Logo_Sparkassen_neuseen_classicsAm ersten September startet die Anmeldung für die 13. Auflage der „Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“, Mitteldeutschlands größtem Jedermann-Radrennen. Frühbucher haben noch bis Monatsende die Chance, sich zum „Early-Bird-Tarif“ bereits ab 35 Euro für das Leipziger Radsporthighlight am 22. Mai 2016 anzumelden. Online-Anmeldungen sind bis Mitte Mai 2016 möglich.

Mit über 2.500 Teilnehmern und weit mehr als 10.000 begeisterten Zuschauern stellte die Traditionsveranstaltung in diesem Jahr das hohe Potential der Sportstadt Leipzig unter Beweis. „Wir wollen uns jedes Jahr ein Stück weiterentwickeln und langfristig an die Paraderennen in Deutschland in Hamburg und Berlin annähern.“, schaut Organisationsleiter Ronny Winkler zuversichtlich in die Zukunft. Im kommenden Jahr rechnet der Veranstalter erstmals mit über 3.000 Radsportlern, die vom Start- und Zielbereich an der Alten Messe aus das attraktive Leipziger Neuseenland entdecken werden.

Dabei haben die Jedermänner die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Distanzen, die Teil des German Cycling Cups, Deutschlands größter Jedermann-Rennserie, sowie der Sparkassen Challenge sind. Erstmals wird es am Vorabend auch ein Einzelzeitfahren geben. Zahlreiche Kinder- und Nachwuchsrennen sowie weitere Programmpunkte rund um den Radsport werden die Veranstaltung wieder zu einem Erlebnis für die gesamte Familie machen. Anmeldungen sowie weitere Informationen sind unter www.sparkassen-neuseenclassics.de zu finden.

Über die Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle

Die „Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“ sind Mitteldeutschlands größtes Radsportevent, welches jedes Jahr rund 10.000 Zuschauer entlang der Strecke in Leipzig und dem Leipziger Neuseenland begeistert. Erstmals ausgetragen in den 1960er Jahren, ist das Traditionsrennen nach der Neuauflage 2004 stetig gewachsen. Mittlerweile treten über 2.500 Teilnehmer bei verschiedenen Jedermann- und Kinderrennen in die Pedale. In diesem Jahr wird die Veranstaltung erneut in eine bunte Radsportwoche mit vielen verschiedenen Programmpunkten rund um die Faszination Radsport eingebettet.

 

31.08.2015

 

logoEddyMerckx2015In 13 Tagen ist es wieder soweit und es heißt „Rad an Rad mit der Legende Eddy Merckx“!

Vom 12. bis 13. September 2015 findet der große Salzburger Radmarathon erstmals in der Fuschlseeregion statt. 1.500 Athleten aus ganz Europa werden zur Premiere der neuen Route durch das Salzkammergut und das Salzburger Seenland erwartet.

Seit Jahren ist Fuschl am See ein beliebtes Ziel bei Rennradbegeisterten aus aller Welt. Kein Wunder, denn Sportbegeisterte finden hier nicht nur traumhafte Landschaften, sondern auch attraktive Streckenvarianten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und eine Top-Infrastruktur. 2015 ist die Region im Salzkammergut darüber hinaus erstmals Gastgeber des Eddy Merckx Classic Radmarathons, der in diesem Jahr bereits in die 9. Auflage geht.

Drei neue Strecken und Top-Veranstaltungsprogramm

Auch diesmal wird es bei der Eddy Merckx Classic drei Streckenvarianten verschiedener Schwierigkeitsgrade geben: Die 63 Kilometer lange Einsteigerrunde (918 Höhenmeter) ist vor allem für Ambitionierte konzipiert, die erstmals Rennluft schnuppern möchten. Auf der schwierigeren Kurzstrecke bewältigen die Radler dagegen 102 Streckenkilometer und 1.430 Höhenmeter. Die lange Route schließlich fordert von den Teilnehmern 169 Streckenkilometer und 2.449 Höhenmeter. Außerdem wartet auf die Teilnehmer und Zuseher ein attraktives Rahmenprogramm am Rennwochenende. 

