996 sind die Vattenfall Cyclassics das „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Nicht nur für über 20.000 Teilnehmer, auch für 800.000 Zuschauer hat das Rennen in der Elbmetropole inzwischen Kultcharakter. Ob „Frischling“ oder Teilnehmer der ersten Stunde, Spontanzuschauer oder langjähriger Fan an der Strecke – kaum einer kann sich der Faszination des größten Radrennens Europas entziehen. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihr 20. Bestehen und wartet dazu mit zahlreichen attraktiven Neuerungen für Teilnehmer wie Zuschauer auf. Mit wahlweise drei Distanzen – 55km, 100km, 155km – bieten die Vattenfall Cyclassics für jeden sportlichen Anspruch das richtige Streckenpaket – und neuerdings mit Feuer- undFlamme-Ride auf der 55km-Strecke ohne Zeitnahme auch für Einsteiger und Pedelec-Fahrer die Möglichkeit, die einmalige Veranstaltungsatmosphäre ohne Wettkampfdruck, dafür unter den gleichen organisatorischen Bedingungen aktiv entspannt zu erfahren. Schon die Starts für Jedermann befinden sich an attraktiven Punkten im Zentrum der Stadt: Die 55km-Distanz sowie der Feuer und Flamme Ride starten auf der Alsterglacis am Dammtor, die 100km- und 155kmStrecke neuerdings im Hamburger Aufbruchsquartier Hafen City. Alle Kurse führen über komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straßen durch die Elbmetropole und ihr grünes Umland. Besonderes Highlight der mittleren und langen Distanz: Die Überquerung der Köhlbrandbrücke – in diesem Jahr als Premiere gleich zweimal – mit fantastischem Blick über Das Tor zur Welt. Die sportliche Krönung bildet allerdings die Zieleinfahrt mit Gänsehaut unter dem Jubel Tausender Zuschauer auf der Mönckebergstraße. Nach ihrem Rennen können die Hobbyfahrer die über 160 Weltklasseprofis verfolgen, die beim einzigen deutschen UCI WorldTour Rennen an den Start gehen. Auch dieses feiert anlässlich des Jubiläums eine Premiere der besonderen Art: Zum ersten Mal startet die Elite nicht in Hamburg, sondern in dessen Olympia-Bewerbungspartnerstadt Kiel – eindrucksvoll aus einer im Kieler Fährhafen liegenden Fähre der Stena Line heraus. Im Anschluss führt die Strecke durch SchleswigHolstein, vorbei am Plöner Schloss und Plöner See, durch Bad Segeberg und Kaltenkirchen, bevor es hinter Pinneberg auf die klassische Westschleife geht. Ab hier stehen drei Überquerungen des berüchtigten Wasebergs sowie eine Zieldurchfahrt an, bevor die Profis der Sprint Royal auf der Hamburger Mönckebergstraße erwartet.

Das sportliche Programm wird abgerundet durch ein hochwertiges Messe- und Rahmenprogramm mit über 80 Ausstellern der Lifestyle- und Outdoorbranche auf dem Hamburger Rathausmarkt und dem Jungfernstieg, attraktiv unterstützt durch Information, Entertainment und Mitmach-Aktionen. So stimmt sich Hamburg auf ein sommerliches Radsportwochenende der Spitzenklasse ein.

Weitere Informationen unter www.vattenfall-cyclassics.de.

 

22.08.2015

 
 

 

Eine spannende Schlußetappe bei schwierigen äußeren Bedingungen erlebten die noch 394 in Donaueschingen gestarteten Bikerinnen und Biker am Finaltag der zehnten VAUDE Trans Schwarzwald 2015. Regen und Temperaturen um die 10 Grad verlangten nochmal alles von den bereits strapazierten Körpern auf den letzten 67,5 Kilometern von Donaueschingen hinauf auf den Feldberg ab.

Bei den Herren entwickelte sich ein echter Schlagabtausch um den Tages- und Gesamtsieg. Bereits auf den ersten Kilometetern attackierten Matthias Bettinger vom Lexware Mountainbike Team und Robert Mennen (Topeak Ergon), der Trans Schwarzwald Gesamtsieger aus dem Jahr 2013. Die beiden bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und auf den letzten Kilometern hinauf zur Seebuck-Talstation auf dem Feldberg setzte sich Bettinger von seinem Weggefährten ab und sicherte sich in 2:40:07 Stunden den prestigeträchtigen Etappensieg auf dem Feldberg. Mennen vermochte sein Tempo nicht ganz zu halten und wurde am Ende noch von den beiden um den Gesamtsieg fahrenden Simon Stiebjahn (Team Bulls) und Titelverteidiger Markus Kaufmann (Team Centurion VAUDE) überholt. Stiebjahn kämpfte um jede Sekunde und holte sich mit vier Sekunden Vorsprung den zweiten Platz in der Tageswertung vor Kaufmann. Kaufmanns Teamkollege Daniel Geismayr, der am Morgen in Donaueschingen noch als Gesamtführender gestartet war, verlor mit seinen fünften Platz über eine Minute in der Gesamtwertung. Damit schnappte sich Kaufmann auf den letzten Kilometern das Leadertrikot und feierte nach 2014 seinen zweiten Triumph in Folge bei der VAUDE Trans Schwarzwald. Geismayr sicherte aber dem Team Centurion VAUDE mit dem zweiten Platz den Doppelerfolg in der Gesamtwertung vor Simon Stiebjahn, der sich über den dritten Podesplatz freuen durfte.

Bei den Damen krönte Sabine Spitz ihre überragende Vorstellung mit dem fünften Tagessieg in dieser Woche. Sie behielt auch auf der letzten Etappe ihre blütenweiße Weste und gewann in 3:06:33 Stunden mit knapp vier Minuten Vorsprung auf die stark fahrende Engländerin Sharon Laws, die ihren ersten Podestplatz nach hause brachte. Dahinter folgenden die beiden Niederländerinnen Hielke Elferink und Sanna van Paassen, die Ann-Katrin Hellstern auf Distanz hielten. Hellstern sicherte sich den fünften Tagesrang und verteidigte damit ihren zweiten Platz hinter Sabine Spitz, die ihren Gesamtsieg bei der VAUDE Trans Schwarzwald unangefochten eintütete. Auf dem dritten Rang der Gesamtwertung landete die Vorjahressiegerin Hielke Elferink. Damit geht die Jubiläumsausgabe der VAUDE Trans Schwarzwald nach fünf harten Renntagen erfolgreich zu Ende. Bei wechselhaftem Wetter mit Hitze zu Beginn der Woche, perfekten Bedingungen auf den Etappen 3 und 4 sowie einer nasskalten Schlußetappe hinauf auf den Feldberg war alles dabei was das Bikerherz begehrt. Von den ursprünglich 452 in Engen gestarteten Bikerinnen und Bikern aus 23 Nationen konnten letztendlich 391 ihr verdientes Finisherpräsent auf dem Feldberg in Empfang nehmen.

 

16.08.2015

 

26 Minuten nach Mitternacht erreichte mit dem Steirer Christoph Strasser der Solosieger das Zielgelände des Race Around Austria in St. Georgen im Attergau. Der 32-Jährige aus Kraubath gewinnt nach 2014 das härteste Radrennen Europas erneut. In einer neuen Rekordzeit von 3 Tagen 14 Stunden und 44 Minuten spulte der österreichische Rennradfahrer die 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter ab.

5.000 Zuseher empfingen Strasser bei seiner Ankunft zur nächtlichen Stunde. „Was sich hier abspielt ist jedes Jahr aufs Neue ein Wahnsinn. Hier ist ja mehr los als bei einem Fußballspiel“, erklärte der Steirer nach seinem Finish. Aber nicht nur das Zielgelände bot einen Hauch von Tour de France für das Fahrerfeld. Mehrere Fanzonen entlang der Strecke sorgten für gut gelaunte Athleten entlang der 2.200 Kilometer. „Am Großglockner waren heuer sogar viele Fans extra mit Bussen angereist um die Fahrer anzufeuern. In unserem Sport sind wir nicht drauf aus im Mittelpunkt zu stehen. Die Wertschätzung, die wir hier erfahren ist einfach sensationell“, erklärt der Steirer.

Zotter und Fasching überraschen Strasser in St. Georgen

Unter den zahlreichen Zusehern überraschten zwei Athleten den Kraubather besonders. Zum einen wartete mit Severin Zotter ein langjähriger Freund, Trainingskollege und Konkurrent und zum anderen sein Idol und Vorbild aus Kindheitstagen Wolfgang Fasching. „Mir treibt es fast die Tränen in die Augen wenn ich an die Stimmung bei seiner Zielankunft denke. Es freut mich riesig, dass er es geschafft hat und es beeindruckt mich auch in welcher Weise er es geschafft hat“, erzählt der aktuelle Race Across America – Sieger Severin Zotter. Wenige Monate ließ er sich selbst in Annapolis feiern, während Christoph Strasser das Rennen aufgeben musste.

Auch der dreifache RAAM-Sieger Wolfgang Fasching jubelte mit Strasser und war mehr als beeindruckt von der Kulisse in St. Georgen: „Pure Gänsehautstimmung. Unglaublich die Leistung von Christoph und der minutenlange Applaus von so vielen Zusehern und Fans wiegen die Anstrengungen der Rekordfahrt auf“.

Verhaltener Start und spannende Rekordjagd

Strasser ging das Rennen 2015 verhaltener an als im letzten Jahr. „Mein Hauptfokus zu Beginn lag auf meiner Gesundheit. Ich wusste, dass ich ein schnelles Rennen abliefern kann. Allerdings wollte ich keinen erneuten Ausfall riskieren. Die Hitze in den 24 Stunden war heftig. Aber auch meine Konkurrenten konnten nicht schneller“, erinnert sich Strasser. Von Zwischenzeit zu Zwischenzeit kämpfte er sich an seine im Vorjahr aufgestellte Bestmarke heran. Der Steirer witterte seine Chance und verbesserte bis zur Ziellinie seine Zeit um 40 Minuten.

Der derzeit Zweitplatzierte Patric Grüner aus Tirol wird am Vormittag in St. Georgen im Attergau erwartet.

 

16.08.2015

 
 

 

Schneller als jemals zuvor sind die ersten drei Mannschaften des Race Around Austria 2015 im Zielgelände in Sankt Georgen im Attergau angekommen. Der Sieg geht an das Team Ernstl’s Sport powered by SARENO in der neuen Rekordzeit von 2 Tagen 13 Stunden und 37 Minuten. Damit unterbieten Michael Hofer, Michael Gabriel, Thomas Strobl und Christian Oberngruber die schnellste Zeit aus 2014 um mehr als vier Stunden auf der 2.200 Kilometer langen und mit 30.000 Höhenmeter gespickten Runde entlang Österreichs Grenzstraßen. „Es ist eine wahnsinnige Genugtuung für die harte Arbeit, die wir alle im vergangenen Jahr investiert haben“, freut sich Michael Hofer im Ziel.

Dass dieser Rekord nicht von ungefähr kommt, zeigt die akribische Planung und Vorbereitung der gesamten Mannschaft rund um Teamchef Josef Stadlbauer. Dieser hat 22 Betreuer für seine vier Fahrer aufgestellt, um dieses einjährige Projekt zu realisieren. Gleich sieben Fahrzeuge begleiteten die Mannschaft auf ihrem Weg rund um Österreich und trugen dazu bei, diesen Rekord aufzustellen. Thomas Oberngruber, der Bergspezialist im Team, sieht in der gewissenhaften Planung und dem reibungslosen Ablauf innerhalb der Betreuer den Schlüssel zum Erfolg. Begeistert zeigt sich der Mühlviertler auch von der Stimmung an der Strecke: „Es war ein irrsinnig geiles Gefühl, durch die vollen Fanzonen zu fahren.“ Vor allem in ihrer Heimat in Julbach warteten über 1.000 Fans und sorgten für Volksfeststimmung in der ersten Nacht des Rennens. 

Der zweite Platz geht an das Team Melasan Sport. Neben Torsten Endres und Thomas Mairhofer waren bei den Oberösterreichern mit Thomas Osbelt und Wolfgang Götschhofer zwei erfahrene Race Around Austria Fahrer am Start. Götschhofer stand im Viererteam bereits zweimal ganz oben und Osbelt hat in den vergangenen beiden Jahren die Zweierwertung gewonnen. Mit dem zweiten Platz war das Team Melasan Sport im Hinblick auf die Rekordzeit der Sieger sehr zufrieden.

Schärdinger Zweikampf ums Podium

Im Rennen um Rang drei zeichnete sich schon  bald ein harter Zweikampf zwischen dem RSC Barista Schärding und dem Team Alpha - Tischlerei Grömmer ab. Die beiden Mannschaften kommen aus der gleichen Region und schenkten einander nichts. Am Ende behielt der RSC Barista Schärding die Oberhand. „Es ist absolut geil, wie im Vorjahr am Stockerl zu stehen, nachdem wir uns die letzten 1.000 Kilometer mit dem Team Alpha duelliert haben“, freuen sich die Fahrer Willi Hoffmann, Walter Sageder, Florian Straßl und Norbert Riedl über Platz drei.

Das Race Around Austria 1500, die "kurze" Umrundung Österreichs ohne Westteil, gewinnt Johannes Weixelbraun aus Niederösterreich. In den 2 Tagen, 22 Stunden und 8 Minuten, die er für die 1.500 Kilometer lange Strecke benötigte, schlief er lediglich 40 Minuten. "Das Rennen war nicht nur aufgrund der Hitze sehr hart. Jetzt fühle ich mich aber herrlich und bin überglücklich über diesen Sieg."

Der aktuell Führende in der Solowertung, Christoph Strasser, wird voraussichtlich um Mitternacht in Sankt Georgen finishen.

 www.racearoundaustria.at

15.08.2015

 
 

 

Safe the date! Nur wenige Wochen nachdem die Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2015 mit einem historischen Titel-Hattrick für das Team Centurion-Vaude zu Ende gegangen ist, können Mountainbike-Fans aus aller Herren Länder an die Planungen für die 19te Auflage gehen. Vom 17. bis 23. Juli 2016 werden wieder Hunderte Zweierteams in sieben Etappen den Alpenhauptkamm überqueren.

Informationen zur Anmeldung und erste Einsichten in die Routenplanung werden in den kommenden Wochen kommuniziert.
Weitere News und Hintergründe rund um die Mutter aller Mountainbike-Etappenrennen finden Sie auf bike-transalp.de.

 

12.08.2015

 

logo_tortourDie TORTOUR, mit rund 700 Teilnehmenden der grösste, mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt, findet vom 13. bis 16. August 2015 zum siebten Mal statt. Das Rennen mit Start und Ziel in Schaffhausen fordert Radsportlern und ihrer Crew alles ab: In nur zwei Tagen ist eine 1000 Kilometer lange Nonstop-Rennstrecke über fünf Alpenpässe rund um die Schweiz zu meistern – solo oder im Team. Das Teilnehmerfeld ist ein prominentes Line-up von CEOs, Radprofis und Extremsportlern, von denen viele auch an der ersten offiziellen Ultracycling-Schweizermeisterschaft mitfahren.

Das harte, schweisstreibende Abenteuer verspricht enorme Emotionen und eine einzigartige Erfahrung. Dies zieht nicht nur ambitionierte Freizeitsportler an – auch Radprofis und ehemalige Profifahrer sind am Start. So freut sich die TORTOUR über die Teilnahme des erfolgreichen Ex-Radprofis Urs Freuler im Team Samsung 2 oder des amtierenden Mountainbike-Eliminator-Schweizermeisters Marcel Wildhaber im Team Laureus-TUI. Auch wagen sich an der TORTOUR Profiathleten aus anderen Disziplinen aufs Rad: Giachem Guidon, ehemaliger Langlaufprofi und Schweizer Nationaltrainer, fährt die CHALLENGE im Team Toko-swix. Ausserdem begibt sich der äusserst erfolgreiche Rollstuhlsportler Heinz Frei für das TORTOUR-Team Zugvögel auf’s Handbike und Ex-Profi-Fussballer David Degen fährt im Team Samsung 3 mit.

Das Langdistanzrennen zieht ebenfalls Ultracycling-Athleten und Extremsportler aus aller Welt an. So zum Beispiel erneut den Slowenen Marko Baloh im Team Laureus Charity 4, mehrfacher Race Across America (RAAM) Teilnehmer und Ultracycling Weltrekordhalter sowie TORTOUR-Sieger Solo – um nur einige seiner Ultra-Leistungen zu erwähnen. Extra aus den USA reisen RAAM-Teilnehmer David Preston und Travis Profit für Team Seattle an. Als Favorit in der Solo-Kategorie gilt der Schweizer Friedrich Dähler, CHALLENGE-Sieger 2013, der mit über 20‘000 Höhenmetern in 24 Stunden zu Fuss in diesem Jahr bereits einen Weltrekord aufgestellt hat. Auch Markus Amstutz, letztes Jahr Drittplatzierter in der Solo-Kategorie und damit bester Schweizer, wird um den ersten offiziellen Schweizermeistertitel mitfahren. Ebenfalls im Starterfeld ist der Extremradfahrer Patrick Seabase, der im Juni 2015 die härteste Etappe der Tour de France von 1910 in den Pyrenäen mit fünf Pässen und 7000 Höhenmetern mit dem Fixie fuhr. Als eine von zwei weiblichen Solo-Mitstreiterinnen fährt die Schweizerin Nicole Reist mit, Ultraradmarathon-Weltmeisterin und zweifache Gewinnerin des Race Around Austria.

Zahlreiche CEOs
Bezeichnend für dieses Rennen ist die Anzahl von CEOs und Topmanagern renommierter Unternehmen und Konzerne unter den Teilnehmenden. „Diese Leute suchen im extremen Radsport ihren Ausgleich zur beruflichen Verantwortung, die sie im Alltag tragen“, erklärt TORTOUR-Mitgründer Joko Vogel, Mitinhaber der Agentur Compresso, der auch selbst am Ultracycling-Rennen mitfährt. „Die TORTOUR ist ein Event, der den Bedürfnissen Herausforderung, Sport, Abenteuer und nicht zuletzt auch Networking nachkommt“, so Joko Vogel. „Viele Partnerschaften entstehen heute nicht mehr auf dem Golfplatz, sondern auf den Rennrad-Trainingsstrecken.“ An der siebten Austragung der TORTOUR messen sich beispiels-weise Martin Wittwer, CEO TUI, Severin Moser, CEO Allianz Schweiz, Morten Hannesbo, CEO AMAG, Jürg Hügin, Verwaltungsratspräsident Audio Rent Clair AG sowie Hansueli Lehmann, ehemaliger Verwaltungsrat Mobilezone AG oder Dario Casari, Sales Director Samsung Switzerland.

TORTOUR OK-Präsident Roy Bruderer freut sich über dieses hochkarätige Starterfeld: „Jedes Jahr wieder grosse Namen unter den Teilnehmenden zählen zu dürfen, unterstreicht die Beliebtheit unserer Ultra-Sportveranstaltung, die in der Szene eine etablierte Grösse ist.“ Neben den Profi-Fahrern sind die Mehrzahl der Athleten ambitionierte Freizeitsportler. „Die TORTOUR ist ein Ultracycling-Event für Fahrer mit unterschiedlichem sportlichem Hintergrund, aber mit derselben Leidenschaft.“

TORTOUR neu Ultracycling-Schweizermeisterschaft
Wie bereits im März publiziert, hat der nationale Radsportverband Swiss Cycling die TORTOUR 2015 neu für mehrere Jahre zur offiziellen Austragung der Ultracycling-Schweizermeister-schaften erklärt. Die Meisterschaft wird auf der 1000 km-TORTOUR-Strecke in den Kategorien Solo (men/women), 2er- (men/women/mixed) und 4er-Teams (men/women/mixed) unter dem Namen TORTOUR Schweizermeisterschaft Ultracycling durchgeführt. Zudem ist die TORTOUR offizielles Qualifikationsrennen für das RAAM – Race Across America.

Weitere Informationen unter www.tortour.com

 

12.08.2015

 

Die Bike Night Flachau wäre nicht das beliebte Bikefestival, wenn nicht auch die Jüngsten ihren großen Auftritt bekommen würden.  Verbunden mit einem Fest für die gesamte Familie war das Kids Bike Race wieder Teil des Junior Mountainbike Challenge.
150 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren stürzten sich wieder auf die für sie passend eingerichteten Streckenlängen, von „Mini“ bis „Maxi“- Kurs. Zum Abschluss des fünften Bike Night- Festivals war der Bike Night Family Day wieder ein richtiges Familienfest mit Grillfest, zahlreichen Spielstationen und Fun-Attraktionen. 
 
