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2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter warten auf 170 Athleten aus elf verschiedenen Ländern beim Race Around Austria 2017. Europas härtestes Radrennen findet von 7. – 13. August statt. Nonstop geht es dabei vom Start- und Zielort St. Georgen im Attergau im Uhrzeigersinn rund um Österreich.

In der kommenden Woche blicken die Ultraradsportfans wieder nach Österreich zum Race Around Austria (RAA). Am Montag beginnt das mehrtägige Radabenteuer entlang der österreichischen Grenzstraßen. 170 Teilnehmer haben für die verschiedenen Strecken gemeldet. Ab Montagabend gehen die Athleten über die Startbühne in St. Georgen im Attergau. Begleitet von ihren Betreuern navigieren sich die Radsportler rund um Österreich. Weniger als vier Tage wird der Solosieger benötigen, um die 2.200 Kilometer und die 30.000 Höhenmeter abzuspulen. Die Schlafpausen wählen die Athleten dabei selbst, die schnellsten Fahrer schlafen nur wenige Stunden insgesamt.

Viele Favoriten auf den Solosieg bei den Herren

Spannend wird es im Kampf um den Solosieg, denn der Titelverteidiger Christoph Strasser hat nicht auf der Extremstrecke gemeldet. Der Steirer will die Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree, welche rund um Oberösterreich führt, bestreiten. Allerdings steht hinter seiner Teilnahme noch ein Fragezeichen, da der aktuelle Race Across America (RAAM) – Sieger sich vor einem Monat eine schwere Schulterverletzung zugezogen hat.

Die letzten drei Jahre gewann er und damit egalisierte den Siegesrekord von seinem steirischen Landsmann Eduard Fuchs. Der 41-jährige Bad Radkersburger könnte 2017 seinen vierten Erfolg beim RAA feiern, nachdem er die Rennen 2010, 2011 und 2012 für sich entscheiden konnte. „Ich freue mich schon riesig auf das Rennen. Ich denke, dass es ein sehr knappes Rennen werden wird. Es stehen viele erfahrenen Namen in der Startliste“, erklärt Fuchs.

Drei Steirer mit Siegchancen

Aus dem vergangenen Jahr kann Markus Hager das beste Resultat vorweisen. Der deutsche Ultraradsportler wurde Dritter 2016 hinter Strasser und dem Tiroler Patric Grüner. Bei den Zweierteams war der Steirer Lukas Kienreich gemeinsam mit Severin Zotter erfolgreich. 2017 probiert es Kienreich, der beruflich in Graz als Fahrradkurier unterwegs ist, solo. Gemeinsam mit Fuchs und Thomas Mauerhofer, der 2017 einen neuen Höhenmeterweltrekord (31.000 hm) in 48 Stunden aufstellte, stellen sich vor allem wieder Athleten aus der Steiermark der internationalen Konkurrenz in den Weg. Ein weiterer Favorit ist der Luxemburger Ralph Diseviscourt, der schon zahlreiche Ultrarennen für sich entscheiden konnte. Er gilt vor allem auf den ersten 1.000 Kilometern als einer der schnellsten Zeitfahrer der Welt.

Drei Damen wagen sich auf die Extremstrecke. Sie gehen bereits am Montagabend über die Startbühne in St. Georgen im Attergau. Vor einer schwierigen Aufgabe steht die Tirolerin Cornelia Tschenet. Mit der Brasilianerin Daniela Genovesi und der Schweizerin Isabelle Pulver tritt sie gegen zwei ehemalige Race Across America Siegerinnen an. Pulver gewann auch schon einmal in Österreich, 2014.

 

www.racearoundaustria.at

 

02.08.2017

   
   
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