Gemeinsam gegen Querschnittslähmung: Wings for Life als Partner der Eddy Merckx Classic

Außerdem werden die Eddy Merckx Classic auch in diesem Jahr wieder offizieller Benefizpartner von Wings for Life sein wird. Die internationale Stiftung mit Sitz in Salzburg hat sich das Ziel gesetzt, Querschnittslähmung heilbar zu machen. Die treibenden Kräfte hinter Wings for Life sind der zweifache MotocrossWeltmeister Heinz Kinigadner und Red Bull Gründer Dietrich Mateschitz. Unterstützt wird die Stiftung von internationalen Sportgrößen wie Hannes Arch, Sebastian Vettel, Nick Ashley Cooper oder Lindsey Vonn. Darüber hinaus wird auch in diesem Jahr ein Handbike-Race im Rahmen der Eddy Merckx Classic stattfinden. Damit haben auch Handbike-Sportler die Möglichkeit, die atemberaubende Strecke durch das SalzburgerLand zu bestreiten.

Eddy Merckx Classic als Finale des Alpencups

Der Eddy Merckx Classic Radmarathon ist auch in diesem Jahr das Abschlussrennen des internationalen Alpencups. Der Alpencup ist eine dreiteilige Radmarathonserie in Österreich und der Schweiz und findet 2015 bereits zum zwölften Mal in Folge statt. Den Auftakt dieses renommierten Cups machte der Amadé Radmarathon in Radstadt (17.05.2015), gefolgt vom Engadin Radmarathon in Zernez/CH (12.07.2015). Das Finalrennen des Alpencups wird – wie bereits in den Jahren zuvor – erneut im Rahmen der Eddy Merckx Classic (13.09.2015) ausgetragen, die Siegerehrung findet im Anschluss an den Radmarathon statt.

 

Anmeldung und weitere Informationen unter www.eddy-merckx-classic.com

 

31.08.2015

 

Selten zuvor in der Geschichte des Ötztaler Radmarathons war die Wetterprognose für den gesamten Tag so perfekt wie bei der heurigen 35. Austragung dieses Alpenklassikers. Um 6.45 Uhr in Früh gingen in Sölden 4298 Fahrer und Fahrerinnen an den Start. 

Kaum einer jener Glücklichen, die einen Startplatz für den 35. Ötztaler Radmarathon bekommen haben, ist heuer nicht an den Start gegangen. Insgesamt sind es Hobbysportler aus mehr als 40 Nationen, die heute auf der Strecke des Ötztaler Radmarathons ihre persönlichen Träume erfüllt bekommen. Und das Wetter spielt in diesem Jahr mit. Selbst um 6.45 Uhr morgens in Sölden waren kaum Wetterjacken oder lange Beinkleider zu sehen, als sich der Tross des Ötztaler Radmarathons in Bewegung setzte.

Wie in den vergangenen Jahren dominieren drei Nationen das Starterfeld. Insgesamt wurden 2015 an deutsche Teilnehmer 2354 Startplätze vergeben, an Österreich 919 und an Italien 699. Aus Tirol selbst sind rund 340 Starter auf den 238 Kilometern unterwegs. Interessant ist auch, dass die Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren am besten vertreten ist. Über 1800 Teilnehmer bewegen sich in den 40ern. Heute sind von den 4298 Startern übrigens 226 Damen gewesen. 

An den Start gingen heute beim Ötztaler übrigens auch zahlreiche bekannte Wintersportler. Andreas Goldberger, Christoph Sumann, Frank Wörndle oder Mario Stecher. Für Goldberger und Sumann war es der erste Ötztaler. Beide meinten am Start, dass „der Respekt vor den kommenden Stunden unglaublich groß ist.“

Hohe Temperaturen

Die ungewohnt hohen Temperaturen haben auch das Organisationskomitee vor neue Herausforderungen gestellt. „Wir rechnen im Schnitt damit, dass jeder Teilnehmer 12,5 Liter Wasser und isotonische Getränke braucht. Wir haben also rund 50.000 Liter Getränke vorbereitet“, erklärt der Radmarathon-Mastermind Ernst Lorenzi. „Was uns besonders freut ist, dass die Strecke heuer in einem sensationellen Zustand ist. Der Bodenbelag passt, es gibt fast keine Baustellen und Hindernisse. Es gab nur wenige Stürze, die alle sehr glimpflich verlaufen sind.“

Mit dem Ötztaler Radmarathon 2015 mehr als zufrieden ist auch Oliver Schwarz, GF Ötztal Tourismus. „Ich bin ja jedes Jahr auf der Strecke unterwegs. Heuer war es wirklich so, dass die Hobbysportler öfter als sonst einfach einmal kurz stehengeblieben sind, um die Aussicht zu genießen und ein Erinnerungsfoto zu schießen. Die Atmosphäre auf der Strecke war sensationell. Viele Radfahrer nutzen die Gelegenheit, um mit dem Rad an den Pässen die Teilnehmer anzufeuern“, erklärt Schwarz.