Die Kinderrennen waren der krönende Abschluss eines Wochenendes, das bereits mit der traditionellen Ausfahrt von und mit dem Chef des  Flachau KTM Racing Teams, Hans Peter Obwaller, am Freitagnachmittag begonnen hatte. Auch die Veranstalter, rund um Organisationsleiter und TVB Flachau- Geschäftsführer Andreas Fischbacher ziehen ein positives Resümee: „Die fünfte Auflage der Bike Night Flachau war ein voller Erfolg. Das Wochenende hat schon großartig mit der gemeinsamen Ausfahrt begonnen, beim gestrigen Hauptbewerb haben dann über 5000 Zuschauer im Eventgelände für eine fantastische Stimmung gesorgt. Das heutige Familienfest erfreut sich auch alle Jahre größerer Beliebtheit. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen, die zum Gelingen der fünften Bike Night beigetragen haben." 
 
Infos auf www.bike-night.at

 

09.08.2015

 
 

 

Die Mischung macht´s: Ein Rennen bei Flutlicht über die Hermann Maier-Weltcupstrecke, ein außergewöhnlicher Modus, zahlreiche prominente Starter, die sich unter die Bike-Elite mischen, über 5000 Zuschauer entlang der Strecke und ein Flair, ein bisschen wie bei der "Tour de France" verhalfen der Bike Night Flachau zu ihrem Ruf, ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Mountainbike- Marathon zu sein.
Auch die fünfte Auflage hielt was sie versprochen hatte. Über die 4,5 km und 200 Höhenmeter lange Strecke fuhr dieses Mal ein Deutscher in einer eigenen Liga: Matthias Leisling teilte sich das zweistündige Rennen von Beginn an gut ein, startete zunächst verhalten und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Schon nach Halbzeit war der Vorsprung des deutschen Ex-U23-Vize-Europameisters auf über eine Minute angewachsen. Eine Führung, die auch im Ziel und nach 11 zurückgelegten Runden anhielt. Für den Deutschen ist es der erste Bike Night- Sieg im starken Starterfeld: „Am Ende gewinnt hier in jedem Fall der konstanteste Fahrer. In der dritten Runde habe ich gemerkt, dass ich der stärkste Biker am Berg bin. Je weiter man nach vorne kommt,  je größer der Abstand wird und je lauter die Menge, desto mehr Spaß macht es auch“, freute sich der deutsche Premierensieger. Als bester Österreicher landete Überraschungsmann Simon Schupfer auf Rang 2, vor dem tschechischen Vorjahressieger, Jiri Novak .
 
Drei Österreicher im spannenden Kampf um die schnellste Runde
 
Eine gelungene Generalprobe für die Mountainbike-WM in Andorra gab Österreichs bester Mountainbike-Sprinter, Daniel Federspiel, ab. Nach 2011 sicherte sich der Tiroler wieder das Extra-Preisgeld für die schnellste Runde. 11 Minuten und 24 Sekunden benötigte der Vize-Weltmeister für die 200 Höhenmeter. Ein echter Krimi, denn lediglich acht Sekunden trennten Federspiel vom zigfachen Staatsmeister Christoph Soukup, 20 Sekunden fehlten Landsmann Michael Mayer auf die mit 1000 Euro dotierte Prämie.
 
Bei den Damen wurde die Bike Night Flachau zur Show der U23- Vizeweltmeisterin Lena Putz, die sich gegen die Masters- Europameisterin Sabine Sommer, durchsetzte: „Ich bin schon viele Weltcuprennen gefahren, aber so eine Stimmung wie bei der Bike Night Flachau habe ich noch nicht erlebt. Die Begeisterung der Zuschauer ist einfach genial. Es ist eine super Idee, in der Nacht zu fahren und ich bin bestimmt wieder dabei.“ Auf Rang drei landete die Tirolerin Verena Krenslehner-Schmid.
 
Benjamin Karl fuhr ohne Sattel
 
Die Bike Night Flachau gilt als das verrückteste Mountainbike-Rennen des Landes – seit heuer wohl auch für Benjamin Karl.  Der vierfache Snowboard- Weltmeister und Olympiamedaillengewinner legte die letzten drei Rennen ohne Sattel zurück – 13,5 Kilometer und 600 Höhenmeter im Wiegeschritt: „Die Bike Night Flachau hat es wieder geschafft. Ich habe heuer ungefähr 20 Renntage in den Beinen, ziemlich viel für einen Snowboarder. Aber wenn mich irgendwer fragt, was mein härtester Augenblick war, dann sind es sicher die letzten drei Runden bei der Bike Night Flachau. Das gibt Kraft in den Oberschenkeln“, ächzte Karl. In der "internen Sportlerwertung“  hatte Karl auf Platz 27 aber dennoch die Nase vorn, Kristian Ghedina landete auf Rang 140, die beiden Skicrosser Thomas Zangerl und Weltmeisterin Andrea Limbacher zeigten bei ihrer Bike Night- Premiere ebenfalls beeindruckende Leistungen.
 
Fischbacher stärkster Salzburger im Klassement
 
Bike Night OK-Präsident Hannes Fischbacher war einmal mehr der stärkste Lokalmatador und bestplatzierte Salzburger im Feld: „Als Mitorganisator bin ich super glücklich. Die Stimmung ist sensationell und über die Platzierung freue ich mich natürlich auch. Ich kenne kein Mountainbike-Event,  bei dem die Zuschauer so nahe an der Strecke sind. Einfach genial, was da abgeht.“
 
Schon Stunden vor dem Start des Rennens begann die Bike Night Flachau traditionell mit dem Sommerfest und dem 4. Int. Quietschentenrennen, bei dem auch die Promis ihr Bike Night- Warm Up gaben - im Rahmen des heutigen Familienfests haben noch an die 140 Nachwuchsbiker ihren großen Auftritt
 
Ergebnisse und weitere Bilder unter: www.bike-night.at

 
 

 

Am vergangene Wochenende wurden im Rahmen des Kona MTB Festivals sowohl der vierte Lauf des iXS Rookies Cups als auch die iXS International Rookies Championships ausgetragen. Schauplatz für dieses Highlight der Nachwuchsathleten war einmal mehr das österreichische Serfaus-Fiss-Ladis.

Nachdem bereits im letzten Jahr der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis sich als perfekter Gastgeber für das Mountainbikefestival der Nachwuchssportler präsentierte, lud man am vergangenen Wochenende zur zweiten Ausgabe dieses Spektakels nach Tirol ein. Auf dem Programm standen ein Pumptrack Contest, ein Slopestyle FMB Bronze Event, der vierte Lauf des iXS Rookies Cups und am Sonntag das Highlight mit den iXS International Rookies Championships. Somit stand das Festival also ganz im Zeichen des Nachwuchses. Schon in der Woche vor dem eigentlichen Festival wurde ein Camp für etwa 40 Nachwuchstalente organisiert, bei dem sogar die Pits vom MS Mondraker Weltcupteam genutzt wurden. Die zahlenmäßig größte Masse folgte dem Aufruf natürlich wegen den zwei Downhillwettbewerben und so gingen etwa 200 Fahrer aus sage und schreibe 17 Nationen an den Start der iXS Rennen. Die dafür genutzte Bikeparkstrecke mit 1,7 Kilometern Streckenlänge und 300 Höhenmetern verlangte den jungen Sportlern einiges ab. Allein die Abwechslung der unterschiedlichen Abschnitte, mit Highspeed-Passagen, Stein- oder Wurzelsektionen und auch dem einen oder anderen Sprung machte die Anforderungen an das fahrerische Können sehr breit und umfassend. Die Organisatoren des insbesondere auf Familien ausgerichteten Festivals haben wieder einmal alles gegeben und im Vergleich zum Vorjahr noch eine deutliche Steigerung hingelegt. Allein der riesige Screen im Zielbereich und die Liveübertragung auf Pinkbike unterstrichen den Stellenwert, der diesem Anlass seitens Serfaus-Fiss-Ladis beigemessen wird.

Am Freitag ging es bereits mit dem offiziellen Training und dem Seeding Run zum iXS Rookies Cup los. Bei diesem Zeitlauf wurde einerseits die Startreihenfolge für den Finallauf festgelegt, andererseits ging es aber auch um wichtige Punkte für die Gesamtwertung, denn schließlich steht nach diesem vierten Stopp nur noch ein weiteres Rennen der Serie an. Die schnellste Zeit des Tages legte Andrew Dorritt (GBR - Junior Mondraker Team Schladming) vor. Der Pro Junior U19 Fahrer brauchte 3:17.344 Minuten für die Strecke. Till Ulmschneider (GER - MRC Young Guns), der eine Alterskategorie weiter unten an den Start ging, benötigte auch nur 3:19.394 Minuten. Allein schon die Zeiten und der Blick auf die Serienwertung mit nur geringen Abständen innerhalb der vorderen Ränge ließen erneut ein sehr spannendes Rennen erwarten. Aber bei vielen gab es eben auch noch die durchaus prestigeträchtigen iXS International Championships im Hinterkopf, denn das Rennwochenende war eben nicht mit dem Finale des Rookies Cups beendet.

Nun aber erst einmal zum Samstag mit dem Finallauf des Rookies Cups, der Rennserie, die sich an Sportler ab 11 Jahren richtet und in diesem Jahr mit fünf Rennen in drei verschiedenen Ländern schon eine gute Vorbereitung für die großen internationalen Rennserien darstellt. Die Teilnehmer der Serie werden in 8 verschiedenen Klassen unterteilt und wie immer stechen besonders die jüngsten Kategorien heraus. In der U13 Klasse hatte diesmal Leon Widhalm (AUT - Mountainbiker.at) die Nase vorn und hat mit dem optimalen Seeding Run Ergebnis die volle Punktzahl bei diesem Rennen auf sein Gesamtwertungskonto geladen. Ike Klaassen (NED - Santa Cruz) sicherte sich den zweiten Platz, gefolgt von Tom Schlierenzauer (AUT). Die nächstältere Klasse entschied Janosch Klaus (SUI - Team Project) für sich und verwies mit nur knapp 5 Zehntelsekunden Anton Metsärinta (FIN - DHT) auf den nachfolgenden zweiten Rang. Dritter wurde Gabriel Wibmer (AUT - Alutech Cycles). Die Klasse Girls der Alterskategorien U17 und U19 gewann Paula Zibasa (LAT - M9 Racing). In der nichtlizenzierten Klasse U17 konnte Jan Flor (GER - DX-Racing) das Rennen dominieren, in der U19 Klasse war es David Leonhard Gamperl (GER - Bayern DML Team). Bei den sehr ambitionierten Klassen der Pro Youth U17 und Pro Junior U19, also den Nachwuchssportlern mit internationaler Lizenz, wurden richtig schnelle Zeiten gefahren. Schnellster Youth Fahrer war Moritz Ribarich (AUT - Sports Nut Team), der mit einer Zeit von 3:11.255 Minuten selbst eine Klasse höher noch Zweiter geworden wäre. Hinter ihm platzierte sich Felix Krüger (GER - MRC Young Guns), der wiederum Jack Tennyson (GBR - Madison Saracen Dev Team) hinter sich lies. Die Tagesbestzeit konnte wie schon am Vortag Andrew Dorrit für sich verbuchen, der mit 3:10.348 Minuten und 1,8 Sekunden Vorsprung Maxime Fransolet (BEL - The Fast Maxime DH Team) auf den Zweiten Rang verwies. Bennet Newkirk (USA - Team Project) rundete das Podium als Dritter ab.

Und obwohl bereits zwei Tage voller Action und spannendem Racing hinter den Nachwuchssportlern lagen, kam dann noch der dritte Tag mit den iXS International Rookies Championships als Highlight. Das Wetter war erneut optimal, der Kurs weiterhin in perfektem Zustand und somit stand einem weiteren Renntag nichts im Weg.

Nach einigen Trainingsfahrten war es dann soweit. Der Wettbewerb wurde von der Klasse Fathers and Mothers eröffnet, denn nicht nur der Nachwuchs konnte an diesem Wochenende aktiv werden, auch einige Eltern nutzten die Gelegenheit. Allerdings stand bei der Family Challenge nicht der Vergleich des älteren Semesters im Vordergrund, sondern es wurde das Kind/Vater bzw. Mutter Gespann gesucht, welches zusammen die schnellste addierte Zeit erreichen konnte. Ein Blick in die Teilnehmerliste verriet schon interessante Duelle. Am Ende gewann Marko Joobst mit seinem Sohn Maxim Eichler (GER - U15 male).

Und als dann die Zeiten der Eltern im Kasten waren ging es endlich mit der großen Meisterschaft los. In der Klasse U13 male setzte sich Ike Klaassen durch und verwies Gustaf Johansson Jones (SWE - Chalet Augustine Hinterglemm) auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete Leon Widhalm. In der Klasse U15 male holte sich Janosch Klaus den Titel. Gabriel Wibmer wurde Zweiter, gefolgt von Marko Niemiz (SLO - SKTD Avce). Bei den U15 female Teilnehmerinnen schaffte nach einem verpatzten RDC Lauf Valentina Höll (AUT - YT Industries) ihr ersehntes Ziel, während Anna Newkirk (USA - Team Project) sich mit 1,8 Sekunden Rückstand geschlagen geben musste. Als Dritte reihte sich Ottilia Johansson Jones (SWE - Chalet Augustine Hinterglemm) ein, die damit den familiären Erfolg perfekt machen konnte. Paula Zibasa setzte sich in der Youth U17 Klasse gegen ihre einzige Kontrahentin durch. Das Ergebnis in der Klasse U17 male brachte eine absolut überragende Zeit hervor, denn Moritz Ribarich konnte sich im Vergleich zum Vortag noch einmal verbessern und schrammte nur ganz knapp an der Bestzeit des gesamten Wochenendes vorbei. Mit 3:10.474 Minuten sicherte sich der österreichische Sports Nut Fahrer den ersten Rang. Mit knapp 5 Sekunden Rückstand konnte Jan Flor den Platz als Zweiter verlassen. Jack Tennyson schnappte sich wie schon am Vortag den dritten Platz.

Wer das Ganze vor Ort oder auch im Livestream verfolgt hat, konnte wohl einige der großen Downhillathleten der Zukunft sehen. Nicht nur auf der Strecke lieferten die jungen Fahrer eine beachtliche Leistung ab, auch nach ihren Rennläufen präsentierten sie sich fair untereinander und zeigten sich hoch professionell, beispielsweise bei den Siegerinterviews in englischer Sprache. Dass Serfaus-Fiss-Ladis der perfekte Gastgeber für eine solche Veranstaltung ist, bewiesen sie auf ganzer Linie. Eine familienfreundlichere Region inklusive des Bikeparks sucht wohl auch international ihres Gleichen. Alle weiteren Informationen finden sich wie immer auf ixsdownhillcup.com.

 

09.08.2015  

 
 

 

raa_logoZum bereits siebten Mal findet im August das Race Around Austria statt. Es gilt als das härteste Radrennen Europas und wird 2015 von knapp 200 Athleten in Angriff genommen. Von St. Georgen im Attergau geht es über 2.200 Kilometer, gespickt mit 30.000 Höhenmetern rund um die Alpenrepublik. Das Radrennen wird als Einzelfahren ausgetragen und die Athleten werden von einem persönlichen Betreuungsfahrzeug begleitet.

Am 12. August starten die Athleten in St. Georgen im Attergau. Bereits zum vierten Mal ist der malerische Ferienort in der Nähe des Attersees Start- und Zielort des Ultraradrennens. Besonders beeindruckend werden die Finisher, jene Athleten die das Rennen unter der Maximalzeit von fünf Tagen und 12 Stunden beenden, empfangen. Der letzte Kilometer führt durch das gleichzeitig stattfindende Marktfest, wo in den Festzelten ein Spalier für die Radfahrer gebildet wird. Knapp 4.000 Leute empfingen im letzten Jahr den Sieger Christoph Strasser um zwei Uhr morgens.

Erstmals 200 Athleten am Start
Der Steirer hat als Titelverteidiger wieder für das Rennen gemeldet. Er führt die Teilnehmerliste, die heuer zum ersten Mal 200 Fahrer umfasst, an. Das Starterfeld teilt sich in mehrere Strecken auf. Die härtesten Ultraradfahrer absolvieren die 2.200 Kilometer solo. Die Extremstrecke kann auch im Zweier- oder im Viererteam gefahren werden. Wer die schwierigen Alpenpässe in Westösterreich meiden will, der startet beim Race Around Austria 1500. Eine interessante Variante ist die Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree. Solo oder zu zweit geht es dabei über eine 560 Kilometer lange Strecke rund um Oberösterreich.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h brausen die Zweier- und Viererteams rund um Österreich. Die Schnellsten werden die Distanz von 2.200 Kilometer in weniger als drei Tagen absolvieren. Auch bei den Solostartern erneut eine Siegerzeit von unter 96 Stunden erwartet.

Es „strassert“ wieder rund um Österreich
Er ist der Titelverteidiger auf der Extremstrecke und tritt auch 2015 wieder in Österreich an. Christoph Strasser ist wie im letzten Jahr der große Favorit auf den Solosieg. Doch die Vorzeichen für den 32-jährigen Kraubather haben sich in diesem Jahr geändert. Im Gegensatz zum Vorjahr kommt er nicht als souveräner Race Across America-Gewinner nach St. Georgen/Attergau. Der Steirer musste in den USA aufgeben.

Deshalb ist das Rennen rund um die Alpenrepublik etwas Spezielles. „Ich habe richtig lange daran geknabbert, dass ich wegen einem Lungeninfekt das RAAM beenden musste. Aber schlussendlich muss man das ganze abhaken, sich neue Ziele setzen und nach vorne schauen. Ich spüre, dass ich richtig viel Energie habe und fühle mich wieder Top-Fit“, erklärt Strasser. Der 32-Jährige hält auch in Österreich den Streckenrekord und wird am Rennrad schwer zu schlagen sein.

Im Windschatten des Stars
Hinter Christoph Strasser haben einige Athleten große Ambitionen um das Podium beim härtesten Radrennen Europas zu erreichen. Dafür ist eine Gesamtzeit von unter 100 Stunden anzupeilen. Der Tiroler Patric Grüner konnte dies 2014 erreichen und beendete das Rennen als Zweiter. Dieses Ergebnis will der junge Athlet auch 2015 wiederholen. Auch der Vorjahresdritte aus Deutschland ist 2015 wieder dabei. Pierre Bischoff will erstmals unter 100 Stunden das Rennen beenden. Der Däne Aske Söby hat bereits das Race Across America gefinisht und ist ein bekannter Name im Ultrarennsport.

Auch ein höheres Alter schützt nicht vor schnellen Leistungen. Das weiß der Südtiroler Martin Bergmeister nur zu gut. Der italienische Ausdauerathlet kommt aus der Langlaufszene und hat schon mehrmals den Wasalauf beendet. Seit diesem Jahr ist er im Ultraradsport zu Hause. Italien gegen Österreich heißt es bei den Damen. Laura Messina und die Niederösterreicherin Alexandra Meixner sind die beiden Extremen auf der 2.200 Kilometer langen Runde. Sie wollen die Nachfolge von Isabelle Pulver antreten. Meixner könnte im siebten Jahr des Rennens als erste Österreicherin überhaupt finishen.

Beinharter Kampf bei den Viererteams
15 Minuten entschieden letztes Jahr nach 2.200 Kilometer gegen das oberösterreichische Team Melasan Sport im Bewerb der Viererteams. Die Mannschaft rund um den zweimaligen Sieger Wolfgang Götschhofer musste sich in einem spannenden Duell geschlagen geben. Verstärkt mit dem zweifachen Gewinner Thomas Osbelt soll nun 2015 der Sieg her. Etwas dagegen haben vier Mühlviertler. Nachdem sie im letzten Jahr auf der Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree den Sieg holten möchte das Team Ernstl’s Sport by Sareno in diesem Jahr den Prestigesieg bei den Mannschaften. Sie setzen vor allem auf eine starke Betreuung mit einem knapp 30-Mann starkem Team.

Ein Wörtchen um das Podium möchten zwei weitere Teams aus dem „Hoamatland“ mitreden. Die Atterbiker aus der Region des Start- und Zielortes sowie das Team RSC Barista Schärding sind seit Jahren ein fixer Bestandteil des Rennens und schicken zum härtesten Radrennen Europas ihre besten Fahrer.

