Deutsche Meisterschaft Berg Jedermann in der Rhön

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Rad am Ring 2017- Pilot der US-Marine als Solofahrer im 24h-Radrennen

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Die beiden Topfavoriten auf den diesjährigen TOUR Transalp-Sieg Frederic Glorieux und Bob Michels haben die erste Etappe der siebentägigen Rundfahrt für Jedermänner im Zielsprint für sich entschieden. Das Team Prostyle-Grinta! absolvierte die erste Etappe von Sonthofen nach Imst (136,15 km; 2.352 Hm), bei der die Zeit bereits auf dem Gipfel des Hahntennjoch gestoppt wurde, in 3:51.24 Stunden.

Die beiden Belgier, die vor zwei Jahren nur um 7,2 Sekunden am Gesamtsieg vorbeigeschrammt waren, verwiesen damit die Masters-Sieger aus Österreich, Mathias Nothegger und Hans Peter Obwaller von www.nom-training.com, auf den zweiten Gesamtplatz (3:51.29).

Rang zwei und drei der Männerwertung ging an die Italiener Stefano Cecchini und Guiseppe Savio vom Team Privée (3:51.43) sowie das Team Imst Tourismus 2 mit den Österreichern Daniel Pechtl und Thomas Gschnitzer (3:52.01).

Schon früh hatte sich ein knapper Rennentscheid angekündigt, nachdem eine große Gruppe mit rund 30 Teams den mit mit insgesamt vier Pässen gespickten Weg von der südlichsten Stadt Deutschlands über das Tannheimer Tal nach Österreich gemeinsam an der Spitze gestaltet hatte.   

Erste Attacken in der Abfahrt hinab vom Gaichtpass, bei der sich das später zweitplatzierte Männer-Duo aus Italien kurz hatte absetzen können, läuteten dann aber den Schlussakkord ein, der seinen Höhepunkt auf der zähen Rampe auf das 1.894 Meter hohe Hahntennjoch fand.

„Wir haben den Etappenerfolg nicht erwartet. Aber wenn sich einem die Chance bietet, dann muss man zuschlagen. Das haben wir heute getan“, erklärte Bob Michels, der sich gemeinsam mit seinem Mitstreiter auf den letzten Metern zum Gipfel vom besten Mastersduo des Tages hatte absetzen können.

Trotz der knappen Niederlage überwog auch bei Hans Peter Obwaller die Freude über das gute Ergebnis: „Wir sind vom Start bis ins Ziel im Regen gefahren. Das war nach den letzten Wochen schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Für uns war es aber ein toller Auftakt“.

Aber nicht nur für die erfahrenen TOUR Transalp-Athleten, die schon 2015 die Kategorie der Teams mit einem kombinierten Gesamtalter von mehr als 80 Jahren dominiert hatten. Auch für Daniel Pechtl vom Etappenortteam aus Imst war der dritte Platz bei der Fahrt in die Heimat ein ganz besonderes Erlebnis: „Es ist natürlich immer ein super Gefühl. Man kennt die Strecke und bekommt viel Zuspruch vom Streckenrand. Gottseidank war am Hahntennjoch schon Schluss, den die Abfahrt runter ist bei einem solchen Wetter nicht lustig.“

Für Pechtl war es zudem ein gelungenes Comeback beim weltweit größten Straßenrad-Etappenrenen für Jedermänner. Im Vorjahr war der Tiroler auf der letzten Etappe schwer gestürzt und hatte sch dabei das Schlüsselbein gebrochen. Nun ist er wieder zurück und steht gemeinsam mit seinem Partner Thomas Gschnitzer schon wieder auf dem Herrenpodium.

Das wurde in der Mastersklasse vom Team corratec 1 mit Stefan Oettl (GER) und Bart Bury (BEL) als Zweiter (3:53.29) bzw. den drittplatzierten Belgiern Bart Bruynickx und Philippe Van Laethem vom Team Smallings #GFTbe (4:03.17) abgerundet.

Der Sieg bei den Grand Masters ging an die Franzosen Michel Roux und Stephane Cheylan von Scott vélo101 Risoul (3:56.39). In der Mixed-Wertung siegten die Titelverteidiger aus Österreich, Daniela Pintarelli und Andreas Traxl vom Team MooserWirt – traxlradsport.at (3:58.45).

Die Italienerinnen Letizia Grottoli und Marcellina Dossi vom Team montura garda trentino wurden bei den Damen ihrer Favoritenrolle in 4:34.57 Stunden gerecht.

25.06.2017

 

   
   
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