Der Ötztaler ist aber auch bemüht, sich jedes Jahr weiter zu entwickeln. Heuer erstmals gab es die Möglichkeit, den Ötztaler per Live-Streaming mit zu verfolgen. Mit Liveeinstiegen von der Strecke und vom Zielgelände war man gut informiert. „Diesen Service werden wir noch weiter ausbauen. Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, den Ötztaler live von zu Hause aus zu beobachten“, meint Schwarz.

Das Rennen heute ist für einen Ötztaler ungewöhnlich verlaufen. Sehr schnell haben sich einige der Favoriten ganz vorne gezeigt. Am Kühtai war der Italiener Paolo di Leonardo mit einer Zwischenzeit von 1:31,49 der Schnellste. Bei den Damen führte die Schweizerin Laila Orenos (Kühtai: 1:42,24). Auch bei der Durchfahrt von Innsbruck lagen diese beiden mit ihren Zeiten ganz vorne.

Am Brenner kamen gegen 10 Uhr fünf Herren fast gleichzeitig zur Zwischenzeit. Paolo di Leonardo, Werner Weiss und Christian Barchi (alle ITA) gaben hier noch das Tempo an, nachdem alle Fahrer von Innsbruck bis zum Brenner mit starkem Gegenwind gekämpft haben. Ab dem Brenner war es dann eigentlich eine Sache des Christian Barchi, der heuer schon den Highlander in Vorarlberg gewonnen hat. Er sah am Jaufenpass schon wie der Sieger aus. Aber Barchi hatte sich am Timmelsjoch etwas verschätzt. Ihm ging in den letzten Kehren hinauf zum Timmelsjoch die Luft aus und er musste den Italiener Enrico Zen und den Italiener Stefano Cecchini ziehen lassen. Zen gewann den 35. Ötztaler in einer Zeit von 7:02:05 Stunden – gefolgt von Cecchini und Christian Barchi. Bester deutscher Fahrer wurde der Trostberger Johannes Berndl (6.), bester Österreicher wurde der Tiroler Daniel Rubisoier auf Platz 7. 

Neuer Rekord bei den Damen

Bei den Damen war es heute von Beginn an der Tag der Schweizerin Laila Orenos. Von Beginn an gab sie das Tempo vor, zeigte auf keinem der Pässe Schwächen und kam in Sölden mit der neuen Damen-Rekordzeit von 7:46:50 Stunden ins Ziel. Auf Platz 2 und 3 bei den Damen ist Österreich zu finden. Die Tirolerin Nadja Prieling wird Zweite vor der Tirolerin Daniela Pintarelli. Beide Tiroler Damen blieben knapp über den 8 Stunden und waren über ihre Leistung überglücklich. 

30.08.2015

 
 

 

Im kommenden Jahr 2016 wird neben dem Garmin Velothon Berlin ein weiterer Velothon in Deutschland stattfinden. Am 23. & 24. Juli 2016 wird in der Baden-Württembergische Landeshauptstadt die Premiere des Velothon Stuttgart stattfinden.

Geplant ist ein attraktives Jedermannrennen mit zwei Distanzen über 55 km und 110 km in den Kategorien Race - Urban - E - Bike. Weiterhin wird ein hochklassiges Profi-Strassenrennen über 180 km stattfinden.

Der Start für alle Distanzen wird am Stuttgarter Schlossplatz erfolgen. Der Zielbereich wird sich auf dem Gelände des Cannstatter Wasens im Rahmen der dort stattfindenden Sport- und Fahrradmesse befinden. Dazwischen führen die Strecken an Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Ludwigsburg, Schloss Solitude, den Museen der Porsche AG und Mercedes Benz, sowie dem VfB Stadion vorbei.

Die Homepage mit ersten Infos ist bereits unter www.velothon-stuttgart.de online.

 

28.08.2015

 

Im Oktober lädt Rügen wieder zu einem Radsportereignis der besonderen Art - die 21. Auflage der "Tour d`Allée". Seit 1995 hat sich Deutschlands größte und wohl auch schönste Insel zu einem Radsportparadies entwickelt. Das Wochenende am 17. und 18.10. bietet für jeden etwas: vom Radeln in Familie über längere Strecken für den anspruchsvollen Radsportbegeisterten bis zum scharfen Radrennen.