Der Zehner für Rainer Popp
Bereits beim ersten Race Around Austria stand der Deutsche Rainer Popp am Start. Er beendete das Rennen 2009 als Dritter. Mit sechs erfolgreichen Rennteilnahmen ist er der fleißigste Kilometersammler beim Race Around Austria. Knapp 10.000 Kilometer hat der Bayer in Österreich schon abgespult. Mit seinem Start über die 1500er Distanz komplettiert er den „Zehner“ locker.

Lediglich 2011 zog er das Race Across America dem Rennen in der Alpenrepublik vor. Auch diesen Abenteuer finishte Popp erfolgreich. Seinen größten Erfolg feierte der 55-Jährige 2013. Nach einer schweren Erkrankung wurde er ins Krankenhaus Salzburg eingeliefert und in den künstlichen Tiefschlag versetzt. Der Bayer erholte sich vollständig und gewann im Sommer beim Race Around Austria 1500.

Letzter Schliff für Amerika
Das Race Around Austria ist das schwierigste Qualifikationsrennen für das Race Across America. Das Rennen in den Vereinigten Staaten ist der ultimative Traum vieler Ultraradfahrer. „Das RAAM ist aber ein sehr teures Projekt. Die Ausfallquote beträgt wie in Österreich knapp 50% jedes Jahr. Die Radfahrer müssen sehr gut vorbereitet in dieses Rennen gehen“, erklärt Michael Nussbaumer. Der Rennleiter kann auf über 20 erfolgreiche RAA-Absolventen zurückblicken, die nach geschaffener Qualifikation auch das Rennen in Amerika innerhalb der geforderten Karenzzeit finishten.

2015 gewannen mit Severin Zotter und Isabelle Pulver zwei ehemalige Starter in den USA. Der Steirer wurde 2013 Zweiter, die Schweizerin gewann das Rennen 2014. „Es zeigt, dass wir die beste Schule für Amerika sind. Bislang ist nur einem Finisher von uns das Ziel des härtesten Radrennens der Welt verwehrt geblieben“, fügt Nussbaumer an. Der Schweizer Martin Schlatter finishte beispielsweise im letzten Jahr in Österreich als Zwölfter und Letzter. 2015 wurde er beim RAAM Fünfter.

Ein einzigartiger Zieleinlauf
Das Finish beim Race Around Austria ist ein besonderes Hochgefühl für jeden Athleten. Zum dritten Mal in Folge wird dieses Gefühl von vielen tausenden Zusehern unterstützt. Der letzte Kilometer führt neutralisiert durch die Festzelte des Attergauer Marktfestes direkt auf die Zielbühne. Die Fahrer werden eskortiert und 5.000 Besucher bilden ein Spalier. Über 20 Vereine aus der Region organisieren das Fest und beteiligen sich somit an der einzigartigen Finisherparty.

Fanzonen gegen Einsamkeit
Ultrarennen sind nicht mehr einsam. Das beweist das Race Around Austria jedes Jahr eindrucksvoll. Sechs Fanzonen entlang der Strecke warten auf die 200 Athleten. Diese befinden sich alle im ersten Rennviertel, da das Feld noch kompakt ist. Bis spät in die Nacht warten in Julbach, Ulrichsberg, Gmünd und Drosendorf tausende Besucher und feuern die Athleten frenetisch an. Nach mehr als einem Tag Fahrzeit wartet in Halbenrain in der Steiermark die Zwischenstation auf die Fahrer. Dort gibt es Duschmöglichkeiten und warmes Essen für die Radler und ihre Betreuer. Auch bei der CHALLENGE gibt es eine zusätzliche Fanzone in diesem Jahr. In den Morgenstunden wird der letzte Pass auf der Großalmstraße zur Fanzone umgewandelt.

www.racearoundaustria.at

 

07.08.2015

 

Die Lebenshilfe Dresden e.V. und die Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports e.V. veranstalten am kommenden Wochenende erstmals gemeinsam ein Radrennen für Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung.

Über 60 Radsportler starten am Samstag, 8. August um 15 Uhr in den Wettbewerb und werden - ganz nach dem Vorbild des ŠKODA Velorace Dresden - ihr Bestes geben und gewinnen. Die bisherigen Anmeldungen übertreffen die Erwartungen der Organisatoren. Sogar das Radsportteam der Lichtenberger Werkstätten für Behinderte aus Berlin hat fünf Starter gemeldet.

Die Idee zum Special-Velorace wurde von Thomas Voigtländer, selbst begeisterter Teilnehmer des ŠKODA Velorace Dresden, geboren. Der Radsporttrainer der Lebenshilfe Dresden e.V.  regte an, eine hochklassige Radsportveranstaltung für Menschen mit Behinderung in der sächsischen Landeshauptstadt ins Leben zu rufen.

Seine Idee traf auf offene Ohren beim Organisationsteam des ŠKODA Velorace Dresden. Bei der diesjährigen Premiere geht es zunächst darum, erste Erfahrungen zu sammeln und die Dresdner auf das außergewöhnliche Teilnehmerfeld aufmerksam zu machen.

„Natürlich wollen wir weiter am Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung arbeiten. Vielleicht gelingt es uns, eine stetige Förderung des Behindertenradsports in Sachsen zu erreichen“, sagt Ingo Noderer, Sportkoordinator der Lebenshilfe Dresden e.V. 

 

Internet: www.Lebenshilfe-Dresden.de

 

05.08.2015

 
 

 

Am 13. September wird Torgau erstmalig ein Mekka das Radsports sein – beim 5. Sparkassen HeideRadCup.  Auf Strecken von 40, 70, 110 und 140 Kilometern werden in der schönen Stadt an der Elbe die besten Jedermänner und -frauen ermittelt.

Das Jedermann-Rennen richtet sich an Freizeitsportler, die ihr Können unter professionellen Wettkampfbedingungen, bei abgesperrter Strecke unter Beweis stellen möchten. Im Gepäck hat der Sparkassen HeideRadCup auch eine Veranstaltung für den Radsportnachwuchs. Wie echte Profis können die jüngsten Radsportler beim AOK PLUS KidsCup ihre Kräfte messen.

Der Umzug der Veranstaltung war aufgrund stetig wachsender Teilnehmerzahlen notwendig geworden. Laut Veranstalter ist Torgau dafür der Wunsch-Partner und bietet als Austragungsort optimale Bedingungen. „Eine neue Strecke will gut getestet sein. Dafür laden wir am 29. August alle ein, die sich schon mal mit der Streckenführung vertraut machen wollen. Und eine Trainingseinheit am Originalschauplatz kann ja auch nicht schaden“, so Henrik Wahlstadt, Vereinsvorsitzender des Veranstalters Sportfreunde Neuseenland e.V. Treffpunkt für den Streckentest ist um 10 Uhr am Hartenfelsstadion in Torgau, wo auch am 13. September der Startschuss fallen wird. „Wer dabei sein will, kann sich gern per E-Mail anmelden, wir fahren die 70 Kilometer-Wettkampf-Strecke ab und im Ziel gibt’s als Belohnung einen kleinen Imbiss“ so Wahlstadt weiter.

Titelsponsor des HeideRadCups ist auch am neuen Austragungsort die Sparkasse Leipzig. Seit 2011 ist das Jedermannrennen Teil der Sparkassen-Challenge. Die Ergebnisse gehen damit auch in die Wertung dieser Wettkampfserie ein.

 
Termine:
Streckentest:                            29.08.2015, 10 Uhr, Hartenfelsstadion

Sparkassen HeideRadCup:        13.09.2015 ab 8 Uhr, Hartenfelsstadion

Informationen und Anmeldung unter www.sparkassen-heideradcup.de

 

28.07.2015

 
 

 

Wenn in kaum zwei Wochen der Startschuss für die dritte Auflage des Dresdner Jedermannradrennens ŠKODA Velorace - dem traditionsreichsten und größten Radsportevent Sachsens - fällt, befinden sich in den Startblocks der unterschiedlichen Distanzen auch in diesem Jahr Prominente wie Friedensfahrt-, Olympia- und Weltcupsieger Olaf Ludwig, der mehrfache Deutsche Meister Sebastian Siedler oder Jörn Reuß, zweifacher Sieger der Sachsen- Tour.

Sie alle sowie rund 1.500 aktive Teilnehmer und mehr als 10.000 Fans und Unterstützer erleben dann – ganz wie zu Zeiten der Sachsen-Tour – einen Hobbyradsportevent auf Profiniveau auf einer eigens freigesperrten, anspruchsvollen und schnellen Strecke durch die sächsische Landeshauptstadt mit zweitägigem, attraktiven Rahmenprogramm – und erstmals einer offiziellen Medaille für die Spitzenfahrer der jeweiligen Distanzen und Wertungen.

Nicht zuletzt werden auch in Dresden wieder wertvolle Punkte im Rahmen des German Cycling Cup (GCC) gesammelt. Die momentan Führenden, Katharina Venjakob bei den Damen und Marek Bosniatzki bei den Herren, liegen nur knapp vorn, gelten aber als Favoriten auf den Gesamtsieg.

Doch nicht nur die GCC-Fahrer kommen beim ŠKODA Velorace zur Geltung, sondern neben allen anderen Startern auch die Teilnehmer bei STADTRADELN Dresden. Denn aus allen STADTRADEL-Teams, die auch beim ŠKODA Velorace Dresden mitfahren, werden die besten in einer eigenen Velorace-Wertung ermittelt und anschließend in einer eigenen Siegerehrung prominent vor allen Zuschauern auf dem Postplatz gekürt. Und auch die Damen, die Lust haben, nur unter Frauen zu fahren, kommen auf ihre Kosten, denn gemeinsam mit dem Gesichtspflege- Experten Kiehl’s Since 1851 wird es 2015 erstmals einen eigenen Frauenstartblock beim Dresdner Jedermannradrennen geben.

„Jedes Jahr begrüßen wir so viele begeisterte Fahrer und Fans, die sich über das Jedermannradrennen in Dresden unglaublich freuen“, resümiert Wolfgang Friedemann, Vizepräsident Sport des veranstaltenden Vereins Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports. „Dass diese Veranstaltung überhaupt möglich ist, verdanken wir vor allem unseren Sponsoren und Partnern wie ŠKODA AUTO Deutschland, Wernesgrüner, den Dresdner Verkehrsbetrieben, der Stadt Dresden, Getränke Pfeifer, der DREWAG, Little John Bikes, Nutrixxion, Cramo, dem WochenKurier, der Stadtreinigung Dresden, Sebamed, dem Sächsischen Staatsministerium des Innern und auch dem Sächsischen Landtag, aber auch vielen weiteren Partnern und Unterstützern, die gar nicht alle aufgezählt werden können.“

Die Strecke

Auf die Teilnehmer wartet eine flache, abwechslungsreiche und schnelle Strecke über 65 oder 105 Kilometer, die die Fahrer als Wertungsdistanzen des German Cycling Cup 2015 antreten können. Weitere attraktive Angebote sind die „21er-WOCHENKURIER-Schnupperrunde“ (eine Runde, 21 Kilometer) und das „Dresdner Rennen“ (zwei Runden, 42 Kilometer), die außerhalb der German Cycling Cup-Wertung stehen. Hier können sich Jedermanneinsteiger und erfahrene Stadtradler – insbesondere DresdnerInnen – ausprobieren, die schon immer mal ohne Autoverkehr durch ihre Heimatstadt flitzen wollten.

Auf zwei Streckenlängen können sie sich dem persönlichen Kampf gegen die Uhr stellen, ohne dafür gleich in der hochambitionierten German Cycling Cup-Wertung mitfahren zu müssen. Mitfahren kann jeder, der Lust hat, über ein funktionstüchtiges Fahrrad verfügt und sich sicher auf dem Rad bewegt.

Das Areal von Start und Ziel direkt vor der weltbekannten Altstadtkulisse mit Semperoper, Schlosskirche und Brühlscher Terrasse ist eines der Highlights des einmaligen Cityrundkurses. Auch die Querung der Waldschlösschenbrücke sowie die lange, gerade Strecke auf der Altstadtseite über fast fünf Kilometer entlang des Elbufers und im direkten Blickfeld der Elbschlösser gehören zu den Attraktionen des Streckenverlaufs, der die Zweiradfahrer ebenso an Blickfängern wie dem Dynamo-Stadion und der Gläsernen Manufaktur sowie am Großen Garten entlangführt. Insbesondere die mitgereisten Fans und Unterstützer aus Dresden und der Region können so während des Anfeuerns die einladende Atmosphäre von Elbflorenz genießen. Erstmals durchfahren die Veloracer zwei Tunnel im Rennen: Die erste Unterführung quert den Wiener Platz am Dresdner Hauptbahnhof, das zweite Mal geht es auf der Neustadtseite direkt im Anschluss an die Waldschlösschenbrücke unterirdisch. Hier legen die Hobbyradsportler im Tunnel eine Wegstrecke von 395 Metern von Einfahrt bis Ausfahrt zurück und erklimmen dabei – auch dies eine Premiere – 18 Höhenmeter. 150 m nach Verlassen der Nordröhre schließlich erfolgt die Wende, um in der Südröhre auf die Waldschlösschenbrücke und die Altstadtseite zurückzukehren.

Das Open air-Jedermannradsportfestival

Umrahmt wird das dritte ŠKODA Velorace Dresden von einem zweitägigen Open air-Programm, das auf dem Theaterplatz – vor der Semperoper und in unmittelbarer Nähe zu Start und Ziel am Terrassenufer – stattfindet. Mit dem Wernesgrüner Opening am Samstagnachmittag werden die aktiven und begleitenden Velorace-Teilnehmer auf das Radsportwochenende eingestimmt, unter anderem mit einem vielfältigen Messe- und Aktionsprogramm rund um RadSport und Bewegung. Für Musik, Talk und Information auf der Eventbühne sorgt, neben anderen, am Sonntag auch wieder der Dresdner Kult-DJ Happy Vibes. Auch ein Sommerradsportkino („Nieuwe Helden/Clean Spirit“, Filmdoku über die 100. Tour de France), die ŠKODA Roadshow und zahlreiche Info- und Imbissstände für den Hunger zwischendurch und das Bier danach garantieren abwechslungsreiche Unterhaltung.

Sportliche Highlights im samstäglichen Rahmenprogramm sind zum einen das Sachsentour Fette Reifen Rennen „Little John Bikes Kids-Velorace“, zum anderen das Special-Velorace für Athleten der Special Olympics, ein Radrennen für Menschen mit Behinderung, sowie das „U-circuit race Dresden Jugendrennen“ in Kooperation mit dem DSC 1898 e.V. Abteilung Radsport.

Finaler Online-Meldeschluss für das ŠKODA Velorace Dresden ist Mittwoch, der 29. Juli 2015, letzte Nachmeldungen sind anschließend nur noch am Wochenende des 8. und 9. August vor Ort auf dem Theaterplatz möglich. Infos zur Anmeldung für das LJB Kids-Velorace auf der Website, Anmeldungen auch noch am 8. August möglich.

 

27.07.2015

 
 

 

Rad am Ring, das Radsport-Festival am Nürburgring, lockte 2015 gemeinsam mit dem Nürburgringlauf wieder über 10.000 Athleten in die Eifel, die nach stürmischem Start ein furioses Finale bei strahlendem Sonnenschein feiern konnten. Der 35. Nürburgringlauf lief am Samstagmorgen mit rund 2.000 Läufern noch erfolgreich über die Bühne. Aufgrund von Unwetterwarnungen für den Nachmittag und Sturmböen musste der Start zum legendären 24h-Rennen dann jedoch verschoben werden. Die Jedermann-Rennen über 25 km, 75 km und 150 km fielen sogar den Wetter-Verhältnissen ganz zum Opfer.

„An Tagen wir diesen“ brüllte es am Sonntagnachmittag aus den Lautsprechern, während über 5.000 abgekämpfte, aber glückliche Teilnehmer der 24h-Rennen teileweise Arm in Arm über den Zielstrich rollten. Auch abseits der Start&Zielgeraden lagen sich Menschen in den Armen und strahlten mit der Sonne um die Wette. 24 Stunden vorher war die Welt noch grau, trist und vor allem stürmisch. Der Start der 24h-Rennen musste wegen Sturmböen von 13:00 Uhr auf 20:00 Uhr verschoben und die Rennen somit verkürzt  werden. Die Jedermann-Rennen mussten sogar ganz abgesagt werden.

Die Nacht war dagegen sternenklar und am Morgen ging die Sonne pünktlich über dem Nürburgring auf und strahlte bis zu den Siegerehrungen. 4420 Teilnehmer starteten beim 24h-Rennrad-Rennen über die Nürburgring-Nordschleife. Nach 19 Runden mit 25 Kilometern und 580 Höhenmetern setze sich bei den Einzelfahren Michael Bitter in 16:43:54 Stunden durch. Das Einzel-Klassement der Frauen gewann Heike Priess mit 14 Runden. Bei den 2er-Teams siegten „Huebscher-Schweikert“ mit 20 Runden in der Herren/Mixed-Wertung und „Frauenteam RSC Sturmvogel Bonn“ mit 17 Runden bei den Damen. Die Kategorie 4er-Teams entschieden das Männerteam Team „Vorarlberg 1“ in 24 Runden und das Frauen-Quartett „Koga Ladies by Profile Design“ in 19 Runden für sich. Die 8er-Team Kategorie gewannen das Herren-Team „TriSpeed Marienfeld“ in 21 Runden und die Damen vom Team „Radpiratinnen“ in 15 Runden.

Das seit 2014 in 4er-Teams ausgetragene 24h-eBike-Rennen powered by Bosch gewann das Team „Bafang“ in 25 Runden. Die Streckenführung für die eBikes wird variiert. Anstatt durch „Klostertal“ und „Karussell“ müssen die bis 25 km/h elektrounterstützten eBikes die 27-prozentige Steigung der „Steilstrecke“ bewältigen.

Die zirka acht Kilometer lange Strecke des 24h-Mountainbike-Rennens führt, nach kurzem Abstecher über die Grand Prix-Strecke, hoch zur historischen Nürnburg und teilweise über Single Trails wieder zurück zur Rennstrecke. Hier gewann mit 36 Runden Thomas Kozak die Einzelwertung der Herren. Die Damen-Wertung entschied Tina Junghanns mit 23 Runden für sich. Bei den 2er-Teams Herren siegte das Team „Focus RAPIRORacing 2“. Die 4er-Team Kategorien holten sich „Bike Shop Clemens Racing“ mit 47 Runden bei den Herren und „Dextro Energey Burn Babies“ in 37 Runden bei den Damen. Die 8er-Team Wertung entschied bei den Herren das Team „Focus Rapiro Racing“ für sich. Die beste Damen-8er-Mannschaft war Team „Rockhopperz“ in  33 Runden.

Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas schwenkte mit leichten Augenrändern am Zielstrich die schwarz-weiß-karierte Flagge. Die letzten Folgen der Wetterkapriolen hielten ihn und sein rund 500 Helfer starkes Team bis tief in die Nacht in Atem. „Wir sind natürlich super glücklich über so ein gigantisches Finale und ich freue mich persönlich über jedes der strahlenden Gesichter im Ziel. Und meines ist eines davon.“

Unter die vielen tausend Breitensportlern hat sich am Nürburgring auch einiges an Prominenz gemischt. Der Sieger der diesjährigen Österreich-Rundfahrt Victor de la Parte startete in einer 4er-Mannschaft vom Team Vorarlberg und landete auf Platz 1, nachdem er bereits am Freitag des Profile Design-Zeitfahren über 22 Kilometer in 00:31:11 für sich entscheiden konnte. Sky-Profi Christian Knees war bei „de Ledschends -1.1-“ mit am Start und wurde  Zweiter. Der olympische Silbermedaillen-Gewinner Roger Kluge belegte mit seinem Team „de Ledschends -1-“ den 5. Platz.  „Branchenfremd“ unterwegs waren unter anderem Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle und Bob-Olympiasieger Christophe Langen im Team „Tour der Hoffnung“. DTM-Legende Manuel Reuter startete in einem 8er-Team der Post Speed Academy. 