Am Samstag, 17. Oktober, geht es beim "Radfahren mit Prominenten" auf drei Touren ins schöne Ostseebad Sellin:

  • Die "Brückenfahrt" führt über die Stralsunder Rügenbrücke nach Sellin (50 km). Die Tour ist neben dem Rügenbrücken-Marathon ein fester Bestandteil des Brückenfestes der Hansestadt. Start: 9.00 Uhr Restaurant Fischermann`s am Hafen Stralsund.
  • Wer es etwas schneller mag, startet mit der "ME-LE Tour" über 60 km von Kap Arkona bis Sellin. Start: 10.00 Uhr Leuchtturm Kap Arkona.
  • Für solche, die es etwas ruhiger angehen möchten, ist mit der "Familientour" gesorgt: Sellin - Göhren - Sellin (20 km). Start: 10.00 Uhr Cliff Hotel Rügen.

Danach treffen sich alle Teilnehmer in der Wilhelmstraße in Sellin zum fröhlichen Ausklang.

Am Sonntag, 18. Oktober, folgt mit dem Jedermann-Rennen "6. RügenChallenge 2015" ein weiteres Radsport-Highlight. Inzwischen nehmen jährlich mehr als 300 "Jedermänner" aus ganz Deutschland teil. Auch für das diesjährige Rennen sind wieder anspruchsvolle Strecken über 54 km (210 Höhenmeter) und 107 km (490 Höhenmeter) geplant. "Unser Rennen hat sich im deutschen Radsportkalender fest etabliert und gilt nun für viele Fahrer und Teams als eigentlicher Abschluss der Saison", so Olympia-Sieger Olaf Ludwig, sportlicher Leiter des Rennens.

Die Veranstaltung wird erneut von vielen Sponsoren tatkräftig unterstützt - dem Ostdeutschen Sparkassenverband und der Sparkasse Vorpommern, Kuchenmeister, ME-LE, dem Cliff Hotel Sellin und anderen. Sie wird präsentiert vom Ostseebad Sellin.

Weitere Informationen und Fotos unter: www.ketterechts.eu

 

28.06.2015

 
 

 

Der Sommer ist noch nicht vorbei, genauso wenig wie der iXS German Downhill Cup. Dieses Wochenende ging es bei bestem Wetter in die vierte von insgesamt sechs Runden der Serie. Am Ende strahlten die glücklichen Sieger, Tom Bersselaar und Sandra Rübesam, mit der Sonne um die Wette.

Die Top Fahrer der deutschen Rennserie fanden sich dieses Mal im thüringischen Tabarz ein, um gemeinsam ein weiteres actionreiches Wochenende zu verbringen. Über 400 Starter aus 11 Nationen versprachen, was die Rennen am Ende auch hielten: Spannung von Anfang bis Ende. Der 2000 Meter lange Kurs auf dem Datenberg mit rund 250 Höhenmetern erstrahlte in neuem Glanz und machte den Teilnehmern sichtlich Spaß. Trockene Bedingungen und eine schöne Atmosphäre rundeten das Wochenende definitiv ab.

Bereits im Seeding Run am Samstag zeigte der aktuelle Meisterschaftsführende, Rick Balbierer (GER - Team NRG), welchen Speed die Strecke unter den trockenen Bedingungen zulässt. 2:28.763 Minuten brauchte der Ilmenauer vom Start bis ins Ziel. Wie auch schon in Willingen war ihm dabei Andreas Sieber (GER - Team NRG) mit knapp einer Sekunde Rückstand dicht auf den Fersen. Bei den Elite Women war es Sandra Rübesam (GER - Rose Factory Racing), die mit 2:55.493 Minuten, und damit 5 Sekunden Vorsprung auf den Rest, ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz deutlich machte.  

Auch der Sonntag begrüßte die Fahrer und Fans mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der einzige Haken am Wetter der letzten Tage war die resultierende Staubentwicklung auf dem Kurs, was die Leistung und Action während des Renngeschehens aber auf keinen Fall minderte. Durch einige Umbauten der Strecke war für die Fahrer alles an Hindernissen vertreten und so ging es für die Finalläufe auf einen abwechslungsreichen Kurs. Bei den U17 Fahrern war es erneut Max Hartenstern (GER - MTB-Bande Schatzki) der sich mit 2:32.609 Minuten den größten Pokal und das oberste Treppchen sicherte. Mit dieser Zeit war er sogar schneller als die Besten der nächsthöheren Klasse und hat sich damit einigen Respekt verdient. Zweiter wurde Mika Hopp (GER - Race and Style Woinem).

Als nächstes starteten die U19 Fahrer. Schnellster im Fahrerfeld war dabei Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben e.V.) mit einer Zeit von 2:33.463 Minuten. Etwa eine Sekunde mehr brauchte der zweitplatzierte Tim Schlüßler (GER - Team NRG), der in der Meisterschaftswertung an der Spitze vor Jonas Mucha (GER - RSV Elxleben) steht.

In der Masters Klasse schaffte es Daniel Jahn (GER - Nicolai Factory Team) mit 2:34.069 Minuten am schnellsten vom Datenberg herunter. Zweiter wurde Christian Junker (GER - Rose Factory Team) mit 2:37.610 Minuten und war damit knapp 3,5 Sekunden langsamer. Einer der Favoriten und schnellster im Seeding Run, Benjamin Herold (GER - Team NRG), wurde im entscheidenden Lauf nur Neunter.

Besonders spannend wird es langsam in der Elite Women Klasse. Nach ihrer Verletzungspause zu Beginn der Saison ist die amtierende Deutsche Meisterin Sandra Rübesam zurück und bereit für den Angriff auf die Führung. Die bereits Schnellste im Seeding Run wiederholte diese enorme Leistung auch im alles entscheidenden Finallauf mit einer Zeit von 2:51.992 Minuten. Damit sicherte sie sich nicht nur den Tagessieg, sondern auch weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Auf das Podest konnte sie nach dem Rennen Kim Schwemmer (GER - Herobikes) und Maria Franke (GER - Next Racing Generation) mitnehmen, um gemeinsam in einer ordentlichen Sektdusche zu baden.

Auch die Spitze der Elite Men Kategorie ist hart umkämpft. Besonders Rick Balbierer und Andreas Siebler (GER - Radon Factory Racing Team) liefern sich einen schönen Zweikampf um den Titel. Bevor die beiden ihr Duell fortführen durften, war es aber erst einmal Daniel Ludwig (GER - Scott Germany), der es sich während der meisten Zeit des Rennens im Red Bull Hot Seat bequem machte. Erst Tommy Herrmann (GER - Radon Factory Team) verwies ihn kurz vor Ende vom Platz. Danach ging es Schlag auf Schlag und am Ende hieß der Sieger von Tabarz nicht, wie erwartet, Rick Balbierer oder Andreas Sieber, sondern Tom Bersselaar (NED - IK-Picture Racing). Der Niederländer holte sich mit 2:27.473 Minuten und damit mit nur dem Bruchteil einer Sekunde Vorsprung den Tagessieg. Rick Balbierer erreichte den zweiten Platz und baute damit seine Führung in de Gesamtwertung auf 150 Punkte Vorsprung aus. Die Top 3 komplettierte Felix Heine (GER - MRC YoungGuns) mit über 2 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Andreas Siebler wurde am Ende nur 87 und wird damit vermutlich hoch motiviert in die kommenden Rennen starten, um die verlorenen Punkte wieder gut zu machen.

Tabarz war auf jeden Fall eine Reise wert und wird nun hoffentlich wieder ein fester Bestandteil der deutschen iXS Serie. Die Fahrer und Fans haben sich hoffentlich den Weg nach Thüringen gut gemerkt, denn schon in 3 Wochen geht es zur Absoluten Abfahrt auf den in der Nähe gelegenen Kurs in Ilmenau. Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.   

 

24.08.2015

 
 

 

Am kommenden Sonntag, den 23. August 2015 erfolgt der Start zur 20. Auflage des „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Über 20.000 Jedermann-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer werden an den Startlinien an der Alsterglacis sowie Shanghaiallee / Höhe Koreastraße erwartet.