 

27,07.2015

 
 

 

Um 12:41 Uhr wurde Geschichte geschrieben! Mit ihrem fünften Platz auf der Abschlussetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma von Levico Terme nach Riva del Garda (74,75 km, 2.555 Hm) haben Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) den ersten Transalp-Titelhattrick der Geschichte sichergestellt. Die beiden Centurion-Vaude-Fahrer saßen für ihren dritten Sieg in Folge und die 611,27 km und 19.002 Höhenmeter von Ruhpolding an den Gardasee insgesamt 25:58.31,5 Stunden im Sattel.

3.14 Minuten vor den erfolgreichen Titelverteidigern hatten die Gesamtdritten des Abschlussrankings, Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing 1, das dramatische Sprintduell um den Tagessieg mit zwei Zehntel Vorsprung auf die lange Zeit führenden Johnny Cattaneo (ITA) und Damiano Ferraro (ITA) von Selle San Marco Trek für sich entschieden (3:38.02,2).

Als drittes Duo beendeten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 die voll auf Angriff gefahrene finale Etappe über die Bocca Vaiona (3:38.38,6) und verteidigten so ihren zweiten Rang im Gesamtklassement (+ 5.57 Minuten) vor Topeak Ergon (+ 7.36 Minuten).

Das Team um den amtierenden Marathon-Weltmeister Lakata hatte wie auch die beiden italienischen Ausreißer, die sich gleich im ersten leichten Anstieg nach Campreghieri abgesetzt hatten, noch einmal alles auf eine Karte gesetzt, um die letzte Chance auf eine Verbesserung im Gesamtklassement zu erzwingen.

Am Ende reichte es für Topeak Ergon dann zwar noch für den Etappensieg, aber nicht mehr für eine bessere Platzierung im Ranking, da Centurion-Vaude 1 und das Team Bulls 1 immer wieder kontern konnten.

„Wir sind überglücklich, dass wir mit dem dritten Titel in Folge Geschichte bei der Transalp geschrieben haben. Wir haben in der Vorbereitung alles richtig gemacht, das hat sich ausgezahlt“, erklärte Jochen Käß.

Dessen Teampartner Markus Kaufmann, der seit einigen Tagen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, fügte an: „Ich konnte die ganze Woche nicht schlafen und bin am Ende noch krank geworden. Ich musste ständig husten. Das ging ordentlich auf die Lunge. Dass wir trotzdem so souverän fahren konnten, überrascht mich und macht mich stolz! Es hätte aber nicht länger gehen dürfen.“

Während die beiden dominierenden Mountainbiker des siebentägigen Etappenrennens sich im Ziel von einer begeisterten Menge zurecht feiern ließen, waren auch die zweitplatzierten Fahrer vom Team Bulls mit dem Endresultat zufrieden.

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Von Beginn an wurde Vollgas gefahren. Wir waren immer wieder am Limit. Es wurde zwischenzeitlich mit den Abständen richtig knapp, daher sind wir glücklich, dass es am Ende doch noch zum zweiten Platz gereicht hat“, erklärte Urs Huber.

Der Schweizer weiter: „Wir sind sehr zufrieden. Natürlich würde man gerne gewinnen, aber Jochen [Käß] und Markus [Kaufmann] waren über die sieben Tage bärenstark, von daher ist der zweite Platz OK. Wir haben unser Bestes gegeben.“

Damentitel geht an Bigham und Kollmann

Bei den Damen unterstrichen Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing ihre Ausnahmestellung mit dem siebten Etappensieg (4:25.02,0). Den Titel selbst fuhr das beste Frauenduo der 18ten Transalp-Auflage mit einer Gesamtzeit von 32:01.09,0 Sunden ein.

Während es für Kollmann der erste Sieg war, freute sich Bigham über ihren vierten Transalp-Triumph (2012 und 2013 Damen, 2014 Mixed): „Es ist cool, dass ich zum vierten Mal in Folge gewinnen konnte. Vor allem weil es in diesem Jahr der herausforderndste Kurs gewesen ist.“

Allerdings fügte die starke Britin an: „Es ist schade, dass nicht mehr gute internationale Damenteams mitgefahren sind. Ich würde mir wünschen, dass sich das in Zukunft ändert.“

Favoriten setzen sich in weiteren Kategorien durch

Wie die Trägerinnen der Pinken Trikots blieben auch die Grand Masters-Sieger Hansjürg Gerber (SUI) und Bärti Bucher (SUI) von Bikeholiday/BiXS ungeschlagen (4:26.38,4). Am Ende saßen die Träger der Grünen Leaderjerseys 30:25.20,6 Stunden für ihren Titel im Sattel.

Während in der Mixed-Wertung die deutsche Meisterin Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Team Herzlichst Zypern 1 mit dem sechsten Etappensieg (4:29.37,1) ihren ersten Titel nach Hause brachten (31:18.39,3), konnten die heute viertplatzierten der Masterswertung Massimo de Bertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force Squadra Corse 1 ihren Vorjahreserfolg wiederholen (29:10.29,8).

Den Tagessieg bei den Teams mit einem Gesamtalter von mehr als 80 Jahren ging allerdings an die Gesamtdritten Thorsten Damm (GER) und Michael Schuchardt (GER) vom Team Scott Radladen Gudensberg (4:13.47,7).

Ergebnisse

Alle weiteren Ergebnisse zur siebten und letzten Etappe stehen online zur Verfügung.

 

25.07.2015

 
 

 

Nach seinem gestrigen Doppelsieg hat der schwäbische Rennstall Centurion-Vaude am vorletzten Tag der 18ten Craft BIKE Transalp powered by Sigma erfolgreich nachgelegt. Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) sicherten sich auf der vorletzten Etappe des Alpenklassikers von San Martino di Castrozza nach Levico Terme (88,78 km, 2.530 m) ihren zweiten Etappensieg nach 3:20.07,4 Stunden knapp vor ihren österreichischen Teamkollegen Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner.

Mit nur sieben Zehntel Rückstand auf die Träger der Gelben Trikots konnte die zweite Centurion-Vaude-Paarung den Druck auf den dritten Gesamtrang weiter deutlich erhöhen.

Den haben noch Weltmeister Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing inne, die heute als Dritte die Ziellinie überquerten (3:21.36,7), jetzt aber nur noch 17 Sekunden vor Geismayr und Pernsteiner liegen. Rang vier ging an die Gesamtzweiten vom Team Bulls (3:22.22,6), Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI), die heute in der letzten Abfahrt noch einmal wertvolle Zeit aufgrund eines Plattfußes am Hinterrad Platts verloren.

Wie schon gestern forcierten die beiden Centurion-Vaude-Duos vom Start weg das Tempo, um möglichst früh in den Anstiegen zur Malga Tognola, dem Passo Cinque Croci und später auch der Malga Coste einen Vorsprung auf die Konkurrenten herauszufahren, um in den anschließenden Abfahrten nicht zu viel riskieren zu müssen.

„Unsere Taktik ist voll aufgegangen. Nachdem ich am Anfang gedacht habe, das wir richtig knapp mit der Titelverteidigung, läuft es bei uns seit den letzten Tagen immer besser. Es macht mich stolz, dass wir wieder mit beiden Teams vorne waren“, sagte Markus Kaufmann, der – sollten keine Defekte oder Stürze dazwischen funken – mit seinem Partner Jochan eKäß morgen den ersten Transalp-Titel-Hattrick der Geschichte eintüten könnte.

8.37 Minuten Vorsprung auf das zweitplatzierte Team Bulls 1 bieten ein komfortables Polster für den letzten Abschnitt an den Gardasee.

Zumal in Anbetracht der heutigen Leistung eher die Konkurrenz eine Aufholjagd und einen Angriff auf die Top-3 fürchten muss. Pernsteiner und Geismayr sind als derzeitige Vierte nur 2.32 Minuten hinter den Bulls-Profis platziert; gar nur 17 Sekunden fehlen auf Rang drei, den derzeit noch Topeak Ergon hält.

„Das Rennen ums Podium ist eröffnet. Wir haben heute wieder gezeigt, dass uns eigentlich nur unser Plattfuß vor ein paar Tagen zurückgeworfen hat. Wir sind stark unterwegs und werden alles geben, um es noch aufs Podest zu schaffen“, so die Kampfansage von Geismayr.

Drei Teams vor perfektem Rennen

Während es bei den Männern vor allem im Kampf um die Platzierungen hinter Centurion-Vaude 1 spannend bleibt, liegt der Fokus in drei weiteren Wertungskategorien rein auf den Führenden.

Massimo de Bertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force Squadra Corse 1 (3:46.3,6) bzw. Hansjürg Gerber (SUI) und Bärti Bucher (SUI) von Bikeholiday.ch/BiXS (4:02.32,8) sowie Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (4:11.10,0) blieben auch am sechsten Tag in der Masters-, Grand Masters- bzw. Damen-Klasse ungeschlagen.

In der Mixed-Wertung sicherten sich Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Team Herzlichst Zypern 1 nach 4:06.44.0 Stunden ihren sechsten Etappenerfolg und stehen ebenfalls vor einem ungefährdeten Transalp-Titel.

Die finale Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2015 führt morgen über 74,75 km und 2.555 Höhenmeter von Levico Terme über die Bocca Vaiona nach Riva del Garda. Der Start erfolgt um 9:00 Uhr.

Ergebnisse

Alle weiteren Ergebnisse zur sechsten Etappe stehen online zur Verfügung.

 

24.07.2015

 
 

 

Diese Zahlen elektrisieren jeden Radsportler: 252 Kilometer, 6.078 Höhenmeter, sechs Pässe. Am 12. September 2015 geht es beim 3. ENDURA Alpen-Traum wieder von Sonthofen im Allgäu über Landeck in Tirol nach Sulden im Vinschgau, von Deutschland über Österreich mit einem kurzen Abstecher in die Schweiz bis nach Italien. Einer, der sich dieses Highlight vor schönster Alpenkulisse nicht entgehen lässt, ist Bernd Hornetz. Der Karlsruher, einer der besten deutschen Radmarathonfahrer, will es diesmal wissen. Nach seinem Sieg über die kürzere Distanz im Jahr 2013 und Rang vier im Vorjahr über die Langdistanz will Hornetz diesmal in Sulden ganz oben auf dem Podest stehen. Eine echte Herausforderung für den Marathon-Mann aus dem Badischen.

Doch das sind nicht die einzigen guten Nachrichten von der 3. Auflage des ENDURA Alpen-Traum. Denn erstmals können die Athleten beim ENDURA Alpen-Traum aus drei Strecken wählen. Die lange Distanz führt die Teilnehmer über 252 Kilometer und 6.078 Höhenmeter, über insgesamt sechs Pässe, vom bayrischen Sonthofen bis ins italienische Sulden. Wer es kürzer mag, kann sich für den Start in Landeck entscheiden und hat dann bis zum Ziel immerhin noch 146 Kilometer und 4.315 Höhenmeter vor der Brust. Zudem bieten die Veranstalter mit der neuen Strecke 2015, der kurzen Distanz über Prad, noch eine weitere Wahlmöglichkeit an: Mit 118 Kilometern und 2.936 Höhenmeter. Keine schlechte Alternative für Sportler, die die extreme Länge nicht so schätzen, aber dennoch Höhenmeter machen wollen. Kurz, aber knackig. Denn nach dem Start in Landeck geht es über die Pillerhöhe zum Reschenpass, dann in rasender Fahrt hinunter ins Vinschgau und auf direktem Weg über Prad zur Bergankunft nach Sulden.

Doch zurück zu Bernd Hornetz, der natürlich mit seinen italienischen Teamkameraden vom Team Beraldo Green Paper beim 3. ENDURA Alpen-Traum am Start stehen möchte. Natürlich auch mit Robert Cunico und  Enrico Zen, dem Sieger-Duo des Vorjahres. Die erreichten das Ziel in Sulden gemeinsam, Seite an Seite. Doch die dominierenden Italiener lassen sich noch nicht in ihre Karten schauen, zumal Titelverteidiger Cunico nach einer Krankheit im Frühjahr noch nicht ganz fit ist. „Ich werde die Jungs natürlich davon überzeugen, dass sie dabei sind. Sie müssen einfach wieder am Start des ENDURA Alpen-Traum stehen“, versprach Hornetz. Was für eine Ansage. Ob Roberto Cunico, Alessandro Bertuola, Enrico Zen oder Bernd Hornetz, seines Zeichens UCI Amateurweltmeister 2013 - die Jungs vom Team Beraldo räumten in 2014 ab, was abzuräumen war. Das Team Beraldo hat sich in 2015 zwar personell leicht verändert, Alessandro Bertuola hat das Team zwischenzeitlich verlassen. Dagegen hat Bernd Hornetz an Erfahrung gewonnen. „Bei diesen langen Rennen wie dem Alpen-Traum weiß ich jetzt, was auf mich zukommt. Nach meinem Formtief 2014 weiß ich jetzt, es geht noch was“, zeigte sich der 43-Jährige absolut zuversichtlich, seinen vierten Platz aus dem Vorjahr noch zu verbessern.

Die Vorbereitung bis Ende Februar war nahezu perfekt. „So gut wie noch nie. Dann hatte ich leider 10 Wochen bis Anfang Mai sehr wenig Zeit zum Trainieren und musste die ersten drei Rennen in Italien leider absagen“, erklärt Hornetz, der erst am 10. Mai sein erstes Rennen bestritt, den Granfondo Felice Gimondi - Bergamo. Und Zweiter wurde. Doch noch ist einiges zu tun. Den Novecolli in Cesenatico musste Hornetz absagen, danach ging es ins Trainingslager nach Frankreich. Die Form wurde wieder besser.

Und welche Tipps und Ratschläge hat Bernd Hornetz für die Teilnehmer des 3. ENDURA Alpen-Traum parat.

„Ganz wichtig ist, sich nicht zu überziehen bei dieser gewaltigen Länge. Und Vorsicht. Gerade die Flachpassagen nach dem Hahntennjoch und der Pillerhöhe haben es in sich. Das Tempo nach der Pillerhöhe Richtung Reschenpass  war über die vielen Wellen auf der alten Bundesstraße sehr hoch und unrhythmisch. Das kostet viel Kraft. Hier die Verpflegung nicht vergessen.“

Und wer es genau nehmen und es dem wohl besten deutschen Marathon-Fahrer nachmachen möchte, kann sich ja auch an die Essen-Empfehlung halten. Im Vorjahr gab's am Abend vor dem Rennen die obligatorische Pasta Integrale Bianca (Vollkornnudeln ohne Soße, mit etwas Olio und Parmigiano, 1,2 Gramm pro Rennkilometer), dazu noch etwas mageren Rohschinken oder Hühnchen.

Die Anmeldung und Teilnahmebedingungen sowie alle Informationen rund um den ENDURA Alpen-Traum gibt es unter www.alpen-traum.com.


Die Fakten zum ENDURA Alpen-Traum 2015

- Termin: 12.09.2015

- Startorte: Sonthofen (GER) und Landeck (AUT)

- Zielort: Sulden (ITA)

- Strecken: 252 km / 6.078 Hm, 146 km / 4.315 Hm, 118 km / 2.936 Hm (Streckenänderungen vorbehalten!)

- Einzel- & Teamwertung 

- 6 Wertungs-Kategorien (Mindestteilnehmerzahl 15): Men,  Women, Master Men / Master Women (über 40 Jahre), Senior Master Men / Senior         Master Women (über 50 Jahre)

- Teilnehmerzahl maximal 1.500 Fahrer 

 

24.07.2015

 
 

 

Die beiden gestrigen Pechvögel Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) haben sich den Tagessieg auf der vierten Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma gesichert. Topeak Ergon Racing 1 absolvierte die 89,95 km und 2.538 Höhenmeter von Sillian nach Alleghe in 3:34.18,7 Stunden und konnte damit Zeit und Plätze im Kampf um die Top-3 im Gesamtranking gutmachen.

Knapp zwei Minuten nach der österreichisch-tschechischen Paarung beendeten die Team Bulls-Profis Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) als zweites Duo die wohl schönste Etappe der diesjährigen Transalp entlang zahlreicher Dolomitengipfel (3:36.16,1) vom Hochpustertal in die italienische Region Venetien.

Rang drei ging nach 3:37.03,3 Stunden an die Träger der Gelben Trikots Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER), die bis kurz vor Schluss noch Sichtkontakt mit den Tagessiegern gehabt hatten, dann aber vier Kilometer vor Ziel aufgrund eines Plattfußes von Kaufmann wertvolle Zeit verloren.

Die beiden Wertungsführenden von Centurion-Vaude 1 hatten bereits im Anstieg von Toblach zum Passo Cimabanche durch einen Schleicher bei Käß den Kontakt zur Spitzengruppe verloren und danach tapfer und erfolgreich um den Anschluss und das Gelbe Trikot gekämpft.

„Die anderen haben natürlich Druck gemacht“, erklärte Kaufmann nach dem Rennen. „Das war ein richtiges Zeitfahren für uns. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren war es die bislang schwerste Verteidigung der Führung. Das Niveau ist sehr hoch“, so der Titelverteidiger.

Zwar kamen beide wieder ran und bestimmten auch im Anstieg zum einzigen richtigen Berg, dem Rifugio Averau, mit Topeak Ergon das Tempo, doch in der Schlussabfahrt brachte der zweite Raddefekt des Tages Kaufmann und Käß um den Lohn ihrer harten Aufholjagd.

In der Gesamtwertung hat Centurion-Vaude 1 bei noch drei ausstehenden Etappen dennoch noch etwas weniger als sechs Minuten Vorsprung auf die neuen Zweitplatzierten Platt und Huber. Auf Rang drei schoben sich die heutigen Gewinner Lakata und Hynek, nachdem sie von einem Defekt bei Centurion-Vaude 2, das fast eine halbe Stunde verlor, profitieren konnten.

„Das ist schon ein wenig Genugtuung, dass wir nach dem gestrigen Tag, an dem wir die Transalp verloren haben, mit dem Tagessieg den Kampf um das Podium wieder spannend machen konnten. Ich hoffe, es geht jetzt so weiter, und wir können vielleicht noch ein paar weitere Tagessiege einfahren“, so der amtierende Marathon-Weltmeister Alban Lakata nach der Etappe.

Kategorien-Leader geben sich keine Blöße

In den weiteren vier Wertungskategorien haben die bestplatzierten Teams ihre Führung weiter ausbauen können.

Masters-Leader Massimo de Bertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force Squadra Corse 1 (4:02.59,0), Grand Masters-Leader Hansjürg Gerber (SUI) und Bärti Bucher (SUI) von Bikeholiday.ch/BiXS (4:13.34,6) sowie die schnellsten Damen im Feld, Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (4:27.52,3), bleiben weiter ungeschlagen.

In der Mixed-Wertung brachte Team Herzlichst Zypern 1 mit der deutschen Meisterin Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER) hingegen den dritten Etappensieg nach Hause (4:16.22,5).

Die morgige fünfte Etappe ist die einzige der diesjährigen Transalp, die es so schon einmal gab (2011 und 2013). Von Alleghe aus geht es über 73,28 km und 3.137 Höhenmeter nach San Martino di Castrozza. Start erfolgt um 9 Uhr.

 

22.07.2015

 
 

 

Wenn am 8. August 2015  bereits zum fünften Mal die weltberühmte Hermann-Maier-Weltcupstrecke als Austragungsort der Bike Night Flachau dient, dann ist die frischgebackene Snowboard-Weltmeisterin Claudia Riegler ebenfalls zum fünften Mal mit von der Partie. Warum, ist für die Lokalmatadorin klar: „Ein Bikerennen über die Weltcupstrecke ist einfach ein Highlight.“ Claudia und ihre Schwester Manuela Riegler machen nur den Beginn einer Riege an Profisportlern aus anderen Sportarten, die sich auf zum Teil auf bekanntes, aber auch auf völlig unbekanntes Terrain wagen. Kristian Ghedina ist ebenfalls Wiederholungstäter und liebt die Bike Night: „Ein super Rennen, das toll organisiert ist, aber man muss schon ein bisschen trainiert sein, um durchzuhalten“, erklärt der Ex-Skirennläufer im Ziel der Bike Night 2014. Ob die Sportstars auf Abwegen um einen Sieg mitreden können, wird sich zeigen – die Meister der Stollenräder rund um Christoph Soukup und Daniel Federspiel werden wohl etwas dagegen haben.