Seit 1996 sind die Vattenfall Cyclassics das „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“. Nicht nur für über 20.000 Teilnehmer, auch für 800.000 Zuschauer hat das Rennen in der Elbmetropole inzwischen Kultcharakter. Ob „Frischling“ oder Teilnehmer der ersten Stunde, Spontanzuschauer oder langjähriger Fan an der Strecke – kaum einer kann sich der Faszination des größten Radrennens Europas entziehen. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihr 20. Bestehen und wartet dazu mit zahlreichen attraktiven Neuerungen für Teilnehmer wie Zuschauer auf. Mit wahlweise drei Distanzen – 55km, 100km, 155km – bieten die Vattenfall Cyclassics für jeden sportlichen Anspruch das richtige Streckenpaket – und neuerdings mit Feuer- undFlamme-Ride auf der 55km-Strecke ohne Zeitnahme auch für Einsteiger und Pedelec-Fahrer die Möglichkeit, die einmalige Veranstaltungsatmosphäre ohne Wettkampfdruck, dafür unter den gleichen organisatorischen Bedingungen aktiv entspannt zu erfahren. Schon die Starts für Jedermann befinden sich an attraktiven Punkten im Zentrum der Stadt: Die 55km-Distanz sowie der Feuer und Flamme Ride starten auf der Alsterglacis am Dammtor, die 100km- und 155kmStrecke neuerdings im Hamburger Aufbruchsquartier Hafen City. Alle Kurse führen über komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straßen durch die Elbmetropole und ihr grünes Umland. Besonderes Highlight der mittleren und langen Distanz: Die Überquerung der Köhlbrandbrücke – in diesem Jahr als Premiere gleich zweimal – mit fantastischem Blick über Das Tor zur Welt. Die sportliche Krönung bildet allerdings die Zieleinfahrt mit Gänsehaut unter dem Jubel Tausender Zuschauer auf der Mönckebergstraße. Nach ihrem Rennen können die Hobbyfahrer die über 160 Weltklasseprofis verfolgen, die beim einzigen deutschen UCI WorldTour Rennen an den Start gehen. Auch dieses feiert anlässlich des Jubiläums eine Premiere der besonderen Art: Zum ersten Mal startet die Elite nicht in Hamburg, sondern in dessen Olympia-Bewerbungspartnerstadt Kiel – eindrucksvoll aus einer im Kieler Fährhafen liegenden Fähre der Stena Line heraus. Im Anschluss führt die Strecke durch SchleswigHolstein, vorbei am Plöner Schloss und Plöner See, durch Bad Segeberg und Kaltenkirchen, bevor es hinter Pinneberg auf die klassische Westschleife geht. Ab hier stehen drei Überquerungen des berüchtigten Wasebergs sowie eine Zieldurchfahrt an, bevor die Profis der Sprint Royal auf der Hamburger Mönckebergstraße erwartet.

Das sportliche Programm wird abgerundet durch ein hochwertiges Messe- und Rahmenprogramm mit über 80 Ausstellern der Lifestyle- und Outdoorbranche auf dem Hamburger Rathausmarkt und dem Jungfernstieg, attraktiv unterstützt durch Information, Entertainment und Mitmach-Aktionen. So stimmt sich Hamburg auf ein sommerliches Radsportwochenende der Spitzenklasse ein.

Weitere Informationen unter www.vattenfall-cyclassics.de.

 

22.08.2015

 
 

 

Eine spannende Schlußetappe bei schwierigen äußeren Bedingungen erlebten die noch 394 in Donaueschingen gestarteten Bikerinnen und Biker am Finaltag der zehnten VAUDE Trans Schwarzwald 2015. Regen und Temperaturen um die 10 Grad verlangten nochmal alles von den bereits strapazierten Körpern auf den letzten 67,5 Kilometern von Donaueschingen hinauf auf den Feldberg ab.

Bei den Herren entwickelte sich ein echter Schlagabtausch um den Tages- und Gesamtsieg. Bereits auf den ersten Kilometetern attackierten Matthias Bettinger vom Lexware Mountainbike Team und Robert Mennen (Topeak Ergon), der Trans Schwarzwald Gesamtsieger aus dem Jahr 2013. Die beiden bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und auf den letzten Kilometern hinauf zur Seebuck-Talstation auf dem Feldberg setzte sich Bettinger von seinem Weggefährten ab und sicherte sich in 2:40:07 Stunden den prestigeträchtigen Etappensieg auf dem Feldberg. Mennen vermochte sein Tempo nicht ganz zu halten und wurde am Ende noch von den beiden um den Gesamtsieg fahrenden Simon Stiebjahn (Team Bulls) und Titelverteidiger Markus Kaufmann (Team Centurion VAUDE) überholt. Stiebjahn kämpfte um jede Sekunde und holte sich mit vier Sekunden Vorsprung den zweiten Platz in der Tageswertung vor Kaufmann. Kaufmanns Teamkollege Daniel Geismayr, der am Morgen in Donaueschingen noch als Gesamtführender gestartet war, verlor mit seinen fünften Platz über eine Minute in der Gesamtwertung. Damit schnappte sich Kaufmann auf den letzten Kilometern das Leadertrikot und feierte nach 2014 seinen zweiten Triumph in Folge bei der VAUDE Trans Schwarzwald. Geismayr sicherte aber dem Team Centurion VAUDE mit dem zweiten Platz den Doppelerfolg in der Gesamtwertung vor Simon Stiebjahn, der sich über den dritten Podesplatz freuen durfte.

Bei den Damen krönte Sabine Spitz ihre überragende Vorstellung mit dem fünften Tagessieg in dieser Woche. Sie behielt auch auf der letzten Etappe ihre blütenweiße Weste und gewann in 3:06:33 Stunden mit knapp vier Minuten Vorsprung auf die stark fahrende Engländerin Sharon Laws, die ihren ersten Podestplatz nach hause brachte. Dahinter folgenden die beiden Niederländerinnen Hielke Elferink und Sanna van Paassen, die Ann-Katrin Hellstern auf Distanz hielten. Hellstern sicherte sich den fünften Tagesrang und verteidigte damit ihren zweiten Platz hinter Sabine Spitz, die ihren Gesamtsieg bei der VAUDE Trans Schwarzwald unangefochten eintütete. Auf dem dritten Rang der Gesamtwertung landete die Vorjahressiegerin Hielke Elferink. Damit geht die Jubiläumsausgabe der VAUDE Trans Schwarzwald nach fünf harten Renntagen erfolgreich zu Ende. Bei wechselhaftem Wetter mit Hitze zu Beginn der Woche, perfekten Bedingungen auf den Etappen 3 und 4 sowie einer nasskalten Schlußetappe hinauf auf den Feldberg war alles dabei was das Bikerherz begehrt. Von den ursprünglich 452 in Engen gestarteten Bikerinnen und Bikern aus 23 Nationen konnten letztendlich 391 ihr verdientes Finisherpräsent auf dem Feldberg in Empfang nehmen.

 

www.trans-schwarzwald.com

 

16.08.2015

 
 

 

26 Minuten nach Mitternacht erreichte mit dem Steirer Christoph Strasser der Solosieger das Zielgelände des Race Around Austria in St. Georgen im Attergau. Der 32-Jährige aus Kraubath gewinnt nach 2014 das härteste Radrennen Europas erneut. In einer neuen Rekordzeit von 3 Tagen 14 Stunden und 44 Minuten spulte der österreichische Rennradfahrer die 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter ab.

5.000 Zuseher empfingen Strasser bei seiner Ankunft zur nächtlichen Stunde. „Was sich hier abspielt ist jedes Jahr aufs Neue ein Wahnsinn. Hier ist ja mehr los als bei einem Fußballspiel“, erklärte der Steirer nach seinem Finish. Aber nicht nur das Zielgelände bot einen Hauch von Tour de France für das Fahrerfeld. Mehrere Fanzonen entlang der Strecke sorgten für gut gelaunte Athleten entlang der 2.200 Kilometer. „Am Großglockner waren heuer sogar viele Fans extra mit Bussen angereist um die Fahrer anzufeuern. In unserem Sport sind wir nicht drauf aus im Mittelpunkt zu stehen. Die Wertschätzung, die wir hier erfahren ist einfach sensationell“, erklärt der Steirer.

Zotter und Fasching überraschen Strasser in St. Georgen

Unter den zahlreichen Zusehern überraschten zwei Athleten den Kraubather besonders. Zum einen wartete mit Severin Zotter ein langjähriger Freund, Trainingskollege und Konkurrent und zum anderen sein Idol und Vorbild aus Kindheitstagen Wolfgang Fasching. „Mir treibt es fast die Tränen in die Augen wenn ich an die Stimmung bei seiner Zielankunft denke. Es freut mich riesig, dass er es geschafft hat und es beeindruckt mich auch in welcher Weise er es geschafft hat“, erzählt der aktuelle Race Across America – Sieger Severin Zotter. Wenige Monate ließ er sich selbst in Annapolis feiern, während Christoph Strasser das Rennen aufgeben musste.

Auch der dreifache RAAM-Sieger Wolfgang Fasching jubelte mit Strasser und war mehr als beeindruckt von der Kulisse in St. Georgen: „Pure Gänsehautstimmung. Unglaublich die Leistung von Christoph und der minutenlange Applaus von so vielen Zusehern und Fans wiegen die Anstrengungen der Rekordfahrt auf“.