Auch abseits des 4,5km langen Rundkurses, der mit seinen 200 Höhenmetern innerhalb von zwei Stunden so oft wie möglich befahren werden soll, tut sich bei der Bike Night viel: Schon am Freitag, 7. August, beginnt das Programm mit der traditionellen Ausfahrt mit Hans Peter Obwaller, dem mehrfachen Etappensieger bei der Österreich-Radrundfahrt, mit vielen Tipps und Tricks. Am Samstag startet der Marathontag mit der Sommerparty ab 14.00 Uhr, dem beliebten Quietschentenrennen, coolen Drinks und heißer Live-Musik. Auch das ist besonders an der Bike Night: Die Zuschauer können den Rennverlauf live über die große LED Leinwand verfolgen. Sportliche Hochspannung und Partystimmung ist garantiert.

Jetzt anmelden und dabei sein beim außergewöhnlichsten Marathon des Landes: www.bike-night.at

 

22.07.2015

 
 

 

Die beiden Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) haben auf der Königsetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma mit einem fulminanten Ritt über den Felbertauern-Pass nicht nur den Tagessieg eingefahren, sondern auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Das Team Centurion-Vaude 1 benötigte für die 118,29 km und 3.577 Höhenmeter von Mittersill nach Sillian 5:09.19,5 Stunden und verwies seine Teamkollegen Daniel Geismayr (AUT) und Hannes Pernsteiner (AUT) mit 4:29 Minuten Vorsprung auf Platz zwei.

Dritter wurden die bis dato in Gelb fahrenden Team Bulls-Profis Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) mit einer Zeit von 5:16.03,0 Stunden, die auch im Gesamtklassement hinter den beiden Centurion-Vaude-Duos auf Platz drei rangieren (+ 6.38 min).

Einen rabenschwarzen Tag erlebten die als Mitfavoriten gehandelten Topeak Ergon-Fahrer Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE), die nach mehreren Plattfüßen fast elf Minuten auf die neuen Spitzenreiter verloren und mit 10.39 Minuten Rückstand abgeschlagen auf Platz vier des Rankings liegen.

Diese 'Welt' im Mountainbike-Sport hatten die beiden Vorjahresdritten bereits bis zur Mautstelle aufgebrummt bekommen, ab der, aufgrund der durch die momentanen Bauarbeiten bedingten Blockabfertigung, ein kurzes Stück der Strecke neutralisiert zurückgelegt werden musste.

So war die dritte Etappe der 18ten Transalp schon eingangs der Neutralisation entschieden, da alle Top-Duos gesammelt auf den letzten, knapp 80 Kilometer langen Schlussteil gingen und diesen auch nahezu geschlossen absolvierten. Einzig das Team Bulls musste auch hier noch einmal dem harten Etappenprofil ein wenig Tribut zollen.

„Es war unser Plan, heute anzugreifen, nachdem die letzten beiden Etappen im Sprint entschieden worden sind. Wir wollten im Anstieg bzw. in der dortigen Laufpassage attackieren und konnten dort viel Zeit rausholen“, erklärte Jochen Käß nach der erfolgreichen Attacke auf die Gelben Trikots.

Damit gehen die Sieger von 2013 und 2014 morgen mit einem komfortablen Vorsprung auf die vierte Etappe und streben damit dem ersten Titel-Hattrick in der Geschichte entgegen.

Vor allem auch, nachdem die Konkurrenz von Team Bulls und Topeak Ergon aufgrund einiger technischer Defekte zurückgeworfen worden war.

„Das spielt uns zwar in die Karten. Dennoch würden wir das das ganze lieber sportlich austragen“, so Käß. „Aber jetzt haben wir erst einmal die Gelben Trikots und freuen uns natürlich. Mal sehen, wie es weitergeht.“

Team Kenda-Intense siegt in Mixed-Wertung

Die beiden US-Amerikaner Mary McConneloug und Michael Broderick haben auf der schwersten Etappe des diesjährigen Klassikers über die Alpen ihre Klasse bewiesen und ihren ersten Tageserfolg eingefahren.

Das Team Kenda-Intense beendete den Schlag ins Hochpustertal nach 6:22.33,4 Stunden und konnte so den Rückstand auf die heute zweitplatzierten Träger der Orangenen Trikots, Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER), die nach 6:28.01,4 Stunden ins Ziel kamen, deutlich verkürzen.

Im Gesamtklassement liegt das Team Herzlichst Zypern 1 aber weiter mit rund sechs Minuten in Front.

Kategorien-Leader legen nach

Bei den Damen, Masters und Grand Masters haben die Wertungs-Führenden mit dem jeweils dritten Etappenerfolg ihre weiße Weste gewahrt.

Die besten Masters-Fahrer (Teams mit einem Gesamtalter von mehr als 80 Jahren) waren Massimo de Bertolis und Andreas Laner vom italienischen Team Wilier Force Squadra Corse 1 (5:44.59,9), während in der Grand Masters-Kategorie (Gesamtalter von mehr als 100 Jahren) die Schweizer Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS in 5:58.38,1 Stunden erneut überzeugten.

In der Damenwertung setzten sich die Trägerinnen der Pinken Leaderjerseys, Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (6:31.21,1), durch.

Morgen führt die vierte Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma nach Italien. Von Sillian aus müssen die Mountainbiker 89,95 km und 2.538 Höhenmeter nach Alleghe absolvieren. Der Start erfolgt um 9:00 Uhr.

Kaufmann und Käß gewinnen Königsetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma und erobern Gelbe Trikots

Sillian, 21. Juli 2015 – Die beiden Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) haben auf der Königsetappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma mit einem fulminanten Ritt über den Felbertauern-Pass nicht nur den Tagessieg eingefahren, sondern auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Das Team Centurion-Vaude 1 benötigte für die 118,29 km und 3.577 Höhenmeter von Mittersill nach Sillian 5:09.19,5 Stunden und verwies seine Teamkollegen Daniel Geismayr (AUT) und Hannes Pernsteiner (AUT) mit 4:29 Minuten Vorsprung auf Platz zwei.

Dritter wurden die bis dato in Gelb fahrenden Team Bulls-Profis Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) mit einer Zeit von 5:16.03,0 Stunden, die auch im Gesamtklassement hinter den beiden Centurion-Vaude-Duos auf Platz drei rangieren (+ 6.38 min).

Einen rabenschwarzen Tag erlebten die als Mitfavoriten gehandelten Topeak Ergon-Fahrer Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE), die nach mehreren Plattfüßen fast elf Minuten auf die neuen Spitzenreiter verloren und mit 10.39 Minuten Rückstand abgeschlagen auf Platz vier des Rankings liegen.

Diese 'Welt' im Mountainbike-Sport hatten die beiden Vorjahresdritten bereits bis zur Mautstelle aufgebrummt bekommen, ab der, aufgrund der durch die momentanen Bauarbeiten bedingten Blockabfertigung, ein kurzes Stück der Strecke neutralisiert zurückgelegt werden musste.

So war die dritte Etappe der 18ten Transalp schon eingangs der Neutralisation entschieden, da alle Top-Duos gesammelt auf den letzten, knapp 80 Kilometer langen Schlussteil gingen und diesen auch nahezu geschlossen absolvierten. Einzig das Team Bulls musste auch hier noch einmal dem harten Etappenprofil ein wenig Tribut zollen.

„Es war unser Plan, heute anzugreifen, nachdem die letzten beiden Etappen im Sprint entschieden worden sind. Wir wollten im Anstieg bzw. in der dortigen Laufpassage attackieren und konnten dort viel Zeit rausholen“, erklärte Jochen Käß nach der erfolgreichen Attacke auf die Gelben Trikots.

Damit gehen die Sieger von 2013 und 2014 morgen mit einem komfortablen Vorsprung auf die vierte Etappe und streben damit dem ersten Titel-Hattrick in der Geschichte entgegen.

Vor allem auch, nachdem die Konkurrenz von Team Bulls und Topeak Ergon aufgrund einiger technischer Defekte zurückgeworfen worden war.

„Das spielt uns zwar in die Karten. Dennoch würden wir das das ganze lieber sportlich austragen“, so Käß. „Aber jetzt haben wir erst einmal die Gelben Trikots und freuen uns natürlich. Mal sehen, wie es weitergeht.“

Team Kenda-Intense siegt in Mixed-Wertung

Die beiden US-Amerikaner Mary McConneloug und Michael Broderick haben auf der schwersten Etappe des diesjährigen Klassikers über die Alpen ihre Klasse bewiesen und ihren ersten Tageserfolg eingefahren.

Das Team Kenda-Intense beendete den Schlag ins Hochpustertal nach 6:22.33,4 Stunden und konnte so den Rückstand auf die heute zweitplatzierten Träger der Orangenen Trikots, Silke Schmidt (GER) und Sascha Schwindling (GER), die nach 6:28.01,4 Stunden ins Ziel kamen, deutlich verkürzen.

Im Gesamtklassement liegt das Team Herzlichst Zypern 1 aber weiter mit rund sechs Minuten in Front.

Kategorien-Leader legen nach

Bei den Damen, Masters und Grand Masters haben die Wertungs-Führenden mit dem jeweils dritten Etappenerfolg ihre weiße Weste gewahrt.

Die besten Masters-Fahrer (Teams mit einem Gesamtalter von mehr als 80 Jahren) waren Massimo de Bertolis und Andreas Laner vom italienischen Team Wilier Force Squadra Corse 1 (5:44.59,9), während in der Grand Masters-Kategorie (Gesamtalter von mehr als 100 Jahren) die Schweizer Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS in 5:58.38,1 Stunden erneut überzeugten.

In der Damenwertung setzten sich die Trägerinnen der Pinken Leaderjerseys, Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing (6:31.21,1), durch.

Morgen führt die vierte Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma nach Italien. Von Sillian aus müssen die Mountainbiker 89,95 km und 2.538 Höhenmeter nach Alleghe absolvieren. Der Start erfolgt um 9:00 Uhr.

 

21.07.2015

 
 

 

Mit einem erneuten Sieg im Zielsprint der vier besten Männerduos bei der diesjährigen Craft BIKE Transalp powered by Sigma haben die Träger der Gelben Trikots, Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI), ihre knappe Führung im Gesamtranking hauchdünn verteidigt. Das Team Bulls 1 beendete die zweite Etappe von Saalfelden/Leogang nach Mittersill (64,34 km, 2.405 m) nach 3:04.31,9 Stunden.

Platz zwei ging an die Titelverteidiger von Centurion Vaude 1 (+0,4 Sek), Markus Kaufmann (GER) und Jochen Kaess (GER), die im Gesamtranking aber weiterhin hinter den heutigen Dritten Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing 1 (+ 1,5 Sek) sowie ihren Teampartnern aus Österreich, Hermann Pernsteiner und Daniel Geismayr (+ 1,7 Sek), auf Rang vier liegen.

Allerdings hatte es zwischenzeitlich überhaupt nicht nach einem weiteren Fotofinish ausgesehen.

Wie erwartet hatten die beiden Centurion-Vaude-Duos sowie Topeak Ergon in den beiden Anstiegen zur Seidlalm sowie zur Medalscharte attackiert, nur um in den technischen Passagen bzw. der langen Abfahrt nach Uttendorf wieder vom Team Bulls eingeholt zu werden.

„Wir haben uns heute mehr erhofft. Wir wollten uns eigentlich vom Team Bulls ein wenig lösen. Das ist uns in den Anstiegen gelungen, aber in der Tragepassage zur Scharte waren wir ein wenig orientierungslos, und sie waren wieder dran“, gab dann auch Markus Kaufmann, der Sechste der letzten Marathon-WM, zu.

Während der Titelverteidiger in den nächsten Tagen weiter Reizpunkte in den Anstiegen setzen will, um „Team Bulls im Berg hin und wieder zu quälen und um dann bei einer Etappe, die uns entgegenkommt, zuzuschlagen“, freute sich Urs Huber über ein erneut perfektes Rennen:

„Ich denke, wir haben alles richtig gemacht. Wir konnten die Lücken nach den Anstiegen immer wieder umgehend schließen und so vielleicht sogar ein bisschen Kräfte sparen.“

Im hektischen Finale durch den Ortskern von Mittersill bis zum Ziel vor dem Nationalparkzentrum zogen die beiden Fahrer des Kölner Rennstalls dann von vorne den Sprint an und spielten ihre Qualitäten eindrucksvoll aus.

„Wir sind natürlich glücklich über den zweiten Sieg, aber man hat es heute wieder gesehen, dass die ersten vier Teams äußerst knapp beisammen sind. Das wird sicherlich noch spannend bis zum Schluss“, erklärte Huber.

Zumal sein Teamkollege Karl Platt heute zwei Mal richtig leiden musste: „Ich hoffe aber, dass er das in den nächsten Tagen noch einmal umdrehen kann.“

Damenleader legen nach

Wie bei den Männern konnten auch die beiden führenden Mountainbikerinnen ihren zweiten Etappensieg in Folge einfahren. Allerdings geht es in der Damenkategorie deutlich weniger spannend zu. 

Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) von Topeak Ergon Racing absolvierten die kürzeste Etappe der diesjährigen Craft BIKE Transalp powered by Sigma in 3:55.22,1 Stunden und damit 15 Minuten schneller als die beiden Deutschen Ann-Katrin Hellstern und Bettina Uhlig von BQ Cycling/Sportpark Freiburg (4:10.55,7), die damit im Gesamtranking als zweitplatziertes Duo bereits mehr als 40 Minuten Rückstand aufweisen.

Tagesdritte wurden die beiden Schweizerinnen Barbara Liardet und Stéphanie Gutknecht von Rochat Cycles/Cyclone Sport (4:25.14,6). 

Auch in den anderen Kategorien gelang es den Trägern der Leader-Trikots ihren Vortageserfolg zu wiederholen.

In der Masterswertung (Gesamtalter von mehr als 80 Jahren) setzten sich die italienischen Titelverteidiger von Wilier Force Squadra Corse 1, Massimo de Bertolis und Andreas Laner, durch (3:23.19,9). Bei den Grand Masters (Gesamtalter von mehr als 100 Jahren) unterstrichen die beiden Schweizer Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS ihre Ausnahmestellung in 3:36.33,0 Stunden.

Bei den Mixed-Teams dominierten einmal mehr Silke Schmidt und Sascha Schwindling von Herzlichst Zypern (3:41.37,8) vor den US-Amerikanern Mary McConneloug und Michael Broderick von Kenda-Intense (3:49.00,5), die beide auch im Cross Country-Weltcup aktiv sind.

Morgen steht bei der Craft BIKE Transalp powered by Sigma die Königsetappe auf dem Programm. Von Mittersill aus führt die dritte Etappe über den Felbertauern-Pass und über 118,29 km und 3.577 Höhenmeter vorbei an Lienz bis nach Sillian. Der Start erfolgt um 8:00 Uhr.

 

20.07.2015

 
 

 

Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) sind am ersten Tag der 18ten Craft BIKE Transalp powered by Sigma ins gelbe Trikot gestürmt. Team Bulls 1 setzte sich nach 101,88 km und 2.260 Höhenmetern von Ruhpolding nach Saalfelden/Leogang in einer Sprintentscheidung um den Tagessieg nach 3:29.34,1 Stunden vor Topeak Ergon Racing mit Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) durch.

Daniel Gaismeyr (AUT) und Hannes Pernsteiner (AUT) von Centurion Vaude 2 rundeten das Podium wenig später (+ 1,7 Sek) als Dritter ab. Ihre Teamkollegen und Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) wurden Vierte (+ 4,4 Sek).

Das Führungsquartett, das sich auf den leicht ansteigenden letzten Metern ins Ziel von Saalfelden/Leogang einen fulminanten Schluss-Fight geliefert hatte, hatte sich zuvor bereits im ersten Anstieg der Etappe hinauf zur Winklmoos-Alm absetzen können.

„Dann sind die Verfolger aber in der anschließenden Abfahrt wieder ran gekommen“, erklärte Karl Platt nach der Zielankunft. „Im zweiten Anstieg zur Loferer Alm wurde es aber wieder selektiver. Das ging recht schnell.“

Nach guter Zusammenarbeit in der Führung, fiel dann die Entscheidung im Sprintduell der Favoriten, mit dem besseren Ende für die Team Bulls-Profis.

„Es war sehr taktisch heute, entweder sehr schnell oder sehr langsam. Zum Schluss habe ich gewusst, dass wir im Finale die meiste Kraft haben. Die anderen sind vielleicht stärker am Berg, aber wir haben mehr Power. Wir mussten die Gunst der Stunde nutzen und das erste gelbe Trikot einfahren“, so Platt, der bereits sieben Mal die Transalp gewinnen konnte und in diesem Jahr bereits zum 15ten Mal teilnimmt.

„Ein Sieg zum Jubiläum ist grandios. Ich habe vor 15 Jahren zum ersten Mal gewonnen“, freute sich der 37-jährige Osthofener nach dem 38ten Transalp-Etappensieg seiner Karriere.

Und auch der zweitplatzierte amtierende Weltmeister Alban Lakata zeigte sich nach dem knappen Zieleinlauf hochzufrieden mit dem Ergebnis:

„Es ist alles so aufgegangen, wie wir es uns erhofft haben. Das Podium war unser Ziel, aber wir wollten noch nicht unbedingt ins gelbe Trikot fahren, weil das doch mit ordentlich Druck verbunden ist. Von daher ist alles nach Plan verlaufen. So könnte es weiter gehen.“

Topeak Ergon Racing bestes Damenteam

Ein ähnliches Statement könnte in der Form auch von Lakatas Teamkolleginnen Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT) kommen, die zwar erst seit März dieses Jahres gemeinsam ein Team bilden, heute aber in 4:05.07,2 Stunden die Damenkonkurrenz dominierten.

Hinter den Topfavoriten auf den Sieg reihten sich Ann-Katrin Hellstein (GER) und Bettina Uhlig (GER) vom BQ Cycling Team/Sportpark Freiburg (4:31.19,4) sowie Barbara Liardet (SUI) und Stéphanie Gutknecht (SUI) von Rochat Cycles/Cyclone Sport (4:36.37,3) als zweites bzw. drittes Damenduo ein.

In der Masterswertung (Gesamtalter 80+) setzten sich die italienischen Vorjahressieger Massimo de Bertolis und Andreas Laner von Wilier Force Squadra Corse 1 durch (3:53.09,0). Knapp eine Minute dahinter folgte das BIKE Magazin-Duo Christoph Listmann (GER) und Michael Anthes (GER) (3:54.07,3).

In der Grand Masters-Kategorie für die Teams mit einem Gesamtalter von mindestens 100 Jahren waren die Topfavoriten aus der Schweiz, Hansjürg Gerber und Bärti Bucher von Bikeholiday.ch/BiXS, die Schnellsten (3:53.02,6).

Bei den Mixed bewältigten Silke Schmidt und Sascha Schwindling vom Team Herzlichst Zypern 1 die erste Etappe in 4:00.23,4 Stunden und übernahmen damit die orangenen Trikots der Wertungsführenden mit einem Vorsprung von 4:03,3 Minuten auf Mary McConneloug (USA) und Michael Broderick (USA) von Kenda-Intense (4:04.26,7).

Die morgige zweite Etappe der Craft BIKE Transalp powered by Sigma führt von Saalfelden/Leogang auf einer komplett neuen Route über 64,34 km und 2.405 Höhenmeter nach Mittersill. Start ist um 9:00 Uhr.

 

19.07.2015

 
 

 

Bei strahlendem Sonnenschein ging an diesem Wochenende die vierte Runde der Specialized-SRAM Enduro Series in Samerberg über die Bühne. Nach einem spektakulären Prolog am Samstag und vier Stages am Sonntag, für die die Fahrer insgesamt 28 km und 1100 Höhenmeter zurücklegten, standen am Ende Markus Reiser und Monika Büchi als Sieger fest.

Am Samstag ging es nach der Registrierung im Raceoffice an der Talstation des Bikeparks ab 10 Uhr bei zunehmend heißem Wetter zum Training. Trotz einiger gewittriger Schauer am Abend zuvor präsentierten sich die anfangs noch stellenweise schmierigen Stages bald griffig und trockneten im Laufe des Tages immer weiter ab.

Gleich die erste Stage führte auch durch den Bikepark und forderte mit einem Wechsel aus ruppigen Wurzelpassagen und schnellen High Speed-Abschnitten durchgehende Konzentration von den Fahrern. Stage 2 führte im Kontrast dazu technisch durch enge, wurzeldurchsetzte Kurven, bevor es auf der schnellen und offen abgesteckten Stage 3 hieß, möglichst viel Schwung auf den felsigen Untergrund mitzunehmen. 

Nach Rücksprache mit zahlreichen Fahrern entschieden sich die Organisatoren, im Rennlauf keine Zeitnahme auf der äußerst schnellen Stage 4 vorzunehmen – viele Amateurfahrer waren mit der Strecke überfordert, während Profis das Verletzungspotential bei einem Sturz monierten. Die finale fünfte Stage forderte dann noch einmal die gesamte Konzentration der Fahrer: Am Anfang noch zahm, ging es im unteren Teil durch einen von losen und festen Steinen durchsetzten, ausgetrockneten Bachlauf, der wenig Raum für Fahrfehler ließ.

Am Samstagabend galt es beim Prolog, bereits eine erste gewertete Zeit für das Rennen herauszufahren. Hierfür ging es im unteren Teil des Bikeparks nach einem kurzen Sprintstück durch zahlreiche Anlieger und über Tables ins Ziel. Fabian Scholz (GER - Focus Trail Team) fuhr mit 1:01.820 Minute knapp die Bestzeit bei den Pro Men, Stephanie Teltscher (GER - Focus) war mit 1:16.399 min die Schnellste bei den Pro Women. Bei den Pro Masters konnte sich Andre Kleindienst (GER - Endura Bergamont Factory Team) den ersten Platz schnappen, während in den Amateurklassen Martin Klauber (GER - Radstation Lindau) und Barbara Stettler (SUI - Thömus Veloshop) die schnellsten Zeiten fuhren.

Am Sonntag ging es ab 8 Uhr morgens auf die zuvor trainierten Stages, was für die zuerst startenden Amateurklassen noch angenehm kühle Temperaturen bedeutete. Die später startenden Fahrer der Proklassen mussten dagegen der Mittagshitze trotzen, was den konditionellen Anspruch des Rennens zusätzlich erhöhte.

Am Ende gewann Markus Reiser (GER - Focus Trail Team) äußerst knapp mit einer Bestzeit von 10:05.42 vor dem Deutschen Meister Fabian Scholz und Ludwig Döhl (GER - Cube Action Team ) bei den Pro Men. Leonhard Putzenlechner (GER - ENVE Composites) und Marcel Rieder (GER - RSV Sonthofen) komplettierten das Podium. Bei den Pro Women fuhr Monika Büchi (SUI - Schmid Velosport) die Bestzeit von 12:23.51 Minuten, Lisa Policzka (GER) wurde Zweite, Chiara Eberle (Mhw Cube Racing Team) Dritte.

Tommy Umbreit (GER - Redheads Team) gewann in der Pro Masters Klasse vor Wilfred van de Haterd (GER - Nicolai Factory Team) auf dem zweiten und André Kleindienst auf dem dritten Platz. 

Der Sieger der Amateur Men war Christoph Höß (GER - Radstation Lindau), gefolgt von Clemens Bachmann (GER - BSG Flughafen Stuttgart) und Dennis Braun (GER). Die schnellste Zeit der Amateur Women fuhr Kathi Kuypers (GER - Trek Gravity Girls), gefolgt von Barbara Stettler (SUI - Thömus Veloshop) und Stephanie Frankl (GER - WOMB Girlsridetoo.de) 

Nach diesem Rennen am Samerberg stehen für die Specialized-SRAM Enduro Series noch zwei Rennen in dieser Saison auf dem Programm. Bereits in zwei Wochen findet der nächste Stopp in Schöneck statt, bevor am 18./19. September das Serienfinale in Leogang ausgetragen wird. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse finden sich auf enduroseries.net.

 
 

 

Nachdem vor zwei Wochen der Weltcup in Lenzerheide gastierte, kehrte nun der iXS Swiss Downhill Cup in das Graubündner Bergdorf ein. 300 Fahrer aus 20 Nationen folgten der Einladung, wobei am Ende Lutz Weber und Carina Cappellari als Sieger hervorgingen.

Nachdem bereits im letzten Jahr auf der von Trailworx neu gebauten Downhillstrecke das Renndebüt mit dem iXS Swiss Downhill Cup stattfand, hat Lenzerheide nun mit der Austragung des Weltcups vor zwei Wochen die Bühne des internationalen Mountainbikesports betreten. Diese große Rolle wird der auf etwa 1500 m ü.M gelegene Ort auch in den kommenden Jahren weiterspielen, denn es folgen noch zwei weitere Jahre mit dem Weltcup, bevor dann 2018 mit der Weltmeisterschaft das Highlight ansteht. Doch Lenzerheide hat sich nicht nur dem absoluten Profisport verschrieben, sondern man bot am vergangenen Wochenende mit dem zweiten Lauf des iXS Swiss Downhill Cups erneut auch dem Breitensport eine Plattform.   

Die Strecke wurde in den letzten zwei Jahren mit großem Aufwand direkt unter der Gondelbahn errichtet und natürlich überließ man auch dabei nichts dem Zufall. Das Ergebnis dieser Arbeit konnte nun bereits zum wiederholten Mal überzeugen und somit scheint es ein perfektes Rezept gewesen zu sein, dass man sich sowohl Claudio Caluori als auch Steve Peat als Berater an die Seite geholt hat. Auch wenn Start und Ziel nicht denen des Weltcups entsprachen, so fand das Rennen bis auf diese zwei Ausnahmen komplett auf dem Weltcupkurs statt. Damit konnte sich der relativ neue Veranstaltungsort direkt in die Schweizer Serie eingliedern, die schließlich weit über ihre nationalen Grenzen hinaus für ihr hohes organisatorisches Niveau und die anspruchsvollen Strecken bekannt ist.

Nachdem im letzten Jahr den Teilnehmern durchweg schlechte äußere Bedingungen geboten wurden, hatte man diesmal etwas mehr Glück und das Wetter zeigte sich zumindest an den Renntagen von seiner besten Seite. Nach den offiziellen Trainingssessions am Freitag und Samstagmorgen stand dann wie gewohnt am Nachmittag der Seeding Run auf dem Programm. Sowohl in der Elite Men als auch in der Elite Women Klasse konnte sich das Team Radon Magura Factory über die schnellsten Zeiten freuen. Nick Beer legte mit 2:51.282 Minuten die Tagesbestzeit fest, während Carina Cappellari mit einem Vorsprung von über 12 Sekunden ihre Überlegenheit eindrucksvoll demonstrierte. Würde also auch am Sonntag im Finale ein Doppelerfolg für das Schweizer UCI Elite Team herausspringen?

Bevor diese Frage geklärt wurde gingen als erste lizenzierte Kategorie die Masters auf den Kurs. Eindrucksvoll, aber doch erwartungsgemäß lieferte Thomas Ryser (SUI - Radon Hot-Trail Racing) erneut die Bestzeit ab. Er brauchte 3:05.612 Minuten für die Strecke und verweis mit 6,5 Sekunden Vorsprung Felipe Saenz (CHI - Wu Lon Downhill Team) auf den nachfolgenden Rang. Jerome Crottaz (SUI - Cyclone DH Team) beendete das Rennen auf Platz vier.

In der U17 Klasse konnte sich Jerome Müller (SUI - Magic-Downhill/Fox) sich in Szene setzen und entschied mit knappen Vorsprung das Rennen für sich. Auf Platz zwei reihte sich Baxter Maiwald (AUS - Yara Valley Cycles) ein, gefolgt von Pascal Reusser (SUI - Radon Hot-Trail Racing).

Die Dominanz von Janis Lehmann (SUI - aendus-bike-gallery.ch) in der Klasse U19 wurde von Leivo Petteri (FIN - HHCMB/Reispo) gestoppt, der mit einer Zeit von 3:02.842 Minuten sich den Tagessieg holen konnte. Der bisher mit voller Punktzahl auf sein Gesamtwertungskonto ausgestattete Lehmann wurde Zweiter, während sein Teamkollege Constantin Ruetsch (SUI - aendus-bike-gallery.ch) den dritten Platz einfahren konnte.

In der Elite Women Klasse kam es am Ende zu keiner Überraschung, denn wie schon am Vortag legte Carina Cappellari die schnellste Zeit hin und verwies damit ihre Konkurrentin Lea Rutz (SUI - iXS Gravity Union) auf Platz zwei, was ihr wiederum reichte, um den Vorsprung in der Gesamtwertung weiter auszubauen. Dritte wurde Geraldine Fink (SUI - Biroma Racing Team), die damit das rein Schweizerische Podest perfekt machte. 

Die Elite Men Klasse begann direkt mit einem kaum zu verbessernden Lauf. Lutz Weber (SUI - Swiss Downhill Syndicate), der aufgrund von Problemen am Vortag als Erster auf den 2 Kilometer langen Kurs ging, legte mit 2:48.363 Minuten eine Zeit vor, die schon weit unter der Bestzeit des Vortages lag. Somit konnte es sich der Thuner für eine halbe Ewigkeit im Red Bull Hot Seat bequem machen. Und was seine Zeit wirklich wert war, sah man erst, als die Top Ten Fahrer auf den Kurs gingen und einer nach dem anderen nicht annähernd an die vorgegebene Zeit heran kam. Fahrer wie Felix Klee, Basil Weber (beide SUI - Team Project) oder Martin Frei (SUI - Akira-tuning Racing) konnten zwar ihre Zeiten des Vortages unterbieten, aber eben nicht die vom im Hot Seat Sitzenden. Noel Niederberger (SUI - Swiss Downhill Syndicate) konnte seiner Favoritenrolle leider auch nicht gerecht werden und reihte sich am Ende des Feldes ein. Somit war es nur noch Nick Beer, der etwas am Ergebnis hätte ändern können. Doch auch er biss sich an der vorgelegten Zeit die Zähne aus und trotz eines soliden Laufes, der fast zwei Sekunden schneller als der am Vortag war, musste sich der amtierende Schweizer Meister hinter Lutz Weber einreihen und beendete somit das Rennen auf dem zweiten Platz. Damit wurde es also nichts aus dem Doppelsieg des Radon Magura Factory Teams, wobei man natürlich trotzdem von einem sehr erfolgreichen Wochenende für die Equipe reden kann. Nick Beer übernimmt damit die Spitze in den iXS Standings, einer serienübergreifenden Rangliste aus allen iXS Cups, wobei die einfließenden Punkte aus den Seriengesamtwertungen ein Zeitjahr Gültigkeit behalten. Dritter wurde im Übrigen Martin Frei, der damit die Führung in der Gesamtwertung verteidigen konnte.

Lenzerheide ist auf jeden Fall eine wichtige und schöne Bereicherung im Mountainbike Kalender und man darf sich auf die Veranstaltungen in den nächsten Jahren freuen. Weiter geht es mit dem iXS Swiss Downhill Cup Ende August in Verbier. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.   

 

19.07.2015

 
 

 

Kommenden Sonntag, 19. Juli 2015, fällt um 9:00 Uhr der Startschuss zur 18. Craft BIKE Transalp powered by Sigma auf der Hauptstraße in Ruhpolding, direkt gegenüber Cafe Heigermoser. Knapp 500 Zweierteams und damit rund 1.000 Teilnehmer werden sich auf den siebentägigen Weg über den Alpenhauptkamm bis nach Riva del Garda machen.

Insgesamt müssen die Starter aus 40 Ländern, darunter gestandene Profis als auch Hunderte Amateure, 611,27 km und 19.002 Höhenmeter zurücklegen.

Das Gros des Feldes, das sich der Herausforderung stellt, kommt mit über 300 Startern aus Deutschland. Doch auch Österreich (76), Holland (66), Italien (64), die Schweiz (55) und Belgien (54) sind stark vertreten.

Sportler aus Costa Rica, Ecuador, Mauritius, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Botswana, Südafrika oder Neuseeland geben der Transalp nicht nur einen internationalen Flair, sondern unterstreichen auch die Bedeutung der Mutter aller Mountainbike-Etappenrennen in der Szene.

Die meisten Zweierteams starten in der Männerklasse (über 150). Bei den Damen sind knapp 15 Duos unterwegs, in der Mixed-Kategorie über 60, in der Masters-Wertung knapp 130 und in der GrandMasters-Klasse rund 40.

Etappen Craft BIKE Transalp powered by SIGMA

SO, 19.07.15: 1. Etappe: Ruhpolding - Saalfelden 101,88 km, 2.260 Hm

MO, 20.07.15 2. Etappe: Saalfelden - Mittersill 64,34 km, 2.405 Hm

DI, 21.07.15 3. Etappe: Mittersill - Sillian 118,29 km, 3.577 Hm

MI, 22.07.15 4. Etappe: Sillian - Alleghe 89,95 km, 2.538 Hm

DO, 23.07.15 5. Etappe: Alleghe - San Martino 73,28 km, 3.137 Hm

FR, 24.07.15 6. Etappe: San Martino - Levico Terme 88,78 km, 2.530 Hm

SA, 25.07.15 7. Etappe: Levico Terme - Riva del Garda 74,75 km, 2.555 Hm

Weitere Informationen und alles andere Wissenswerte rund um die Transalp gibt es auf bike-transalp.de.

 

Craft BIKE Transalp powered by Sigma

Die Craft BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route bis 2013 in acht Etappen von Deutschland quer über den Alpenhauptkamm bis nach Italien. 2014 wurde das Rennen um eine Etappe verkürzt.

2015 warten die Veranstalter mit fünf Etappenort-Premieren (Ruhpolding, Saalfelden, Mittersill, Sillian, Levico Terme) und daher einer fast komplett neuen Routenführung auf.

Von Ruhpolding geht es über Saalfelden Leogang, Mittersill, Sillian, Alleghe, San Martino di Castrozza und Levico Terme nach Riva del Garda.

Insgesamt müssen die teilnehmenden Zweierteams vom 19. bis 25. Juli 2015 611,27 km und 19.002 Höhenmeter bewältigen.

17.07.2015

 
 

 

Bis zum Mittwoch, den 29. Juli 2015 haben Jedermänner aus Dresden, Sachsen und ganz Deutschland noch dreizehn Tage Zeit, um sich online beim ŠKODA Velorace Dresden anzumelden. Teilnehmer können sich so einen guten Startplatz zu sichern, eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden. Daher rät das Organisationsteam des ŠKODA Velorace Dresden vom Verein Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports e.V. allen Radsportfans, sich bis spätestens und einschließlich 29. Juli 2015 anzumelden.

„Registrieren sich Kurzentschlossene am Veranstaltungswochenende, können wir diesen lediglich Startplätze im hinteren Feld anbieten“, erläutert Wolfgang Friedemann, Vizepräsident Sport des veranstaltenden Vereins. „Zusätzlich fällt außerdem eine Nachmeldegebühr an.“

Neben den offiziellen Streckendistanzen, einer 63 Kilometer-Distanz (drei Runden) und einer 105 Kilometer-Distanz (fünf Runden), können sich Radsportfans auch für die „21er-WOCHENKURIER-Schnupperrunde“ (eine Runde, 21 Kilometer) und das „Dresdner Rennen“ (zwei Runden, 42 Kilometer) melden, welche das Vereinsteam des ŠKODA Velorace Dresden speziell für Einsteiger und insbesondere die Dresdner geschaffen haben. „Mitfahren kann also wirklich jeder, der Lust hat, sich sicher auf dem Rad bewegt und über ein funktionstüchtiges Fahrrad verfügt“, so Wolfgang Friedemann.

Start und Ziel des ŠKODA Velorace Dresden befinden sich in unmittelbarer Nähe zum weltberühmten Dresdener Zwinger, dem Theaterplatz an der Semperoper und dem Dresdner Schloss und führt vorbei an den drei Elbschlössern sowie über die Waldschlösschenbrücke. 

Weitere Infos und die Anmeldung online:    

www.skoda-velorace.de

 www.facebook.com/SkodaVelorace

 

17.07.2015

 
 

Ein direktes Duell wird es zwar nicht werden, dazu sind die Strecken zu unterschiedlich aber die Veranstalter freuen sich dieses Jahr ganz besonders den Vize-Olympiasieger Bahnradfahren von 1972 in Stockheim begrüßen zu dürfen. Wieder mal eilt der Ruf des Frankenwald-Radmarathons weit über die Grenzen des Frankenwaldes hinaus und erreicht durch massiven Werbeeinsatz des Veranstalters sogar die letzten Winkel der Republik. Diesmal hat es Heinz Richter von der wunderschönen Insel Rügen erwischt. Der ehemalige Profi-Radsportler hat zahlreiche inländischen Meistertitel sowie Teilnahme an Weltmeisterschaften und Olympia zu verbuchen. Einer seiner größten Erfolge war der Titel des Vizeolympiasiegers bei der Olympiade 1972 in München. Heinz Richter war nach eigenen Aussagen schon mal beim FRM dabei und so überzeugt, dass er dieses Jahr erneut mit einer ganzen Mannschaft von der Insel Rügen und dem Team der Rügen-Rund anreist. Weitere Infos über Heinz Richter kann man auf der weltweiten Wikipedia Seite nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Richter_%28Radsportler%29

Aber um Weltklasseleistungen zu vollbringen muss man den Landkreis Kronach nicht verlassen. Der Frankenwald ist seit Jahren dafür bekannt hervorragende Strecken für Radsportler bereit zu stellen und mit dem FRM kann man diese Strecken auch alle Jahre erneut bestens erkunden. Nicht umsonst hat sich der Frankenwald-Radmarathon eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Wenn man sich die zu 100% positiven Meinungen im Gästebuch der Veranstaltung anschaut, so kann man erkennen, dass es hier im Frankenwald eine Radsportveranstaltung gib, die nicht nur zu den größten in Deutschland gehört, sondern mit so viel Herzblut von den ortsansässigen Vereinen und den Partnervereine an der Strecke durchgeführt wird, dass der Wiederholungsfaktor der Radsportler enorm hoch ist.

„Wir haben zur Zeit über 100 Teilnehmer in unserer Datenbank, die uns seit 13 Jahren begleiten und jedes Jahr dabei waren“ so der Vorstand des ASC BikeRunners. Alle Jahre kommen im Vergleich zum Vorjahr sofort ca. 60 % der Teilnehmer wieder. Die Besucheranzahl von ca. 3500 Besuchern an den 2 Tagen verdoppelt die Anzahl der Menschen in der kleinen Bergwerksgemeinde Stockheim nahezu. Mehr als 2500 Starter könnte man auch schlecht handeln, deshalb wird das Limit alle Jahre auf diese Anzahl festgesetzt.

Großer Spendenaufruf zugunsten Hannelore-Kohl-Stiftung

Zusammen mit den Organisatoren des Chariteams-München (Zusammenschluss von Radsportlern die immer für einen guten Zweck fahren) Findet für die ZNS Hannelohre-Kohl-Stiftung ein großer Spendenaufruf durch den Veranstalter statt. Hiermit wollen die Vereine ihr bereits seit Jahren bestehendes Engagement im Bereich der Hilfe für erkrankten Menschen weiter ausbauen und auch ihren Beitrag für alle leisten, denen es leider nicht mehr möglich ist, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen.

„Wenn hier jeder auf unserer Homepage nur 1,-€ spenden würde, so hätten wir schon viel erreicht. Daher unserer Aufruf an alle, die Spendenlinks auf der Homepage zu nutzen.“ So der Vorstand des veranstaltenden Vereines. Die Spende geht direkt über den Link an die ZNS Hannelohre-Kohl-Stiftung. Auch Vereine, Firmen usw. können daran teilnehmen und im Internet auch sofort eine Spendenquittung erhalten. Bereits zum 13. Mal kommen die Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland angereist. In keinem Gebiet Deutschlands ist der Frankenwald-Radmarathon.de mehr unbekannt unter den Radsportlern und die Leute kommen immer wieder gerne in den Frankenwald, da hier bei dieser Veranstaltung das Preis-Leistungsverhältnis immer noch stimmt und alle Sportler von den ausrichtenden Vereinen rund um Stockheim bestens betreut werden.

Familien werden begünstigt

Auch in diesem Jahr fördert der ASC BikeRunners wieder den Familienzusammenhalt. Familien mit Kindern können sehr viel Geld sparen. Die Veranstalter wollen das Radfahren im Frankenwald auch den Familien und Ihren Kindern schmackhaft machen. So ist erneut bei der 50km-Strecke pro teilnehmenden Erwachsenen ein Kind bis 14 Jahren bei der Anmeldung frei. Wertungskartenfahrer des BDR erhalten ebenfalls eine Vergünstigung von 5,00 Euro bei der Anmeldung auf jeder Strecke.