Verhaltener Start und spannende Rekordjagd

Strasser ging das Rennen 2015 verhaltener an als im letzten Jahr. „Mein Hauptfokus zu Beginn lag auf meiner Gesundheit. Ich wusste, dass ich ein schnelles Rennen abliefern kann. Allerdings wollte ich keinen erneuten Ausfall riskieren. Die Hitze in den 24 Stunden war heftig. Aber auch meine Konkurrenten konnten nicht schneller“, erinnert sich Strasser. Von Zwischenzeit zu Zwischenzeit kämpfte er sich an seine im Vorjahr aufgestellte Bestmarke heran. Der Steirer witterte seine Chance und verbesserte bis zur Ziellinie seine Zeit um 40 Minuten.

Der derzeit Zweitplatzierte Patric Grüner aus Tirol wird am Vormittag in St. Georgen im Attergau erwartet.

 

16.08.2015

 
 

 

Schneller als jemals zuvor sind die ersten drei Mannschaften des Race Around Austria 2015 im Zielgelände in Sankt Georgen im Attergau angekommen. Der Sieg geht an das Team Ernstl’s Sport powered by SARENO in der neuen Rekordzeit von 2 Tagen 13 Stunden und 37 Minuten. Damit unterbieten Michael Hofer, Michael Gabriel, Thomas Strobl und Christian Oberngruber die schnellste Zeit aus 2014 um mehr als vier Stunden auf der 2.200 Kilometer langen und mit 30.000 Höhenmeter gespickten Runde entlang Österreichs Grenzstraßen. „Es ist eine wahnsinnige Genugtuung für die harte Arbeit, die wir alle im vergangenen Jahr investiert haben“, freut sich Michael Hofer im Ziel.

Dass dieser Rekord nicht von ungefähr kommt, zeigt die akribische Planung und Vorbereitung der gesamten Mannschaft rund um Teamchef Josef Stadlbauer. Dieser hat 22 Betreuer für seine vier Fahrer aufgestellt, um dieses einjährige Projekt zu realisieren. Gleich sieben Fahrzeuge begleiteten die Mannschaft auf ihrem Weg rund um Österreich und trugen dazu bei, diesen Rekord aufzustellen. Thomas Oberngruber, der Bergspezialist im Team, sieht in der gewissenhaften Planung und dem reibungslosen Ablauf innerhalb der Betreuer den Schlüssel zum Erfolg. Begeistert zeigt sich der Mühlviertler auch von der Stimmung an der Strecke: „Es war ein irrsinnig geiles Gefühl, durch die vollen Fanzonen zu fahren.“ Vor allem in ihrer Heimat in Julbach warteten über 1.000 Fans und sorgten für Volksfeststimmung in der ersten Nacht des Rennens. 

Der zweite Platz geht an das Team Melasan Sport. Neben Torsten Endres und Thomas Mairhofer waren bei den Oberösterreichern mit Thomas Osbelt und Wolfgang Götschhofer zwei erfahrene Race Around Austria Fahrer am Start. Götschhofer stand im Viererteam bereits zweimal ganz oben und Osbelt hat in den vergangenen beiden Jahren die Zweierwertung gewonnen. Mit dem zweiten Platz war das Team Melasan Sport im Hinblick auf die Rekordzeit der Sieger sehr zufrieden.

Schärdinger Zweikampf ums Podium

Im Rennen um Rang drei zeichnete sich schon  bald ein harter Zweikampf zwischen dem RSC Barista Schärding und dem Team Alpha - Tischlerei Grömmer ab. Die beiden Mannschaften kommen aus der gleichen Region und schenkten einander nichts. Am Ende behielt der RSC Barista Schärding die Oberhand. „Es ist absolut geil, wie im Vorjahr am Stockerl zu stehen, nachdem wir uns die letzten 1.000 Kilometer mit dem Team Alpha duelliert haben“, freuen sich die Fahrer Willi Hoffmann, Walter Sageder, Florian Straßl und Norbert Riedl über Platz drei.

Das Race Around Austria 1500, die "kurze" Umrundung Österreichs ohne Westteil, gewinnt Johannes Weixelbraun aus Niederösterreich. In den 2 Tagen, 22 Stunden und 8 Minuten, die er für die 1.500 Kilometer lange Strecke benötigte, schlief er lediglich 40 Minuten. "Das Rennen war nicht nur aufgrund der Hitze sehr hart. Jetzt fühle ich mich aber herrlich und bin überglücklich über diesen Sieg."

Der aktuell Führende in der Solowertung, Christoph Strasser, wird voraussichtlich um Mitternacht in Sankt Georgen finishen.

 www.racearoundaustria.at

15.08.2015