Der Samstag und Sonntag stehen im August erneut ganz im Zeichen des Radsportes und der Shows am Maxschacht. An allen Tagen gibt es eine große Event-und Radsportmesse sowie zahlreiche Showvorführungen von Vereinen und Gruppierungen. Am Samstag ist dann für alle Radsportler und Besucher die große Nudelparty und LiveMusik mit einer Band. Umrundet wird das Programm von zahlreichen Showacts am Samstag und Sonntag, großer Tombola, zahlreichen Fanmeilen in Stockheim und an der Strecke sowie allen möglichen kulinarischen Köstlichkeiten am Eventgelände bevor es am Sonntag in der Früh um 06:40 endlich los geht mit dem Start der ersten Langstrecke über ca. 220 km. Die Kids vom Ring mit Tom Sauer und der Lebenshilfe Kronach werden am Sonntag das Programm bereichern.

Das Eventprogramm wird von zahlreichen Ausstellern aus dem Radsportbereich abgerundet und die Teilnehmer können an zwei Tagen auf der Radsportmesse sich über die Neuigkeiten informieren und mit den Ausstellern über die neuesten Trends reden. Durch die Messeangebote ist es hier auch möglich, das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Die Bergwerksgemeinde Stockheim ist auf den Ansturm von tausenden Radfahrern aus aller Welt und die vielen Besucher aus Nah und Fern bestens vorbereitet. Alle Vereine rund um Stockheim sowie die gesamte Bevölkerung und die Gemeinde Stockheim freuen sich schon wieder darauf, Gäste aus Deutschland in Ihrer Heimat begrüßen zu dürfen.

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Fünf wunderbare Strecken für jede Anforderung, vom Profi bis zur Familien geeignet

Der Frankenwald-Radmarathon zieht zwar immer mehr professionelle Fahrer nach Stockheim, da unsere Strecken einfach perfekt dazu geeignet sind für alle möglichen Wettbewerbe zu trainieren, aber auch die Familienrunde über 50 km findet immer mehr Anklang bei der Bevölkerung. Die Strecken wurden – wie alle Jahre – durch den Streckenkoordinator Norbert Stübler und seiner Frau Bettina sorgfältig ausgesucht, geplant und mit den Ordnungsbehörden besprochen. Die letzten Vorbereitungen wurden mit den beteiligten Feuerwehren und den Polizeiinspektionen abgesprochen, so dass es erneut einen reibungslosen Ablauf zu den insgesamt 5 Massenstarts geben wird. Eine Besonderheit des FRM sind die unterschiedlichsten Fahrräder. Durch den neuen Trend der E-Bikes ist es nun auch vielen weiteren Sportlern möglich, auch mal die größeren Strecken in Angriff zu nehmen. Die E-Bikes bieten hier an den zahlreichen Bergen eine wunderbare Unterstützung den Frankenwald und Thüringer Wald weiträumig kennen zu lernen. Alle Strecken stehen auch bereits als GPS-Daten im Internet unter der Homepage bereit und können dort betrachtet und heruntergeladen werden.

Die vielen Versorgungsstellen an der Strecke werden wieder durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer der unterschiedlichsten Vereine aus dem Bereich betreut. An jeder der 7 VK-Stellen rund um alle Strecken wird wieder beste Verpflegung und Service garantiert. Dafür ist der Frankenwald-Radmarathon ebenfalls bekannt: „Die TOUR de la Gourmet“ wird er auch von vielen Radsportlern genannt, da es an den Verpflegungsstation an fast nichts fehlt. Fanmeilen werden von den Vereinen selbst eingerichtet und sind oft an den ganzen Strecken zu sehen. Manche VK-Stelle ist sogar mit einer eigenen Blasmusik vor Ort.  Die Bevölkerung steht hinter „Ihrem Radmarathon“ und macht ihn mit allen beteiligten Vereinen / Gruppierungen / Institutionen zu der beliebten Veranstaltung, die er seit 13 Jahren ist.

Manko -Zimmerbuchungen

Für die Gemeinde Stockheim, den Frankenwald und den angrenzenden Thüringer Wald leistet der Frankenwald-Radmarathon einen erheblichen Beitrag zur Förderung des Tourismus in unserer Region. Die Hotels und Pension sowie zahlreiche Ferienwohnung sind schnellstens zum Event ausgebucht. Wer hier noch Hilfe braucht, wird jederzeit durch den Frankenwald- Tourismus bei der Suche unter www.frankenwald-tourismus.de unterstützt. Dies ist auch das einzige Manko, da es für die vielen Radsportler aus ganz Deutschland oftmals gar nicht so viele Hotel, Pensionen und freie Zimmer gibt, wie sie an dem Wochenende benötigt werden. Eine rechtzeitige Buchung kann daher nur empfohlen werden.

Die verbilligte Online – Anmeldung geht noch bis Freitag, den 24. Juli 2015. Am Samstag und Sonntag sind jedoch auch noch Anmeldemöglichkeiten am Event-Platz in Stockheim vorhanden. Ein rechtzeitiges Eintreffen ist aber erforderlich. Die Anmeldezeiten stehen ebenfalls auf der Homepage unter den Teilnahmebedingungen

Alle weiteren Infos, Strecken und die Teilnahmebedingungen erhalten Sie, wie immer, über die umfangreiche Homepage des Frankenwald-Radmarathons unter: www.frankenwald-radmarathon.de Dort finden Sie alle Infos rund um die Veranstaltung und die Strecken.

16.07.2015

 

 
 

 

Vom 24. bis 26. Juli drehen auf dem legendären Nürburgring wieder Radsportler statt Rennwagen ihre Runden. Weltweit einzigartig ist das 24-Stunden-Rennen über Grand Prix-Strecke und Nordschleife, das dieses Jahr wieder rund 5.000 Athleten anlocken wird. Auch einige prominente Sportler können sich dieser Faszination nicht entziehen. So treten dieses Jahr unter anderem die Radprofis Christian Knees und Roger Kluge, der ehemalige Radrennfahrer René Haselbacher sowie Tourenwagen-Legende Manuel Reuter, Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle und der mehrfache Bob-Weltmeister Christoph Langen mit ihren Teams an. Um den Reiz dieses Rennens zu spüren und um die Emotionen einer Tag-und-Nachtfahrt zu genießen.

Wenn am 25. Juli der Startschuss für Rad am Ring fällt, wird ein Rekord-Teilnehmerfeld über den legendären Nürburgring rollen. „Wir erwarten so viele Starter wie nie zuvor und werden die 10.000er-Marke wieder knacken“, freut sich Veranstalter Hanns-Martin Fraas. „Die Expo wird doppelt so groß sein wie im letzten Jahr, Rad am Ring entwickelt sich stetig weiter.“

Dass dem so ist, liegt sicherlich auch an der unvergleichlichen Atmosphäre, die über diesem Event liegt. „Mit so vielen Gleichgesinnten auf dem sagenumwobenen Nürburgring mit dem Fahrrad zu fahren und immer wieder ein „Hallo Christian“ zu hören, das ist einfach etwas Besonderes“, schwärmt Christian Knees, Profi beim Pro-Tour-Team Sky, der aus der Gegend stammt und 2014 zum ersten Mal am Ring dabei war. „Für mich ist das Rennen nicht nur speziell, weil die Dauer von 24 Stunden einen zwingt, aus der gewohnten Komfortzone herauszugehen. Wir fahren diesmal mit Bärenherz auch für ein Projekt, das ich seit langem unterstütze.“

Ähnlich geht es Roger Kluge, Olympia-Silbermedaillengewinner von 2008 und Fahrer beim IAM Cycling Team. „Es macht einfach verdammt viel Spaß hier“, begründet er seine zweite Teilnahme nach 2013, die ihm wichtig war, obwohl sie sich nicht leicht in seinem Rennkalender unterbringen ließ. „Ich komme direkt aus dem Trainingslager in der Schweiz dorthin und werde alles geben, obwohl der bergige Kurs eigentlich nicht meins ist. Aber ich denke, mein Team will gewinnen, ich werde mein Bestes geben.“ Besonders spannend findet er die Unterbringung seiner Mannschaft in einer der Race-Boxen – und zu so ungewohnten Zeiten wie nachts um drei aufs Rad zu steigen. „Denn im Dunkeln sieht man die Anstiege nicht so früh vor sich.“

Auf die Hügel freut sich René Haselbacher, Österreichischer Zeitfahrmeister von 2000 und inzwischen Radprofi im Ruhestand, mit am meisten. Allerdings hauptsächlich auf die, die er runterfahren kann: „Ich fahre gern schnell bergab“, berichtet er. „In der Fuchsröhre kommt man auf über 100 km/h, das macht einfach Spaß.“ Genauso wie der Rest des Kurses, den er als „ideal für Radfahrer, weil anspruchsvoll und abwechslungsreich“ beschreibt. „Es ist einfach eine relaxte Veranstaltung“, lobt Haselbacher, der schon drei Mal dabei war und diesmal im Achter-Team antritt. „Selbst wenn man nachts um zwei auf dem Rad sitzt, ist das ok.“

Ok, aber eine Herausforderung sind die ungewöhnlichen Fahrzeiten und der Wechsel aus Ruhe- und Einsatzzeiten für Manuel Reuter, der im Tourenwagen das 24-Stunden-Rennen am Ring 2003 schon einmal gewann und sich aktuell mit Triathlon fit hält. „Im Triathlon fährst du einmal Anschlag und dann ist das Radfahren vorbei. Hier muss man sich mehrmals nach längeren Pausen anstrengen. Da muss man sich sinnvoll verpflegen und sich die Kraft gut einteilen. Denn der Kurs hat es in sich. Jeder, der die Nordschleife radelt, sollte das mit Respekt tun – aber so viel Gaudi dabei haben wie möglich.“

Neben diesen Promis und ihren Teams werden für ein weiteres Charity-Projekt, die „Tour der Hoffnung“, Biathlon Olympiasiegerin Petra Behle sowie der mehrfache Bob-Weltmeister Christoph Langen in einer 24-Stunden-Mannschaft an den Start gehen.

 

16.07.2015

 
 

 

bike_Night_FlachauZum fünften Mal in Folge steht Flachau und die Hermann-Maier-Weltcupstrecke im Zuge der Bike Night Flachau am 8. August im Mittelpunkt der Mountainbikeszene. Aus sportlicher Sicht faszinieren vor allem der außergewöhnliche Rennmodus und die besondere Atmosphäre - nicht umsonst gilt die Bike Night Flachau als die Formel 1 unter den Mountainbike-Marathons: Über eine Renndauer von zwei Stunden versuchen die Teilnehmer so viele Runden wie möglich zu bewältigen. Diese haben es in sich: Unter gleißendem Flutlicht wartet auf die limitierte Teilnehmeranzahl ein spektakulärer Downhill auf der weltberühmten Hermann-Maier-Weltcupstrecke sowie ein kräftezehrender Anstieg, die sich auf 4,5km und 200 Höhenmeter pro Runde verteilen. Eine Herausforderung, die auch die Stars der Szene reizt, wie Europameister Daniel -Feder- Federspiel: „Die Bike Night in Flachau ist für mich immer ein Highlight. In diesem Jahr ist es für mich unter anderem das letzte Rennen vor der WM - so zu sagen die Generalprobe. Besonders gefällt mir das Format, denn da ist für jeden was dabei. Für mich z.B. die Jagd auf die schnellste Runde“, so Federspiel. Die schnellste Runde auf dem 4,5km langen Kurs ist auch heuer wieder 1.000 Euro wert.
 
Wenn es auf dem herausfordernden Rundkurs im Zentrum Flachaus wieder um sportliche Höchstleistungen unter Flutlicht geht, können sich auch die Hobbybiker mit den österreichischen und internationalen Bike-Aushängeschildern messen. Wem diese Herausforderung nicht genügt, motivieren wahrscheinlich die insgesamt 6.800 Euro Preisgeld für die Sieger oder der spezielle Vibe, der sich über Flachau legt, wenn die Flutlichter an der Hermann-Maier-Weltcupstrecke wieder angehen. Noch bis 6. August kann jeder Hobbybiker die Chance ergreifen und sich online registrieren, Nachnennungen vor Ort sind nach Verfügbarkeit der Startplätze noch möglich.
 
Rahmenprogramm sucht seinesgleichen
Die Bike Night Flachau wäre nicht die Bike Night, würden nicht auch die Atmosphäre und das Rundherum zum Verweilen einladen. Wenn das Eventgelände am Samstag, um 14.00 Uhr seine Pforten öffnet, sorgen die Flachauer Eventwirte wieder für das leibliche Wohl der Gäste, die Expo Area hält jede Menge Produkte zum Ausprobieren und Bestaunen bereit und gemütliche Live-Musik rundet das entspannte Warten auf den Höhepunkt ab. Ein erster solcher ist das 4. Internationales Quietschentenrennen, das nicht nur eine „Mords-Gaudi“ bereit hält, sondern auch tolle Preise. Aber schon bevor die Sonne über dem Hermann-Maier-Weltcuphang untergeht, wird es im Eventgelände sportlich: Das nachmittägliche Qualifying entscheidet über den jeweiligen Startplatz für das Hauptrennen, mit Start um 20.00 Uhr.
 
Schon am Vortag, also am Freitag, 7. August, steht um 14:00 Uhr wieder die bereits traditionelle Ausfahrt mit Hans-Peter Obwaller, dem mehrfachen Etappensieger bei der Österreich Rundfahrt, inklusive Streckenbesichtigung, Tipps und Insiderinfos am Programm.
 
Der Sonntag des Festivals gehört dann ganz allein den jüngsten Bikern. Beim Kids Race, bei dem im vergangenen Jahr bereits 140 Kinder am Start standen, geht es um mehr, als ums Gewinnen, sondern darum, einen schönen Tag mit den Liebsten zu verbringen. Im Eventgelände steht dafür eine Grillstation, eine Hüpfburg und vieles mehr bereit.

 

15.07.2015

 

Die dritte Runde des iXS European Downhill Cups war am vergangenen Wochenende Teil des Crankworx Festivals in Les Deux Alpes. 260 Fahrer aus 30 Nationen gingen an den Start, wobei sich am Ende Myriam Nicole und Loic Bruni auf heimischem Boden durchsetzen konnten.

Bereits im letzten Jahr gastierte der iXS European Downhill Cup im französischen Les Deux Alpes. Eingebettet in den europäischen Ableger des Crankworx Festivals ist das Rennen eines der Highlights des sportlich absolut hochkarätigen Programms. Schon im Vorfeld zeichnete sich ein Starterfeld ab, welches wohl eher an ein Weltcuprennen erinnerte. Viele der ganz großen Namen fanden sich in der Startliste und somit war ein spannendes Rennen zu erwarten.

Bereits beim Track Walk wurde vielen der Teilnehmer deutlich, dass die ziemlich lange Strecke mit etwa 700 Metern Höhendifferenz hohe Geschwindigkeiten zulassen wird, allerdings aufgrund der extremen Trockenheit das Gripniveau im staubigen Boden wohl eher gering ausfällen würde. Im Training zeigte sich dann, dass es für viele das Staubigste war was sie jemals gefahren sind. Und wenn man solche Aussagen von Australiern hört, dann hat das definitiv was zu heißen.

Wie immer beim European Cup waren die Trainingssessions ziemlich entspannt und somit blieb genug Zeit, sich auch den anderen Attraktionen des Festivals zu widmen. Für viele Teilnehmer standen sowieso mehrere Wettbewerbe auf dem Programm. Los ging es am Donnerstag mit den Whip-Offs, bei dem sich Bernardo Cruz (BRA) und Casey Brown (CAN - Bergamont Hayes) mit viel Style als Sieger in den Geschichtsbüchern des Festivals verewigten. Freitag stand dann neben den ersten Trainingsruns auf der DH-Strecke auch der Dual Speed & Style sowie die Pumptrack Challenge an, beides absolut zuschauerfreundliche und unterhaltsame Rennen. Beim Speed & Style setzte sich erneut ein Downhiller durch, diesmal allerdings Bernard Kerr (GBR - Pivot Factory Team). Beim Pumptrack hatten Adrien Loron (FRA - Scott Velosolutions) und Anne Caro Chausson (FRA - Ibis) die schnellsten Zeiten.

Der Samstag begann erneut mit den Trainingsläufen, bevor dann die Qualifikation anstand. Die Bedingungen wurden natürlich nicht einfacher, die Strecke war extrem ausgefahren und sobald man nicht genug Abstand zu einem Vorausfahrenden einhielt, war sowohl die Sicht eingeschränkt, als auch das Atmen nicht gerade angenehm. Die frische Bergluft wurde ersetzt durch einen Zustand als würde man als Letzter in einem Sahara Konvoi fahren. Auf jeden Fall konnte man bei diesen Bedingungen viel Spaß haben, denn es war wie Fahren im Schlamm, nur ohne nass zu werden. Aber irgendwann war der Spaß vorbei und die ernstzunehmenden Zeitläufe waren an der Reihe. Insbesondere die Fahrer der Klasse Elite Men mussten ordentlich Gas geben, denn nur die Top 30 würden am Sonntag im Super Final um den Tagessieg fahren. Und gerade bei einem so hochkarätig besetzten Rennen, waren die Plätze hart umkämpft, nicht zuletzt, da neben den Top Elite Women eben nur das Super Final live übertragen wurde. Schnellster des Tages war Wyn Masters (NZL - Team Bulls), gefolgt von Sam Blenkinsop (NZL - Norco) und Remi Thirion (FRA - Commencal). Opfer der erhöhten Erdanziehung war Vorjahressieger Gee Atherton (GBR - GT Factory Team), der bei Vollspeed einmal ordentlich im Staub abtauchte und wahrscheinlich sogar beim nächsten Essen noch Sand zwischen den Zähnen gehabt haben dürfte. Bei den Frauen war es Tracey Hannah (AUS - Polygon UR), die sich mit knapp fünf Sekunden vor Myriam Nicole (FRA - Commencal) die Bestzeit sicherte. Somit schien die Französische Meisterin wieder vollständig genesen zurück im Rennzirkus zu sein und hatte sich schon mal in eine gute Ausgangslage gebracht, um ihren Sieg des Vorjahres zu verteidigen. Finn Iles (CAN - Lapierre Gravity Republic) und Alex Marin (ESP - Giant Factory) waren die Schnellsten der U17 bzw. U19 Kategorie und hätten mit ihren Zeiten beide entspannt die Qualifikation für das Super Final geschafft.

Die erste Startgruppe am Sonntag waren wie gewohnt die Masters Fahrer. Mads Weidemann (DEN - madweidemann.com) dominierte mit 7 Sekunden Vorsprung vor Paolo Alleva (ITA - Scout/Nukeproof), Dritter wurde Jerome Crottaz (SUI - Cyclone DH Team). Die gut besetzte Klasse der U17 Fahrer entschied mit 13 Sekunden Vorsprung der aus Whistler, der Geburtsstätte des Crankworx Festivals, stammende Finn Iles für sich. Kaos Seagrave (GBR - FMD Racing) sicherte sich den zweiten Rang, gefolgt von Andrea Bianciotto (ITA - Korax Lapierre Dirty Team), der damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter behaupten konnte. In der U19 Klasse konnte Loris Revelli (ITA - Argentina Bike) den Platz als Sieger und Serienführender verlassen, Alex Marin wurde Zweiter, Max Warshawsky (AUS - Bergamont Hayes) platzierte sich auf dem dritten Rang. Im Small Final der Elite Men konnte sich Boris Tetzlaff (AUT - Sports Nut Team) als Einziger mit einer Zeit unter 4 Minuten ins Rampenlicht rücken.

Das Finale der Elite Women war an Spannung kaum zu übertreffen. Als Erste ging Anneke Beerten (NED - Specialized Racing) auf den Kurs und konnte sich für einige Zeit im Red Bull Hot Seat behaupten. Die nächste ernstzunehmende Bestzeit konnte Emilie Siegenthaler (SUI - Pivot Cycles) runterbringen, danach kam Casey Brown, die allerdings unterwegs ein paar Federn lassen musste und mit Absperrband am Lenker und einem zerrissenen Trikot die Ziellinie überquerte und somit nicht bei der Vergabe des Sieges mitreden konnte. Anschließend waren es nur noch die zwei Schnellsten des Vortages, die im Zielbereich erwartet wurden. Für Myriam Nicole offenbarte die Anzeigetafel einen Vorsprung von über 8 Sekunden und somit war klar, dass Tracey Hannah wohl ordentlich am Gas drehen muss, um da noch etwas entgegenzusetzen. Die Zwischenzeit zeigte einen Rückstand von etwa 2 Sekunden, aber im nachfolgenden Abschnitt sah sie um einiges schneller aus als Nicole. In der Nähe des Zielbereichs schien es, als hätte sie ihren Rückstand wieder aufholen können, aber der Blick auf die Anzeige klärte auf: Myriam Nicole konnte mit 3 Hundertstelsekunden Vorsprung ihren Sieg des Vorjahres verteidigen und verwies Tracey Hannah auf Platz zwei, Emilie Siegenthaler wurde Dritte. Mit diesem Ergebnis sicherte sich Tracey Hannah die Führung in der Crankworx Downhill Wertung und zugleich in der iXS European Cup Wertung.

Direkt nach den Frauen gingen die Super Final Fahrer der Klasse Elite Men auf den Kurs. Als erster war George Brannigan (NZL - Trek World Racing) an der Reihe, der schon am Vortag Probleme hatte  und ebenso wie Gee Atherton nur aufgrund des Protected-Status im Super Final um den Tagessieg antreten konnte. Aber das Glück schien an diesem Wochenende nicht auf seiner Seite zu sein, denn nach einem kapitalen Sturz musste er die Strecke verlassen und überquerte somit nicht die Ziellinie. Direkt nach ihm kam Gee Atherton, der in allen drei Jahren zuvor den Platz als Sieger verlassen konnte. Mit einer Zeit von 3:52.529 Minuten lag er schon dicht an der Bestzeit des Vortages, aber würde dies auch reichen? War die Strecke im Vergleich zum Vortag langsamer geworden? Darüber konnte sich der Brite eine längere Zeit im Hot Seat Gedanken machen. Als Erstes kam an der Zwischenzeit Ferran Jorba (ESP - Intense Factory) gefährlich nahe an die Bestmarke von Atherton heran, konnte dies aber nicht bis ins Ziel halten. Der nächste Fahrer war Bernhard Kerr, und auch bei ihm leuchtete die Zwischenzeit grün. Kerr behielt jedoch die Nerven und rettete einen hauchdünnen Vorsprung bis ins Ziel. Dann kam Guillaume Cauvin (FRA - Giant Factory Team) und auch er konnte unterbieten. Als Nächster war Marcelo Gutierrez (COL - Giant Factory Team) an der Reihe, landete mit seiner Zeit aber weit abgeschlagen. Nun standen noch vier Fahrer am Start. Bei der Fahrt von Loic Bruni (FRA - Lapierre Gravity Republic) tobte die Menge, denn es sah nicht nur spektakulär aus, was er da vor Heimpublikum zeigte, es war auch noch die Bestzeit mit 3:44.759 Minuten und über 5 Sekunden Vorsprung. Dann kam mit Remi Thirion erneut ein Franzose und auch er brachte eine erstaunliche Zeit ins Ziel. 4,6 Sekunden hinter Bruni bedeuteten vorerst der zweiten Rang. Sam Blenkinsop war auf dem Kurs, seine Zwischenzeit war vielversprechend, aber für den Sieg schien es auch dort schon nicht mehr zu reichen. Im Ziel setzte er sich an die dritte Stelle hinter Thirion. Nun war es also nur noch Wyn Masters, der Schnellste des Vortages. Doch die Uhr lief und lief und als er endlich im Sichtfeld des Zieles erschien, war zusehen, dass das vordere Rad platt war und der Neuseeländer wohl einen tiefen Krater im staubigen Boden der Strecke hinterlassen haben musste. Somit machte Loic Bruni den französischen Doppelerfolg perfekt und übernahm damit die Führung im iXS European Downhill Cup sowie in der Crankworx Downhill Wertung.

Die Strecke des Downhill Rennens im Rahmen des Crankworx Festivals hatte es definitiv in sich und hat so manchen Fahrer an die Grenzen geführt. Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter den Athleten, die wieder einmal ordentliche Action geboten haben. Weiter geht es mit dem Europacup Mitte August im tschechischen Spicak bevor dann nur noch im September das Finale in Leogang auf dem Programm steht. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.   

 

13.07.2015

 
 

 

Die dritte Auflage des Biberg Auffiradlers führt die Mountainbiker und Bergläufer am 18. Juli wieder über 5,5 Kilometer und 700 Höhenmeter auf den Saalfeldener Hausberg. 

Auch, wenn die Stoppuhr für die Teilnehmer des Biberg Auffiradlers  selbstverständlich mitläuft, zählt über die 5,5 km und 700 Höhenmeter aber doch der olympische Gedanke – Dabeisein ist alles! Schließlich garantieren auch in diesem Jahr die unterschiedlichen Bewerbsklassen Jugend, Damen und Herren, sowie die Extrawertung für die E-Biker wieder viele strahlende Siegergesichter.
Der Start zum Biberg Auffiradler erfolgt am Samstag, 18. Juli, direkt im Anschluss an den Biberg-Berglauf (15.30 Uhr) um 17.00 Uhr bei der Talstation der Sommerrodelbahn und führt zur Berli`s Hütte. Im Ziel geht es dann wieder um mehr, als nur um die begehrte Biberg-Hirsch-Trophäe - auch heuer wartet auf alle Starter eine Tombola mit attraktiven Preisen. 

Anmeldungen sind noch bis 17. Juli auf www.pinzgau-trophy.at oder über www.sport2000-simon.at möglich – Nachnennungen, direkt bis eine Stunde vor den Starts;Familien-Rahmenprogramm ab 12.00 Uhr bei der Sommerrodelbahn und beim Gasthof Huggenberg.

Der Biberg-Auffiradler ist der Jedermann-Auftakt für ein weiteres sportliches Highlight in der Bike-Region Saalfelden Leogang: Am Sonntag, 19. Juli und Montag, 20. Juli macht die Craft BIKE Transalp erstmalig Station in Saalfelden Leogang. Verbunden ist der Etappenstopp am Ritzensee auch mit einer großen Expo-Area für die Zuschauer.

 

08.07.2015

 
 

 

Steile Anstiege und hohe Temperaturen begleiteten die Renradler der Tour Transalp heute auf der letzten Etappe von Trento nach Arco in der Nähe des Gardasees. Über die letzten 91,28 Kilometer ging es noch einmal durch wunderschöne italienische Landschaften über drei Pässe mit insgesamt 2.269 Höhenmeter. Bereits 12 Kilometer nach dem Start bestimmten die belgischen Teams AX Lightness 1 und 2 mit Bart Bury und Kristof Houben sowie Frederic Glorieux und Bob Michels das Tempo. Mit rund vier Minuten Vorsprung auf ihre Verfolger fahren sie die Etappe souverän zu Ende und teilen die Siegerpodeste untereinander auf: Frederic Glorieux und Bob Michels holen sich in 2:46.45,8 Stunden den heutigen Etappensieg, Houben und Bury gewinnen die 13. Schwalbe TOUR Transalp powered by Sigma im Gesamtklassement mit einer Zeit von 27:01.25,5 Stunden.

Nachdem das Peloton die engen Gassen des wunderschönen Trento passiert hatte, war es Frederic Glorieux, der den Tritt vorgab und somit auch seine Kollegen herausforderte. Houben und Bury hatten Anfangs Mühe mitzuhalten, konnten aber im Anstieg zum Vigolo Vattaro aufschließen. Von da an ging es in Zusammenarbeit durch das Etschtal über den Lago di Cei, dem Passo Bordala und dem Passo Santa Barbara nach Arco.

Damen

Sieben Etappen - sieben Siege heißt es heute für Tatjana Ruf und Annina Jenal vom Team TOUR powered by Bulls 2. Das Duo aus der Schweiz und Österreich gewinnen die heutige Etappe in 3:27.18,1 Stunden und holen sich den Gesamtsieg in der Kategorie Damen mit einer Zeit von 32:47.42,4 Stunden. „Wir sind einfach nur froh im Ziel zu sein. Das es sich so gut ausgeht, ist einfach der Wahnsinn! Das haben wir nicht erwartet“, freut sich Annina Jenal, die bei der Tour Transalp zum ersten Mal mit Tatjana Ruf im Team fährt. Platz zwei in der Gesamtwertung geht mit 34:21.10,6 an die heutigen Tageszweiten Marcellina Dossi und Micaela Bonicolli vom Team made2win Arcobaleno. Platz drei im Gesamtklassement holt sich das Baik-Team mit Elke Dom und Carla Ciaudano aus Monaco.

Mixed

Zum siebten Mal in Folge fahren Caroline Kopietz und Krzysztof Skupke vom Team Forchheim/BMW heute auf den ersten Platz. Mit einer Zeit von 29:44.40,7 Stunden gewinnen sie auch im Gesamtklassement der Mixed-Kategorie. „Es ist einfach super gelaufen: Wir haben von Tag zu Tag geschaut, wie wir drauf sind. Die Königsetappe war zudem einfach unser emotionales Highlight, sie war wunderschön und hat uns zusätzlich motiviert“, so Skupke, der seit vier Jahren mit Caroline Kopietz bei der Tour Transalp startet.

Platz zwei geht in der Mixed-Wertung an das Team Horst & Grace-Concordia Forchheim mit Julia Hanebuth und Mark Ostendarp sowohl auf der heutigen Etappe als auch in der Gesamtwertung. Team Wegberg fährt auf der heutigen Etappe auf Platz drei, muss das Podest jedoch in der Gesamtwertung an das Schweizer Team La Bestia mit Toni Brunner und Rita Wicki abgeben.

Masters

Hans-Peter Obwaller und Mathias Nothegger vom Team Rad International Mallorca gewinnen die siebte Etappe von Trento nach Arco mit einer Zeit von 2:50.18,8 Stunden. Damit fahren die beiden Österreicher ihren siebten Sieg in Folge ein und holen sich mit 27:24.11,6 Stunden auch den Gesamtsieg in der Masters-Kategorie. „Super Wetter, Traumstrecke – ein Tag war schöner wie der andere! Eigentlich wollten wir dieses Jahr zum letzten Mal bei der Tour Transalp fahren. Wir werden aber kommendes Jahr doch wieder am Start sein“, so Obwaller. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung holen sich Stefan Oettl und Wolfgang Hofmann vom Team delta-bike.de in 27:41.04,9 Stunden. Platz drei im Gesamtklassement geht an das Team Forchheim/Gaimersheim mit Martin Waldenberger und Sven-Uwe Baacke.

Grand Masters

„Das Leader-Trikot nach Arco retten“ war das Ziel von Klaus Elsner und Markus Rieber vom Team Continental Reifen. Und das haben sie heute auch erfüllt: Mit einer Zeit von 29:49.23,3 Stunden holen sie sich den Gesamtsieg in der Kategorie Grand Masters. „Wir sind bei den schnellen Leuten heute mitgefahren, waren aber trotzdem vorsichtig und haben einfach die Abfahrten so was von genossen! Wir haben heute gar nichts riskiert, weil wir einfach schauen wollten“, so Klaus Elsner. Platz zwei in der Gesamtwertung geht an das Team Ötzi, die heute die Etappenplatzierung an das Team Javatrans 2 aus Finnland abgeben mussten. Auf Platz drei in der Gesamtwertung fährt das Schweizer Team Mapei Mobau/Hintermann-Racing.

Weitere Ergebnisse der heutigen Etappe unter:

http://services.datasport.com/2015/velo/transalp/etappe7/

Die Ergebnisse in der Gesamtwertung:

http://services.datasport.com/2015/velo/transalp/gesamt/default.htm

 

04.07.2015

 
 

 

Im Zickzack ging es heute für die über 1.000 Rennradler bei der Schwalbe TOUR Transalp powered by Sigma durch die Weinberge Südtirols. Die 126,05 Kilometer lange Etappe von Kaltern nach Trento brachte 2.219 Höhenmeter auf die Uhr und bot mit dem Passo del Redebus und dem Vigolo Vattaro abwechslungsreiche Pass-Varianten. Das Rennen heute zeigte echte Teamqualitäten, die vor allem an der Spitze deutlich wurden. Nach einigen Führungswechseln setzten sich die beiden belgischen Teams AX Lightness 1 und 2 am zweiten Pass ab und unterstützten sich gegenseitig. Den Tagessieg holten sich Bart Bury und Kristof Houben (AX Lightness 1) mit einer Zeit von 3:28.30,7Stunden. In der Gesamtwertung führen sie nun rund sieben Sekunden vor ihren Kollegen Bob Michels und Frederic Glourieux.

Mit um Temperaturen um die 30 Grad Celsius setzte sich der gestrige Höllenritt heute fort. Der lange Anstieg zum Passo del Redebus forderte von den Teilnehmern noch einmal richtig Körner. Insgesamt eine Etappe, auf der das Teamrennen im Vordergrund stand und die gute Zusammenarbeit. In großen Gruppen startete das Feld und blieb auch lange zusammen. Erst im Anstieg zum Passo del Redebus lieferten sich eine gemischte Spitze gegeseitige Attacken. Mit rund 2,35 Minuten Vorsprung setzten sich die belgischen Teams um AX Lightness schlussendlich ab und fuhren erneut auf das Siegerpodest. Mit nur einer Sekunde unterschied in der Gesamtwertung wird es zwischen den beiden Teams auf der letzten Etappe morgen noch einmal spannend.

Damen

Das Baik-Team aus Monaco mit der Belgierin Elke Dom und der Italienerin Carla Ciaudano setzte heute die beiden Italienerinnen Marcellina Dossi und Micaela Bonicolli vom Team made2win arcobaleno unter Druck. In 4:17.35,2 Stunden fahren Dom und Ciaudano heute auf Platz zwei in der Etappenwertung der Damen und kommen bis auf rund drei Minuten in der Gesamtwertung auf die zweitplatzierten Italienerinnen heran. „Ich habe meine Schwierigkeiten in der Abfahrt gehabt. Aber dann habe ich die beiden Italienerinnen im Rücken gespürt und alles war vergessen. Wir freuen uns sehr über den zweiten Platz heute und schauen einmal was der Tag morgen bringt“, so die sympathische Belgierin, die von der wunderschönen Landschaft ganz fasziniert ist.

Mixed

In der Mixed-Wertung fährt das Team Wegberg mit Jörg Schuhmachers und Daphne Schuhmachers-Grosch heute mit einer Zeit von 4:04.02,6 Stunden erneut auf den dritten Platz. Skupke/Kopietz gewinnen in 3:48.27,1 souverän auf Etappe sechs, Ostendarp und Hahnebuth folgen wie gewohnt auf Platz zwei.

Masters

Das Team Forchheim/Gaimersheim mit Martin Waldenberger und Sven-Uwe Baacke erobert sich heute mit einer Zeit von 3:39.49,3 Stunden den dritten Podestplatz in der Kategorie Masters und verdrängt das Team MoinMoin mit Peter Pawlus und Marc Leyse aus Norddeutschland nach dem dritten Rang gestern heute auf Platz fünf. Auf Rang eins und zwei belegen wie gewohnt das Team Rad International Mallorca und delta-bike.de

Grand Masters

Eine Überraschung gibt es heute bei den Grand Masters: Das Team Javatrans 2 mit Jari Vanninen und Mikko Aalto aus Finnland kämpft sich auf der sechsten Etappe heute in 3:54.03,8 Stunden auf Platz zwei vor. „Die erste Etappe war zu hart für uns. Wir brauchten bis heute, um wieder in den Tritt zu kommen. Wir freuen uns sehr über den zweiten Platz“, so Jari Vanninen. Das Team INJOY Mountain mit Werner Strasser und Ruppert Neuberger konnte die gestrige Kampfansage heute nicht umsetzen und landet mit 3:56.54,3 Stunden auf Rang vier in der Etappenwertung.

Morgen, am Samstag, den 04. Juli 2015 fällt um 9:00 Uhr der Startschuss zur finalen siebten Etappe von Trento nach Arco in der Nähe des Gardasees. Eine Liveverfolgung gibt´s auf tour-transalp.de und via twitter.

Weitere Ergebnisse der heutigen Etappe unter

http://services.datasport.com/2015/velo/transalp/etappe6/

 
 

 

Durch die Obstgärten Südtirols ging es heute auf der 136,24 Kilometer-Etappe von Aprica nach Kaltern. Temperaturen um die 30 Grad Celsius machten diese Etappe zu einem kleinen Höllenritt. Die Top-Mountainbiker Steffen Thum und Rémi Laffont vom Team Rose Vaujany fueled by ultraSports holten sich in 3:50.49,4 Stunden heute den zweiten Etappensieg bei der Schwalbe TOUR Transalp powered by Sigma. Einen Führungswchsel im Gesamtklassement gab es in der Kategorie Men: Bart Bury und Kristof Houben vom Team AX Lightness 2 aus Belgien machten heute ein taktisches Rennen und fahren auf ihre Teamkollegen Frederic Glorieux und Bob Michels nach einem Einbruch von Glorieux einen Vorsprung von sechs zehntel Sekunden heraus. Houben und Bury übernehmen somit das Gelbe Trikot.

Dem Streckenprofil geschuldet, ging es auf der heutigen Etappe in vielen großen Gruppen über den Passo Tonnale durch bewaldete Hänge und die Weinterassen Südtirols. Durch Gegenwind war das Tempo heute nicht ganz so hoch und die Stimmung unter den Fahrern recht ruhig. Erst im Anstieg zum Mendelpass auf 1.363 Metern Höhe wurde das Rennen durch Attacken in der Führungsgruppe entschieden.

„Der härteste Gegner war heute die Hitze! Die Berge waren gar nicht so schwer, aber man musste sie sich schon gut einteilen“, so Steffen Thum, der mit seinem Partner erst am letzten Anstieg attackierte. „Wir nutzen die Transalp ein bisschen zur Vorbereitung auf den Worldcup. Ein Etappensieg war unser Ziel – jetzt sind es sogar zwei“, freut sich der Mountainbike-Profi.

Damen

Bei den Damen erobern sich Marcellina Dossi und Micaela Bonicolli vom Team made2win arcobaleno heute mit dem zweiten Etappenplatz auch den zweiten Rang im Gesamtklassement. Mit rund 3,49 Minuten Vorsprung verweisen sie das Baik-team mit Elke Dom und Carla Ciaudano auf den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Mixed

In der Mixed-Wertung kämpft sich das Team Wegberg mit Jörg Schuhmachers und Daphne Schuhmachers-Grosch heute mit einer Zeit von 4:21.03,7 auf den dritten Platz. Aus den Top Ten steigt heute das Team Schnellson aus Kanada auf Platz 11 ab, das Team therafit 1 aus Bremen/Deutschland schafft es heute auf Platz 10. Auf den vorderen Rängen gibt es auch auf dieser Etappe keine Veränderung: Skupke/Kopietz gewinnen Etappe fünf, Ostendarp und Hahnebuth folgen auf Platz zwei.

Masters

Das Team MoinMoin mit Peter Pawlus und Marc Leyse aus Norddeutschland erobert sich heute mit einer Zeit von 3:57.45,1 Stunden den dritten Podestplatz. „Es war sehr schnell heute, eine Flache Etappe und nicht ganz so steil. Wir freuen uns, wenn wir den vierten Rang im Gesamtklassement halten können“, so Marc Leyse, der nur aufgrund der schönen Landschaft und der Berge bei der Tour Transalp teilnimmt und zu Hause im Hamburger Raum nur mit Gegenwind trainiert. Auf Rang eins und zwei gibt es in der Mixed-Wertung keinerlei Veränderungen.

Grand Masters

Bei den Grand Masters fahren heute Werner Strasser und Rupert Neuberger vom Team INJOY New Mountain mit einer Zeit von 4:14.55,6 Stunden auf Rang zwei, das Team RSV Allgäu Outlet Sonthofen mit Franz Neuhauser und André Dodier erobert sich den dritten Platz auf der heutigen fünften Etappe. „Wir sind relativ schwach gestartet dieses Jahr, wir haben uns aber mittlerweile bis auf rund 18 Minuten auf Platz drei im Gesamtklassement vorgekämpft. Mein Partner Berti wird von Tag zu Tag stärker – und wir rechnen uns definitiv noch Chancen auf Platz drei aus“, so Werner Strasser, der bereits zum vierten Mal bei der Tour Transalp startet.

Morgen, am Freitag, den 03. Juli 2015 fällt um 9:00 Uhr der Startschuss zur sechsten Etappe von Kaltern in Südtirol nach Trento in der Region Trentino-Südtirol. Eine Liveverfolgung gibt´s auf tour-transalp.de und via twitter.

Weitere Ergebnisse der heutigen Etappe unter

http://services.datasport.com/2015/velo/transalp/etappe5/

 

02.07.2015